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Zeitschriftenschau - Burdastyle 10/2014

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Alt 21.09.2014, 13:06
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Zeitschriftenschau - Burdastyle 10/2014

Das Oktoberheft der BurdaStyle begrüßt uns im goldenen Herbst mit "Cooler Romantik"

Burda102014
by Ina Lusky


Los geht es aber bei dem Kreativ-Trend mit "Lederpatch". Ein Look, der mir durchaus gefällt: klare, graphische Einsätze aus Leder.
ABER, hier kommt mein Pragmatismus durch: wie halte ich das sauber? Waschen geht ja nicht, also ab in die Reinigung. Bei einem Mantel mag das ja gehen, aber bei einem Kleid? Hmmm.... ich bin zwiegespalten.
Was macht Ihr mit solchen Looks?
Der weitere Kreativ-Trend ist das Basteln von Ohrschmuck: "Klunker".
Bei dem Anblick dieses Basteltipps muß ich feststellen, daß ich nicht die Zielgruppe bin. Als junges Mädchen oder junge Frau hätte ich das vielleicht gemacht, aber inzwischen? Die meisten Sachen sehen doch irgendwie "gebastelt" aus: gewollt, aber nicht gekonnt.
Der letzte Kreativ-Trend stellt selbstgemachte Blüten Blüten als Anstecker vor.
Das kann ich mir schon eher vorstellen nachzumachen.

Mit "Streiflichter" will Burda Ringelshirts aufpeppen. Ich mag Ringelshirts, käme aber selber nie auf die Idee sie mit eine Bluse unter das Ringelshirt zu zaubern.
Eher kann ich mich mit dem großen Blümchenkragen und der aufgesetzten Blümchentasche anfreunden.
Wenn ich mal wieder ein Ringelshirt nähe, werde ich darüber nochmal nachdenken.

"Lust auf Meer": JA! Die Cabanjacke, Mod. 125, finde ich toll und ginge auch in größer. Die Klappen der Taschen in Lackleder. Ich bin hin und weg....
Dazu passend bekommen die Herren einen Parka, Mod. 132.
Das Jerseyshirt, Mod. 104, geometrisch unterteilt mit ringel- und einfarbigem Jersey sieht pfiffig aus, ich würde es aber nicht nur auf einer Bootstour anziehen.
Die 7/8-Hose, Mod. 109b, dazu gefällt mir nur dehalb dazu, weil ich den Saumabschluß toll finde: Kontrasthandstiche, die sich auch an den Nahttaschen wiederfinden.
Das blaue Kleid, Mod. 127a, in der Modestrecke lässt mich noch ein wenig zweifeln. Vom Schnitt her gefällt es mir gut und es passt in mein Beuteschema von Kleidern. Doch wenn ich ehrlich zu mir bin, rundliche Frauen in ein "sackförmiges" Kleid zu stecken ist ein NoGo. Es sei denn man fühlt sich in einen Sack gekleidet wohl. Also eher ein Kleid für die schlankeren unter uns. Ich kann es mir höchstens noch mit einem breiten Gürtel vorstellen. Dann würde ich aber die Nahttaschen weglassen.
Die Jacke, Mod. 120, aus goldenem Bouclé hat was. Stoff und Schnitt passen gut zusammen. Damit kann man ein Highlight setzen ohne overdressed zu wirken.
Mit dem Jerseykleid mit Bindeteilen, Mod. 114b, kann ich leider nicht viel anfangen. Der Schnitt unter den Bindeteilen eignet sich bestimmt gut als Basisschnitt für Jerseykleider. Die Bindeteile dazu empfinde ich als störend, zumindest beim Segeln. In der Marina beim Cocktail mag es gehen.
Sehr aktuell sind wohl gerade die 2-in-1-Kleider, die aussehen wie Bluse und Rock. Hier in dem Model 128a in marine und schwarz umgesetzt. Auf den ersten Blick hat es mir nichts gegeben, erste beim 3 Mal hinsehen ist mir der durchaus raffinierte Schnitt wirklich aufgefallen. Gut, daß das Kleid weiter hinten im Heft nochmal in einer anderen Farbkombination kommt.
Ein gold-glänzender Lederrock in A-Form, Mod. 106b, darf bei Burda bei der maritimen Aufarbeitung eines Themas nicht fehlen. Ob der sich aber auf einem Schiff gut macht? Auf einem der Kreuzfahrtschiffe vielleicht. Ich gestehe, ich habe schon schönere Lederröcke gesehen, auch in goldfarben.
Eine sehr weiße Tunika für lange Damen, Mod. 115, die mich ein wenig an einen Blouson mit darunter hervorblitzendem Hemd erinnert, sieht interessant aus. Ich würde sie gerne mal real an einer deutschen Durchschnittsfrau sehen wollen.
Das Shirtkleid, Mod. 130, habe ich zuerste für einen Maxipullover gehalten. Heute verwischen die Grenzen jedoch häufiger. Auch dieses Kleid ist durch seinen einfachen Schnitt sicher schnell genäht, aber auch hier ist es eher ein Kleidungsstück für schlanke Frauen.
Den maritimen Accessoires widmet Burda eine Doppelseite: viel blau, viel gold, viele ringel.

