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Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen

Was nehme ich wofür? Diskussionen rund um die Auswahl der Materialien haben hier ihren Platz.
Bezugsquellen(suche- oder angabe) gehören hier nicht hin, die kommen in den Markt.


Abendgarderobe / Samt - Verwendung, Zuschneiden, Pflege

Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen


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  #21  
Alt 08.09.2013, 11:23
stinktier stinktier ist offline
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AW: Abendgarderobe / Samt - Verwendung, Zuschneiden, Pflege

Hey, ich find's cool, daß du dich einfach so an das nähen von Kleidung herantraust!!!
Mach ich auch
Ohne wirklich Ahnung zu haben sind schon zwei tolle Röcke (die sind am Anfang hübsch fehlerverzeihend ) und ein Kleid entstanden, ein zweites, etwas komplizierteres Kleid, weil es aufgrund von Schnitt und Material wirklich gut sitzen muss, ist in entstehung (die Ärmel machen mir noch Kopfzerbrechen), sie auch "Futter für violettes Wollkleid"...

Jetzt zum Pannesamt:

Ich mag den auch nicht wirklich leiden
Mann sieht ja schon mal so Partykleidchen draus, das geht noch, aber ein wirkliches Abendkleid daraus geht meiner Meinung nach gar nicht!!! Wenn du deiner Freundin ein Abendkleid schenken willst, würde ich mal nach Taftstoffen schauen, evtl. auch bestickt, die kosten auch nicht die Welt zum Üben und wenn du Glück hast, und es gut wird, dann hat sie ein tragbares Abendkleid

Aus dem vorhanden Stoff würde ich ein Oberteil nähen, schau doch mal nach Schnitten für Jersey-Stoffe, ich könnte mir z.B. ein Shirt mit Raffungen an Schulter und/oder Seiten oder einem Wasserfallausschnitt gut vorstellen.
Die dabei entstehenden Wellen und Falten "schlucken" das unregelmäßig-scheckige Muster des Stoffs, und geben auch dem "langweilig" uni-schwarzen etwas Wirkung.

Und mit einem tollen Rock kombiniert könnte das ganze auch schon wieder halbwegs elegant aussehen
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  #22  
Alt 08.09.2013, 11:46
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AW: Abendgarderobe / Samt - Verwendung, Zuschneiden, Pflege

Zitat:
Zitat von ju_wien Beitrag anzeigen
wir haben jedenfalls schon kleister zum papierkleben aus mehl gemacht und wäschestärke ist ja nichts anderes als verdünnter kleister
Aha! Ich erinnere mich... das haben wir glaub (in meiner Kindheit) auch schonmal gemacht. Und das zeug wird ordentlich hart... Super... Jetzt weiß ich wieder, wie ich zu Klebstoff für Pappmaché komme. Ich hatte nämlich überlegt aus dem Papier-Grundschnitt (nach Maßen der Freundin) eine einfache Schneiderbüste zu produzieren... da der Grundschnitt sauber sitzt (nach 5 Konstruktions-Versuchen) müsste das also gehen. Muss nur die Komfort-Zugaben weglassen, die ich eingerechnet hab.


Zitat:
Zitat von Schnipps Beitrag anzeigen
Das wäre in etwa so als wölltest du ein T-Shirt aus Jeansmaterial machen.
Abgesehen, dass das Jeansmaterial nen Reisverschluss benötigen würde (sonst passt der Kopf nicht durch) und sich am Ende scheiße trägt, würde auch das funktionieren.

Ich hab nicht vor aus Blaumannstoff den Schnitt auszutesten, sondern eben mit dem Pannesamt. Dabei geht es mir darum, ob die Form soweit stimmt und gefällt. Also der Ausschnitte vorn/hinten, die Art der Träger, Rocklänge...
Ich hab dann ganz sicher nicht vor den Schnitt vom Samt zu nehmen und dann aus Samt auszuschneiden und zusammen zu nähen...
...da wird zumindest (da Samt wohl weniger elastisch ist) mehr etwas Komfortzugabe drauf kommen müssen. Und dann muss wohl z.B. die Rocklänge etwas länger geschnitten werden, weil es sich durch die Schwerkraft weniger lang zieht. Das ist mir soweit bewusst.

