Hobbyschneiderin 24 - Forum
Partner:
Babylock Overlock Bernina Nähmaschinen Brother Nähmaschinen
Elna Nähmaschinen
Elna Nähmaschinen
Elna Nähmaschinen

aus der Redaktion Kurznachrichten WIPs Nähen quer Beet
Forumsübersicht Interessengemeinschaften Blogs intern Blogs extern Chat Motivationsmonat Länderforen Kontakte & Freunde Mitglieder Mitarbeiter
Galerie Profilalben
Links Downloads Wörterbücher Nähhilfe
kommerzielle Anzeigen Stellen und Aufträge private Angebote und Gesuche Kurse Übersicht
Kalender Adventskalender
Registrieren Hilfe Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren
Zurück   Hobbyschneiderin 24 - Forum > Nähthemen > Schnittmuster Software


Schnittmuster Software
Was gibt es? Wie sind die Erfahrungen im Umgang und welche Probleme löst man wie?
Die jeweiligen Verkäufer oder Kaufgesuche dazu gehören jedoch in den Markt und die Händlerbesprechung.


Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Schnittmuster Software


Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #6  
Alt 15.09.2013, 19:50
Benutzerbild von schau
schau schau ist offline
arbeitet Haupt- oder Nebenberuflich gewerblich
Sterne für Mitgliedschaft:
 
Registriert seit: 29.11.2001
Ort: Oberbaselbiet
Beiträge: 791
Downloads: 0
Uploads: 0
AW: Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Ich bin ja nun auch Software-Entwickler und mache meine Schnittmuster zum Teil im CAD. Aber wegen den paar Euro Ersparnis, würde ich wirklich nicht Stunden ins virtuelle Auflegen investieren.

Wenn ich es wirklich ganz genau wissen muss, wieviel ich von einem Stoff brauche, lege ich es vorher auf einem Bettlaken aus. Da ist man nämlich mit der Zeit recht geübt, wie es am wenigsten Platz braucht. Ich bin nämlich auch sehr sparsam beim Stoff auflegen. Etwas Handwerk darf aber gern nach wie vor sein.

Im Zweifel nehme ich aber gerne 5 cm mehr - es ist mir nämlich schon öfter als 1x passiert, dass die Schnittkanten nicht exakt parallel geschnitten sind und wenn ich dann meine Schnitt-Teile nicht unterbekomme, finde ich das viel ärgerlicher. Und wie Rita schon richtig aufführt: viele Stoffe laufen ein. Das kann man nicht auf den Millimeter vorher bestimmen, wieviel das sein wird.


Und: bis ich sagen wir mal 50 Euro für die Software rein gespart habe, muss ich viel nähen.

Ich würde mal behaupten, wenn es nur einfache Sachen berücksichtigen kann, hilft das wenig. Eine grosse Hilfe wäre in der Tat Berücksichtigung vom Rapport und schräger Fadenlauf.

Ausserdem kaufe ich gerne Stoff auch mal ohne ein konkretes Projekt zu haben...
__________________
Liebe Grüsse
Christine


UWYH - 17 Industrie-Nähmaschinen warten auf Futter

Geändert von schau (15.09.2013 um 19:52 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 15.09.2013, 20:45
Benutzerbild von sdwarfs
sdwarfs sdwarfs ist offline
Immer mehr auskunftsfreudig
Sterne für Mitgliedschaft:
 
Registriert seit: 07.09.2013
Ort: Tübingen
Beiträge: 58
Downloads: 0
Uploads: 0
AW: Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Zitat:
Zitat von ju_wien Beitrag anzeigen
wie hast du die teile per hand digitalisiert? wenn man sie aus einem schnittheft oder gekauften schnitt hat, liegen sie ja auf papier vor und 100 cm lange und 30-40 cm breite teile auf einem a4-scanner einzuscannen ist ein bissl mühsam.
Das war nen von ner Kaufjeans runterkopiertes Schnittmuster. Ich habe am Ende geometrisch leicht vereinfacht (gerade Kanten identifiziert) und dann ausgemessen und mit Vektorprogramm abgezeichnet.

Kauf-Schnitte sind natürlich entsprechend vorbereitet und haben ggf. einen Schnittplan für Standard-Stoffbreiten (140 oder 150 cm). Allerdings sind die natürlich auch für die größte Größe optimiert. Bei entsprechend kleinerer Konfektionsgröße wäre wieder Sparpotenzial....