Mit "Weltgewand" möchte Burda wohl verschieden Stoffe und Stile miteinander kombinieren. Ich verstehe aber nicht, warum Burda dann immer übermäßig viele Rottöne einsetzt. Mich beschleicht dann immer das Gefühl von peruanischer Folklore.
Der Strickpullover, Mod. 129, aus grobem Maschenstoff, hat den gleichen Grundschnitt wie das Shirtkleid. Wer nicht mehr stricken kann oder mag, bekommt hier schnell einen kuscheligen Winterpullover.
Und da ist auch wieder das 2-in-1-Kleid,Mod. 128b. Die gezeigte Kombination mit weißem Oberteil und Boucleminirock gefällt mir auf den ersten Blick besser, wie die maritime Variante. Diese wirkte eleganter, das weiß-bunte ist für den Tag über gedacht. Wer genau hinsieht, erkennt, daß der Bouclé bereits auf dem letzten Titelbild der Burda zu sehen war. Ich sollte doch mal nach Stoffen von Malhia Kent ausschau halten.
Habe ich es übersehen oder hält Burda üppige Damen dafür nicht würdig solch eine Kombination zu tragen?
Mit einem etwas längeren Rock, der mehr knieumspielend ist, geht das nämlich auch.
Die Cabanjack wird hier zum Mantel, Mod. 126, verlängert und mit einem quergestreiften Cloqué gearbeitet. Die Cabanjacke hat mir um Längen besser gefallen.
Als Mantel würde ich das Teil wie die Jacke arbeiten. Einfarbig und evtl. mit Samttaschenklappen und einem Samtkragen.
Die Bikerjacke, Mod. 108, mit "Ethno-Glam" gefällt mir vom Schnitt und ich bin da wohl zu konservativ, Bikerjacken gehören für mich ganz aus Leder. Hier haben sie Akzente mit goldenem Leder gesetzt. Ganz aus goldenem Leder wäre sie für mich der Knaller. Kombiniert mit der 7/8-Hose und einem Ringelshirt? Das würde ich so anziehen.
Der "Ethno"-Stoff erinnert mich an Pferdedecken und das geht gar nicht. Sorry, aber über Geschmack lässt sich ja nicht streiten.
Sehr gut gefällt mir die Kombination der Volantjacke, Mod. 122b, aus Bouclé zu den Jeans, dem Ringelshirt und dem bunten Gürtel. So wie es abgebildet ist, würde ich damit auf die Straße gehen. Bedauerlich, daß die Jacke nur bis Gr. 44 geht. Einen geeigneten Stoff habe ich dafür hier.
Vom Fleck weg anziehen würde ich das Kleid, Mod. 101a, mit Farbverlauf. Der Stoff, ein Matelassé mit Farbverlauf in Rot nach dunkel, und der Schnitt des Kleides sind toll und ist mir bereits in der Vorschau ins Auge gesprungen. Es ruft ganz laut nach mir: zieh! mich! an!
Aber auch der Schnitt ist zu klein für mich. Mist!
Die Hüllenweste mit Schalkragen, Mod. 112, aus Strickstoff, finde ich pfiffig. Wenn ich 10-15cm größer wäre, hätte sie einen Platz in meinem Kleiderschrank. Also nicht für kleine Frauen mit üppiger Oberweite geeignet. Das sieht sonst ganz schnell wie wandelnde Tonne aus. Aber die Länge einkürzen und den Schalkragen weniger üppig? Ich mag ja Westen. Sie haben den Vorteil, daß der Rücken schön warm ist, ich aber die Bewegungsfreiheit an den Armen habe. Es gab doch schon eine Menge ähnlicher Schnitte und mein Schnittfundis ist riesig. Ich muß darüber nachdenken.
Das Eggshape-Kleid, Mod. 127b, hat mir im maritimen Teil vom Schnitt schon gefallen und kommt in der Weltumspannenden Strecke mit einem gestreifen, rot-blau-gelb, Jaquard daher. Tagsüber wird es hier mit einem Rolli getragen und als Abendvorschlag mit Gold und Stiefeln kombiniert. Der Schnitt von seiner Machart spricht mich noch immer an, die Ärmellösung ist raffiniert gearbeitet und doch nicht schwer zu nähen, aber ich muß wirklich das Kleiderbild in meinem Kopf zurecht rücken. Ich kann soetwas einfach nicht tragen ohne wie ein Fass auszusehen. Verschiedene Bilder, die ich von mir sah, haben das eindrucksvoll bewiesen. Auch wenn ich es nicht wahrhaben möchte.
Das Wasserfallkleid, Mod. 111, wäre vom Schnitt schon mehr für mich geeignet. Einen eckigen Wasserfallkragen habe ich bisher noch nicht gesehen und ich finde den klasse. Das Kleid kommt mit langen, schmalen Ärmeln und kann sowohl bürotauglich wie auch ausgehfein getragen werden.

