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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Wieviel darf ein Hobby kosten?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #16  
Alt 05.08.2005, 02:35
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myfairlady myfairlady ist offline
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AW: Wieviel darf ein Hobby kosten?

Diese Streitereien in der Familie kenne ich ausgiebig.
Ich bin aber zu der Überzeugung gekommen, dass es nicht wirklich sachlich um das sogenannte teure Hobby der Hausfrau, in unserem speziellen Fall das Nähen, geht. Sehr viele Gögas wollen gerne herrschen und bestimmen und sind unzufrieden, wenn ihre Frauen eigenständig Kaufentscheidungen treffen, ob diese nun notwendig sind oder nicht, spielt da keine Rolle. Da die Frauen oft finanziell abhängig sind, sind sie meist in der Schusslinie, kann aber auch mal umgekehrt sein. Natürlich ist es legitim, dass in einer Familie darüber gewacht wird, dass nicht mehr ausgegeben wird als zur Verfügung steht. Es ist doch auch völlig in Ordnung, dass debattiert wird, wenn dies nicht einseitig einen Partner beeinträchtigt. Außerdem liegt es sehr an den beteiligten Persönlichkeiten, wie solche Auseinandersetzungen geführt werden. Wenn es Ärger geben soll, dann kommt der Ärger, egal durch was.

Es gibt aber tatsächlich viel zu viele Argumente, die man herbeiziehen kann, dafür, um die Verschwendung von Geldern auf allen Ebenen , sagen wir es ruhig jetzt mal so, zu verdeutlichen. Als Beispiel möge hier mal der Urlaub genügen. Dafür werden sogar Kredite aufgenommen (was ich gar nicht verstehe, weil man doch keinen Gegenwert hat beim Urlaub) und locker mal alles in allem für 2 Personen 2000 Euronen ausgegeben. Amortisiert sich das????? Dann betrachte man die kostenintensiven Hobbys der Männer........ und und und

Vielmehr als die Kosten sollte man die nichtmonetären Effekte, die ein Hobby wie das Hobbyschneidern auf die Persönlichkeitsentwicklung und auf Familien ausüben kann, in die Waagschale werfen.
Ein Mann sollte sich mal vor Augen halten, was für einen inneren Wert an Zufriedenheit und Ruhe er für sich verbuchen kann, wenn seine Frau selber Kleidung oder Assecoires usw. produziert. Diese Frau sitzt oft stundenlang in ihrem Nähkämmerchen und verlangt nichts von ihm, beansprucht seine Zeit nicht, ist selbstvergnügt, macht etwas, was ihr Spaß macht und man im Ergebnis mit Händen und allen Sinnen begutachten kann. Eine solche Frau geht wahrscheinlich deswegen wesentlich weniger stravanzen als andere Frauen, denen zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Da sie nicht wissen, was sie befriedigendes machen können, hüpfen sie von einer Aktivität zur nächsten (sagt bloß das ist billiger gggg). Genau das stört nämlich viele Männer, dass ihre Frauen so viel außer Haus sind. Einen Mann traf ich kürzlich, der seinen Kummer mit seiner Frau von der Seele reden wollte. Diese Frau ist wegen ihrer Tupperaktivitäten ständig unterwegs, einbringen tut dieses "Geschäft" nichts, es produziert Kosten, aber praktisch keine Einnahmen und belagert das ganze Haus mit dem Plastik. Dies ist nur ein Beispiel für die andere Seite der Medaille.

Mit dem Nähen ist es wie mit anderen Dingen auch, wenn man überausgestattet ist zum Beispiel mit Maschinen, dann dürfte vielleicht erlaubt sein, zu sagen, da wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ja und? Auf der anderen Seite hat man die Kosten ja auch nicht dauernd. Wenn man aber kein vernünftiges Werkzeug hat, kann man auch nicht vernünftig nähen. Punkt. Das geht ja schon bei den Scheren los.

es gibt auch Berufssparten, die sich ausstatten (müssen), und sich Ausgaben und Ertrag nicht im entferntesten auf einander zu bewegen. ich möchte da nur mal die Musiklehrer nennen.
Meine absoluten Ausgaben bezüglich Nähen kenne ich nicht, denn ich führe nicht Buch darüber. Aber ich muss zugeben, dass die Ausgabenseite im Verhältnis mehr wiegt, als ich an Kleidung geldwertschöpfe. Aber letztlich sind doch die meisten Käufe von bleibendem Wert, ob das nun Stoff und Fäden sind (vergammelt doch nicht) oder Spezialnähfüße. Auch die Maschinen dürften eigentlich auf 20 Jahre ausgelegt sein. Wenn man die Sachen einmal hat, kann man die laufenden Ausgaben doch in den Griff kriegen, wenn man will (eine Miele Waschmaschine schafft auch 15 Jahre locker, bei täglicher Auslastung, ich glaube die wird mehr beansprucht). Außerdem: sich nach einer gewissen Zeit einmal zu reinvestieren, macht doch auch Spaß und ist doch ok. Man macht das doch bei Möbeln genauso. Ungefähr 3x im Leben wechselt man jeder im Durchschnitt seine Einrichtung, habe ich irgendwo gelesen. Wie soll den sonst unsere Wirtschaft rundlaufen, wenn nichts mehr neu gekauft würde.

