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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


1949er Outfit

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #41  
Alt 20.05.2006, 10:44
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Hallo Sew, eine Frage zu Deinem Bild mit den ausgeschnittenen Teilen aus Oberstoff: Teilweise sieht es so aus, als ob Du den Oberstoff und den weißen Stoff gleichzeitig zugeschnitten hast? Wie geht das und warum? Und warum machst Du ein Zwischenfutter? Ist das authentischer wegen 40er Jahre oder hat das einen anderen Vorteil?
Danke Anna
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  #42  
Alt 20.05.2006, 11:09
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Aaalso:

Mein Oberstoff ist ein relativ dünnes himbeerfarbenes Mischgewebe. Würde ich dieses einfach so vernähen, hätte ich eine labberige Jacke.
Daher habe ich alle Teile des Oberstoffes nochmal separat aus einer dünnen, aufbügelbaren weißen Gewebeeinlage zugeschnitten.

Die weiße Gewebeeinlage habe ich dann auf den rosa Oberstoff gebügelt und den Oberstoff dann nach Anleitung weiterverarbeitet.
So als ob es sich um eine einfache Stofflage handelte.

Der Schnitt selbst sieht an strategisch wichtigen Punkten wie zB dem Schößchen eine Verstärkung (also kein komplettes Zwischenfutter) vor.
Diese wird nicht aufgebügelt, sondern eingenäht.
Das ist nicht nur hysterisch authentisch , sondern wird auch heute noch (vor allem in der gehobenen Maßkonfektion für Herren) so gemacht.
Der Effekt: Das Kleidungsstück wird von innen stabilisiert, ohne daß der Oberstoff bretthart wird.
Soweit mein Verständnis der ganzen Sache; vielleicht können mitlesende Profis ja noch etwas dazu sagen.
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  #43  
Alt 21.05.2006, 11:23
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Aha, Gewebeeinlage habe ich auch schon benutzt.
Aber als ich mal Volumenvliess als Zwischenfutter benutzt habe, wußte ich nicht so genau, wie ich das verarbeiten soll. Im Endeffekt habe ich die Volumenvliessteile einzeln auf die NZG der Teile des Oberstoffs gesteppt. Wie machst Du das (oder hast Du das schon irgendwo erklärt und ich habs schon wieder vergessen)?
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  #44  
Alt 21.05.2006, 11:37
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Schau mal hier:
Anhang 16581

Die Einlage wird an den Seiten in der Nz mitgefasst und am Saum per Hand (von rechts unsichtbar) angenäht.
An die obere Kante der Einlage kommt noch das Taillenband, dort wird sie also auch nochmal fixiert.
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  #45  
Alt 28.05.2006, 16:35
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Das Taillenband:

Noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts fand man in allen Schnittanleitungen für Kleider ohne Taillennaht einen Hinweis aufs Taillenband.
Irgendwann ab den 60ern trug man nur noch zauberhafte Säcke und damit erledigte sich auch das Taillenband.

Es dient in Form eines unelastischen Bandes als innerer Gürtel und entlastet den Oberstoff. Heute wird es nur noch selten verarbeitet, meist beim Nähen von Korsetts.

Mein Taillenband ist aus Baumwolle, 1cm breit und ich habe es an den NZ des Oberstoffes angenäht:
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg taillenband.jpg (22,3 KB, 971x aufgerufen)
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