Worauf ich aber hinaus will ist, wenn man das Schnittmuster am Rechner selbst konstruiert. Die Digitalisierung, falls man auf Papier konstruiert, muss natürlich entsprechend flott gehen. Einscannen ist zu langsam.
Ich prüfe gerade, ob eine Technik unproblematisch umzusetzen geht, bei der man einfach ein Foto macht und vorher die Kamera kalibriert. Das Schnittmuster kommt dann einfach auf einen farbigen Untergrund, wodurch die einzelnen Teile automatisch erkannt und ausgemessen werden können.

Die Teile muss man, meiner Einschätzung nach, fast in jedem Fall sowieso ausschneiden. Direkt auf den Stoff zeichnen ging natürlich auch, aber naja.

Ich will hier eigentlich auch keine Software für die Massenproduktion programmieren, bei der dann die Teile für mehrere hundert Kleider auf einmal durch mehrere Lagen gefertigt werden. Genauso suche ich auch nicht danach.

Es geht um ein Programm, mit dem der Hobbynäher die Teile für seine paar Kleider optimal auf den gleichen Stoff platziert bekommt, sodass er nicht ewiglich viel Verschnitt hat und damit etwas Kosten einspart.

Zitat:
Zitat von ju_wien Beitrag anzeigen
im haushalt scheitert es daran, dass man selten einen 150 cm breiten tisch zur verfügung hat. und halt doppelt so lang zum aufstecken und zuschneiden braucht. und sich mehr konzentrieren muss, damit man nicht mit zwei linken ärmeln endet.
Deswegen produziert das Programm am Ende nur den Schnittplan, den man nicht ausdrucken und drauflegen soll. Stattdessen nimmt man die Teile die man ausgeschnitten hat und legt sie dann so auf die linke Stoffseite, wie der Schnittplan es vorgibt, und zeichnet die Umrisse nach (oder schneidet direkt aus). Dabei muss immer nur soviel Stoff auf dem Tisch liegen, wie das jeweilige Teil groß ist, da man jedes Teil einzeln aufzeichnen oder ausschneiden kann.
Die zwei linken Ärmel verhindert der Schnittplan dadurch, dass er genau im Bild darstellt, wie herum das Teil draufzulegen und auszuschneiden ist. Wenn man aufzeichnet, kann man zur Überprüfung den berechneten Schnittplan mit dem aufgezeichneten Plan vergleichen.


Zitat:
Zitat von 3kids Beitrag anzeigen
Gerade bei Jeans würde ich so ein Prgramm nicht nutzen wollen. Was passiert, wenn die 2,06m, die ich benötige und kaufe, beim Waschen schrumpfen?
Das Einlaufen des Stoffes ändert überhaupt nichts an der Situation. Je genauer Du weißt, wie viel Platz Du benötigst, desto weniger Stoff musst Du zur Sicherheit einplanen. Wenn 2,06m benötigte Länge herauskämen und der Stoff 30% einlaufen soll, dann brauchst Du etwa 2,07 m / 70% = 2,94 m. Wenn Du willst, dass der Stoff auch 35% einlaufen kann, nimmst Du eben 2,07 m / 65% = 3,19 m. => Das is jetzt natürlich nur vereinfacht, für die Längen-Schrumpfung dargestellt.
In jedem Fall weißt du aber, wie viel der Stoff üblicherweise in Breite und Länge einläuft. Der Rest lässt sich ausrechnen. Und dann gibst eben noch etwas Sicherheit ein paar Prozent mehr an, um sicher zu sein.

Am Ende kommst Du jedenfalls auf weniger Stoff wegen besserer Platzierung und kannst deine Sicherheitsreserve besser kalkulieren.

Zitat:
Zitat von 3kids Beitrag anzeigen
Aber wenn ich Stoff gekauft habe und dann feststelle, dass ich daraus etwas aufwändigeres nähen möchte, dann bin ich großer Meister darin, die Teile händisch ineinander zu schieben.
Das kostet dich wieder Zeit.

Und mich persönlich hält die Ungewissheit, ob ich mit einer bestimmten Teileplatzierung nicht total viel Stoff verschwende, am Ende vom Schneiden und damit vom Nähen ab.