Also die Frage, was ein Hobby kosten "darf" ist gar nicht einfach zu beantworten. Es gibt darauf wohl auch keine Antwort, es ist halt ein persönliches Balancespiel zwischen möchten, wollen, dürfen und müssen......
__________________
Verflixt und zugenäht :-)
Myfairlady

Geändert von myfairlady (05.08.2005 um 02:39 Uhr) Grund: habe noch Schreibfehler entdeckt
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  #17  
Alt 05.08.2005, 04:41
Piadora Piadora ist offline
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AW: Wieviel darf ein Hobby kosten?

Ums Geld streiten, ist so ziemlich das Unnötigste was es nur gibt, da sind wir zwei uns einig.
Ausgeben kann man nur das, was man hat, da gibt es keine Rechtfertigungen, oder Betteleien.Wir entscheiden immer ganz spontan, und größere Anschaffungen brauchen wir keine, wir sind beide mit wenig zufrieden, aber wenn mal etwas ansteht, dann sind wir auch immer einer Meinung.Streiten-dafür ist das Leben viel zu kurz, wir glauben,es gibt Wichtigeres im Leben, und haben für "sowas" nur ein Achselzucken übrig.
Ich kenne das aber auch anders, in meiner ersten Ehe gab es dauernd Diskussionen, da wurde mir sogar jede Zigarette(das Geld dafür habe ich selbst verdient)vorgezählt, im Gegenzug dazu lebete mein Ex in Saus und Braus.
Ich kann deine Frage sehr gut verstehen,mh, damals gab es Zeiten bei mir, da musste ich alles was ich mir gekauft habe erstmal gut verstecken,um endlosen Diskussionen aus dem Weg zu gehen.Meine Güte, wie man sich da vorkam, ich darf gar nicht darüber nachdenken, wie ich mich zum Kasper gemacht habe-aber das ist ja aus und vorbei, und mir gehts gut dabei.-
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  #18  
Alt 05.08.2005, 07:48
Bess Bess ist offline
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AW: Wieviel darf ein Hobby kosten?

Guten Morgen!

Wieviel ein Hobby kosten darf, schein garnicht die relevante Frage zu sein.
Nähen/Handarbeiten lohnt nie im monetären Sinn, immer nur in der "Glückseligkeit" des Ausübenden.

Wenn ich Kritik an meiner Näherei höre, dann nur von Menschen, die selbst überhaupt kein Hobby haben.

LG Bess
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  #19  
Alt 05.08.2005, 08:21
Manuela1972 Manuela1972 ist offline
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AW: Wieviel darf ein Hobby kosten?

Hallo zusammen,

was mich interessieren würde, für was gibt dein Mann Geld aus. Er wird doch auch ein Hobby haben. Also meiner raucht. Und bei 1-2 Schachteln am Tag sind das mind. 6 Euro. Macht ca. 180 Euro im Monat und soviel gebe ich nicht jeden Monat für SToffe und Kleinmaterialien aus.
Bei uns war diese Diskussion auch schon mal. Da habe ich ihm diese Rechnung mit den Zigaretten präsentiert. Seitdem ist Ruhe mit dem Thema. Außerdem ist Nähen viel gesünder. :-))
Allerdings muss ich schon zugeben, dass ich nicht zu denen gehöre, die immer gleich den Stoff mitnehmen, der ihnen auf den ersten Blick gefällt. Ich achte schon auf z.b. Schlussverkauf, Rabatte oder bestelle viele Überraschungspakete von Buttinette. Das ist nicht so teuer. Die Zeit darf man wirklich nicht rechnen. Aber da geht es jedem mit seinem Hobby so. Ein Angler, der stundenlang am Fluß sitzt mit seiner Angel und dann 1 oder 2 Fische rausholt ist da sicher auch nicht ganz "rentabel", oder? :-)
Lass dir die Freude am Nähen nicht nehmen.

LG Manuela
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  #20  
Alt 05.08.2005, 08:23
Kristina Kristina ist offline
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AW: Wieviel darf ein Hobby kosten?

Hallo,

wie myfairlady, frage ich mich gerade, ob es bei diesen Auseinandersetzungen tatsächlich um's Geld geht, oder andere Konflikte darüber ausgetragen werden.

Mein Freund wird von Zeit zu Zeit nölig, wenn er der Meinung ist, dass ich zu viel Zeit mit der Näherei verbringe. Ich gebe zu, dass das auch immer Zeiten sind, wo ich mich besonders intensiv mit bestimmten Nähprojekten beschäftige. Da ich mein Geld selber verdiene, und wir aus gutem Grund unsere Finanzen auseinader halten, ist natürlich klar, dass diese Schiene flach fällt. Wir sind dann ganz schnell bei dem Thema Vernachlässigung der Pflichten im Haushalt etc. Da mir dann klar ist woher der Wind weht, kann ich recht gelassen damit umgehen, und im allgemeinen hat die Nölerei auch schnell ein Ende.

Aber jetzt zu meinen Ausgaben: mal mehr, mal weniger. Da ich voll arbeite und keine Familie zu versorgen habe, muß ich nicht jeden Cent 2x umdrehen. Trotzdem schmeisse ich das Geld nicht zum Fenster raus. Über günstige Käufe freue ich mich immer. Ich glaube ich habe noch nie mehr als 18 € für einen Meter Stoff ausgegeben (und das auch nur in Ausnahmefällen). Nicht weil ich mir mehr nicht leisten könnte, sondern weil sich meine Ausgaben für's Nähen in Grenzen halten sollen (ich habe auch noch andere Hobbys), und weil ich mich zu Tode ärgern würde, wenn ich ein Nähprojekt mal in den Sand setzt, und dann auch noch mit einem teuren Stoff.

Kristina
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