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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


wie exakt muss genau eigentlich sein?

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #26  
Alt 13.04.2007, 18:20
clemens augustin clemens augustin ist offline
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Lächeln AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

Hallo,
ich habe festgestellt,das man mit der Zeitdauer ,die man näht,
höhere Ansprüche an sich stellt.
Grundsätzlich ist es so,das ein perfekt vorbereiter Schnitt,
einfach eine höhere Garantie für ein Erfolgerlebnis ist.
Das erfordert natürlich eine höhere Vorbereitungsphase,
ehe es dann wirklich "los" geht..
Zwischen den einzelnen Arbeitsgängen ist das Bügeln ein Muß.
(wurde hier auch schon erwähnt).
Für einen Anfänger ist es aber wichtig ,
schnell zu einem gutem Ergebnis zu kommen.
Man sollte entsprechende Schnitte auswählen, die einen nicht überfordern
oder einen das Handtuch schmeißen lassen.
Ich kann nur für mich sprechen,
wenn mir schon während des Nähens etwas nicht gefällt,
ändere ich es sofort.
Ich weiß,ich ziehe das Kleidungsstück sonst nicht an.
Aber die meisten von uns sind Hobbyschneiderinnen und daher würde ich nie den Anspruch eines Profis an mich erheben.
Es lebe unser Hobby !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
viele Grüße
clemens augustin
(die gestern Abend eine Jeansjackenkrise hatte)
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  #27  
Alt 13.04.2007, 18:31
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

Nein, die meisten Menschen sind nicht symmetrisch. Eine Ärztin sagte mir mal, 70 Prozent aller Frauen hätten die linke Brust größer. (Wobei ich das Problem durch das Selbernähen meiner BHs gelöst habe. Das erschien mir einfacher, als es an jedem Kleidungsstück wieder anzupassen...) Ein Zentimeter Abweichung in der Armlänge oder auch bei der Beinlänge ist wohl eher Standard als Ausnahme. (Weswegen ich das auf links Anziehen von Kleidungsstücken zum Abstecken auch nicht wirklich empfehlen kann...)

Wie man damit umgeht ist aber (auch in der Maßschneiderei) geschmackssache. Man kann die Ärmel unterschiedlich lang arbeiten lassen... oder eben gleich lang. Beides hat optisch Vor- und Nachteile. Bei den "üblichen" kleinen Abweichungen fällt es meist nicht auf, wir bewegen uns ja.

Man muß einfach nur das Hirn benutzen (wer sagte doch gerade, das sei das wichtigste Instrument beim Nähen? ) und sich überlegen, was man erreichen will. Ich habe z.B. einen sehr kurzen Oberkörper. Oberteile muß ich also immer kürzen, weil die Taillenlinie des Kleidungsstückes bei mir schon hart richtung Hüfte strebt. Wenn ich jetzt so kürze, daß Kleidungstaille und Körpertaille genau aufeinander sind, paßt das Kleidungsstück, mein Oberkörper sieht aber so kurz aus, wie er ist. Lasse ich die Kleidungstaille jetzt einen oder eineinhalb Zentimeter unterhalb meiner Körpertaille, dann sieht der Oberkörper länger aus. Allerdings muß ich in der Weite schon wieder was zugeben, denn gegenüber der Taille als schmalster Stelle des Körpers ist eineinhalb Zentimeter drunter schon wieder deutlich mehr Umfang.

Ich muß also meinen persönlichen Kompromiss suchen, wie es mir gefällt. Und so mache ich es.

Was die Exaktheit beim Zuschnitt und Nähen betrifft liegt die Kunst wohl auch darin, zu wissen, wo man exakt sein muß. Nähe ich die Schulternähte halsseitig nicht exakt aufeinander, dann wird der Kragen nicht passen. Bekomme ich jedoch ein paar Millimeter Abweichung an der Ärmelseite ist das deutliche weniger tragisch, denn der Ärmel wird ohnehin eingehalten eingesetzt.