Zitat:
Zitat von 3kids Beitrag anzeigen
Klar ginge das am Computer schneller, nur kann ich mir so gar nicht vorstellen, wie die Teile in den Computer reinkommen. Ich zeichne selbst, habe also nur die Teile in der Größe 100% und werde sicher nicht welche in x% erstellen.m Und die FRorm meiern Teilchen hat wenig zu tun mit den Standard-Formen.
Ja, so sieht das bei mir aktuell aus. Und wie ich das lösen will, hab ich oben beschrieben.


Zitat:
Zitat von schau Beitrag anzeigen
Ich bin ja nun auch Software-Entwickler und mache meine Schnittmuster zum Teil im CAD. Aber wegen den paar Euro Ersparnis, würde ich wirklich nicht Stunden ins virtuelle Auflegen investieren.
Deswegen muss das auch flott laufen! Wenn die Teile digital vorhanden sind, solltest Du nur die Teile exportieren müssen und dann in den Schnittplaner laden. Darin sagst Du nur noch, welche Teile mit welchem Stoff geschnitten werden sollen.

Beim Stoff trägst Du einfach ein, wie breit er ist, eine Bezeichnung (zum identifizieren) und ggf. wie stark er beim waschen einläuft.

Die Methode mit dem Bettlaken ist genau das, was mich aktuell vom wirklichen Produzieren abhält.
Was die Ungenauigkeit der Schnitteile angeht: Man muss eben einmal exakt arbeiten beim Ausschneiden und zum anderen kann man ja ein wenig Abstand (z.B. 3mm) zwischen den Teilen einplanen (bei der Optimierung). Damit ist etwas Reserve für Ungenauigkeiten.

Das Argument "50-EUR für Software erstmal wieder einsparen müssen" wäre bei der Eigenentwicklung oder einer kostenlosen Software aus dem Netz (z.B. für private Nutzung oder mit eingeschränkter Teilezahl) nicht relevant.

Zitat:
Zitat von schau Beitrag anzeigen
Ausserdem kaufe ich gerne Stoff auch mal ohne ein konkretes Projekt zu haben...
In dem Fall wär's dann doch praktisch, wenn es das Programm schafft, zum Beispiel zwei T-Shirts (oder was Du halt als Projekt hast) auf den Stoff zu bekommen, wenn Du es per Hand irgendwie nicht hinbekommst.

Beim von Hand drauflegen habe ich meist das Problem, dass ich die Teile, die mehrfach auszuschneiden sind (jeweils gespiegelt) jeweils nur einmal als Schablone habe. Entsprechend kann ich nur den gefalteten Stoff nehmen... und das gibt, wie gesagt etwas mehr Verschnitt. Grund: bestimmte Teile werden nur einmal benötigt und man tut sich schwer, den Platz der auf der zweiten Stoffschicht übrig bleibt, richtig zu nutzen.

Geändert von sdwarfs (15.09.2013 um 20:47 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 15.09.2013, 20:50
Benutzerbild von Quälgeist
Quälgeist Quälgeist ist gerade online
Mitarbeiter der Redaktion
Sterne für Mitgliedschaft:
 
Registriert seit: 08.11.2004
Ort: im Adlerhorst, manchmal auch in der Höhle
Beiträge: 17.838
Blog-Einträge: 26
Downloads: 3
Uploads: 0
AW: Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Zitat:
Zitat von schau Beitrag anzeigen
Ich bin ja nun auch Software-Entwickler und mache meine Schnittmuster zum Teil im CAD. Aber wegen den paar Euro Ersparnis, würde ich wirklich nicht Stunden ins virtuelle Auflegen investieren.

Wenn ich es wirklich ganz genau wissen muss, wieviel ich von einem Stoff brauche, lege ich es vorher auf einem Bettlaken aus. Da ist man nämlich mit der Zeit recht geübt, wie es am wenigsten Platz braucht. Ich bin nämlich auch sehr sparsam beim Stoff auflegen. Etwas Handwerk darf aber gern nach wie vor sein.

Im Zweifel nehme ich aber gerne 5 cm mehr - es ist mir nämlich schon öfter als 1x passiert, dass die Schnittkanten nicht exakt parallel geschnitten sind und wenn ich dann meine Schnitt-Teile nicht unterbekomme, finde ich das viel ärgerlicher. Und wie Rita schon richtig aufführt: viele Stoffe laufen ein. Das kann man nicht auf den Millimeter vorher bestimmen, wieviel das sein wird.


