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Mode-, Farb- und Stilberatung
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Gesellschaftlicher Zwang zum Neukauf?

Mode-, Farb- und Stilberatung


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  #36  
Alt 19.12.2013, 10:24
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Junipau Junipau ist offline
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AW: Gesellschaftlicher Zwang zum Neukauf?

Danke Sini und Luthien - ich kam mir schon fast komisch vor, daß ich nicht auf ständig neuen Kleidern zum "Repräsentieren" bestehe
Stellt sich die Frage, was man mit Repräsentieren meint - beschränkt sich das darauf, als Anziehpuppe herumzulaufen?
Ich sehe es eigentlich mehr darin, wie und mit wem man herumläuft, mit wem man spricht, was man spricht - und wo man sich überhaupt zeigt... Die reine Reduzierung auf "Kleiderständer" empfinde ich als völlige Verengung - halt tauglich für Bildmedien, die keine Aussagen mehr treffen, für die man mehr als eine Bildunterschrift lesen und verstehen müßte.

Nicht zuletzt daher finde ich prima, wenn sich Menschen des öffentlichen Lebens nicht diesem Diktat unterwerfen und "Nachhaltigkeit" auch bei solchen Anlässen demonstrieren (ein zweimal getragenes Kleid ist ja noch nicht wirklich nachhaltig..).

LG Junipau

P.S. @Nowak: Meines Wissens sind Frau Merkels Besuche in Bayreuth nicht an ihre Tätigkeit als Regierungschefin gebunden, sondern private Entscheidung - wer keinen Wagner mag, muß da wohl nicht hin. Daß ihr Job es a) mit sich bringt, daß sie sicherlich problemloser an Karten kommt als unsereins, ist einfach so - andere Menschen mit öffentlicher Bekanntheitsstufe, die unsere überschreitet, kommen wohl auch leichter dran; b) steht sie einfach im Rampenlicht, sobald sie die Wohnungstür verläßt - da wird die Unterscheidung zwischen privat und öffentlich unmöglich. Und sobald sie auftaucht "repräsentiert" sie; selbst beim Gemüsekaufen auf dem Markt (falls sie dafür Gelegenheit finden sollte).
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  #37  
Alt 19.12.2013, 11:31
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AW: Gesellschaftlicher Zwang zum Neukauf?

Zitat:
Zitat von Junipau Beitrag anzeigen
P.S. @Nowak: Meines Wissens sind Frau Merkels Besuche in Bayreuth nicht an ihre Tätigkeit als Regierungschefin gebunden, sondern private Entscheidung - wer keinen Wagner mag, muß da wohl nicht hin. Daß ihr Job es a) mit sich bringt, daß sie sicherlich problemloser an Karten kommt als unsereins, ist einfach so - andere Menschen mit öffentlicher Bekanntheitsstufe, die unsere überschreitet, kommen wohl auch leichter dran; b) steht sie einfach im Rampenlicht, sobald sie die Wohnungstür verläßt - da wird die Unterscheidung zwischen privat und öffentlich unmöglich. Und sobald sie auftaucht "repräsentiert" sie; selbst beim Gemüsekaufen auf dem Markt (falls sie dafür Gelegenheit finden sollte).
Ganz klar: nein. Die Karten hat sie nicht als Privatperson bekommen, sondern aufgrund ihrer Funktion. Dass sie über die Wahrnehmung von repräsentativen Terminen trotzdem in gewissem Rahmen entscheiden kann, hat damit nichts zu tun. es wäre allerdings bemerkenswert gewesen, wäre sie nicht gegangen.

Aufgrund einer richterlichen Entscheidung ist in diesem Jahr das Kontingent der Karten, die in den freien Verkauf kamen, erhöht worden, so dass normale Menschen tatsächlich die Chance hatten, auch dann Karten für 2014 zu bekommen, wenn sie für dieses Jahr bereits welche zugeteilt (sic!) bekommen hatten. In der Vergangenheit hat man 7 bis 10 Jahre gewartet, bei jährlicher Neubewerbung.
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  #38  
Alt 19.12.2013, 15:29
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AW: Gesellschaftlicher Zwang zum Neukauf?

Zitat:
Zitat von Gundel Gaukeley Beitrag anzeigen
Ganz klar: nein. Die Karten hat sie nicht als Privatperson bekommen, sondern aufgrund ihrer Funktion. Dass sie über die Wahrnehmung von repräsentativen Terminen trotzdem in gewissem Rahmen entscheiden kann, hat damit nichts zu tun. es wäre allerdings bemerkenswert gewesen, wäre sie nicht gegangen.

