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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


1949er Outfit

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #31  
Alt 18.05.2006, 22:37
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Diesmal habe ich mich in fast allen Punkten an die Anleitung gehalten.

Alle Teile rosa Oberstoff habe ich mit weißer Einlage bebügelt, weil mein Stoff einfach zu dünn und schlabberig ist.

Der Rücken wird im Schößchenteil mit Einlage verstärkt. Im Gegensatz zur heute üblichen Bügeleinlage wird diese eingenäht, dh entweder in den Nahtzugaben mitgefasst oder per Hand angenäht.

Die Jacke hat im Rücken einen Schlitz, hier mal das Innenleben (ja, mein Oberstoff franst furchtbar):
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  #32  
Alt 18.05.2006, 22:44
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Im Vorderteil sitzen Taschen halb in eingeschnittenen Schlitzen, halb in Teilungsnähten.

Zuerst wird die spätere Schlitzkante mit Stepstichen verstärkt:
tasche1.jpg

Danach wird von der linken Seite ein Stück Seidenorganza auf die Kante gesteppt. Dieses dient als Beleg für den Schlitz.
tasche2.jpg

Dann wird der Schlitz aufgeschnitten:
tasche3.jpg

Die Organzazugaben werden nach oben gebügelt und die Tasche aufgesteppt:
tasche4.jpg
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  #33  
Alt 18.05.2006, 22:52
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Anschließend wird die Tasche nach innen geschlagen:
tasche5.jpg

Zwischen die beiden oben offenen Nähte wird jetzt ein weiteres Schnitteil eingesetzt, das in der Verlängerung die zweite Seite des Taschenbeutels bildet:
tasche6.jpg

Die Nähte werden eigentlich per Hand gemacht. Ich war faul und habe die Längsnähte maschinell ausgeführt:
tasch7.jpg

Die Nähte an der Tasche selbst sind aber echte Handarbeit:
tasche8.jpg

Lt. Originalschnitt sind die Taschen sehr tütig. Mir persönlich gefällt das nicht, ich habe das Zwischenteil an der Tasche so eingenäht, daß die Taschen weniger beulen.
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  #34  
Alt 18.05.2006, 23:11
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Dann habe ich etwas wirklich Neues ausprobiert und die Einlage am Unterkragen per Hand einpikiert.

Dazu wird der Unterkragen im schrägen Fadenlauf zugeschnitten, ebenso die Roßhaareinlage. Beide Teile werden mit Pikierstichen verbunden.
Dabei werden immer nur ein oder zwei Fäden des Oberstoffes gefasst, so daß die Stiche außen nicht sichtbar sind.

Klingt erstmal ganz gut.
Ich habe mir fürs erste Mal Hilfspunkte (orange) auf die Einlage gezeichnet, um die Linien gleichmäßiger zu treffen. Am Kragensteg habe ich etwa 0,6 cm Abstand eingezeichnet, am Kragen selbst 1 cm.
kragen1.jpg
Die Umbruchlinie und die NZ sind blau markiert.

Entlang dieser Linien habe ich mit versetzten Stichen genäht, wobei die nebeneinander liegenden Linien immer entgegengesetzt laufen (Fischgradmuster).
An der Umbruchlinie sind die Stiche enger, hier werden die beiden Teile über der Fingerkuppe in die Rundung für den Umbruch geformt.
Am Ende habe ich die NZ nochmal anhand des Oberstoffes abgemessen, die Einlage dort zurückgeschnitten und ihre Kanten festgenäht.

Fürs erste Mal bin ich zufrieden. Perfekt ist es noch lange nicht, aber ich glaube das Prinzip schon mal begriffen zu haben.
kragen3.jpg

Zum Schluß habe ich den Kragen über meinem Bügelkissen gedämpft.
Fazit: Mit etwas Übung ist das Pikieren nicht allzu zeitaufwendig. Dafür hat man einen Kragen, der sich fast von selbst in Form legt, stabil und doch anschmiegsam ist.

kragen2.jpg
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  #35  
Alt 19.05.2006, 14:41
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Hallo Kerstin,

ich hätte auch noch eine Frage
Ist pikieren gleich staffieren? Wenn ich das richtig verstanden habe, nähst Du ja "blind", d. h. Du siehst ja nur die Einlage, nicht die linke Seite des Kragens. Also mußt Du nach Gefühl stechen, um wirklich nur fädchenweise den Kragen mitzufassen, richtig? Ich hätte da Bedenken, daß ich immer durch beides durchsteche, stelle ich mir sehr schwierig vor.
Wenn man jetzt mal alles authentisch mögliche vernachlässigt , hat das von Hand aufnähen einen Vorteil gegenüber dem Aufbügeln der Auflage?

Ich bin schon sehr gespannt, wie's weiter geht!

Viele Grüße
Katrin
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