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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Schneiderpuppe aus Gips und PU-Schaum

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #106  
Alt 19.01.2007, 12:42
kassandrax kassandrax ist offline
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AW: Schneiderpuppe aus Gips und PU-Schaum

Zitat:
Zitat von pirate@sea
Es gab mal eine Frage, ob der Schaum hinterher schrumpft. Ich habe gerade festgestellt, daß er das tut. Aber bisher war das noch nicht besonders viel, wie man auf diesem Foto sehen kann. Ich denke mal, daß es nicht mehr wird, weil der Schaum inzwischen sehr hart ist. Vielleicht lag es auch nur daran, daß die Luft im Raum kälter geworden ist und sich die Luftblasen im Schaum dadurch ein bißchen zusammengezogen haben.
Ich glaube nicht das es an der Kälte im Raum lag. In dem Video, das du verlinkt hast, schrumpft der Schaum am Ende auch ein kleines bißchen, das scheint einfach eine Eigenart dieses Schaums zu sein.

Ich drücke die Daumen das alles gut klappt !!!!
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  #107  
Alt 19.01.2007, 22:43
Benutzerbild von pirate@sea
pirate@sea pirate@sea ist offline
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AW: Schneiderpuppe aus Gips und PU-Schaum

Hallo miteinander

Eigentlich bin ich heute abend nur in den Wintergarten gegangen um mich zu vergewissern, daß der Schaum nicht noch mehr geschrumpft ist (ist er nicht), schonmal mit Edding Schnittlinien für die "Befreiungsaktion" anzuzeichnen und ein paar potentielle Schnittwerkzeuge auszutesten.

Zu den Schnittlinien:
Damit man den Schaum aus dem Gips befreien kann, muss man die Puppe an den Seiten aufschneiden. Beim Eingipsen hatten wir ein paar "Lotlinien" angebracht, die man heute noch so gerade eben entdecken konnte. Diese habe ich mit Edding nachgezogen und über dem Hals weitergeführt.



Ich habe alles was schneidet aus der WG gesammelt und am Gips ausgetestet. Am Ende habe ich mich für eine Kombination von 2 recht archaischen Werkzeugen entschlossen: Ein Küchenmesser (hat eine Klinge, die einer Säge ähnelt und ist vorne gebogen, was an schwer zugänglichen und stark gebogenen Stellen wie der Taille sehr hilfreich ist) für die grobe Vorarbeit und ein Cutter-Messer für die feineren Arbeiten.



Bei Vorbereitungsmaßnahmen ist es allerdings nicht geblieben. Geduld ist wirklich nicht meine Stärke... Ich habe jedenfalls gedacht, daß ein Schaum, der nach 10 Minuten hart ist und sich danach nicht mehr merklich verändert nach 2 Tagen bereit zum "schälen" ist. (Zum Vergleich: Der Schaum aus dem Baumarkt ist erst nach einem halben Tag nicht mehr merklich gewachsen.) Außerdem hat mir der Typ von Bacuplast versichert, daß man nach einem Tag Wartezeit nicht mehr mit Verformungen rechnen sollte.

So sahen dann die Schnittkanten aus:



Weil die Halsöffnung nicht parallel zu den Schultern verläuft, sondern nach vorne abfällt musste ich am Hals erst etwas herausschneiden, um die großen Gipsteile abnehmen zu können.



An diesem Bild kann man schon etwas wichtiges sehen: Das Trennmittel hat nicht überall gleich gut funktioniert. An allen schwer zugänglichen Stellen auf die ich keine dicke Schicht Trennmittel auftragen konnte wie Ecken, Arme, usw. hat sich der Schaum ganz wunderbar mit dem Gips verbunden. An den Stellen, an denen das passiert ist, hat man eine ca. 1mm dicke Schicht des Schaums mit dem Gips von der Form gerissen, aber es war an keiner Stelle wirklich schlimm. An den Stellen, an denen das Trennmittel gewirkt hat ist die Oberfläche des Schaums aber sehr glatt geworden.

Erstmal habe ich das Rückenteil des Gipses abgenommen und das ging ganz leicht:



Die weißen Stellen sind die mit glatter Oberfläche, die gelben Stellen sind die, bei denen Gips und Schaum sich verbunden hatten. Das nächste Foto zeigt das Innere der Gipsschale. Man kann deutlich erkennen, daß an manchen Stellen Schaum hängengeblieben ist.



