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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Wohin entwickelt sich nähen?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #16  
Alt 09.04.2007, 14:27
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: Wohin entwickelt sich nähen?

Nähen mag zur Zeit ein wenig im Aufwind sein, aber ein echtes Trendhobby... ich glaube nicht.

Typische "Trendhobbies" zeichnen sich dadurch aus, daß man mit vergleichsweise geringem Material/Kosteneinsatz und praktisch ohne Vorkenntnisse zu einem schnellen Ergebnisse kommen kann. (Wobei es dann durchaus aufwendigere Möglichkeiten für "Fortgeschrittene" geben kann.) Egal ob Serviettentechnik, Window-Color, Tontopfbasteln oder Karten prägen und kleben.... ich muß keine besonderen handwerklichen Vorkenntnisse haben, kann mit zehn bis 30 EUR eine Grundausstattung erwerben und bin mit meinem Projekt in wenigen Stunden, spätestens nach einem Nachmittag, fertig. Es gibt fertige Vorlagen zum Abpausen oder Aufkleben, besondere Kenntnisse sind nicht nötig.

Es gibt Menschen, die basteln und werkeln eben gerne vor sich hin, aus Freude am Tun und sind dann stolz auf das fertige Werk aus der Bastelpackung, weil ihnen die Fähigkeit oder die Kreativität fehlt, sich selber etwas auszudenken. Oder weil sie es sich einfach nicht zutrauen... Und das ist ja auch in Ordnung, wem es Freude macht, der soll "Malen nach Zahlen" machen.

Fürs Nähen brauche ich zumindest eine Nähmaschine und muß die ersten Stunden verwenden, um die "Basisgeschicklichkeiten" und Grundkenntnisse zu erwerben. Und die meisten Bekleidungsprojekte sind nicht nach einer Stunde fertig. (Oder sehen dann eben wieder im negativen Sinne "selbstgemacht" aus, nämlich schlampig.)

Wo es für mein Gefühl derzeit einen kleinen Aufwind gibt, was Leute motiviert, die Nähmaschine aus dem Keller zu holen (die bei erstaunlich vielen Haushalten vorhanden ist), sind dann eher kleine Projekte. Untersetzer oder ein Kissen, vielleicht noch einen Schal oder eine "gepimptes" T-Shirt. Eben für ein Stündchen oder einen Nachmittag. Schnelle Ergebnisse sind gefragt. Ist aber beim Stricken und Häkeln nicht anders, Socken, Schals, Amigurumis,... Pullis von Hand eher weniger. Zumindest wenn ich mich in den Blogs so umsehen.

Eine bessere Vernetzung durch das Internet haben wir Hobbynäherinnen sicher. Eben weil man es gut genähten Sachen nicht ansieht, daß sie selber gemacht sind....

Daß Handarbeit nicht allgemein Wert geschätzt wird ist nicht verwunderlich. Derzeit ist in Deutschland im Durchschnitt generell kein großes Qualitätsbewußtsein vorhanden. Das fängt beim Kleidungskauf an ("Warum mehr ausgeben, wenn das T-Shirt bei Kik für 1,99 EUR zu haben ist?") und geht beim Stoffkauf weiter. ("Ich kaufe nur billigen Stoff, denn sonst könnte ich ja gleich Billigklamotten kaufen.") Da muß man ja ganz klar sagen, so lange wir Näherinnen unserem Hobby selber keinen Wert zumessen, in dem wir beim Material lieber viel und billig kaufen... ja warum sollten andere es dann tun?

Ja, ich weiß daß die meisten hier nicht unbegrenzt Geld haben. Wer hat das schon? Aber.... rechnet mal ehrlich, was ihr für Stoffe ausgegeben habt, die ihr nicht vernäht habt. Rechnet, was euch Kleidung gekostet hat, die ihr oder euere Kinder nie oder selten anhatten, weil sie eigentlich nicht mehr "gebraucht" wurden, weil schon genug Klamotten da waren. Und dann rechnet, wie viel EUR der Meter Stoff für den wirklich nötigen Teil der Kleidung hätte kosten dürfen....

