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was gegen die Alumethode spricht...

Fragen zu Schnitten


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  #1  
Alt 09.07.2006, 12:23
nähfloh nähfloh ist offline
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was gegen die Alumethode spricht...

hallo, Ihr Lieben, das hier ist vielleicht ganz interessant:

Eben las ich in „Pants for real people“, dass Palmer/Pletsch sämtliche Schrittmessmethoden für ziemlich sinnlos halten. Wenn ich mal kurz übersetzen und deren Argument zusammenfassen darf:

Sie haben es in ihrer 30jährigen Geschichte selbst versucht, z.B. mit einem „Crotch-o-Meter“, das waren erstens zwei miteinander verbundene Maßbänder, an deren Mitte ein Gewicht hing (man sieht im Buch ein Bild, ich werde daraus aber nicht schlau). Und zweitens wurde eine Art Schrittmaß entwickelt: das zwaren mehrere 1cm breite und verschieden lange Plastikstäbchen, die mit Gelenken miteinander verbunden waren (an der Schrittrundung waren die Stäbchen kürzer als in Taillenrichtung).

Doch laut Palmer/Pletsch funktionieren solche Schrittmessungen nicht, weil man dann zwar seine eigene Schrittkurve hat, dann aber noch immer nicht weiß, wo man die Kurve verändern muss (z.b. oben an der Taille / am Vorderteil/ am Hinterteil/ an den inneren Beinnähten oder an allem ein bißchen usw.). Da ist auch ein Bild drin, für die, die das Buch haben und meine Erläuterung jetzt nicht verstanden haben

Ich habe das Gegenargument für mich so verstanden, dass man selbst mit Schrittmessung vor allem nicht weiß, wo man den Kreuzpunkt idealerweise hinverlegt. Und wäre das nicht wichtig für einen guten Sitz? (ich glaub, in einer der einschlägigen Diskussionen hier wurde das mal gefragt)

Vielleicht habe ich die Ausführungen aber auch nur halb verstanden – ich bin bin nicht so gut in „Nähenglisch“ und vielleicht wollen auch andere, die das Buch haben, und die am Thema interesssiert sind, mal einen Blick reinwerfen (S. 7, meine Ausgabe ist von 2004).

Ausprobieren werde ich die Alumethode trotzdem; denn es ist ja trotzdem interessant, inwieweit die eigene Kurve vom Schnitt abweicht und außerdem gibt es ja Erfolgsberichte

– nur der threadsartikel läßt auf sich warten....
__________________
Liebe Grüße vom Nähfloh

"Wenn du nach der ersten Begegnung mit einer Frau ihr Kleid in Erinnerung behältst, heißt das, es war unpassend.
Wenn du die Frau in Erinnerung behältst, war es perfekt."
Coco Chanel
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  #2  
Alt 09.07.2006, 12:41
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Capricorna Capricorna ist offline
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AW: was gegen die Alumethode spricht...

Hallo,

so ganz verstehe ich die Einwände nicht...

Den Schrittpunkt könnte man mindestens mit Hilfe einer zweiten Person wohl zutreffend markieren, und wenn man gelenkig und vorsichtig ist, wohl auch selbst. Und dann weiß man doch, wo man den Schnitt verändern muss, eben an allen Punkten, wo die Schnittkurve von der eigenen gemessenen abweicht. Viele Leute bei PR und auch ein paar hier haben doch von ihren Erfolgen berichtet, die auch im Bild dokumentiert und nachvollziehbar waren - ist ja nicht so, dass einfach Behauptungen in den Raum gestellt wurden.

Ach so, ich lese gerade, dass das Buch von 2004 ist, der Artikel über die Methode ist aber ganz aktuell, also kannten die den damals noch nicht. Vielleicht waren die von PP ausprobieren Methoden einfach nicht so gut wie die von Miss Murphy... auch jemand anders kann ja gute Ideen beim Schnitt verändern haben....