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich mich gerade in Schnittkonstruktion einarbeite. Also ich nehme keinen gekauften Schnitt für Pannesamt und produziert damit ein Samtkleid... sondern ich konstruiere den selbst und rechne um. Und bei den ersten Konstruktionsversuchen wird sicher viel schief gehen und das möchte ich sicher nicht mit dem teuren Samt austesten ;-)


Zitat:
Zitat von Schnipps Beitrag anzeigen
Ich finde Samt übrigens schön zum anfassen, aber da bleibt alles kleben und krabbelt an dem Flor hoch.
Ja, das zeug fusselt bestimmt (wie der Pannesamt, den ich hab). Lädt der sich auch statisch auf und zieht den Staub an? Mit Fusselroller bearbeiten als Reinigungsmethode sollte da aber funktionieren, nehm ich an...

Zitat:
Zitat von Schnipps Beitrag anzeigen
Ein Buch übers Nähen wäre sicher hilfreich für dich. Da werden auch Einlagen etc pp. erklärt und beschrieben.
Als Lektüre hab ich hier grad "Schnittkonstruktion" von Dennic Chunman Lo. Ja, das geht nicht so sehr auf die Produktionsphase ein, aber zumindest auf die typischen Probleme bei der Konstruktion. Ansonsten hangel ich mich bzgl. Verarbeitung an der Maschine eher durchs Internet. Insbesondere bei Youtube hat da viel Material, auch professioneller Art. Ich bin halt relativ lesefaul und schau mir lieber nen Video an...

Bzgl. "Plack" hab ich inzwischen mal geschaut, das nennt man wohl auch "Bügeleinlage" oder "Vliesstoff". In den meisten Fällen ist das mal wieder Kunststoff, was ich nicht so gern verarbeiten möchte. Aber gibt wohl die teure Alternative aus Baumwolle + Modal. Wird wahrscheinlich auch ordentlich dicker sein als die Kunststoff-Einlagen.

Aha, "Das bekannteste Beispiel ist die Einlage aus Rosshaar, später auch Kamelhaar, im Sakko-Vorderteil, [...]" -- Hat hier jemand nen Ross oder vllt nen Kamel? xD ... wobei wir hier nen Reiterhof in der nähe haben. Da schick ich meine Freundin zum Striegeln. Sie hat bestimmt Spaß dran und darf dann Wolle mitbringen... *g* Ich hoffe die Viecher haaren auch ordentlich. (Spaß)


Zitat:
Zitat von Jenny8008 Beitrag anzeigen
Schnipps schrieb es eh, Wirkware mit Webware zu vergleichen funktioniert nicht, andere Schnitte brauchst du auch dafür.

Bei Wirkware brauchst du so gut wie immer elastische Nähte weil sie sonst nicht halten, bei gewebten Stoffen ist das normalerweise nicht der Fall. Gestrickte Stoffe sind alleine aufgrund ihrer Struktur elastisch (das können sogar bis 100% gehen), bei Webstoffen muss dazu ein bestimmter Anteil an Elasthan mit hinein (und 100% erreicht man nie).
Ich glaub, da hab ich wirklich Verwirrung gestiftet: Ich hatte oben zwei Dinge verglichen.

1. Ich hab den Schnitt von meiner Jeans (Kopie einer aufgetrennten Jeans ohne Stretch) mit blauem Leinen oder Baumwollstoff mit Leinwandbindung und dann mit Strech-Denim genäht. Das sind beides Webstoffe, aber beide waren vorher recht locker und danach eben knalle robust und fest nach der Verarbeitung. Wobei der Stretch-Denim dafür dicker war.

Und genauso dürfte doch dann Samt und Pannesamt "ähnlich" sein (das war der andere Vergleich), oder nich? Ich mein: das sind beides Wirkstoffe, oder? Oder is Samt jetzt wieder Webware? Dann ist natürlich alles klar!


Zitat:
Zitat von Jenny8008 Beitrag anzeigen
Ein Buch mit den Grundlagen wäre sehr gut. Manches wird aber erst klar wenn du die entsprechenden Stoffe in der Hand hast.
Welche Grundlagen brauch ich denn? Ich hab momentan eher das Gefühl, ich brauch eher mehr Praxiserfahrung. Ich les halt hier und da ständig: bloß nicht Stretch-Denim nehmen für nen Schnitt der dafür nicht gemacht ist... und denk: Oh mein Gott, Du hast es getan. Und...? So schlimm isses nicht, is geringfügig weiter geworden, aber es passt noch. Von den Beschreibungen her klingt sowas wie "Da wird dann eine Faust mehr in den Bund rein passen und die Hose halt nicht!", aber so ist's definitiv nicht.
Ich glaub, wenn man die Erfahrungen nicht selbst macht, bekommt man am Ende ne grauselige Horror-Vorstellung davor, was passieren würde. Und am Ende ist es aber garnicht so schlimm...