Nein, kein Vorwurf.
Keine Pflicht etwas anders zu machen.
Jeder soll machen, wie er sich wohl fühlt. Wem es einfach Freude bereitet, Stoffe zu kaufen und zu horten, wem es Freude bereitet, seinem Kind die 35 Kombi zu nähen, der soll das tun!
Nur bitte dann nicht darüber jammern, daß er kein Geld für gute Stoffe hätte und billige Stoffe kaufen müßte. Sondern ehrlich zugeben, daß er (oder meist sie) eben lieber billige Stoffe kaufen will, weil er lieber Masse statt Klasse hat. Nutzloser als die 37. irgendwas Bastelpackung ist es auch nicht. Und jeder soll sein Geld für die eigene Freude ausgeben.

Aber sich dann halt auch nicht wundern, wenn Handarbeit bei niemandem einen hohen Stellenwert hat.

(Ich erlebe durch französische Freunde einfach den Einstellungsunterschied deutlich. Mehr Geld haben die auch nicht, die Löhne und Gehälter sind eher niedriger als in Deutschland, die Lebenshaltungskosten im Durchschnitt auch nicht nennenswert geringer. Aber wenn zur Nähmaschine oder zur Stricknadel gegriffen wird, dann in dem Bewußtsein, daß man sich oder seinem Kind etwas besonderes gönnt. Und daß dies gutes Material wert ist. Statt billiges Material zu horten wird dann lieber "paßgenau" gekauft und bei jedem Stück eben das eigene Budget genau abgewogen. Natürlich kann auch da nicht jeder teuer kaufen, wie auch? Aber es wird bewußter gewählt und gekauft. Und Kleinigkeiten am Babykleid von Hand genäht gelten als Veredelung, nicht als mangelnde Kenntnisse im Umgang mit der Nähmaschine.)

Mehr Stoffgeschäfte sehe ich auch nicht. Die Onlineshops... das halte ich für eine "Blase". Es haben in den letzten Jahren viele aufgemacht, weil es einfach ist, einen Onlinshop zu eröffnen. Man muß keinen teueren Laden mieten, die Shops gibt es von der Stange, Programmierkenntnisse nicht erforderlich. Die Einstiegskosten sind (vermeintlich) gering. Kein Existenzgründerseminar vorher und in der Regel einfach keine Kalkulation, ob das Geschäft überhaupt rentabel betrieben werden kann und unter welchen Bedingungen.

Mit der Folge daß viele Shops so schnell wieder zu machen wie auf (Ich nutze ja gerade Feiertage gerne, um meine Bookmarks auf dem Computer wieder zu aktualisieren...), einmal im Jahr den Besitzer wechseln oder letztlich nicht rentabel arbeiten. Rentabel heißt, wer Vollzeit Zeit reinsteckt, bekommt hinterher so viel Gewinn raus, daß er und seine Familie davon leben können. Nach meiner subjektiven Einschätzung sind eine Vielzahl der kleinen Webshops eigentlich "Hobbyprojekte" für gelangweilte Hausfrauen, die so ihre Zeit füllen, bei denen letztlich der Ehemann das Geld zum Leben nach Hause bringt. Oder übergestresste Mütter, die einfach noch nicht genug Luft hatten, mal nachzurechnen, daß sie gerade einen Stundenlohn von 50cent erwirtschaften und nach allen betriebswirtschaftlichen Kriterien eigentlich dicht machen müßten. Oder den Shop an die nächste "Dumme" verkaufen, die glaubt, das wäre die ideale Nebentätigkeit zur Familie von Zuhause aus.

