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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


wie exakt muss genau eigentlich sein?

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #16  
Alt 13.04.2007, 14:17
Benutzerbild von Over-Locky
Over-Locky Over-Locky ist offline
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AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

Also bei Abnähern nehm ich es schon sehr genau, denn das kann bei der Anprobe einiges ausmachen. Die werden seitengleich mit Stecknadeln traktiert, auseinander genommen (die Schnittteile) und auf der linken Seite gegengesteckt. Passzeichen werden so gut wie möglich beachtet, solange es alles schön symetrisch und passend ausschaut.

Schnitte nehm ich prinzipiell auf Papier mit dem Kopierrädchen ab und zeichne anschliessend die Nahtzugaben mit Bleistift an. Etwas umständlich, weil die Papierteile ja noch ausgeschnitten werden wollen. Dann werden die Papierteile schön sorgfältig aufgesteckt und zugeschnitten. Da kann es schon mal vorkommen, dass an der einen oder anderen Stelle 1 Milimeter mehr Nahtkante hat. Bei der Einlage schneide ich zwar auch nach Schnittmuster zu, allerdings kann es hier ruhig ein paar Millimeter mehr haben, der Rest wird weggeschnitten.

Genäht wird bei mir grundsätzlich mit Abstandsmagnet :schneider: und die Nähte gebügelt :buegeln: , dass es halbwegs professionell wird und eine ansehnliche Sache wird.

Alles klar?
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  #17  
Alt 13.04.2007, 14:23
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Anre Anre ist offline
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AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

Also man sollte schon genau sein aber man sollte es auch nicht übertreiben ein klein bißchen!!!!! unterschied kann man immer etwas ausgleichen.

Was ich zum Schnittmuster abzeichnen überhaupt nicht nehmen würde wäre Folie.Die ist in sich schon so rutschig das es beim abzeichnen viel zu leicht passiert das sich die Folie verschiebt.
Ich neme immer Schneiderpapier oder bei Schnittmusterteilen für meine Kinder nehme oci immer das Butterbrotpapier das reicht bei der Größe immer.
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  #18  
Alt 13.04.2007, 14:28
angel27 angel27 ist offline
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AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

Da kann ich dir nur recht geben. Ich habe auch erst für die Kinder genäht und das passt dann schon. Aber meine Freundin ist Schneidermeisterin und gibt Nähkurse, also bin ich da auch mal hin. Erst ist es frustrierend und man trennt wirklich viel, aber es lohnt sich. Es dauert zwar länger, aber hinterher war ich bisher immer zufrieden. Aber mit der Zeit steigen auch die Ansprüche-an mich selbst und an Kleidung überhaupt. Seitdem finde ich nur schwer etwas gekauftes, dass so ist, wie ich es haben will.
Und zum Thema exakt kann ich nur sagen, trotz aller dieser Faktoren bemühe ich mich immer wieder so genau wie möglich zu arbeiten und lieber eine Naht nochmal aufzutrennen, wenn sie nicht so ist, wie ich sie haben will. Denn sonst würde mich das jedesmal nerven, wenn ich das Teil anziehe. Aber ich glaube, hier kommt der Punkt an dem jeder selbst entscheiden sollte, was ihn mehr nervt- die "ungenaue" Naht oder das nochmal nähen.Deshalb wünsche ich allen VIEL SPAß beim Nähen oder Trennen.
Grüßle Angelika
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  #19  
Alt 13.04.2007, 14:43
Cira Cira ist offline
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AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

Schönes Thema! Ich nehme es beim Nähen auch genau, habe mir aber angewöhnt, nur noch Kerben an den Stellen wie Abnäher, Nähten usw. einzuschneiden. Die Abnäherspitze markiere ich mit einer Stecknadeln, das wird sehr genau, wenn man Übung hat.
Schwieriger finde ich die genaue Übereinstimmung von Seitennähten mit z.B. einem mehrteiligen Formbund sowie genaue Musterübereinstimmung.
__________________
Liebe Grüße
Cira
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  #20  
Alt 13.04.2007, 14:59
Isebill Isebill ist offline
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AW: wie exakt muss genau eigentlich sein?

Ich würde mal sagen - einerseits und andererseits....

Nähen ist Millimeterarbeit, aber mit Augenmass. Wenn man sich schon um diese Genauigkeit bemüht, dann hat man schon gewonnen. Wenn man natürlich bei den acht genannten Übertragungen acht mal schlampt, dann kann eine Hose nicht mehr gescheit sitzen.

Also ich bin ganz exakt bei Krägen und bei Abnähern und bei Schrittrundungen und auch an Ärmeleinsatznähten, wobei die letzte Entscheidung immer erst beim Nähen selbst fällt. Nowak hat nämlich völlig recht, es kommt immer auch noch auf die Stoffart an !

Das wichtigste Utensil beim Nähen ist das Hirn. Müssen zwei Dinge genau gleich gross sein, so schneide ich sie vom grossen Stoff erst einmal grob herunter und dann zusammen zu, so vezieht sich schon weniger. Ich mache mir auch oft die Schnitteile doppelt, so dass ich offen zuschneiden kann, gerade bei Mustern sehr wichtig. Dinge, die mit Einlage bebügelt werden, schneide ich auch erst zu, wenn die EInlage aufgebügelt ist, dann zeichne ich das Schnitteil manchmal nochmals ab.

Im Nähkurs haben wir gelernt, mit dem Millimeter zu denken - natürlich nicht bei Kissenbezügen oder Kinderschlafanzügen. Aber wenn man diese Maßeinheit mal für sich entdeckt hat, macht das Hobby mehr Spass, weil dann unerklärliche Differenzen in zwei Schnitteilen nicht mehr so schnell auftreten.

Ich kopiere Schnitte übrigens mit dem Zackenrädchen. Also auf dem Esstisch, den erhöhe ich mit zwei Bänden Brockhaus unter jedem Fuss. Dann wird auf die Tischplatte diese Unterlage gelegt, die man auch unter Tischdecken verwendet. Der Name fällt mir jetzt nicht ein. Auf diese Decke lege ich Papier von meiner Zeitungsrolle. Kann man hier unbedruckt als Rest in der Zeitungsdruckerei kaufen für Null Geld. Darauf lege ich dann den Schnittmusterbogen und fahre die Linien mit dem Rädchen nach. Bogen und Papier habe ich mir Nadeln zusammengesteckt, zusätzlich verhindert die Unterlage und einige schöne Kieselsteine das Verrutschen. Die grossen Teil werden gleich richtig zugeschnitten, die kleinen - Tasche, Belege, Krägen usw. erst grob und nach dem Bekleben dann mit dem Rollschneider exakt.


Jaja, ich leite ein sehr erfolgreiches kleines Schneideratelier.....


Gruss Isebill
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