Wenn ich so eine Aktion nochmal mache, dann werde ich so viel Trennmittel auftragen, bis meine Flasche alle ist. Diesmal habe ich einfach alles ca. 2 mal eingesprüht und das war offensichtlich noch nicht genug.

Insgesamt habe ich anstatt der geschätzten 30 Minuten geschlagene 3 Stunden an der Puppe rumgeschnippelt, bis ich den Schaum endlich befreit hatte. Beim letzten Mal habe ich alles mit der Gartenschere aufgeschnitten und gerissen. Das ging deutlich schneller, allerdings wollte ich diesmal die Gipsteile unbedingt behalten. Es hat aber trotzdem nicht geklappt, weil das Vorderteil wegen der Form meiner Brüste einfach nicht abgehen wollte. Ich habe den Gips um die Brüste herum nochmal aufgeschnitten und manche Teile des Gipses habe ich am Ende mit viel Gewalt abgerissen und dabei hat sich die Gipsschale ziemlich verbogen. Dem Schaum ist aber zum Glück nichts passiert. So schaut das ganze von vorne aus:



Als nächstes habe ich die Maße meiner neuen Schneiderpuppe kontrolliert und sie stimmern sehr gut mit meinen eigenen überein.



Im letzten Bild kann man auch die Oberfläche des Schaums gut sehen, die im Vegleich zum Baumarkt-Schaum sehr glatt ist. Hier nochmal zum Vergleich ein Bild von der Oberfläche meines ersten Versuchs mit Baumarkt-Schaum, die mich jetzt eher an eine Kraterlandschaft erinnert :



Wenn man meine Puppe aufgestellt hat, dann stand sie ziemlich krumm. Ich musste also noch den Boden begradigen:



Außerdem habe ich mit Schmirgelpapier (Nr. 60) die Unebenheiten an den Schnittkanten am Rücken und vorne abgeschmirgelt.

So sieht die fertige Puppe zur Zeit aus:



Ich hoffe jetzt erstmal, daß mich morgen keine böse Überraschung erwartet, wenn ich das nächste Mal nach meiner Puppe schaue...

Nach dem ganzen BlaBla jetzt drei FRAGEN AN ALLE:

Der nächste Schritt soll ein Bezug für meine Puppe sein. Ich bin mir aber noch nicht so sicher, was für einen Stoff ich dazu am besten nehme. Jersey, Stretch oder normalen Baumwollstoff in Körperbindung (Ditte von Ikea)? Was für Erfahrungen habt ihr mit den Bezügen eurer Schneiderpuppen gemacht, falls ihr welche habt? Ich stelle es mir leichter vor einen faltenfreien Bezug aus Jersey- oder Stretchstoff zu machen. Aber ich befürchte, daß der beim Benutzen immer wieder verrutscht.

Außerdem weiß ich noch nicht, ob ich den Bezug mit einem Reißverschluß versehen soll, damit ich ihn ab und zu abnehmen und waschen oder ihn farblich meiner Stimmung / sonstigen Einrichtung anpassen kann. Oder meint ihr, daß ein Reißverschluss sehr stört, wenn man Stoff auf der Puppe drapiert und feststecken will? Ich habe mir gerade das Buch "Draping for Fashion Design" im Internet bestellt, aber es dauert noch ein bißchen, bis es geliefert wird. Wenn es endlich da ist will ich es unbedingt ausprobieren. Und wenn ich einen Reißverschluss anbringe, dann ist natürlich die Frage wo. Am Rücken? Beim Drapieren muss man aber häufig Sachen an der hinteren Mitte feststecken...

Außerdem wollte ich oben an der Schneiderpuppe eine Holzplatte mit Griff anbringen und unten eine Holzplatte, die mit einem Ständer verbunden ist. Ich kann mir zur Zeit noch nicht so richtig vorstellen, wie ich das mit dem Bezug an diesen Stellen machen soll.

Ich tendiere zur Zeit dazu einen nicht-dehnbaren Baumwollstoff in einer neutralen Farbe ohne Reißverschluss zu nehmen und die Holzplatten einfach anzukleben.

