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Schnittmustersuche Damen
...


Blazerschnitt für Figurproblem gesucht

Schnittmustersuche Damen


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  #11  
Alt 29.05.2006, 15:13
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AW: Blazerschnitt für Figurproblem gesucht

hat noch jemand Vorschläge für einen gut auf Birnenform trimmbaren Blazerschnitt?
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  #12  
Alt 29.05.2006, 16:33
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AW: Blazerschnitt für Figurproblem gesucht

Hallöchen,

nun ja, eigentlich kann man jeden Schnitt so umformen, wie du es brauchst...
Alle Schnittmuster haben immer nur eine Größe von oben bis unten, daher ist es eigentlich "Jacke wie Hose", welchen du nimmst.

Suchst du konkrete Tipps, wie das Ändern geht? Da müsste man dann schon den konkreten Schnitt bzw. die Schnittführung wissen.

Oder geht die Frage mehr in Richtung Stilberatung, welchen Schnitt man überhaupt bei dieser Figur nehmen sollte? So ganz spontan aus meinem Buchwissen: Um die schmalen Schultern optisch auszubalancieren, würde ich leichte Schulterpolster nehmen. Teilungsnähte (z.B. Prinzeßnähte oder Wiener Nähte) sind immer gut, um durch die (kurvigen) Linien eine Taille vorzutäuschen. Leicht antailliert ist auch gut; bloß nichts kastenförmiges. Unterhalb der Taille bzw. an der breitesten Stelle der Hüfte sollte der Schnitt nicht zuviel Stoff haben, also keine Schößchen, ausgestellt oder ähnlich; und keine Details, die den Blick auf diese Stelle lenken, also z.B. keine aufgesetzten Taschen oder ähnliches. Lieber den Blick nach oben lenken, durch ein interessantes Revers oder andere Details. Und die Jacke sollte nicht an der breitesten Stelle der Hüfte enden, sondern lieber weiter unten. (Weiter oben wäre vermutlich auch nicht vorteilhaft.)
Bei den Maßschnitten gefiele mir persönlich da z.B. die M 9001 oder die M 9014 (ohne die Taschenklappen) oder etwas sportlicher die M 1004. Soweit meine unmaßgebliche Meinung

Ich habe übrigens einen Hosen-Maßschnitt von Burda, mit dem ich auch äußerst zufrieden bin. Die Hosen nach diesem Schnitt passen so gut, dass ich sie praktisch nicht spüre beim Tragen Bei der Bestellung hat man Gelegenheit, außer den Maßen und vorgegebenen "Formeigenheiten" auch noch weitere Bemerkungen zu machen, um z.B. Problemzonen näher zu erläutern. Und du kannst jederzeit vorher oder nachher eine Email schicken, um Details zu klären. Ich kann den Maßschnitt auch nur wärmstens empfehlen

Liebe Grüße
Kerstin
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Liebe Grüße,
Kerstin

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  #13  
Alt 29.05.2006, 21:42
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AW: Blazerschnitt für Figurproblem gesucht

Hallo Kerstin,
es sind sieben Dinge, die ich optimiert unter einen Hut bringen möchte und die aber zum Teil miteinander kollidieren.....

1. ist es die Lust und Freude, durch Selbst-Schneidern individuelle Kleidung zu nähen.

2. Ich mag gerne schicke Sachen besitzen und tragen, ich habe nur viel zu wenig davon. Nur was steht mir wirklich, dem kleinen Birnenweib???

3. mein less-money Budget

4. meine Figur, die gekaufte Sachen von der Stange genauso abweist ( ich habe das nur früher nicht wirklich gespannt, ich staune selbst!) wie Standardschnitte aus dem Schnittkatalog.

6. ist es schnitttechnisches Knowhow was mir dazu eigentlich fehlt:
im Strudel des Änderns bin ich schon ein ganzes Jahr bei verschiedenen Modellen gefangen. Ich habe, irgendwie schleichend und ohne es bewußt zu wollen, immer mehr Zeit da reingehängt, die ich eigentlich dafür gar nicht habe. Ich habe ehrgeizig das Burda Näh-Buch gewälzt und dann an den Schnitten herumgedoktert und Probemodelle genäht, anprobiert, auch Fachfrauen befragt etc. Schließlich, meine Nähobjekte passen blöderweise auch nach den Änderungen nicht so, wie vorausgedacht. Dann habe ich mir den Schnitt wieder vorgenommen und weiter "geformt". Es klemmte eben an vielen Ecken und Enden. Hm, nun bringts mich auf die Palme, weil alles zu lange dauert und ich gar nicht soweitkomme, mal ausgiebig und mit Genuss an einem Sonntag oder so an der Nähmaschine zu sitzen und ein Stück fertig zu nähen. (Früher habe ich mir über Figurprobleme keine Gedanken gemacht wegen der Wallawalla-Mode und meine Kinder zu benähen, war nicht allzu anspruchsvoll.)

7. last not least ist es meine knappe Zeit, die ich unmöglich ausschließlich in die Schneiderei stecken kann und darf, schließlich mache ich das ja nicht beruflich.

->es geht also um Stil und ums Ändern innerhalb bestimmter Grenzen und deswegen kommt mein Anliegen vielleicht etwas confused rüber.

Ich werde noch diese Woche mit einem Burda Maßschnitt mein Glück versuchen. mir gefällt dieser
Schnitt sehr gut. Ich hoffe, die Birne passt da rein.
Deine Idee mit dem Gehrock find ich auch schick. Mal sehen, was draus wird....
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  #14  
Alt 30.05.2006, 09:53
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AW: Blazerschnitt für Figurproblem gesucht

Irgendwoher.... kommt mir das bekannt vor. (Nur daß ich zur Birnenform wenigstens durchschnittlich groß bin. Allerdings mit einer zu hohen Taille....)