Aufgrund einer richterlichen Entscheidung ist in diesem Jahr das Kontingent der Karten, die in den freien Verkauf kamen, erhöht worden, so dass normale Menschen tatsächlich die Chance hatten, auch dann Karten für 2014 zu bekommen, wenn sie für dieses Jahr bereits welche zugeteilt (sic!) bekommen hatten. In der Vergangenheit hat man 7 bis 10 Jahre gewartet, bei jährlicher Neubewerbung.
Danke, wollte ich auch gerade sagen....

(Ich komme aus der Bayreuther Gegend, Festspielkarten und deren Verteilung ist da jährliches Thema in der Tageszeitung, daher weiß fast jedes Kind, wie das funktioniert. Und nicht zu erscheinen, wenn man geladen ist... ist genauso Thema für die Presse. )

Wobei ich es auch nicht schlimm finde, wenn sie öfter als einmal das gleiche Kleid an hat. Ich bin mir sicher, die Herren tragen auch immer den gleichen Smoking und nicht jedes Jahr einen neuen.

Aber eine Repräsentationsaufgabe ist es trotzdem, solche Termine hat eben auch eine Regierungschefin. Auch wenn das nicht ihre Hauptaufgabe ist.
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Revue de Presse: fait main N° 419 (Décembre 2016)
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  #39  
Alt 27.12.2013, 16:45
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AW: Gesellschaftlicher Zwang zum Neukauf?

Ich denke, so lange man mit seinem eigenen Erscheinungsbild zufrieden ist, ist alles gut.
Mir persönlich ist es zu blöd, jedem albernen Modetrend hinterher zu hecheln oder mich dem Konsumterror zu unterwerfen.
Ich habe mir seit über einem Jahr nichts 'neues' (in diesem Fall fabrikneu) mehr zum Anziehen gekauft. Das war zuerst ein Experiment, dass ich aus diversen ethischen und umwelttechnischen Gründen, keine neuen (Billig-)Klamotten mehr kaufen wollte, sondern entweder gebraucht (Second-Hand, Flohmarkt etc.) kaufen oder selber nähen.
Davon abgesehen, dass ich einiges an Geld spare und ein gutes Gefühl dabei habe, bin ich trotzdem eigentlich immer 'gut' angezogen.
Und da selbermachen und recyceln ja ohnehin seit ein paar Jahren total in sind, bin ich damit ja auch irgendwie wieder voll im Trend
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  #40  
Alt 30.12.2013, 14:35
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AW: Gesellschaftlicher Zwang zum Neukauf?

Hallo zusammen,

ich denke, das ist schon ein alters- und umfeldbedingt. "Früher" bin ich stundenlang durch sämtliche Läden getourt und habe viel gekauft. Ich habe aber auch recht früh einen eigenen "Stil" entwickelt und meine Omi war Schneiderin, die mich als Kind benäht, bestrickt und behäkelt hat, da war es selbstverständlich die farblich passenden Haarreifen, Schleifen und Täschchen zu haben.

So etwas prägt natürlich und ich habe nie jeden Trend mitgemacht, weil es einfach Sachen gibt, die untragbar sind, wenn man kein busenloses Hungerhäkchen ist. Irgendwann merkt man dann (hoffentlich), was einem steht und wovon man besser die Finger läßt: Etui-Kleider kann ich z. B. nur tragen, wenn ich einen Mogel-BH anziehe.

Als ich dann beruflich in der Anzugträger-Welt unterwegs war habe ich meinen Mann maßlos beneidet, der einfach seine Uniform anziehen konnte. Das habe ich dann dahingehend adaptiert, dass ich mir Kostüme habe schneidern lassen, die ich kombinieren konnte und die dann entsprechend mit Accessoires (Tücher, Gürtel, Ohrringe usw.) verändert wurden.

Inzwischen kaufe ich viel gebraucht weil ich es nicht einsehe für irgendein Plastikteil 350 € auszugeben, während ich für unter 100 € einen klassischen, hochwertigen Mantel bekomme der mir auch noch passt und den ich in der Qualität nie selbst machen könnte.
Sachen die mir gut passen, versuche ich nachzuschneidern und aus dem Grund habe ich auch wieder angefangen zu stricken.
Fazit: ich habe lieber ein hochwertiges Teil das mir gefällt, sich gut trägt und waschen läßt als 5 billige Fetzen die nur eine Saison überhaupt tragbar sind.

Ich wünsche Euch allen ein glückliches Neues Jahr
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Stichworte
kleiderwechsel , mode , neukauf

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