Die Laufstegtrends sieht Burda mit den Modellen Maximantel, Mod. 126, dem ledernen Goldrock, Mod. 106b, dem Kontrastekleid, Mod. 101b, dem Streifenmixshirt, Mod. 104, dem Blusenkleid Mod. 116 und dem Shirt, Mod. 103, in dem Oktoberheft repräsentiert.

"Zeitreise": Mode aus vergangenen Tagen neu interpretiert von Burda.
Der Rock, Mod. 123, mit Wickelteil erinnert mich an das Jerseykleid mit Wickelteil. Der Rock ist ein einem Kamelton. Nicht schlecht. Bei dem Wickelteil hätte ich immer Bedenken, daß sich der Knoten löst und eine Doppelknoten sieht nicht sehr vorteilhaft aus. Ohne das Wickelteil ist das ein einfacher Bleistiftrock, der zu vielem passt.
Das Spitzenkleid, Mod. 124, hat den passenden Namen "Babydoll" erhalten.
Mein Mann meinte, als er das Kleid sah, ob es ein Nachthemd wäre.
Auf den ersten Blick fand ich es toll, auf den zweiten hat es ich wirklich mehr an ein Nachthemd erinnert.
Grundsätzlich mag ich die Materialkombination: Tüllspitze und Kreppsatin. Der Schnitt als solches wirkt auf mich jugendlich. Ein hübsches Sommerkleid für einen Twen?
Die Rüschenjacke, Mod. 121, erinnert mich ein bischen an Mortica Adams. Ich bin hin und her gerissen. Auf der einen Seite finde ich den Tüll am Kragen und dem Vorderteil toll, aber an den Ärmeln zu viel. Auf der anderen Seite würde ich den Tüll an den Ärmeln weglassen wäre es vermutlich langweilig. Ich denke, die Jacke sieht toll an jemandem aus, der grundsätzlich einen verspielten und romantischen Kleidungsstil hat. Wer sonst eher nüchtern und klassisch unterwegs ist, könnte sich darin schnell unwohl fühlen.
Das Trägerkleid, Mod. 118, kann ich mir gut zu einem Cocktailempfang oder an einem besonderen Abend zu zweit vorstellen. Der 20er-Jahre-Look hat was. Aber auch dafür braucht frau die richtige Figur. Leider steckt Burda dieses Mal sehr dünne Models in ihre Sachen. Schade und das wurde ja auch schon an anderer Stelle hier im Forum angemerkt.
Es fällt noch mehr auf bei dem Kleid, Mod. 116. Ein gerade geschnittenes Kleid mit Schluppe und großen Taschen auf den Seiten der Hüfte. Ohne die Schluppe würde es auch gut in einer Safaristrecke aussehen. Das Kleid an dem Model wirkt auf mich wenig einladend es nachzunähen. Burda hat es aus gewaschener Seide gearbeitet und ist ein Tribut an die großen Frauen unter uns.
Die Volantjacke, Mod. 122a, wird hier als Avantegare vorgestellt. Aus Elastik-Gabardine mit unversäuberten Volants. Ja, das ist schon mehr meines. Einfach zu Jeans oder einem Etuikleid oder einem Jerseykleid? Die Jacke würde ich sofort nehmen.
Das Doppeltop, Mod. 117, abgeleitet vom Kleid Mod. 118, wird mit Crêpe de Chine und bestickter Seite genäht. Ich find es toll, ABER frau darf dafür einfach keinen Busen haben. Auf Grund der Länge, oder soll ich besser sagen der Kürze?, steht bei mehr Busen das Top unvorteilhaft ab und mann kann darunter schauen. Ausserdem macht es frau dicker als sein muß. Für junge Mädchen finde ich das hübsch, aber nicht für ausgewachsene Frauen. Mit den dünnen Spaghettiträgen ist auch nicht möglich einen gut sitzenden und gut in Form haltenden BH zu tragen.