Und dann hat man beim Schneidern ohnehin mehrere Weg, zum Erfolg (passendes Kleidungsstück) zu kommen. Wo die Werkstatt keinen direkten Kontakt mit dem Kunden hat, müssen sie natürlich sehr genau nach den Maßen arbeiten. Habe ich aber den Körper, für den gearbeitet werden soll, "griffbereit", dann kann ich ohnehin am Körper anpassen. Deswegen ist es auch relativ egal, ob die Nahtzugabe mal breiter oder schmaler wird, ich hefte, probiere und passe dann an, bevor ich nähe.

Nehmen wir etwa einen acht Bahnenrock. Acht Nähte (wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe...), weiche ich bei jeder nur um einen Milimeter von der Nahtlinie ab, habe ich (weil jede Naht ja auf diese Weise zwei Milimeter mehr oder weniger Weite bekommt) schon 1,6 cm Abweichung. Und muß mich nicht wundern, wenn der Schnittmustergemäß zugeschnittene Bund nicht paßt.

Passe ich aber diesen Rock dann am Körper noch genau an und schneide danach den Bund nach dem passenden Rock zu... habe ich trotz der Abweichung einen passenden Rock.

Oder ich ändere den Schnitt vorher exakt auf Körpermaß und arbeite dann exakt... und komme auch zum passenden Rock.

Einfacher ist die erste, eigentlich klassisch handwerkliche Methode, denn ich muß die Auswirkung meines real verwendeten Stoffes nicht vorher "berechnen", sondern probiere es aus.

Aber zum Ergebnis... führen beide Methoden.
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Auch im Kleinformat: Der Stoff macht das Kleid
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  #28  
Alt 13.04.2007, 18:59
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lene lene ist offline
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AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

LiebesLottchen

Es gibt kein gut genug! Es kann immer nur ein "noch besser" geben. Solange du danach strebst, wirst Du immer besser werden und immer mehr Freude an den Teilen haben.


ABER: und das ist jetzt ganz wichtig! Du, und nur Du allein bestimmst um wieviel noch verbessert werden kann. Lass Dir blos nicht vorschreiben, wieviel es besser werden muss. Du allein hast das Sagen! Schließlich soll Dir Dein Hobby Spaß machen und nicht frustrieren
__________________


Lene
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  #29  
Alt 13.04.2007, 20:29
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AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

Zitat:
Zitat von Maria79

Und darauf kommt es doch an. In Kleidern zu gehen, die deinen Vorstellungen entsprechen, dir gut passen und bei denen du stolz sagen (oder für dich denken) kannst: das habe ich gemacht!
Das stimmt
Und an diesem Selbstbewusstsein werde ich arbeiten! (an der Schneidertechnik natürlich auch)
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  #30  
Alt 13.04.2007, 20:39
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liebeslottchen liebeslottchen ist offline
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AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

Zitat:
Zitat von Isebill
Ich würde mal sagen - einerseits und andererseits....

Nähen ist Millimeterarbeit, aber mit Augenmass. Wenn man sich schon um diese Genauigkeit bemüht, dann hat man schon gewonnen. Wenn man natürlich bei den acht genannten Übertragungen acht mal schlampt, dann kann eine Hose nicht mehr gescheit sitzen.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich da verkehrt ausgedrückt habe ...... aber ich rede jetzt nicht vom schlampen bei der Arbeit.
Dass ich mich um größtmögliche Genauigkeit bemühen muss ist ja von vorneherein klar.

Mir geht es um die quasi zwangsläufigen Ungenauigkeiten, die wegen der Materialbeschaffenheit entstehen oder weil man eben trotz größter Mühe nicht in der Lage ist etwas auch wirklich genau 100% identisch hinzukriegen (das schafft nämlich niemand!)
Denn ganz egal, ob ich jetzt Folie nehme oder Papier, ich müsste es schon auf dem Stoff festkleben, damit ich halbwegs die Garantie habe, dass da auch wirklich nichts verrutscht.
Striche, die ich mach haben einfach eine gewisse Breite und es macht zwar nur einen kleinen Unterschied, ob ich am linken Rand dieses Striches nähe oder am rechten Rand - aber es macht einen Unterschied.
Um solche Ungenauigkeiten geht es mir hier - nicht ums Schlampen
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