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Schnittmuster Software
Was gibt es? Wie sind die Erfahrungen im Umgang und welche Probleme löst man wie?
Die jeweiligen Verkäufer oder Kaufgesuche dazu gehören jedoch in den Markt und die Händlerbesprechung.


Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Schnittmuster Software


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  #11  
Alt 15.09.2013, 21:24
ju_wien ju_wien ist gerade online
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AW: Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Zitat:
Kauf-Schnitte sind natürlich entsprechend vorbereitet und haben ggf. einen Schnittplan für Standard-Stoffbreiten (140 oder 150 cm). Allerdings sind die natürlich auch für die größte Größe optimiert.
nope, bei burda, vogue, simplicity usw gibt es bei mehrgrößenschnitten auch mehrere auflagepläne. die wo sich nichts einsparen lässt, weil zb die hosen- oder rocklänge gleich bleibt, werden zusammengefasst, aber wenn zb bei damengröße 46 die hosenteile nicht mehr nebeneinander auf den stoff passen, gibt es dafür einen eigenen zuschneideplan.

erfahrungsgemäß kann man mit ein bissl tüfteln trotzdem noch was einsparen.

> Worauf ich aber hinaus will ist, wenn man das Schnittmuster am Rechner selbst konstruiert.

wenn man es nicht mit inkscape oder dgl. sondern mit einem schnittkonstruktionsprogramm macht, dann enthält das programm entweder schon ein modul für die auflegeplanung oder es ist gegen aufpreis erhältlich.

>Ich prüfe gerade, ob eine Technik unproblematisch umzusetzen geht, bei der man einfach ein Foto macht und vorher die Kamera kalibriert. Das Schnittmuster kommt dann einfach auf einen farbigen Untergrund, wodurch die einzelnen Teile automatisch erkannt und ausgemessen werden können.

so passiert das tatsächlich auch bei professionellen programmen. (siehe video in dem link, den ich dir vorhin geschickt habe) sie verraten allerdings nicht, wie sie eine mögliche verzerrung durch die fotografie erkennen und ausgleichen.

> Es geht um ein Programm, mit dem der Hobbynäher die Teile für seine paar Kleider optimal auf den gleichen Stoff platziert bekommt, sodass er nicht ewiglich viel Verschnitt hat und damit etwas Kosten einspart.

wie gesagt, bei kaufschnitten ist das schon dabei. wer selbst schnitte konstruiert, hat meistens schon erfahrung im schneidern und weiss, wieviel stoff man für ein modell braucht.

> Dabei muss immer nur soviel Stoff auf dem Tisch liegen, wie das jeweilige Teil groß ist, da man jedes Teil einzeln aufzeichnen oder ausschneiden kann.

das ist unpraktisch, weil der stoff durch das eigene gewicht vom tisch gezogen wird. dann hast du schnell verzogene teile.

> Beim von Hand drauflegen habe ich meist das Problem, dass ich die Teile, die mehrfach auszuschneiden sind (jeweils gespiegelt) jeweils nur einmal als Schablone habe. Entsprechend kann ich nur den gefalteten Stoff nehmen... und das gibt, wie gesagt etwas mehr Verschnitt. Grund: bestimmte Teile werden nur einmal benötigt und man tut sich schwer, den Platz der auf der zweiten Stoffschicht übrig bleibt, richtig zu nutzen.

man muss den stoff ja nicht in der hälfte falten. man kann ihn auch so falten, dass zb das rückenteil im stoffbruch an der bruchkante liegt, darüber die teile, die ich 2mal brauche und daneben auf der einfachen stofflage jene teile, die ich nur 1mal brauche. so wird das zb bei asymmetrischen vorderteilen gemacht.

wenn der stoff sehr knapp ist oder so teuer, dass ich keinen cm verschwenden will oder ein auffälliges muster hat, das ich berücksichtigen muss, schneide ich mir die papierschnitteile schon in der benötigten anzahl zu und nehme sie zum stoffkauf mit. bei leder macht man das übrigens generell, weil häute ja keine genormte breite und länge haben.
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  #12  
Alt 15.09.2013, 21:58
Benutzerbild von sdwarfs
sdwarfs sdwarfs ist offline
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AW: Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Zitat:
Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
Zwei Stichworte:
- einlaufen: wurde von anderen ja angesprochen - oft weiss man nicht genau, um wieviel die Stoffe einlaufen
Das muss man dann eben großzügig genug vor dem Kauf abschätzen und nach dem Waschen kann man ggf. nachmessen und nochmal optimieren lassen, sodass evtl. ein breitere Streifen Rest übrig bleibt, den man sinnvoll für andere Zwecke verwenden kann.

Zitat:
Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
Wie bringst du die Schnittteile exakt 'in den Computer'? STelle ich mir das zu schwierig vor?
Fotografieren und dann mit entsprechenden Bildverarbeitungsalgorithmen die Verzerrung ausgleichen. Die Algorithmen dafür gibts fertig programmiert, muss man nur einbinden... Stichwort: Programmierbiblioethek "OpenCV" (Open Computer Vision) - Damit kann man alle möglichen Dinge anstellen, ohne viel programmieren zu müssen. Man kann auch damit Menschen oder Gesichter auf Bildern oder in Videos erkennen ... Damit geht seeehr sehr viel ohne zu großen Aufwand.
Ein zentraler Teil der Bibliothek ist die Kamerakalibrierung. Dazu muss man am Ende ein Muster (z.B. gedrucktes Schachbrettmuster oder ein echtes Schachbrett) mehrfach aus verschiedenen Winkeln mit der Kamera (gleiche Einstellungen) fotografieren. Dann kann über die Algorithmen die Verzerrung bestimmt und ausgeglichen werden.
Genauso soll bei meinem Ansatz ein kleines "Muster" bekannter Größe mit auf dem Bild sein. Damit weiß man dann, wieviel Pixel wieviel Millimeter entsprechen.


