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Messgröße viel viel größer als eigentliche Größe

Fragen zu Schnitten


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  #6  
Alt 25.04.2013, 22:47
chittka chittka ist offline
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AW: Messgröße viel viel größer als eigentliche Größe

Hallo,
kannst Du mal konkrete Maße angeben?
Ich habe mich mal mit der englischen Tabelle vertan, denn die Engländer messen nicht in Zentimetern.....
Liebe Grüße
Elke
PS: Hab gerade nochmal geschaut Taille wäre bei 16 76cm und bei 18 81cm, ich brauche letzteres und passe nie und nimmer in Kaufgröße 36!!!!!
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  #7  
Alt 25.04.2013, 23:00
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: Messgröße viel viel größer als eigentliche Größe

Zunächst mal haben die Schnittgrößen nicht unbedingt was mit den in den Läden gebräuchlichen Konfektionsgrößen zu tun. (Und bei Licht betrachtet... die Konfektionsgrößen verschiedener Firmen auch nicht immer viel miteinander. Ich habe gekaufte Hosen zwischen Gr. 46 und 52, die alle ungefähr gleich passen...) Letztlich ist eine Konfektionsgröße eine mehr oder weniger willkürlichen Definition. Es gibt in Deutschland zwar standardisierte Maße, aber es muß sich keiner dran halten.
Zusätzlich hat jeder Schnitt noch Bequemlichkeits- und Designzugaben. Das kann dazu führen, das eine Marke z.B. im Pobereich mehr Bequemlichkeitszugabe hat, ich selber es aber etwas enger auch noch bequem finde und die Hose eine Nummer kleiner kaufe, als der Hersteller sich das so vorgestellt hat.

Dann gibt es, besonders wenn man sich selber vermisst, sehr viele Möglichkeiten, da Fehlmessungen zu produzieren. Das fängt beim Maßband an (manche alten sind verdehnt, andere, gerade billige, haben manchmal schlicht und ergreifend eine ungenaue Skala. Und kleine Abweichungen, die im Bereich von 10cm nicht viel auffallen, addieren sich natürlich je länger die Strecke wird.)

Weiterhin haben wir uns in den letzten zehn oder so Jahren dran gewöhnt, daß uns in Katalogen aber auch von "Celebrities" Kleidung vorgeführt wird, die zu eng ist. (Schneidertechnisch gesehen gibt es tatsächlich Definitionen, wie der Sitz "richtig" ist und danach richten sich auch die Konstruktionssyteme für Schnitte.) Das bedeutet, daß sich unsere Sehgewohnheiten verändert haben und wir eben die theoretisch zu enge Jacke so haben wollen, weil wir heute als "richtig", schick oder "sexy" empfinden, was vor einer Generation nur als "zu eng" bezeichnet worden wäre. (Oder zu weit... da gibt es ja auch Modeströmungen.)

Und (das ist vermutlich der seltenste Fall, aber auch nicht unmöglich) manchmal können die persönlichen Proportionen so stark vom "Ideal" abweichen, daß die Messpunkte am eigenen Körper nicht dazu passen und man zwar im Prinzip technisch richtig gemessen hat, aber eigentlich eine ganz andere Stelle messen müßte. Oder daß die Maße für vorne und hinten "unbalanciert" sind, so daß das Umfangmaß nicht zum richtigen Ergebnis führt. (Bei der Schnittkonstruktion werden sehr viel mehr Maße berücksichtigt, als hinterher zur Schnittauswahl angeboten werden.)

Meine persönliche Erfahrung mit Butterick/McCalls/ Vogue Schnitten ist, daß die Maßtabelle korrekt ist, wenn ich richtig messe, die Proportionen meines Körpers und die Bequemlichkeitszugaben berücksichtige. Das bedeutet, daß ich die Oberteile eine Nummer kleiner nehme als die Oberweite und dann im Vorderteil mit einer FBA Platz für die Brust schaffe, die mehr als B-Körbchen hat und daß ich mir bewußt bin, daß Hosen um den Po und die Oberschenkel herum eher weit geplant sind. Wenn ich das so nicht will, muß ich Weite rausnehmen bzw. eine Nummer kleiner nehmen. (Dafür muß ich über dem Po nicht so viel Länge einfügen wie bei Burda.)
Burda konstruiert wieder für etwas andere Proportionen (paßt meiner Mutter immer sehr gut...), da muß ich teilweise anders ändern.