Als Unterteil wählt Burda eine Hose, Mod. 119, aus lila Wollkrepp. Schmal geschnitten und wieder mit einem Wickel... bund.
Irgendwie ist mir in diesem Heft zu viel gewickel. Eingewickelt bin ich aber nicht.

Burda geht unter die "Naturfreunde" und präsentiert und das KLeid, Mod. 101b, erneut. Dieses Mal mit Floralem- und Reptilienstoff. Die rote Variante gefiel mir besser. Der Schnitt begeistert ich noch immer.
Die kühle Jahreszeit naht und Strick nimmt zu. Dieses Mal in Form einer Strickjacke aus dickem Strickstoff, Mod. 102. Der Schnitt ist vermaßt und sieht von den Schnitteilen einfach aus, aber Achtung! Die Rückennaht ist nicht ohne und führt zu einem interessanten Effekt.
Der Kleid, Mod. 105, ist der verlängerte Schnitt des Shirts, Mod. 104. Hier kommt, durch den unifarbenen Stoff, die Kragenlösung besser zur Geltung wie beim Shirt. Ein leichter Wasserfallkragen imU-Boot-Ausschnitt. Die Stoffstrucktur des Jerseys ist nicht meine, aber grundsätzlich ein sehr alltagstauglicher Schnitt.
Aus dem Kleid, Mod. 111, ,mit dem eckigen Wasserfallkragen, machen sie in dieser Modestrecke ein Shirt, Mod. 110. Der vernähte Stoff dazu eignet sich in meinen Augen auch für das Kleid. Der Schnitt gefällt mir immernoch.
Das getreifte Kleid mit dem Wickelteil, wird hier zu einer Wickeltunika, Mod. 114a, mit grün-braun-blauen Blättern. Burda schlägt dazu blickdichte Strümpfe vor, wenn man es als Minikleid tragen möchte. Der Wickelteil gefällt mir immernoch nicht.
Die Jacke im Bikersyle, Mod. 107, wir hier aus Jaquard und Gabardine im Schlangenmuster gearbeitet. Unauffällig-auffällig. Mir gefällt es. Dazu den Bleistiftrock und Highheels? Meinem Mann würde das gefallen.
Die 7/8-Hose wird hier verlängert und zu einer "normalen" Schlaghose, Mod. 109a, mit moderatem Schlag gearbeitet. Der Stoff der Jacke findet sich in der Hose wieder. Diese Kombination finde ich persönlich langweilig. Jedes Teil einzeln kann zum Highlight werden.
Die übergroße Weste mit Schalkragen bekommt jetzt Ärmel und wird zu einem Hüllenmantel, Mod. 113. Ich bin kein Fan von Hüllenmänteln, da ich sie im Alltag für mich als unpraktisch empfinde. Wer ständig zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, achtet meist auf praktische Ansätze. Hüllenmäntel sind für mich "Automäntel" um vom Auto zu dem jeweiligen Ort des Geschehens zu kommen ohne lange draussen zu sein.
Der Rock aus gemusterter Baumwollgabardine, Mod. 106a, wurde uns bereits aus goldenem Leder vorgestellt. Auch wenn ich von dem Lederrock kein Fan bin, so gefällt mir das Muster dieses Rockes garnicht. Auch noch kombiniert mit einem Shirt, Mod. 103, das ebenfalls ein wildes Muster hat. So würde ich garantiert nicht auf die Straße gehen.
Die Schnitte an sich sind gut, aber die Zusammenstellung?! Es lebe der eigene Stoffvorrat!