(Ich bin ja selber "Teilzeit-selbständig" und habe daher eine gute Vorstellung wie viel Umsatz man machen muß, damit ein rentabler Gewinn übrig bleibt und wie viel Umsatz ich machen müßte, um damit von dem Gewinn nach allen Abzügen für Steuer, Krankenversicherung und Co. tatsächlich auch nur mich alleine komplett zu ernähren, geschweige denn noch einen Mann oder Kinder.)

Was vielleicht mehr wurde, sind Firmen, die den Online-Shop zu ihrem schon bestehenden Angebot (sei es Ladenverkauf oder Dienstleistung) als Ergänzung benutzen. Da mag das auch rentabel sein, besonders wenn man mit einem bestimmten Angebot eine Nische besetzt.

"Wiederverkaufswert" von Schnitten und Stoffen... nach ihr habt Ideen! Kleidung nähen hat doch viel mit Mode zu tun und nichts ist so alt wie die Mode von gestern! Klar, man mag mal mit einem einzelnen Schnitt oder einem bestimmten Stoff deutlich mehr erlösen, als man mal ausgegeben hat... Aber dem muß man all die anderen Sachen gegenrechnen, die einen ganz "normalen" Preis erzielen, nämlich den Flohmarktpreis für alte Sachen. Eine gute Geldanlage sind Schnitte und Stoffe ganz bestimmt nicht. Auch die Nähmaschine nicht, selbst die veraltet und wer viel Geld ausgibt kauft sich dann lieber eine neue, mit dem aktuellen Stand der Technik.
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Revue de Presse: fait main N° 419 (Décembre 2016)
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  #17  
Alt 09.04.2007, 14:27
Benutzerbild von Sylvie
Sylvie Sylvie ist offline
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AW: Wohin entwickelt sich nähen?

Hallo zusammen!

Also wenn ich mich bei uns so umschaue, glaube ich eigentlich, dass es eher weniger Leute werden die als Hobby Kleidung Nähen: Die Fa. Hager - ein großes Stoffgeschäft über mehrere Räume in Aschaffenburg - hat ihre Räumlichkeiten, um ein Zimmer reduziert. Mein örtliches Stoffgeschäft hat kaum noch Jerseystoffe. Wie ich auf nachfragen herausbekam, wird Jersey kaum noch verkauft. Solche Geschichten würden nicht passieren, wenn wieder mehr genäht wird, dass kann ich eigentlich nur vom Stricken behaupten. Gefallen würde es mir schon, wenn Nähen beliebter würde... mehr Stoffgeschäfte, Möglichkeiten für Kurzwaren (ich bin kein Bestellfan), vielleicht ein Stoffgeschäft für Dessouskram zum Nähen um die Ecke, der Austausch mit anderen Hobbyschneiderinen vor Ort.

Nähen selbst ist einfach mein Hobby und dies nicht weil es sonst fast keiner hat oder es günstiger ist. Es macht mir einfach Spaß! Ich habe am Ende individuelle Kleidung, die mir auch gut passt. Und glaubt mir, es ist nicht einfach, wenn man klein und zierlich ist, etwas passendes zum Kaufen zu finden. Mittlerweile bekomme ich das Problem bei Schuhen. Ich habe Schuhgröße 36. Viele Geschäfte bieten diese Schuhgröße nicht mal mehr an

Ein teures Hobby? Es kommt immer darauf an wie weit man es treibt
Ich meine, unbedingt zum Nähen brauche ich eigentlich nur meine Nähmaschine, aber die Stickmaschine ist auch toll zum Aufpeppen von schlichten Sachen aber eigentlich nur Schnickschnack. Bei Stoffen lasse ich mittlerweile auch verlocken, daher ist inzwischen auch ein kleiner Stoffvorrat entstanden. Aber alles in allem... ich kaufe mir dafür kaum noch Klamotten, mal 'ne Jeans... das ist doch auch nicht schlecht!
__________________
Viele Grüße, Sylvie
SYLicious
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  #18  
Alt 09.04.2007, 14:42
anonymus
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AW: Wollen wir wirklich einen schnellen Aufschwung?