Bei Hosen von Butterick/Vogue/McCalls bedeutet das z.B. daß ich nach Maßtabelle Größe 24 nehmen müßte, mit 22 aber gut hin komme, weil ich so viel Bequemlichkeitszugabe doch nicht brauche. Und die Taille dann noch mal enger machen. Hingegen brauche ich bei Burda schon besser die 52, die 50 ist schon arg spack, auch wenn ich zwischen den Größen bin.
Und wenn ich mir aus den USA Jeans mitbringen lasse... dann brauche ich 18M. Dann weiß man auch, wie rund eine Amerikanerin ist, die Größe 18 trägt. *gg*

Das gute an Butterickschnitten ist, daß meist an Taille, Brust und Hüfte irgendwo aufgedruckt ist, wie breit das fertige Kleidungsstück an dieser Stelle ist. Wenn du schon passenden Kleider hast kannst du nachmessen und vergleichen und sehen, welche Größe deinen persönlichen Vorlieben entspricht.
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Durchreibschutz an Hosen ohne Bügeleinlage
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  #8  
Alt 25.04.2013, 23:00
Lorenza Lorenza ist offline
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AW: Messgröße viel viel größer als eigentliche Größe

Ich habe meinen Butterick Schnitt in Englischer Sprache, aber ich bin mir sicher dass ich mich nicht vertan habe. Ich habe extra nochmal gegoogelt, weil ichs einfach nicht glauben konnte.
Also meine Maße sind:
Brust 93
Taille 77
Hüfte 100

Das ist Hüfte und Taille betreffend nach der Tabelle eindeutig zwischen 16 und 18, also 44!! Aber das kann nie und nimmer sein, wenn ich normalerweisen 36 - 38 trage!
Noch komischer ist, das meine Brust dann doch eher wieder eine 14 ist....

Danke Sikibo, ich versuch das mal...und hoffe es geht nicht total schief!
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  #9  
Alt 25.04.2013, 23:06
Lorenza Lorenza ist offline
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AW: Messgröße viel viel größer als eigentliche Größe

Danke Nowak,
Ich schau mal am Schnitt selbst nach den Angaben die du erwähnt hast.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich richtig gemessen habe und mein Maßband ist brandneu. Und naja....ich finde ein Petticoat kleid muss schon sehr eng an der Taille anliegen. Natürlich soll man nicht aussehen wie eine Presswurst, aber es ist mir schon wichtig, dass es gut körperanliegend ist. Sonst wirkt es einfach nicht....
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  #10  
Alt 25.04.2013, 23:11
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haniah haniah ist offline
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AW: Messgröße viel viel größer als eigentliche Größe

Hallo Lorenza,

Zitat:
Das ist Hüfte und Taille betreffend nach der Tabelle eindeutig zwischen 16 und 18, also 44!! Aber das kann nie und nimmer sein, wenn ich normalerweisen 36 - 38 trage!
Du musst jetzt ganz stark sein - verabschiede Dich mental von den Dir bekannten Größenangaben der Kaufkleidung. Wie Nowak schon schrieb, steht hinter den Angaben nur seltenst die tatsächliche Gr. 36/38/40 whatever.

Wenn Du selbst nähst, nähst Du passende Kleidung. Und da interessiert im Grunde die Größenangabe gar nicht mehr. Wichtig sind die Angaben in der Maßtabelle und Deine korrekt abgenommenen Maße. Was auf dem Schnittmuster nicht 100%ig zu Deinen Körpermaßen passt, wird von Dir am Schnitt angepasst (z.B. Taille schmaler/weiter, Hüfte schmaler/weiter, Rückenlänge kürzer/länger...)

Das Ganze hat dann gar nichts mehr mit den Märchen-Größen der Bekleidungshersteller zu tun - passt aber.

Liebe Grüße, haniah
__________________
Notiz an mich: Bewegungsfalten sind keine Passformprobleme...
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größen , maße , schnittmuster

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