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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Norfolk Jacket

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #16  
Alt 27.07.2014, 23:38
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AW: Norfolk Jacket

Nach der Anprobe wird der Unterkragen wieder abgetrennt.
Die Nahtzugaben an der Einlage an der Vorder- und den Reverskanten wird zurückgeschnitten, dann kommt an die Kante der Einlage ein Band zur Stabilisierung. Ich bin an dieser Stelle mir selbst untreu geworden und habe zur aufbügelbaren Variante gegriffen. Die hält leider nur begrenzt, deshalb nochmals mit einigen Stichen fixiert, so wie man es mit einem Lisierband aus Baumwolle auch machen würde. Man sieht leider am Foto diese Nähte nicht besonders.
IMG_1744.JPG

Und wieder wurde ich wegen dem dünnen Stoff schwach und habe meine Belege mit dünner Bügeleinlage verstärkt. Am Schnitt für die Belege habe ich Verstürz- und Rollweite bereits berücksichtigt, denn damit die Reversecke später gut liegt, braucht der Beleg an der Ecke etwas mehr Weite.
Genäht wird knapp an der Kante des Nahtbandes, so, dass weder Einlage noch Band mitgefasst werden. An der Reversecke (und auch an allen anderen kritischen Ecken und Kanten) verringere ich die Stichlänge an der Maschine, damit nach dem Zurückschneiden der Nahtzugaben und Wenden des Stoffes nichts ausfranst.
Jetzt werden noch die Nahtzugaben an der Vorder- und Reverskante gestuft zurückgeschnitten. Danach wird die NZ noch an die Einlage gehext, aber nur bis zum Reversumbruch. Am Kragenansatzpunkt muss die NZ eingeknipst werden.
IMG_1752.JPG

Jetzt wird gewendet und ordentlich gebügelt. Die Naht soll am Revers ca. 1-2mm hinten zu liegen kommen, so dass man sie von vorne nicht sieht. Am Reversbeginn wird noch vor dem Wenden die NZ leicht eingeknipst, denn von diesem Punkt abwärts entlang der Vorderkante soll man die Naht ebenfalls nicht von rechts sehen.
IMG_1754.JPG

Danach werden die Revers- und Vorderkanten geheftet.
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Roti

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  #17  
Alt 29.07.2014, 23:52
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AW: Norfolk Jacket

Jetzt kommt erst einmal der Unterkragen wieder dran, am Besten zuerst geheftet, dann erst mit der Maschine genäht, denn die Naht sollte genau am Kragenansatzpunkt enden.
An dieser Stelle war ich mir nicht ganz sicher, was mit der Einlage und dem Plack im Bereich des Kragens passieren soll. Ich wollte ja meinen Kragen auch als Stehkragen verwenden können, also aus Oberstoff und nicht aus Kragenfilz aufgesetzt. Im Netz gibt es zwar wahnsinnig viel über Plack, unter anderem werden Sakkos namhafter Hersteller auseinandergenommen, aber diese Stelle geht irgendwie unter, oder wird als selbstverständlich angenommen.
Damit es nicht zu dick wird, habe ich die Nahtzugabe vom Plack zurückgeschnitten und den Plack an der Einlage angehext.
IMG_1745.JPG

Die Einlage und den Molton habe ich danach mit lockeren Hexenstichen am Kragensteg fixiert. An dieser Stelle bin ich mir nicht so sicher, ob es so richtig ist. Vielleicht kann mir jemand von euch fürs nächst Mal weiterhelfen?

Wenn der Unterkragen drauf ist, wird der Oberkragen angenäht, die Nahtzugaben wie beim Beleg zurückgeschnitten und angehext. Den Kragen wenden und ab jetzt ist noch mehr Handarbeit gefragt. Die Nahtzugaben von Kragen und Beleg an der Crochet- oder Spiegelnaht werden so eingeschlagen, dass sie genau an zusammentreffen und so geheftet.
IMG_1756.JPG

Dann werden Kragen und Beleg mit unsichtbaren Stichen (Hohlsaum) aneinandergenäht.
IMG_1757.JPG
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  #18  
Alt 01.08.2014, 01:04
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AW: Norfolk Jacket

So sieht die Spiegelnaht dann fertig aus:
IMG_1769.JPG

Dann zur Entspannung für zwischendurch der Gürtel. Wird statt 4cm jetzt 4,5cm, Nahtzugabe ist genug da. Ich dachte mir, der Gürtel kann ruhig etwas steifer sein, daher wurde er mit aufbügelbarer Haareinlage versehen. Weil die aus Erfahrung nicht so besonders gut hält und damit sich der Gürtel besser wenden lässt, die Nahtzugaben nochmals an der Einlage angekreuzt. Die Wendeöffnung wird wieder mit einem Hohlsaum verschlossen.
IMG_1758.JPG

Dann ging´s weiter zu den Schulterpolstern. Von den passenden war leider nur mehr einer auffindbar, daher hab ich mir aus Steppwatte selbst welche genäht. Einfach den vorhandenen Schulterpolster auf die Watte gelegt und grob nachgezeichnet, dann abgestuft immer kleinere Stücke zugeschnitten und diese dann aneinander geheftet.
IMG_1759.JPG

Die Dinger wurden dann am lebenden Objekt angesteckt und an der Einlage der Vorderteils festgeheftet.
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  #19  
Alt 02.08.2014, 00:45
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AW: Norfolk Jacket

Der Saum war leider etwas zu kurz geraten, daher musste ich wieder einmal improvisieren. Der Saum wird daher nicht umgeschlagen, sondern ein Beleg angenäht. Das ist eigentlich die elegantere Lösung für diese Jacke, denn durch die aufgenähten Streifen würde der Saum an diesen Stellen sonst ohnehin zu dick.
Der Streifen wird angenäht, ordentlich gebügelt und geheftet, dann wird der Streifen an den Nahtzugaben angehext, bei dieser Jacke auch noch an den Streifen, denn dort sieht man die Stiche auf der rechten Seite nicht.
IMG_1761.JPG

Dann noch das Futter für die Jacke zugeschnitten (mit den entsprechenden Zugaben lt. Schnittmusterbuch, das ist bei Aldrich etwas anders als z.B. bei Hofenbitzner) und komplett mit der Hand anstaffiert. Am Armloch wird das Futter angeheftet.
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  #20  
Alt 03.08.2014, 15:14
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Bevor das Futter eingenäht wird, müssen natürlich noch die Belege an die Einlage geheftet werden, diese Naht wird später vom Futter abgedeckt. Bei dieser Jacke musste ich im Bereich der Brusttaschen höllisch aufpassen, diese nicht zuzunähen.
Das anstaffierte Futter sieht dann entlang der Belege so aus:
IMG_1773.JPG

Am Saum wird das Futter mit einer kleinen Falte für mehr Bewegungsfreiheit locker angenäht.
IMG_1775.JPG

Dann ist es Zeit die Ärmel zu nähen.
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