Zitat:
Zitat von nagano
ich suche mir meine hobbys ja danach aus, dass sie MIR spaß machen, und nicht wie viele/wenig andere leute diesem hobby auch nachgehen.
Das ist bei mir nicht anders, ich wuerde meine Hobbies auch nie aendern, wenn sich ein Trend in irgendeine Richtung entwickelt. Aber ich finde es schoen, dass nicht immer jemand ankommt und meint, etwas besser zu koennen oder besser zu wissen. Damit meine ich keine konstruktive Kritik, denn die schaetze ich sehr.

Ich habe damals mit Seidenmalerei angefangen, lange bevor es Mode wurde, und ich habe meist ohne Gutta gearbeite, halt sorgfaeltig geuebt, Farbverlaeufe zu kontrollieren oder damit zu experimentieren.
Als die Seidenmalerei dann Mode wurde, kamen staendig irgendwelche Leute an, und wollten mir erklaeren, dass Motive doch mit Gutta viel einfacher auf die Seide zu bringen waeren, einfach Muster unter die Seide legen, nachzeichnen und ausmalen. Da koennte ich mir doch meine ganze Muehe sparen. Dass die Resultate nicht vergleichbar waren, sahen die meisten nicht. Und dass diese Kommentare staendig kamen, hat mich genervt.
Ich haette mich hingegen sehr gefreut, wenn mal jemand gesagt haette: "Schau mal, wenn Du den Foen parralel zur Verlaufslinie haeltst, dann wird sie weicher, und wenn Du ihn senkrecht dazu haeltst, dann wird sie schaerfer." So etwas habe ich aber nie erlebt.

Zitat:
Zitat von nagano
was nützt es mir, wenn ich hier auf weiter flur "die beste" in dieser disziplin bin, ohne chance auf weiterentwicklung, weil die vergleichsmöglichkeiten fehlen und auch der anreiz?
Gar nichts, aber wenn ein Hobby von vielen Leuten betrieben wird, dann hat man meist nur in der Basis mehr Leute, nicht in der Spitze. Den diejenigen, die wirklich gut sind, machen sich nicht von Trends abhaengig, sonder nahen, weil es ihnen richtig Spass macht, beschaeftigen sich lange und intensiv damit uns sind dann richtig gut. Wir kennen da alle so einige Beispiele.
Aber wenn Naehen zum Trend wird, fangen viele Leute an Schlupfhosen und T-shirts en masse zu naehen (was prinzipiell nichts schlechtes ist, aber weniger zum Abgucken bietet), nicht Haute Couture zu entwickeln.

Wie Du schon sagst, ich will nicht wissen, dass ich besser als andere bin, sondern ich moechte Leute sehen, von den ich etwas abgucken kann. Und die gaebe es im Falle eine Trendes vermutlich nur geringfuegig mehr als im aktuellen Fall.

Zitat:
Zitat von nagano
kreativität überfällt einen selten zu hause im stillen kämmerlein. sie entsteht durch regen ideenaustausch mit gleichgesinnten, man sieht etwas, entwickelt eine eigene idee dazu, diskutiert sie, spinnt sie weiter und so weiter... für kreativität braucht man anregungen. und dafür braucht man gleichgesinnte!
Das sehe ich genauso, aber ich moechte, dass diese Gleichgesinnten meine Begeisterung teilen, und nicht, dass sie dem Hobby nachgehen, weil es gerade Mode ist. Die Begeisterung sollte von einem selbst kommen, nicht durch ein Mitschwimmen im Strom.
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  #19  
Alt 09.04.2007, 14:51
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Ulrike1969 Ulrike1969 ist offline
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AW: Wohin entwickelt sich nähen?

Nähen - meine Leidenschaft seit etwa 30 Jahren; denn als kleines Mädchen mußte ich schon unbedingt per Hand den Puppen neue Kleidung nähen.....