Unter der Rubrik "Crafting-Community" stellt Burda "Gute-Laune-Schmuck" vor. Bunt, witzig, frech und aus Wolle und Garnen. Bunter Schmuck der in der dunklen und oft grauen Jahreszeit Farbe in den Alltag bringt.

Die Plusmodestrecke beginnt mit einem "Kennerblick". Ich frage mich aber, woher der "Kenner" seine Expertise hat.
Das rote, lange Kleid, Mod. 140, ist für große Frauen geeignet, aber das Rot sieht alle Blicke auf sich und stellt im Zweifel eine riesige rote Fläch dar. Möchte eine Frau das, wenn sie mehr auf den Hüften hat oder sieht das nur an dem eher schlanken Model nur unvorteihalft aus.
Die Schnittführung im oberen Bereich finde ich raffiniert und würde das Kleid für mich wohl auf Knielänge bringen. Ob es dann noch Wirkung hat?
Der Leoblouson, Mod. 133, bringt mich wieder in den Zwiespalt. Eigentlich finde ich Blousons oder Collegejacken nicht schlecht. Aber für die wohlproportionierte Damenwelt finde ich den Oversized-Style kritisch. Oftmals wirkt man damit dicker als man ist. Das muß doch nicht sein.
Ärmellose Tops im Herbst/ Winter? Ok, wir bauen für den Sommer vor, Mod. 141. Ein, nein eigentlich 2 Tops übereinander in unterschiedlicher Länge um den Oberkörper zu strecken. Ja.. ist jetzt nicht neu und auch nicht die Jahreszeit, aber als nette Idee für den nächsten Sommer im Auge zu behalten.
Die Schnittführung des Kleides, Mod. 139, hat es mir hingegen angetan. Da geht was und nicht nur aus Wollkrepp. Das Kleid sieht bestimmt aus Romanitjersey auch gut aus. Hier liegt noch eine Menge davon herum... vielleicht der in rot mit andersfarbigen Ziernähten? Der Schnitt ist eine Überlegung wert.
Weniger Wert ist mir der Schnitt der Volumenjacke, Mod. 134. Edel aus Leder gearbeitet, mißfällt mir der Jersey-Bindekragen. Warum müssen die Ärmel eigentlich unten immer so weit sein? Wenn es kühler wird, schätze ich es, wenn in die Ärmel nicht jeder Windhauch reinfährt. Das Lila gefällt mir und ich habe da noch ein paar lilafarbene Stoffe.....
Die Plisseetunika, Mod. 137, aus gewaschener Seide und Jersey sieht hübsch aus und Burda meint, daß die Fältchen bei größerem Busen kaschierend wirken. Ich meine, das Kleid habe bei größerem oder großem Busen die Tendenz wie ein Schwangerschaftskleid zu wirken. Der Schnitt der Tunika ist recht grade und ohne sichtbare Taillierung, daher für die Apfelform ein NoGo. Für Damen die weniger Busen haben und den Platz an der Hüfte brauchen, geht es schon eher. Oder liege ich mit meiner Einschätzung so weit daneben?
Die Tunika wird noch zu 2 weiteren Teilen umgeabeitet: als Carmenbluse, Mod. 135, und als Shirt mit Schleife, Mod. 136. Die Stoffe gefallen mir, aber der Schnitt überzeugt mich nach wie vor nicht.
Der Volantrock, Mod. 138, gefällt mir von Form, Stoff (Dupoinseide) und Schnitt. Ich denke, den könnte ich vielseitig kombinieren und sowohl tagsüber wie auch abends nutzen.


