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Schnitte als "Open Source"?

Fragen zu Schnitten


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  #56  
Alt 12.01.2005, 16:57
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AW: Schnitte als "Open Source"?

Hallole,

@Madita
Golden Pattern ist nur bedingt kostenlos. Das Programm selbst kostet nichts, aber die einzelnen Schnitte sehr wohl. Ein Schnitt ist kostenlos beim Programm dabei. Schwierig zu lernen ist es nicht. Aber das ist eine subjektive Empfindung.

@Andreas
Ich führe grundsätzlich keine Glaubenskriege, verstehe aber noch immer nicht, worauf Du eigentlich hinaus willst.

@Jean
ja, ich bin optimistisch. Kenne Kostenloses/frei Verfügbares aus dem Web aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Und war meistens enttäuscht.

Liebe Grüße
Ulrike
__________________
"Wenn du wirklich etwas willst, werden alle Märchen wahr." (Theodor Herzl)
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  #57  
Alt 13.01.2005, 13:43
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AW: Schnitte als "Open Source"?

Hallo Andreas,

Zitat:
Was denkst, Du warum so viele Fertigschnitte verkauft werden?
Ich denke, viele kennen es nicht anders, und denken z.B., dass man nur als ausgebildete Schneiderin einen Maßschnitt anfertigen kann. Das Können ist nicht vorhanden, bzw. man traut es sich nicht zu, es lernen zu können. Man hat kein Geld, um sich bei der Schneiderin was machen zu lassen, hat selbst auch keine Ahnung von Schnittkonstruktion/Änderung, ist mit der Kaufkleidung aber nicht zufrieden oder macht einfach gerne was selbst = ich kaufe mir einen Burda-Schnitt.

Und es wird natürlich auch viele geben, die vielleicht annähernd eine Ideal-Figur haben, und mit den Schnitten - von einer Firma oder mehreren - gut zurecht kommen, wiederum aber nicht die Zeit/Lust haben, Schnitte selbst zu entwerfen; warum auch, wo das Angebot doch so groß ist (subjektiv) und gut passt, also auch Pro-Fertigschnitt-Kauf.

Und dann gibt es vermutlich auch sehr viele, die nicht ganz eine Idealfigur haben, die aber die Paßformfehler bei Fertigschnitten in Kauf nehmen. Warum? Weil sie nicht glauben, dass es anders geht; weil sie sich wiederum das Ändern nicht zutrauen; weil sie ihre "Problemzonen" lieber ignorieren als sich damit auseinanderzusetzen etc. pp.

Hm, die Antwort, warum so viele Fertigschnitte verkauft werden, scheint mir Ähnlichkeit zu haben mit der Thematik, warum so viele Leute Windows benutzen. Auch hier ist die Alternative entweder Zeit (Linux) oder Geld (Apple) zu investieren, um etwas zu ändern. Und beides sind knappe Ressourcen...

Da nimmt man eben gezwungenermaßen die kleinen Systemfehler in Kauf, statt entweder Zeit (selbst Schnitte entwerfen/ändern/Software lernen) oder Geld (Maßschnitte, Schneiderin) zu investieren.

Und sehr, sehr viele Leute werden Fertigschnitte wohl auch genau mit der von dir angesprochenen Intention kaufen, sie nach eigenem Gusto anzupassen, im Design oder in der Paßform. Geht eben schneller, als einen kompletten Schnitt selbst zu machen, und Anpassungen sind immer noch möglich, wenn die "Grundkonfiguration" des Schnittes meinen Wünschen ziemlich nahe kommt, und es ist viel preiswerter als bei einer Schneiderin.
Das heisst, ich spare subjektiv an den Ressourcen Zeit und Geld gegenüber den möglichen Alternativen "komplett selbst machen" oder "machen lassen".

Was spricht gegen Fertigschnitte im Netz zum Download?
- Das Angebot ist zwar möglicherweise bunter und ausgefallener, aber auch unübersichtlicher - wer macht sowas, und wie finde ich die? Das setzt auf Kundenseite Zeit für die Suche voraus und Werbung des Anbieters, damit ich überhaupt erfahre, dass es das gibt.
- es gibt - mindestens am Anfang - kein Vertrauen zu einer zugkräftigen Marke wie eben bei Burda; die Qualität des Schnitts ist unbekannt, das setzt etwas Risikobereitschaft voraus
- der Schnitt steht idR nicht sofort zur Verfügung, sondern muss erst ausgedruckt und zusammengesetzt werden, womit wir wieder bei den Ressourcen Zeit und Geld wären.

=> die gleiche Problematik wie bei open source, Linux etc.