Zitat:
Zitat von ju_wien Beitrag anzeigen
nope, bei burda, vogue, simplicity usw gibt es bei mehrgrößenschnitten auch mehrere auflagepläne. die wo sich nichts einsparen lässt
Ja, da is dann evtl. nicht viel raus zu holen. Interessant ist die Sache auch, wenn man selbst den Schnitt entwirft, aber eben mit Programmen wie Inkscape, ODER per Hand auf Papier.
Wenn man ein (teures) Programm für Schnittkonstruktion benutzt, ist das meist integriert, aber die sind für's Hobby meiner Meinung nach zu teuer. Falls es da was günstiges gibt (unter 100 EUR), wär das vielleicht irgendwann überlegenswert. Aktuell nehm ich Inkscape (oder das Macromedia Flash 4, dass ich früher mal teuer gekauft hab *g*).

Zitat:
Zitat von ju_wien Beitrag anzeigen
das ist unpraktisch, weil der stoff durch das eigene gewicht vom tisch gezogen wird. dann hast du schnell verzogene teile.
Ja, deswegen legst du den Rest vom Stoff an den anderen Rand vom Tisch (gefaltet oder gerollt).

Zitat:
Zitat von ju_wien Beitrag anzeigen
wenn der stoff sehr knapp ist oder so teuer, dass ich keinen cm verschwenden will oder ein auffälliges muster hat, das ich berücksichtigen muss, schneide ich mir die papierschnitteile schon in der benötigten anzahl zu und nehme sie zum stoffkauf mit. bei leder macht man das übrigens generell, weil häute ja keine genormte breite und länge haben.
Ja, kann man natürlich machen. Aber ich brauch zum "auflegen" einige Zeit... und das im Stoffladen "ordentlich" zu machen, ist ein wenig krass... wär mir ehrlichgesagt auch zu peinlich.

Geändert von sdwarfs (15.09.2013 um 22:03 Uhr)
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  #13  
Alt 15.09.2013, 22:19
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AW: Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Für den Privatgebrauch ist die Schnittplan-Optimierung nicht immer ein so großer finanzieller Vorteil wie in der Industrie.

Wenn ich ein Kleidungsstück zuschneide und lege es besonders geschickt auf, dann bekomme ich dadurch oft zwar einen netten breiten Randstreifen der übrig ist, aber brauche nicht unbedingt weniger Stoff, weil ich den ja jeweils in der vollen Breite kaufen muß.

In der Industrie werden auf eine Lage mehrere Teile gelegt, auch verschiedene Größen gemischt, dadurch kann ggf. wirklich gespart werden.

Und wie schon erwähnt wird in der Industrie der Stoff zwar einlagig gelegt, aber dann wieder mehrere Lagen aufeinander.

Schneide ich im Privathaushalt doppellagig zu, dann spare ich Zeit, gegenüber dem einlagigen Zuschnitt.

Ob sich die Ersparnis von 10cm Stoff (oder weniger) finanziell rentiert, hängt dann sehr davon ab, was die eigene Zeit wert ist.
Ist der "Wert" der Zeit = 0 EUR (weil ich keiner Erwerbstätigkeit nachgehe) oder ist meine Zeit 1€/Stunde wert (weil ich einen sog. 1 € Job habe) o.ä., dann rentiert es sich eher, 15 Minuten ins Nesting oder den einlagigen Zuschnitt (zeitlicher Mehrbedarf gegenüber einlagigem Zuschnitt) zu investieren und dafür dann 2 EUR beim Stoff zu sparen.

Habe ich hingegen einen hinreichend gut bezahlten Job, ist es finanziell hingegen rentabler, lieber eine Stunde mehr zu arbeiten und dann in der Freizeit zwar 2 € mehr für Stoff auszugeben, in der gesparten Zeit aber 5€ (netto) verdient zu haben.

Auch kostet es Zeit, ein Schnittteil ggf. ein zweites Mal (gespiegelt) zu kopieren oder auch auszudrucken und zusammenzukleben, damit man einlagig zuschneiden kann. Nacheinander aufzulegen ist sehr problematisch, weil sich der Stoff dann zu leicht verzieht.

Für den Privatgebrauch ist das also nicht ganz so einfach zu berechnen, was sich "rentiert". (Da ich selber Freiberufler bin, kann ich Zeit gut in Geld ausrechnen... )

Nichtsdestotrotz ist der Ansatz sehr interessant, zumindest bei Basisschnitten, die man häufiger verwendet oder bei extrem teuren Stoffen mag sich das dann auch finanziell rentieren.

Ansonsten bleibt natürlich die Herausforderung, das Problem aus Prinzip zu lösen.
__________________
Gruß, marion



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  #14  
Alt 22.09.2013, 19:47
T_ommy T_ommy ist offline
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AW: Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Um das mal kurz in den Raum zu werfen: Meine meinung ist, dass sich eine solche Optimierung im privaten Gebrauch kaum lohnt, weil sie bei kleinen Projekten zu aufwendig ist.
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