Was haltet ihr davon?

Schönen Abend euch allen!
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Liebe Grüße,
pirate

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  #108  
Alt 19.01.2007, 23:50
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AW: Schneiderpuppe aus Gips und PU-Schaum

Hallo pirate@sea!!

Boah sieht das guuut aus. Das werd ich mal meinem Göga zeigen, mit dieser super Anleitung klappt das dann bestimmt. Dem Bauschaum hab ich nicht so über den Weg getraut, meine Erfahrungen damit (Pappa ist Fenster+ Türenbauer) sprachen eher dagegen. Aber was besseres hab ich erst durch diesen Thread hier kennen gelernt. Danke!!!

Was machst Du mit den abgerissenen Stücken, die sich mit dem Gips verbunden hatten? Zuspachteln?

Und kann über den Schaum jetzt direkt der Bezug oder muß da noch eine Versiegelung drauf (wegen UV Schutz ect.)???

Zum Bezug kann ich Dir leider keinen Rat geben. Würde bisher eher zu superstrechtigem tendieren, weiß aber nicht, ob das für den Gebrauch nachher so gut ist...
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Liebe Grüße
Dida
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  #109  
Alt 20.01.2007, 05:30
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AW: Schneiderpuppe aus Gips und PU-Schaum

Hallo!

Also übers Versiegeln hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Da ich meine Puppe nicht dem Sonnenlicht aussetzen werde (soll ja schließlich überzogen werden und steht in meinem Zimmer dann auch im Schatten) brauche ich zumindest keinen Schutz gegen UV-Strahlung.

Die Stellen die abgerissen sind waren ja nur ca. 1mm dick. Da hilft Zuspachteln nicht weiter. Ich hatte das eigentlich nur so genau beschrieben, weil die Puppe so "bunt" aussieht, daß ich dachte das bedarf einer Erklärung. Allerdings ist die Oberfläche des Schaums an diesen Stellen etwas "bröselig" und vielleicht sollte man deswegen wirklich versiegeln.

Nur mit WAS? Zum Glück ist das Trennmittel nicht silikonhaltig, dh. ich könnte das ganze evtl. lackieren, wenn ich will. Nur bräuchte ich einen Lack, der es erlaubt, daß ich Nadeln in ihn stecke und der die anderen schönen Eigenschaften meines Schaums nicht zerstört. Deswegen bin ich damit etwas überfragt.

Aber vielleicht weiß ja jemand aus dem Forum dazu mehr?

Ich habe heute den ganzen Tag Dienst beim THW, werde also wahrscheinlich erst wieder spät heute Abend was zu dem Thema sagen können.
__________________
Liebe Grüße,
pirate

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  #110  
Alt 20.01.2007, 11:57
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AW: Schneiderpuppe aus Gips und PU-Schaum

Zitat:
Zitat von pirate@sea
Hallo!

Also übers Versiegeln hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht.

Die Stellen die abgerissen sind waren ja nur ca. 1mm dick. Da hilft Zuspachteln nicht weiter.
Allerdings ist die Oberfläche des Schaums an diesen Stellen etwas "bröselig" und vielleicht sollte man deswegen wirklich versiegeln.

Nur mit WAS? Zum Glück ist das Trennmittel nicht silikonhaltig, dh. ich könnte das ganze evtl. lackieren, wenn ich will. Nur bräuchte ich einen Lack, der es erlaubt, daß ich Nadeln in ihn stecke und der die anderen schönen Eigenschaften meines Schaums nicht zerstört. Deswegen bin ich damit etwas überfragt.

Aber vielleicht weiß ja jemand aus dem Forum dazu mehr?
Moin Moin

Dann lies doch mal meinen Beitag Nr.56
Punkt 20, da war es ganz genau beschrieben wie das mit dem bröseln ist.
Aber Dank Deiner liebevoll beleidigenden Mail die Du nach meiner Antwort immer noch nicht beantwortet hast
(Thema Babysprache und bin mir immer noch keiner Schuld bewußt)
hab ich keinerlei Lust Dir noch weiter zu helfen.

so denn
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Es gibt Menschen, die einen Horizont mit dem Radius Null haben und dies ihren Standpunkt nennen.
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