Liebe Grüsse
Kerstin
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Liebe Grüße,
Kerstin

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Stoffbestand: zuviel
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  #3  
Alt 09.07.2006, 13:58
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monesim monesim ist offline
Stellt eigenen Sessel auf
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AW: was gegen die Alumethode spricht...

die Alumethode hat den großen Vorteil unwahrscheinlich billig und sofort verfügbar zu sein.

Selbst wenn ich am Erfolg zweifeln würde, probieren geht hier über studieren, denn auf den Meter Alufolie kommt es auch nicht mehr an.

Wäre doch nett, wenn 30 Jahre erfolgloses Tüfteln mit massivem Sachverstand und Geräteeinsatz durch einen gewitzten Griff in die Küchenschublade zu toppen sind.

Ich denke sogar noch weiter - warum bei der Schrittkurve aufhören? Man könnte sich auch eine ganze kurze Hose aus mehrlagig mit rundum Reserve zugeschnittenen Alu-Folienschnitteilen um den Leib formen, die Bestlage der Nähte mit Edding markieren, und dann nach vorsichtigem Abnehmen der Teile studieren wo es klemmt.

LG monesim
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burda ist die basis
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  #4  
Alt 09.07.2006, 14:30
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Nähwichtel
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AW: was gegen die Alumethode spricht...

Hi
ich denke, ich weiß, was die meinen: Wenn man die Schrittkurve abgenommen hat, weiß man nicht genau, wie man sie auflegen muß, damit das genau so liegt, wie am Körper.

Es könnte sein, daß man sie leicht schräg auflegt, so daß der Mittelpunkt unten in der Mitte leicht verschoben ist, dann liegt die ganze Sache schräg und alles stimmt nicht. Ich hab das so erlebt.

Hab versucht, das abzustellen, indem ich ein richtig langes Stück Folie nehme und das wirklich hoch bis zur Taille andrücke und dann die Ecken parallel zum Erdboden (so gut es geht) umbiege und unten im Schritt dort eine Markierung einzwicke, wo die Innenbeinnaht (nach Augenmaß) wäre. dort ist ja der Kreuzungspunkt.

Dann gleich auf ein Stück Pappe legen. Das parallel zum Boden umgezwickte Stück parallel zum Rand und so die ganze Kurve ausschneiden und Kreuzungspunkt markieren. Dann muß man, wenn man diese Pappe auf den Schnitt legt, darauf achten, daß die abgewinkelten Linien, die man mit ausschneiden oder einzeichnen muß, im rechten Winkel zum Fadenlauf liegen und der Kreuzungspunkt dort angelegt wird, wo jeweils die Innenbeinnaht am Schnitt ist.

Dann natürlich gut Nahtzugabe und links anprobieren und abstecken. Geht dann ganz gut. Ich denke, wenn man das nicht so macht, dann klappt es mal gut, mal nicht, je nachdem ob man den Winkel richtig erwischt hat oder nicht. Haben ja auch ein paar Hobbyschneiderinnen schon geschrieben, daß es bei einer Hose gut geklappt hat,bei einer anderen nicht.
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  #5  
Alt 09.07.2006, 15:20
Brigitte aus dem Süden Brigitte aus dem Süden ist offline
Näht zur Abwechslung "deko"
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AW: was gegen die Alumethode spricht...

Ich denke auch, dass die Schritt-Abnahmemethode (egal ob mit Alu oder mit flexiblem Maß) schon zum guten Sitzen einer Hose führt. Es gab hier im Forum mal ein paar Bilder in denen der Papierschnitt ausgelegt war und darauf war die Alukurve gelegt. Man sah ganz deutlich, wo Veränderungen notwendig sind. Die Idee von Nähwichtel, den Kreuzungspunkt am Aluteil oder am flexiblen Lineal zu markieren, ist sehr gut. Werde ich bei meiner nächsten Hose so machen. Genauso gut ist auch die Idee, die Kurve auf Pappe zu übertragen und auszuschneiden (auch davon gibt es ein Bild). So kann ich das Schrittmaß-Pappteil sofort auf den jeweiligen Papierschnitt legen und meine "tollen Kurven" () übertragen. Grüßchen von Brigitte
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