Das tolle Effektkleid, Mod. 101, wird in der Nähschule ausführlich dargestellt. Damit sollte das Nacharbeiten an den kniffeligen Stellen gut gelingen.


Für die Kinder gibt es Kleidung zum Schulanfang. Ich bezweifle allerdings, ob die Zielgruppe die selbstgenähte Kleidung noch anzieht. Zumindest in den Großstädten ist das sicher nicht so einfach, wenn man Markenklamotten möchte um irgendwo dazuzugehören.
Der Sweatpullover mit Raglanärmeln, Mod. 143, gefällt mir. Aus dem gleichen Schnitt wurde auch ein Mädchenkleid, Mod. 145, gemacht. Das wiederum finde ich etwas arg kurz. Ich bin da wohl etwas zu prüde.
Der Trench für die Jungs sieht klasse aus, Mod. 142, aber ich habe bisher keinen Jungen in dem Teeniealter im Durchschnittshaushalt herumlaufen sehen.
Das nehme ich in anderen Gesellschaftsschichten wahr. Nur bin ich mir nicht sicher, ob dort auch genäht wird.
als Pendant zum Trenchmantel bekommen die Mädchen ein Trenchcape, Mod. 146. Hätte ich das als Teenie angezogen? Eher nicht und eine Umfrage im Teeniekreis ergab gemurmelte Worte wie doof, sieht blöde aus, was soll ich damit....
Der Raglanschnitt kommt ein weiteres Mal als Kleiderschnitt, Mod. 144, für die heranwachsende Damenwelt daher. Jetzt in Strick und Lederimitat. Ich finde das Kleid immernoch zu kurz. Ich würde das ganz sicher verlängern.

Gegen Ende noch ein paar Basteltipps für den Herbst und Halloween, einen Staubsauertest - wichtig beim Nähen! - und die Vorstellung einer Londoner Designerin,Karen Nicol, die Bilder mit Stoff und Faden zaubert.


Als Fazit aus dem Heft ziehe ich für mich: wiedermal bedarf es mehr wie eines Blickes um das Potential des ein oder anderen Schnitts zu entdecken.
Burda hast dieses Mal extrem dünne Models eingesetzt, was mir nicht gefällt, aber vermutlich die russische Kundschaft anspricht, die ja derzeit von jedem Industriezweig hoffiert wird.
Ausserdem fiel mir auf, daß die Stoffe, die mir gefallen, leider nicht käuflich zu erwerben sind. Zumindest nicht in der laufenden Saison in den angegebenen Läden.
Schade..... also werde ich auch weiterhin meine Augen offen halten und Stoffvorräte anlegen.
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Greets, Ina

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Alt 21.09.2014, 13:38
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AW: Zeitschriftenschau - Burdastyle 10/2014

Vielen Dank für die Vorstellung der aktuellen Burda.

Ich habe meine Ausgabe schon hier, sie aber bisher nur durchgeblättert.
Was mir dabei aufgefallen ist ist, dass einige Volants etc. nicht mehr versäubert werden sollen, das franst dann so fröhlich vor sich hin. Habe ich da einen Trend verpasst und bin altmodisch? Z.B. Volantjacke 122A.
__________________
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  #3  
Alt 21.09.2014, 14:08
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AW: Zeitschriftenschau - Burdastyle 10/2014

Danke für die Heftbesprechung, Ina.