Später nähte ich vor allem aus einem Grund: damit ich mir mehr leisten kann. Geld sparen durch Selbernähen - Individualität oder bessere Paßform waren eher der Nebenbei-Effekt. Stoffe stammten in der Anfangszeit überwiegend aus dem Fabrikresteverkauf - gute Qualität zu kleinen Preisen, sehr eingeschränkte Auswahl; man mußte nehmen was es grade gab. Später dann auch normale Stoffläden, wobei man schon seine Vorlieben entwickelt und warum für die gleiche Qualität mehr Geld ausgeben als nötig?

Stoffgeschäfte gabs bis vor ca. 15 Jahren viel mehr als heute, so Anfang der 90er machten ein paar Läden zu oder Stoffabteilungen von Kaufhäusern schlossen oder Kaufhäuser wurden geschlossen.... jedenfalls wurde es binnen weniger Jahre sehr viel weniger Auswahl. Ebenso die Auswahl an Schnittmusterheften, besonders den Burda Sonderheften, nahm rapide ab. Dafür gibts heute, vor allem dank Internet, mehr Möglichkeiten Schnittmuster und Nähzubehör aus dem Ausland zu kaufen - was ich nicht mehr missen möchte; das hat vieles erleichtert.

Wo steht Nähen heute? Ich denke nicht dass mehr Menschen nähen als vor 10 oder 20 Jahren; im Gegenteil. Die früheren Nur-Hausfrauen, die viel Zeit mit Nähen verbrachten, gibts doch kaum mehr. Kleidung von der Stange ist preiswerter als vor 20 Jahren und in sehr viel größerer Auswahl erhältlich, auch ein Grund dass Selbernähen in den Hintergrund gerät. Die Auswahl an Konfektionsgrößen bei Kaufkleidung ist auch größer als früher. Menschen haben heuzutage weniger Zeit als früher oder die Freizeit wird anders verbracht; die genannten schnellen Hobbys mit wenig Aufwand zum Ziel sind beliebt (bei mir nicht....)

Ich ernte oft Bewunderung für meine genähten Teile, dabei merke ich dass Nähen für viele Menschen wohl eher für Individualität oder Ausgefallenes steht. Sicher gibts auch Leute die Nähen als nur-Sparen sehen und denken das es ja so billig ist dass man ihnen auch was nähen könne.... aber vergessen dass viel Arbeit drinsteckt und wenn man die mit einrechnet ist es alles andere als preiswert.

Ich werde weiternähen, kann mir nicht vorstellen das aufzugeben. Sicher mit Phasen in denen wenig genäht wurde/wird aber so ganz aufgeben - nee das wohl nicht.

Gruß

Ulrike

P.S. meine Omi ist 82 und näht immer noch - nach Jahren wenig Nähens möchte sie sich demnächst an einem Sommerkleid versuchen - Respekt sage ich da! Altes Kleid ist schon kpl. aufgetrennt um es als Schnittmuster zu verwenden, da dieses Kleid so perfekt paßte dass sie den gleichen Schnitt wollte.
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  #20  
Alt 09.04.2007, 14:55
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AW: Wollen wir wirklich einen schnellen Aufschwung?

Zitat:
Zitat von Wirbelwind
  1. Groesseres Materialangebot vor Ort (was natuerlich gerade fuer Hobbyschneidereinnen in der Pampa wuenschenswert waere)
  2. Mehr Kursangebote bei VHS und aehnlichen
*seufz*
materialangebot vor ort wäre klasse....

vhs-kurse: ich habe bereits zweimal ein kurs für kinderkleidung bei der vhs angeboten.
echo:
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1x 2 anmeldungen

das interesse scheint also nicht gerade überwältigend zu sein.

es mag ein nachteil sein, dass ich aus organisatorischen gründen nur vormittagskurse geben kann, aber die typische hausfrau und mutter (wie ich auch eine bin, kein vorurteil beabsichtigt!) sollte

wir werden es im wintersemester nochmal mit dem kurs versuchen....
__________________
grüße,
yasmin

jetzt spinnt sie komplett!
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