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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

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Nähanfängerinfrage: Futter- wieso, woraus, warum?

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #1  
Alt 17.08.2014, 13:47
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RosenWeiß RosenWeiß ist offline
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Nähanfängerinfrage: Futter- wieso, woraus, warum?

erstmal ein liebes Hallo in die Runde
eine tolle Seite habt Ihr hier

ich hab mich vorhin erst angemeldet u. möcht gleich was fragen.
Erst hab ich mich begeistert stundenlang von einem Thread in den nächsten gelesen u. gestöbert, bis ich mich jetzt endlich auch angemeldet habe.

Zu mir: ich hab vor ein paar Monaten eine Nähmaschine u. ein paar BW-Druckstoffe „geerbt" u. gleich Lust bekommen, zu nähen.
Nachdem ich jetzt ein paar so ganz einfache Anfängersachen gemacht hab, hauptsächlich Kissen mit Hotelumschlag, Knopfleiste, Reißverschluß, einen einfachen Mädchenrrock u. ne simple Hose, wollte ich mich jetzt erstmals an ein Kleid für mich wagen.
Was mir an Technik fehlt kann ich durch hoffentlich durch meine Geduld wettmachen

Ich hab auch zwei Schnitte gefunden (Burda Plus FS/2014, Modelle 412 u. 413, bzw.414 evtl. ohne Ärmel)
Im hiesigen Stoffgeschäft ist die Beratung eher suboptimal u. ich will gut vorbereitet sein.

Stoffempfehlung für 412 querelastischer Kleiderstoff mit etwas Stand (hier BW-Satin), wird nicht gefüttert, für 414 querelastischer Kleiderstoff (hier BW-Gabardine) mit Stretchfutter
So u. jetzt auch auch nach ewig langer Vorrede meine eigentliche Frage übers Füttern:
-wieso wird gefüttert?
Um den Kleidern "mehr Sitz" zu geben? Sie blickdichter zu machen? Damit sie nicht "klettern"? Damit sie weniger auftragen?
- was ist Stretchfutter? Was "schwitziges"?
Darum geht's mir auch eigentlich, ich schwitze eher leicht u. will durch füttern das Kleid nicht "noch dicker" machen.

Ich tendiere eher zu Modell 414, werde Gr. 50 brauchen u. keine Strümpfe tragen.
Könnte ich das Futter weglassen ohne den Sitz zu beeinträchtigen? Wie gesagt, geht's mir um "zu warm" nicht um mehr Arbeit.
U. ehe ich noch einen Thread eröffne, würdet Ihr mir zu einem Probekleid raten?

Hach, ich würd am liebsten gleich loslegen.
Aber erstmal hab ich Spätdienst u. Stoff kaufen vorher wär auch nicht schlecht
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  #2  
Alt 17.08.2014, 15:37
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AW: Nähanfängerinfrage: Futter- wieso, woraus, warum?

Zum Probekleid würde ich auf jeden Fall raten, Wenn Du ein billiges Stöffchen findest, mach das ohne Futter und nenn es Test-Modell. Ich habe es fast immer geschafft, meine Test-Modelle tragbar zu machen.

Die Entscheidung über den richtigen Stoff und das Futter würde ich erst treffen, wenn das Test-Kleid passt und gefällt. Ich habe hier nicht nur einen Stoff liegen, den ich nicht vernäht habe, weil ich das Test-Modell an mir schrecklich fand, weil es unbequem war, anders wirkte oder was auch immer.

LG Rita
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  #3  
Alt 17.08.2014, 17:19
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AW: Nähanfängerinfrage: Futter- wieso, woraus, warum?

Mit Futter sitzt so ein Kleid einfach schöner.
Btw. Ich würde beide Kleider füttern. Und für das Kleid mit der seitlichen Faltenpartie/Raffung halt den Schnitt von dem anderen mit entsprechend vertieftem V-Ausschnitt nehmen...

Futterstoffe sind sehr glatte Stoffe, die ein "ankleben" des eigentlichen Kleiderstoffs auf der Haut, an Unterwäsche und/oder Strümpfen verhindern.
Gute Futterstoffe (Markennamen wären Venezia, Neva'viscon) bringen auch keinen echten Wärmegewinn.