Dieses Heft finde ich außerordentlich gelungen. Die Jacke 125 hat es mir total angetan, dieses Ärmeldetail zu den Klappen- einfach wow.

Zu Magermodells habe ich auch eine gespaltene Beziehung, die Burdamodels finde ich aber sehr fesch und nicht zu dünn.
Die meines Erachtens hohe Qualität der Fotostrecken finde ich persönlich sehr nähmotivierend, obwohl eigentlich die Schnitte im Vordergrund stehen.
Ich mag es sehr, wenn sich Kleidungsstücke aus der Elle, net-a-porter und Konsorten in der BurdaStyle wiederholen, dazu gehört auch die entsprechende Präsentation.
Man kann nämlich beim Selbstnähen wirklich Geld sparen, wenn man höherpreisige Kleidungsstücke im Fokus hat, auch ein DIY-Argument für mich.

Zum Trench für Kinder:
Vielleicht hatte mich (Trench-Liebhaberin) meine Tochter als Vorbild, aber seit Jahren wünschte sie sich einen. Mit 8 bekam sie einen gekauften, seither ist sie auch Trenchfan.
Jetzt ist sie bald 12, für Sport/Schule trägt sie Goretexjacken und für Stadt etc. eben kürzere Trenchs.
Die Begeisterung hat bei ihr sogar zugenommen, sie wünscht sich jetzt auch einen wattierten Wintertrench.
Den Kindertrench im Heft finde ich super, ist eventuell einen Versuch wert.

So long-
Samba
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  #4  
Alt 21.09.2014, 14:08
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Zitat:
Zitat von Jenny8008 Beitrag anzeigen
.....
Was mir dabei aufgefallen ist ist, dass einige Volants etc. nicht mehr versäubert werden sollen, das franst dann so fröhlich vor sich hin. Habe ich da einen Trend verpasst und bin altmodisch? Z.B. Volantjacke 122A.
Man kann es auch als Designelement sehen. Burda macht das öfters mal.
__________________
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  #5  
Alt 21.09.2014, 14:14
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AW: Zeitschriftenschau - Burdastyle 10/2014

Zitat:
Zitat von samba Beitrag anzeigen
.....
Zum Trench für Kinder:
Vielleicht hatte mich (Trench-Liebhaberin) meine Tochter als Vorbild, aber seit Jahren wünschte sie sich einen. Mit 8 bekam sie einen gekauften, seither ist sie auch Trenchfan.
Jetzt ist sie bald 12, für Sport/Schule trägt sie Goretexjacken und für Stadt etc. eben kürzere Trenchs.
Die Begeisterung hat bei ihr sogar zugenommen, sie wünscht sich jetzt auch einen wattierten Wintertrench.
Den Kindertrench im Heft finde ich super, ist eventuell einen Versuch wert.

So long-
Samba
samba, sie hat es von Dir vorgelebt bekommen. Daran orientieren sich Kinder.
Aber da, wo nur Schlabberlook zu hause ist, wirst Du auch niemals ein Kind sehen, daß sich einen Trench von der Mama genäht wünscht.



Ich bestreite nicht, daß man mit selber nähen Geld sparen kann. Nur ist es eben auch immer eine Frage woran ich etwas messe.
Wir scheinen ähnlich Wertvorstellungen zu haben was das Thema Qualität und gutes Ausgangsmaterial betrifft. Nur darf man seinen eigenen Maßstab nicht bei anderen anlegen.
Die Diskussion darum hatten wir schon öfters im Forum und sie wird sicher auch immer wieder auftauchen. Was für den einen seinen Preis wert ist, kann für den anderen übertrieben teuer sein.
Daher halte ich mich aus diesen Diskussionen heraus und erfreue ich an meinen Teilen, wenn sie fertig sind und ich sie zu einem Bruchteil desssen bekommen habe, wie ich sie sonst hätte kaufen müssen.
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