Also ja, man sollte mindestens den Stoff in der Hand gehabt haben und besser auch mal verarbeitet haben. Und wenn's nur nen kleines Probestück zum Vergleich ist... Aus den Büchern wird man nur selten eine so konkrete Vorstellung davon bekommen, wie sich die Stoffe verhalten. Man bekommt letztlich nur vermittelt, welche Effekte es gibt, wie sie entstehen und worauf man achten sollte sowie wie man die "Probleme" beheben kann. Aber nen wirkliches Ausmaß für die schwere der Lage kann man danach eher nur erahnen.

@Tritonshorn: Danke für deinen Erfahrungsbericht. Über Kissen hab ich auch schon nachgedacht, wenn es doch nicht zum Kleid verarbeitet wird ;-)
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  #23  
Alt 08.09.2013, 12:09
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AW: Abendgarderobe / Samt - Verwendung, Zuschneiden, Pflege

Zitat:
wobei wir hier nen Reiterhof in der nähe haben. Da schick ich meine Freundin zum Striegeln. Sie hat bestimmt Spaß dran und darf dann Wolle mitbringen... *g* Ich hoffe die Viecher haaren auch ordentlich. (Spaß)
Jetzt bis in ca. 4Wochen wäre auf jeden Fall die Zeit dafür Der Fellwechsel steht an

Zitat:
Ich les halt hier und da ständig: bloß nicht Stretch-Denim nehmen für nen Schnitt der dafür nicht gemacht ist... und denk: Oh mein Gott, Du hast es getan. Und...?
Ja, ich bin auch so ein experte, wobei ich bisher nur nicht-dehnbaren Stoff verwendet habe... Ich habe z.B. einen Rock, der für BW gedacht war aus "Oma's Gardine" (ein echt hübscher Jaquard-Stoff, aber halt recht dick, da halt eher als Dekorations- oderBezugsstoff gedacht) genäht... Vorteil: die weiße Grundfarbe ist absolut blick-dicht!
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  #24  
Alt 08.09.2013, 13:33
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AW: Abendgarderobe / Samt - Verwendung, Zuschneiden, Pflege

Zitat:
Bzgl. "Plack" hab ich inzwischen mal geschaut, das nennt man wohl auch "Bügeleinlage" oder "Vliesstoff". In den meisten Fällen ist das mal wieder Kunststoff, was ich nicht so gern verarbeiten möchte. Aber gibt wohl die teure Alternative aus Baumwolle + Modal. Wird wahrscheinlich auch ordentlich dicker sein als die Kunststoff-Einlagen.
Ein Plack in Sakkos ist keine Bügeleinlage oder Vlies sondern wird daraus hergestellt.

Je nachdem welche BW-Einlage du nimmst sind die nicht dicker als so manche Vliese. Die gibt es für dünne und leichte Stoffe genauso wie für schwerere.
Von Freudenberg gibt es eine Mustermappe, da kannst du sie in die Hand nehmen und dann entsprechend auswählen.

Samt ist köper- oder leinenbindig, Pannesamt gibt es in eben dieser Bindung (das ist plattgebügelter Samt) oder aber gewirkt (das Faschingszeugs). Es hängt also davon ab welchen Pannesamt du hast, ob du die Probeteile in echten Samt umsetzen kannst oder nicht.

Von den Grundlagen her sind zumindest die unterschiedlichen Bindungsarten erst einmal interessant, davon hängt teilweise die Verabeitung ab.
Ein Ausflug in einen Stoffladen ist hier die beste Möglichkeit, in der Theorie ist manches nicht so klar.
__________________
Man hat nie Zeit etwas richtig zu machen, aber ein zweites Mal geht immer.
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  #25  
Alt 08.09.2013, 13:38
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AW: Abendgarderobe / Samt - Verwendung, Zuschneiden, Pflege

Zitat:
Zitat von Jenny8008 Beitrag anzeigen
Ein Plack in Sakkos ist keine Bügeleinlage oder Vlies sondern wird daraus hergestellt.
Ok, dann ist der Begriff nun klar.

Zitat:
Zitat von Jenny8008 Beitrag anzeigen
Samt ist köper- oder leinenbindig, Pannesamt gibt es in eben dieser Bindung (das ist plattgebügelter Samt) oder aber gewirkt (das Faschingszeugs). Es hängt also davon ab welchen Pannesamt du hast, ob du die Probeteile in echten Samt umsetzen kannst oder nicht.
Gut zu wissen, dass es unter gleicher Materialbezeichnung mal wieder viele Varianten geben kann...
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