Das füttern eines Kleidungstücks kann tatsächlich den Unterschied zwischen "passt" und "sieht echt gut aus" ausmachen...
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  #4  
Alt 17.08.2014, 18:15
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AW: Nähanfängerinfrage: Futter- wieso, woraus, warum?

Hallo und herzlich willkommen hier

Zitat:
Zitat von RosenWeiß Beitrag anzeigen
-wieso wird gefüttert?
Um den Kleidern "mehr Sitz" zu geben? Sie blickdichter zu machen? Damit sie nicht "klettern"? Damit sie weniger auftragen?
Ja, das alles können Gründe für's Füttern sein.

Das hängt immer vom Stoff ab, und vom Schnitt, und vom Effekt, den man erzielen möchte.

Ein weiterer Grund: Damit sich bei körpernaher Kleidung keine Röllchen unter der Kleidung abzeichnen.

Wenn deine Figur das zulässt und/oder du die entsprechende Unterkleidung trägst, und wenn der Stoff keine Probleme macht (z.B. wenn er glatt genug ist, um nicht an dir hochzukrabbeln) und der Schnitt gut auf deine Figur angepasst ist (also nicht an einer Stelle zu eng ist und deswegen immer hoch rutscht), dann könntest du das Kleid auch ohne Futter machen.

Nicht nur wegen letzterem Grund also unbedingt ein Probemodell machen!

Ein separates Unterkleid wäre ansonsten auch noch eine Idee; der Vorteil von so einem Teil ist aber einfach, dass man es unter mehreren Kleidern tragen kann bzw. bei den einzelnen Kleidern sich dann die Arbeit des Fütterns spart.

Je nachdem, wie das Futter verarbeitet wird, muss man sich, wenn man das weglässt, aber noch selbst Belege schneiden, um die Kanten schön versäubern zu können. Futter weglassen kann also auf einem anderen Bereich auch wieder Mehrarbeit verursachen.

Tut mir leid; ein klares Ja oder Nein gibt es da leider nicht...

Liebe Grüße
Kerstin
__________________
Liebe Grüße,
Kerstin

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Stoffbestand: zuviel
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  #5  
Alt 17.08.2014, 18:21
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AW: Nähanfängerinfrage: Futter- wieso, woraus, warum?

Futter hat viele Funktionen, wobei man auf manche verzichten kann.

So verdeckt es das Innenleben. (Das kann man ggf. durch Kappnähte, französische Nähte oder eingefasste Nahtzugaben umgehen.)

Der Stoff gleitet besser am Körper, staut nicht, klettert nicht. Das kann man nicht wirklich umgehen, es sei denn, durch einen separaten Futterunterrock.

Es stabilisiert das Kleid im Ganzen. Damit es nicht irgendwie in der Gegend herumhängt wie ein Putzlappen, sondern die Form behält. Je nach Stoff ist der Effekt verzichtbar oder kann durch teilweises oder vollständiges Unterlegen aufgefangen werden. Was allerdings auch eine zweite Stofflage bedeutet.

Und durch die zwei Stoffschichten zeichnen sich "Beulen" des Körpers weniger ab, gerade wer das eine oder andere Pölsterchen hat, bekommt durch Futter eine deutlich gefälligere Form des Kleides. Auch das kann man ebenso mit einem separaten Unterkleid erreichen.

Bei weiten Kleidern kann man eher auf das Futter verzichten oder nur das Oberteil, bei Etukleidern wie bei deinen Schnitten ist das eher keine gute Idee.

Ich habe diesen Sommer einige Etuikleider ohne Futter genäht, allerdings unterlegt UND ich habe Unterkleider, die ich darunter trage.

Das Futter ein Kleid nennenswert wärmer macht, ist allerdings ein Gerücht. Was daher kommt, daß bei gekauften Kleidern meist ziemlich minderwertiges Polyesterfutter verwendet wird, unter dem man dann leicht schwitzt.

Wenn du stattdessen ein leichtes Viscose oder Acetatfutter (wie etwa Venezia) kaufst oder Pongé Seide nimmst, dann fühlt sich das gleich anders an.
__________________
Gruß, marion



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anfängerin , futter , füttern

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