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Patchwork und Quilting
In diesem Forumsbereich werden Projekte aus dem Bereich Patchwork besprochen. Die Patchworkstoff - Tauschringe (SWAPs) findet man im TAUSCHRING Forumsbereich.


Patchwork zu Urgroßmutter's Zeiten

Patchwork und Quilting


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  #6  
Alt 13.06.2006, 20:02
tobi tobi ist offline
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AW: Patchwork zu Urgroßmutter's Zeiten

Zitat:
Zitat von liebeslottchen
Hallo!

Nachdem ich jetzt so langsam aber sicher das Patchworken als meine neue Leidenschaft entdeckt habe, ist mir dann prompt eine Frage gekommen. Patchworken und Quilten ist ja nun nichts, was erst dieser Tage erfunden worden ist. Dieses Vlies, was wir heute alle als Zwischenschicht in unsere Patchworkteile einarbeiten, ist ja aber vermutlich nichts, was schon unsere Urgroßmütter gekannt haben. Was haben die denn statt dieses Vlieses genommen? Und wenn das jemand weiß: warum nimmt man das heute nicht mehr?

Schon mal Danke für alle Antworten
Marion
Früher machte man mit den Patchworkdecken "aus der Not eine Tugend", d.h. man nähte aus Teilen (=patches) zerschlissener Kleidung/Decken o.ä. neue Decken. Damit diese möglichst warm wurden, setzte man mehrere Lagen zusammen. Das Innere waren oft auch alte Decken, oder eben Wolle bzw. Baumwolle, die mühsam gleichmäßig verteilt werden musste. Und damit das Ganze nicht verklumpte, musste eben sehr dicht gequiltet werden!
Heute ist das Quilten weniger Notwendigkeit als vielmehr eine Kunst - nötig wäre es mit den modernen Vliesen idR nicht mehr. Und warum man heute spezielle Vliese nimmt? Weil es so schön einfach ist - und weil die Hersteller ja auch was verdienen wollen!!
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  #7  
Alt 19.06.2006, 14:34
quiltissimo quiltissimo ist offline
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AW: Patchwork zu Urgroßmutter's Zeiten

Hallo,

die Quilts, mit denen ich aufgewachsen bin, waren mit Schafwolle gefüllt, je schwerer desto besser.

Sie waren mit sehr großen Stichen gequiltet, und alle 2-3 Jahre im Frühjahr wurde das Quilting aufgetrennt, die Wolle herausgenommen, gewaschen, gekämmt und zurück zwischen Top und Rückenstoff, dei ebenfalls gewaschen und ggf. ausgebessert worden waren, gelegt und erneut gequiltet... eine sehr anstrengende und zeitraubende Aktion, die uns Kindern aber viel Spaß gemacht hat.

Heute gibt es neben den Polyestervliesen auch verschiedene Naturfaservliese die in der Pflege nicht unbedingt aufwändiger sind. Quilts mit Baumwoll-, Schurwoll- oder Viskosevlies können im entsprechenden Programm in der Waschmaschine gewaschen werden, das Baumwollvlies kann sogar in den Trockner. Lediglich Seidenvlies, das meistens auch mit Seidenstoffen verarbeitet wird, muss vorsichtig von Hand gewaschen werden.
Viel Spaß mit Deinem neuen Hobby!
__________________
Liebe Grüße,

Marie-Christine
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  #8  
Alt 19.06.2006, 21:06
Benutzerbild von nofi
nofi nofi ist offline
Findet sich auch im Dunkeln zurecht
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Ort: im schönen regensburg, an der blauen donau
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AW: Patchwork zu Urgroßmutter's Zeiten

da fällt mir noch roßhaar dazu ein.... hab aber null ahnung ob das auch verarbeitet wurde
__________________
lg
nofi
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  #9  
Alt 19.06.2006, 21:27
Benutzerbild von meisje
meisje meisje ist offline
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AW: Patchwork zu Urgroßmutter's Zeiten

Ich habe mal in einem Museum in den USA einen m.E. nach uralten Quilt (aus der Mitte des 19. Jhdts.) gesehen- der war aus Teilen von Uniformen zusammengesetzt.
Weiß nicht genau, was für welche, aber es waren unterschiedliche Farben (evtl. Nordstaaten und Südstaaten- Farben???)

Da warem vom eigentlichen, fertigen Quilt noch einzelne Blöcke übrig, und Teile davon durfte man sogar anfassen ( das hat mich damals sehr gewundert!)- und ich habe es auch angefasst- es war unbeschreiblich kratzig und fühlte sich schon ohne die 3 Lagen des fertigen Quilts steif und "unkuschelig" an.

Der eigentliche Quilt wurde mit Rosshaarlagen "gepolstert" (Hallo, nofi!) und die Unterseite waren große Stücke alten Baumwollstoffes.

Das Ganze sah für heutige Verhältnisse total "schäbig, schlimm und grauslig" aus, fühlte sich wahrscheinlich auch so an (den Quilt selber durfte man nicht anfassen, der war in einer Panzerglasvitrine!)- aber ich denke, derjenige, für den dieser Quilt hergestellt wurde, hat sich immer gerne reingekuschelt.
Der Quilt war ihm/ihr wohl Bettdecke, Pferdeunterdecke und was weiß ich nicht noch alles.....
Und- er wurde wohl mit sehr viel Herzblut gearbeitet- durch diese dicken Lagen zu quilten- da gehört schon ein gehörig Maß an Liebe dazu!
Möcht nicht wissen, wie lange die Frau (war wohl eine Frau, den schönen zusätzlichen Stickereien nach, die sich teilweise noch erhalten hatten, nach zu urteilen) an diesem Teil saß....
Unter welchen Bedingungen...

Was haben wir es gut heutzutage.....

Grüßle von meisje
__________________
Der Vorteil der Klugheit ist, dass man sich dumm stellen kann.
Umgekehrt ist das schon wesentlich schwieriger....
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  #10  
Alt 20.06.2006, 23:39
Benutzerbild von liebeslottchen
liebeslottchen liebeslottchen ist offline
Mitarbeiterin im Nähmaschinengeschäft
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AW: Patchwork zu Urgroßmutter's Zeiten

Zitat:
Zitat von tobi
Das Innere waren oft auch alte Decken, oder eben Wolle bzw. Baumwolle, die mühsam gleichmäßig verteilt werden musste. Und damit das Ganze nicht verklumpte, musste eben sehr dicht gequiltet werden!
Heute ist das Quilten weniger Notwendigkeit als vielmehr eine Kunst - nötig wäre es mit den modernen Vliesen idR nicht mehr. Und warum man heute spezielle Vliese nimmt? Weil es so schön einfach ist - und weil die Hersteller ja auch was verdienen wollen!!
Das mit den alten Decken geht mir auch schon die ganze Zeit durch den Kopf. Ich habe einen ganzen Haufen Steppdecken, die aus einem Krankenhaus stammen. Die Teile sind top in Ordnung, kochfest ....... aber eben halt hässliche Steppdecken. Ob man aus denen wohl Quilts machen könnte?
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