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Schnitte als "Open Source"?

Fragen zu Schnitten


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  #41  
Alt 09.01.2005, 23:08
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: Schnitte als "Open Source"?

Ich versuche es noch mal mit den Unterschieden:

Viele Dinge, die frei im Web stehen, wurden mal zum Eigengebrauch erstellt und dann als Nebeneffekt veröffentlicht.

Bei Schnitten ist das, weil eben für genau eine Figur erstellt, für andere nicht so wahnsinnig hilfreich.

Die meisten Sachen, etwa Programme werden ohnehin am Rechner erstellt, der Export ins Web ist relativ einfach.

Bei Schnitten werden die meisten eben noch auf Papier erstellt, der Export ins Web ist sehr aufwendig.

Viele Programmierer haben Freude am Programmieren und arbeiten ihre Programme deshalb auch gerne aus.

Die meisten Schnittersteller haben keine besondere Freude dran, sondern sehen es als notwendiges Übel, auf dem Weg zum fertigen Kleidungsstück -> keine Motivation, für andere unproportional viel Zeit in einen Fertigschnitt zu investieren.

(Ich habe schon einiges aufwendige kostenlos ins Web gestellt, auf einer eigenen Seite, bei Wikipedia... dennoch ist das alles deutlich weniger aufwendig, als einen Schnitt ins Web zu bekommen. Zudem der auch erst mal genäht werden muß, um zu sehen, ob er stimmt. Und zwar in mindestens einer der Standardgrößen, nicht in der eigenen.)

Noch mehr Gründe?
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Annabella
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  #42  
Alt 09.01.2005, 23:41
Benutzerbild von Capricorna
Capricorna Capricorna ist offline
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AW: Schnitte als "Open Source"?

Hallo,

ich hab noch was:

An eine Software kann man theoretisch beliebig viele Funktionen "anschrauben", praktisch nur soviel wie Sinn machen. Ich fang mal an mit einer Software, mit der man Bilder anzeigen und ordnen lassen kann. Jemand anders könnte ein Modul schreiben, mit dem man die Bilder bearbeiten kann, noch jemand eins für eine Webgalerie, noch jemand eins für eine druckbare Version, etc. pp. Da gibts viele Möglichkeiten, und in dem Zusammenhang macht open source auch Sinn, weil viele Leute mehr schaffen können als einer.

Bei Schnittmustern macht eine Weiterentwicklung nur begrenzt Sinn. An ein Hemd kann ich genau _einen_ Kragen, _eine_ Ärmelform, _eine_ Saumform etc. "anschrauben", aber irgendwann ist das Design "fertig" - wenn ich nicht gerade zigtausend überflüssige Teilungsnähte oder Rüschen dran haben will. Wenn ich ein Schnittmuster habe, das alles hat, was mir gefällt, aber ich mache aus dem runden einen eckigen Kragen oder aus einem angesetzen Ärmel einen Puffärmel, ist das eben keine reine Weiterentwicklung, sondern eine wesentliche Änderung des Stils, da ich ja was altes wegnehme, und was neues dransetze - im Gegensatz zu einer Software, wo ich alles alte behalten könnte. Ich sehe da viel weniger Möglichkeiten der Weiterentwicklung als bei Software, weil wir alle nur zwei Arme, zwei Beine und einen Kopf haben...

Liebe Grüsse,
Kerstin

Geändert von Capricorna (09.01.2005 um 23:52 Uhr)
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  #43  
Alt 10.01.2005, 00:02
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AW: Schnitte als "Open Source"?

Zitat:
Zitat von Andreas Borutta
Du verstehst mich miss.
Mir ging es darum zu erfahren, ob ihr es für wünschenswert haltet, wenn Fertigschnitte im Netz frei (angelehnt an die Open-Source-Lizenz) zur Verfügung stünden.

Wünschenswert, fragst Du??

Ich wäre die erste, die sich auf einer von Dir erstellten Seite mit frei herunterladbaren, gescheiten, gut sitzenden Schnitten bedienen würde!!!

Also, ran an die Arbeit!!!

Grüße Mona
__________________
Wenn Gott gewollt hätte, dass wir Kleider von der Stange kaufen, hätte er uns Kreditkarten statt Hände gegeben!! Burda Anzeigenkampagne 2000
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  #44  
Alt 11.01.2005, 09:07
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AW: Schnitte als "Open Source"?