Und: bis ich sagen wir mal 50 Euro für die Software rein gespart habe, muss ich viel nähen.

Ich würde mal behaupten, wenn es nur einfache Sachen berücksichtigen kann, hilft das wenig. Eine grosse Hilfe wäre in der Tat Berücksichtigung vom Rapport und schräger Fadenlauf.

Ausserdem kaufe ich gerne Stoff auch mal ohne ein konkretes Projekt zu haben...
Danke, Christine
__________________
Greets, Ina

redaktion (at) hobbyschneiderin24.de


ina.lusky (at) hobbyschneiderin24.de


Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert und nicht "Everybodys-Darling".
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 15.09.2013, 21:00
Benutzerbild von Lehrling
Lehrling Lehrling ist offline
Ältestenrat
Sterne für Mitgliedschaft:
 
Registriert seit: 06.11.2004
Ort: OWL
Beiträge: 20.032
Downloads: 16
Uploads: 0
AW: Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

alles was ich bis jetzt gelesen habe, geht aber von unifarbenem Stoff aus Musterstoffe werden aber auch verarbeitet....

ganz ehrlich, wenn ich meine Stoffe nach akkordmäßigen Bedingungen verarbeiten soll, geht die Kreativität baden, dann laß ich das Nähen sein....

liebe Grüße
Lehrling
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 15.09.2013, 21:13
Benutzerbild von Rumpelstilz
Rumpelstilz Rumpelstilz ist offline
Ältestenrat
Sterne für Mitgliedschaft:
 
Registriert seit: 25.04.2005
Beiträge: 17.590
Downloads: 6
Uploads: 0
AW: Schnittplan-Optimierung (zum Stoff und Geld sparen)

Zwei Stichworte:

- einlaufen: wurde von anderen ja angesprochen - oft weiss man nicht genau, um wieviel die Stoffe einlaufen

- Grössenunterschiede: will man virtuell absolut exakt auflegen, muss man die Schnitteile auch absolut exakt virtuell zu Vefügung haben. ein, zwei Grössen Unterschied machen da u.U. viel aus. Wie bringst du die Schnittteile exakt 'in den Computer'? STelle ich mir das zu schwierig vor? Ich denke mir, dass es viel schneller geht ,wenn man die vorhandenen Schnitteile auf einem Stoffstück (Nessel...) etc. auslegt und so ermittelt, ob man durch geschicktes Auflegen etwas einsparen kann.

Grad bei historischen Projekten, wo man grosse Mengen nicht ganz billiger Stoffe braucht, habe ich das schon öfters gemacht und einiges eingespart. (Truly Victorian z.B. gibt öfters enorme Stoffmengen an - es geht dann mit deutlich weniger)
__________________
Martina
'Children of Winter Never Grow Old'
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Viel Stoff- wenig Geld= Use what you have jochrika UWYH 82 25.04.2009 16:32
Soviel Stoff......und nix zum Anziehen! Nerwen UWYH 46 08.10.2008 23:38
Wir machen Urlaub und ihr könnt sparen! Ela Kommerzielle Angebote 0 07.04.2006 11:55
Feinen Wollköper jetzt unverbindlich vorbestellen und sparen! Naturtuche Kommerzielle Angebote 0 18.09.2005 14:21


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:03 Uhr.


Sitemap:
Startseite Neues Community Galerie Wissen Markt Termine
aus der Redaktion
Kurznachrichten
WIPs
Nähen quer Beet
Forumsübersicht
Websitenregeln
Interessengemeinschaften
Blogs intern
Blogs extern
Chat
Motivationsmonat
Länderforen
Kontakte & Freunde
Mitglieder
Mitarbeiter
Galerie
Profilalben
Links
Downloads
Wörterbücher
Nähhilfe
kommerzielle Anzeigen
Stellen und Aufträge
private Angebote und Gesuche
Kurse
Übersicht
Kalender


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 Patch Level 2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Technische Realisierung 1999-2007 ABELNET internet company
Technische Realisierung seit 2008: Nähmaschinen Heinrichs am Steffensplatz, Aachen
Page generated in 0,13745 seconds with 13 queries