Ich denke, das Angebot an solchen Sachen wird auf jeden Fall in den nächsten Jahren wachsen. Das Interesse am Selber machen steigt anscheinend derzeit (ob aus Kostengründen oder anderen); es kennen sich immer mehr Frauen mit dem Compi aus, und die sind nun mal sowohl Zielgruppe als auch potentielle Anbieter; auf der anderen Seite sinkt die Hemmschwelle bei Männern, sich mit diesem "Frauenthema" zu beschäftigen, und die bringen dann eher das technische Wissen mit; dazu kommen die üblichen anderen Gründe für die Ausübung eines Hobbies (Selbstverwirklichung etc.).

Genau wie bei Windows glaube ich allerdings nicht, dass die "Vorherrschaft" von etablierten Konzernen dadurch wesentlich gefährdet wird, weil für die breite Masse deren Vorteile überwiegen. Ich sehe eine wachsende Nische, aber eine Nische.

Interessantes Thema

Liebe Grüsse,
Kerstin
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  #58  
Alt 13.01.2005, 14:08
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AW: Schnitte als "Open Source"?

Kerstin, Respekt ... klasse gesagt und erklärt ... Hut ab, wer das so hinkriegt :-)

Und ich persönlich, wie viele Bekannte bevorzugen einfach die Anleitungen im Netz mit Schnittskizzen, die man an seine eigenen Masse durch ausmessen anpasst und so direkt auf ein grosses Stück Zeitungspapier die Schnitteile malt ...

So sind die Schnitte vielleicht nicht immer ganz so raffiniert, wie als Fertigschnitt, wo sich Profis damit rumschlagen, aber es sind der eigenen Kreativität auch keine Grenzen gesetzt ... ich mal lieber selbst als zu stückeln ;-)

Lieben gruss
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  #59  
Alt 13.01.2005, 14:38
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AW: Schnitte als "Open Source"?

@ Kerstin

Erstmal freue ich mich natürlich, dass jemand ausser mir selber das Thema überhaupt ebenfalls als interessant einstuft.

Vielen Dank für Deine ausführliche Einschätzung.

Vielleicht löst eine völlig neue Kategorie von digitalen Schnitten in der Zukunft etliche Dilemmata auf:
Fertigschnitte, die es erlauben, die eigenen Maße in ein Formular einzugeben und die danach einen Maßfertigschnitt ausgeben.
Dieser muss dann nur noch ausgedruckt und zusammengeklebt werden.
Ganz ohne weitere Software. Der digitale Fertigschnitt enthielte alle notwendigen (Software)Bestandteile.

Eine befreundete Schneiderin sagte mir vorgestern, dass das richtige Maßnehmen alles andere als leicht sei und sie nur schlechte Erfahrung damit gemacht hat, wenn andere (selbst wenn es gelernte Schneiderinnen waren) für sie stellvertretend Maß genommen hatten.
Offenbar ist es didaktisch alles andere als trivial, das Maßnehmen so zu erläutern, dass wirklich reproduzierbare Ergebnisse herauskommen, wenn verschiedene Menschen die Maße nehmen.

Aber vielleicht wird in Zukunft ein 3-D-Körper-Scanner, der in großen Stoffläden zur Verfügung steht, die Maße ermitteln.

All diese (visionierte) Technik ersetzt natürlich nicht den gestalterischen Eingriff in den Schnittentwurf, ob im modischen Sinne oder zum gezielten Betonen/ Überdecken bestimmter körperlicher Eigenheiten.
Wer aktiv Einfluss nehmen will, muss weiterhin das entsprechende Wissen und Fähigkeiten erwerben.
__________________
Gruß, Andreas
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  #60  
Alt 13.01.2005, 14:52
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AW: Schnitte als "Open Source"?

Zitat:
Vielleicht löst eine völlig neue Kategorie von digitalen Schnitten in der Zukunft etliche Dilemmata auf:
Fertigschnitte, die es erlauben, die eigenen Maße in ein Formular einzugeben und die danach einen Maßfertigschnitt ausgeben.
Dieser muss dann nur noch ausgedruckt und zusammengeklebt werden.
Ganz ohne weitere Software. Der digitale Fertigschnitt enthielte alle notwendigen (Software)Bestandteile.
Die Lekala Schnitte sind doch eigentlich genau das, was Du da beschreibst ?
Die Schnitte sind prinzipiell kostenlos bei Swetlana zum herunterladen ... der Ausdruck ansich kostet Geld oder ging früher mit Zeitverzögerung auch kostenlos ...

Oder steh ich auf dem Schlauch ...
Von einer 3-D-Körpersoftware hatte ich beim Überfliegen der Originalseite auch etwas gelesen ...

MfG
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