Zitat:
Zitat von Capricorna
Bei Schnittmustern macht eine Weiterentwicklung nur begrenzt Sinn. An ein Hemd kann ich genau _einen_ Kragen, _eine_ Ärmelform, _eine_ Saumform etc. "anschrauben", aber irgendwann ist das Design "fertig" - wenn ich nicht gerade zigtausend überflüssige Teilungsnähte oder Rüschen dran haben will. Wenn ich ein Schnittmuster habe, das alles hat, was mir gefällt, aber ich mache aus dem runden einen eckigen Kragen oder aus einem angesetzen Ärmel einen Puffärmel, ist das eben keine reine Weiterentwicklung, sondern eine wesentliche Änderung des Stils
Diese Unterscheidung sehe ich selber eher als akademisch an.

Ich selber begreife /Weiter/entwicklung im engen Sinne wörtlich. Jemand nimmt etwas Vorhandenes, ändert etwas, fügt eventuell etwas hinzu.

Die Betonung liegt in unserem Fall,. wo es um Schnittmuster geht darin: es gibt etwas Vorhandens, was als Ausgangspunkt genommen wird.
Es macht weniger Mühe einen Schnitt "in neuem Stil" (ich nehme mal Deine Formulierung) zu erstellen, wenn /nur/ der Kragen, statt auch alles andere von Grund auf erstellt werden muss.

Insgesamt hast Du natürlich Recht. In all ihren Eigenschaften lassen sich Anwendungsoftware und Fertigschnitte keineswegs vergleichen.

In meiner Auffassung jedoch in etlichen sehr wesentlichen Punkten.
Bei beiden gibt es z.B. typischerweise eine Teilung in Entwickler und Anwender.
Der eine programmiert/ konstruiert Schnittmuster, der andere arbeitet mit der Software/ näht nach dem Fertigschnitt.
__________________
Gruß, Andreas
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  #45  
Alt 11.01.2005, 09:37
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Andreas Borutta Andreas Borutta ist offline
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AW: Schnitte als "Open Source"?

Zitat:
Zitat von Jean
noch einmal eine kurze Zusammenfassung ...
Einige Kommentare dazu von mir:

* Programmierer können Anwendungen nur für sich selber schreiben, jedoch auch so, dass andere sie benutzen können. Etliche helfen bei der Entwicklung von Open-Source-Programmen mit und ziehen daraus offenbar eine Befriedigung.

* Es existiert keine frei verfügbare Schnittkonstruktions- und Gradierungssoftware. Konfektionsschnitte zu konstruieren und zu gradieren ist ohne diese Hilfsmittel sehr zeitaufwändig. Es gibt, anders als im anderen Computeranwendungsbereichen, recht wenige nähende Amateure, die überhaupt sehr versiert sind in der Schnittkonstruktion- und Gradierung (erstmal egal ob direkt am Rechner oder auf Papier).

* Das Digitalisieren von Papierschnittmustern ist sowohl zeitaufwändig, als auch kostenträchtig, da die dafür nötigen Maschinen nur in Kopierläden zur Verfügung stehen.

* Es gibt viele, die Fertigschnittmuster nachfragen, aber praktisch kaum einen Amateur, der diese anbieten könnte, denn sowohl Fähigkeiten als auch technische Mittel sind zur Zeit nicht verbreitet oder nicht verfügbar.

* Fertige frei verfügbare Konfektionsschnitte sind praktisch nicht im Netz existent

Zitat:
Wenn du jetzt einen Schnittverlag suchst, der einen Modellkatalog im Umfang und Qualität von Burda gratis im Netz stehen hat, dann wirst du ein Pech haben.
Es ging nie um einen Verlag, also ein kommerziell tätiges Unternehmen.

Zitat:
es liegt an dir damit anzufangen, beziehungsweise das Handwerk zu erlernen um damit anfangen zu können.
Die Argumentationsfigur ist bekannt: "Dir gefällt es nicht, dann geh doch rüber/ dann mach es doch besser."

Zum einen kritisiere ich niemanden, sondern denke nur laut und öffentlich über ein Thema nach, zu dem mich Eure Ansicht interessierte, zu dem ich mit Euch debattieren wollte.

Würde jedoch jemand tatsächlich kritisieren, wäre das so legitim wie "Kritik an Eltern, ohne Eltern zu sein. Kritik am Politiker, ohne Politiker zu sein. etc. Die Kritik müsste sich an ihren konkreten Aussagen messen lassen, nicht an dem geschilderter Ausgangsposition des Kritisierenden.

Nur damit keine Missverständniss bleiben: Ich habe zur Zeit nicht vor Schnittkonstruktion zu erlernen.
__________________
Gruß, Andreas
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