Letztlich habe ich mich, statt alle Zeit in ein Stück zu investieren, über die Jahre iterativ die Probleme eingegrenzt und in den Griff bekommen. Immer nach dem Motto "besser als von der Stange passt es allemal, du hast also nichts verloren". Und an jedem Stück habe ich eine neue Veränderung zugefügt, wenn ich beim Tragen merkte: Ah ja... noch nicht ganz.

Zuerst habe ich nur an der Hüfte in der Weite zugegeben, ziemlich viel. Trotzdem... irgendwas stimmte nicht.

Dann kam ich auf die Idee, mich den Längenmaßen zuzwenden. (Damit hätte ich besser mal angefangen....) Und habe gelernt, die Taille im Schnitt mit meiner in Einklang zu bringen. (Einfach mal am fertig genähten Teil so viel quer wegfalten, bis es stimmte. Und das im nächsten Schnitt gleich im Papier weggefaltet.) Also das Oberteil zu kürzen. (Ich kürze nicht ganz so viel wie nötig, sondern nur 1,5cm statt 2,5-3, das mogelt die Taille dann optisch wieder etwas runter, ohne daß man es sieht.) An allen künftigen Teilen.

Und.... Überraschung, das mit der Hüfte sah gleich anders aus. Ich mußte noch ändern, aber nicht mehr so viel.

Auf die Idee mit den Längenmaßen hat mich übrigens ein (für meinen damaligen Geldbeutel eigentlich viel zu teurer) Vogue-Schnitt gebracht. Die hatten da schon Änderungslinien drin und es war auch markiert, auf welcher Höhe die Brust und die Hüfte "geplant" sind. Sehr hilfreich, um die Abweichungen mal zu sehen.

In den 80ern war das mit den Schultern kein so Problem, weil die ja eh eher überschnitten oder aufgebauscht waren. Erst als die Silouhetten wieder körpernäher wurden, merkte ich, daß da auch was nicht gut hinkommt. Einfach mal am fertigen Teil am Stoff rumgefaltet, festgestellt, der Ärmel passt viel besser... und seither genau diese Falte auch in den Schnitt. In alle Schnitte.

Seither passt alles gut, wenn auch nicht immer perfekt, aber doch gut.

Irgendwann habe ich mir dann noch zwei Bücher über Schnittkonstruktion geleistet. Einen Grundschnitt aufgestellt... und bin am Ärmel verzweifelt. Aber: das Wissen aus diesen Büchern hat mir geholfen, Schnitte besser zu verstehen, zu sehen, wo ich ziehen muß, damit es woanders dahin rutscht, wo es soll. (Etwa das Wissen, daß die Hüfte 20 cm unterhalb der Taille "geplant" wird, bei mir aber das wirklich dicke Ende am Po sitzt und somit noch mal drunter. Seither sind die Beulen in der Seitennaht weg, weil ich die zwei Größen Unterschied nicht mehr von der Taille zur Hüfte, sondern von der Taille zu einem Stück unterhalb der Hüfte überbrücken muß.) Und kann das jetzt ganz gut nicht nur an mir, sondern an anderen.

Was also das Anpassen betrifft, versuche mal folgendes: (Entweder an einem schon fertigen Teil, das nicht ganz passt oder an einem zusammengeschusterten Nesselmodell) Von oben nach unten arbeiten, also zuerst an der Schulter und ganz am Ende am Saum und dabei zuerst die "Querlinien" (Brust, Taille, Hüfte) mit deinem Körper in Übereinstimmung bringen, danach die Weite anpassen. Diese Änderungen überträgst du dann auf den Schnitt und nähst danach. Selbst wenn du die Änderungen nicht auf dem Millimeter hinbekommst wird das Ergebnis schon sehr viel besser sein. Und die Feinheiten... kommen beim nächsten Modell.
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Gruß, marion



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  #15  
Alt 30.05.2006, 12:57
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AW: Blazerschnitt für Figurproblem gesucht

danke, Marion für deine warmherzig-verständnisvolle Antwort!
ich bin dann wohl doch auf dem richtigen Trend, wenn er auch langwierig sei....

das Verrückte ist, dass ich, während ich bei irgendeiner anderen Beschäftigung bin, und es mir blitzartig in den Kopf kommt--- ach, an der Stelle muss ich nachmessen, und diese und jene Idee auf den Schnitt übertragen, das könnte doch das Ei des Kolumbus sein :-). Menno, das ist wie eine Besessenheit.... das nervt schon manchmal und meine Familienmitglieder halten mich auch schon für plemmplemm. Die sagen immer, ich nähe gar nicht wirklich, nur virtuell... ggg

naja, werde trotzdem mal einen Abkürzer machen über einen Maßschnitt. *SüchtigvoneinemschickenpassendenStückträume*
Aber auch da, sagte mir Frau Nikolas von der Burda-Maßschnittabteilung, ist es sinnvoll, erst ein Probemodell mit billigem Soff von dem Schnitt anzufertigen, um den letzten Schliff noch miteinarbeiten zu können. Alle Feinheiten können die auf die Ferne beim besten Willen nicht berücksichtigen.

Ich frage mich nur, wie machen das denn die Berufsschneiderinnen??? Die können doch nicht bei jedem Kunden zig Probemodelle nähen und personenbezogen ändern.... In drei Jahren Lehrzeit kann man doch unmöglich alle Kniffe lernen und beherrschen......
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