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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Entstehungsgeschichte von Langbeingiraffe Ghalyela

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #11  
Alt 23.06.2006, 00:32
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AW: Entstehungsgeschichte von Langbeingiraffe Ghalyela

Falls irgend jemandem von euch die Fotos zu groß sind, dann meldet euch bitte hier, dann mach ich sie kleiner ... ich vergesse manchmal, dass es noch Modembesitzer gibt!
Also bitte sagen!
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  #12  
Alt 24.06.2006, 15:59
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AW: Entstehungsgeschichte von Langbeingiraffe Ghalyela

Jetzt wird´s ernst - denn jetzt geht´s ans Nähen!!!

Als erste werden die Beine rechts auf rechts zusammen genäht. Vor dem Wenden die Nahtzugabe (NZ) an den Füßen entweder einschneiden oder aber ziemlich weit zurückschneiden - letzteres hab ich aus Faulheit gemacht Dann die Beine ausstopfen, aber nicht zu fest, denn man sollte am Schluß die Watte noch ein wenig zusammenschieben können, um erstens die Beine in den Körper nähen zu können und zweitens der Giraffe später eine Art Gelenk verpassen zu können, so dass sie die Beine zum Beispiel über eine Ecke hängen lassen kann.



Dann kommt der Körper dran. Hier zuerst den Abnäher absteppen. Von der Spitze des Abnähers zum Rand hin nähen. Dann die beiden Körperhälften rechts auf rechts so aufeinander legen, dass sich die Abnäher übereinander befinden. Mit einer Nadel die Mitte des noch zu nähenden Körpers gegenüber der Abnäher befinden.



Jetzt rechts und links der Markierungsnadel die Beine einlegen. darauf achten, dass sie ein wenig überstehen, denn beim Nähen flutschen sie gern mal raus und man hat dann nur eine Seite des Beins gefasst.



Dann erst mal nur die Beine einnähen, den Rest des Körpers noch offen lassen. Das ist wichtig, damit man nochmal richtig kontrollieren kann, ob die Beine wirklich fest eingenäht wurden. Ist das alles okay, dann wird der Körper festgesteckt und bis auf die gerade Seite (da wo die Abnäher sind) abgesteppt.

Achtung: Beim Nähen den Körper der Giraffe so halten, dass er sich nach oben biegt! Langsam nähen und immer wieder kontrollieren, dass sich die untere NZ nicht einrollt, denn sonst war alles umsonst und ihr dürft nochmal absteppen.
Und gleichzeitig die untere Stofflage ein wenigstraffen, sonst kommt es ganz schnell zu "Verwerfungen" und ihr näht noch mehr mit ein!!!

Ich zeig euch jetzt mal, wie schnell das passieren kann:




tjaja, so sieht das dann aus, wenn man nicht gesteckt hat und dachte, es wird schon schiefgehen *g*
Also wieder trennen, stecken und dann endgültig den Körper absteppen ...



Dann den Körper wenden und mit einem Granualt befüllen, damit die Giraffe dann genügend Sitzfestigkeit hat.
Dies war bei den anderen Kugeltieren nicht notwendig, aber Ghalyela hat doch eine etwas andere Eigendynamik aufgrund ihrer langen Füße.
Dann entscheiden, welche Seite der Bauch wird und welche der Rücken.
Das Granulat vorangig auf die Bauchseite verteilen und den Rest mit Bastelwatte ausstopfen.



Anschließend einen gedoppelten Faden oben entlang der noch offenen Kanten einziehen (in kleineres und gleichmäßigen Abständen), dann vorsichtig zusammenziehen und verknoten.



Tschacka ... der Körper ist somit erst mal fertig!

Jetzt kommt der schönste Teil - der Kopf!

Als erste die Stoffe für die Ohren rechts auf rechts legen und an den abgerundeten Seiten absteppen, die NZ wieder so weit es geht zurück- oder einschneiden ... dann wenden und eine Seite (die etwas breitere, runde) einklappen und feststecken.



Das eingeklappte Ohr so am Kopf feststecken, dass es an der Schräge unterhalb der Hörner sitzt und darauf achten, dass beide Ohren in die selbe Richtung zeigen!!!
Zur Kontrolle, wie das spätere Ohr aussehen wird, einfach mal umklappen.



Jetzt erst mal wieder nur die Ohren annähen, bevor der gesamte Kopf zusammengenäht wird. Beim Zusammennähen an einer Seite des Mauls beginnen und an dieser Seite eine Öffnung zum Wenden lassen.
Bei den Hörnern hab ich dann die NZ schon beim Nähen verkleinert, damit die Röhren dann nicht zu schmal sind und man die Bommeln noch hindurch bekommt. Beim Wenden ist es hilfreich eine große Pinzette (wie die von den Overlocks) zu verwenden, da mann so den Stoff vorsichtig durch den schmalen Tunnel der Hörner schieben kann.



So, jetzt habt ihr schon den wichtigsten Teil geschafft am Kopf, denn jetzt wird gestopft. Mit der Pinzette lassen sich wunderbar die Wattebäusche in die Hörnchen schieben - die müssen übrgens etwas fester gesopft werden, damit sie genügend Halt haben. Anschließend des Rest ausstopfen und die NZ der Wendeöffnung nach innen klappen. Mit Stecknadeln fixieren und von Hand schließen.



Und schon ist der Kopf fertig und schaut so aus:

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