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Schnitt anpassen oder selber konstruieren?

Fragen zu Schnitten


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  #11  
Alt 06.03.2013, 12:48
gundi2 gundi2 ist offline
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AW: Schnitt anpassen oder selber konstruieren?

Hallo Mo,

ich schwanke da auch immer wieder hin und her bei dieser Frage.
Ich denke, da gibt es keinen Königsweg. Eher salopp geschnitte Teile passe ich schon mal in der Länge und an den geraden Schultern an oder nähe sie einfach so, wenn die stimmen (bei Jalie öfter mal).
Bis du ein aufwendiges Teil angepasst hast, hast du es vermutlich auch selbst konstruiert, wenn du einen passenden Basisschnitt hast. Wobei ich dabei durchaus den Fertigschnitt genauer anschauen würde und ggf. passende Details einfach übernehmen würde, Kragenformen, Taschen usw. Dod schreibt öfter mal, dass sie so etwas übernommen hat, und das leuchtet mir durchaus ein......

LG
gundi
__________________
Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass der Wind sich dreht und der Realist hisst die Segel. (Sir William Adolphus Ward)
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  #12  
Alt 06.03.2013, 15:13
Luthien Luthien ist offline
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AW: Schnitt anpassen oder selber konstruieren?

Wenn ich mal schwankend werde (jetzt z.B., ich habe gerade so einen schoenen Burda-Kleiderschnitt kostenlos heruntergeladen), muss ich mich nur an den Aerger mit meinem letzten Burdaschnitt erinnern. Insgesamt habe ins Anpassen viel mehr Zeit gesteckt als ich zum Neukonstruieren gebraucht haette
__________________
Viele Grüsse an alle im Forum! Und danke für alle Antworten!
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  #13  
Alt 06.03.2013, 17:39
Kasha Kasha ist offline
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AW: Schnitt anpassen oder selber konstruieren?

das Kleid N° 110 finde ich auch toll.
Zumal mit der Taillennaht unabhängig ein ordentlicher Schnitt für das Oberteil und den Rock gemacht werden kann.

Ich mache erst einmal ein komplettes Teil aus Baufolie, mit Stecknadeln zusammengehefet. Die daraus entstehenden Änderungen übertrage ich auf alte Tisch/Bettwäsche, nähe daraus erst einmal grob für die 1. Anprobe. x-malige Änderungen werden dann mit farbigen Garn mit der Hand abgenäht und aufgetrennt, dann habe ich ausgebreitet einen passenden Schnitt vor mir liegen und kopiere den nochmal auf frische Baufolie. Alle Nähte und Abnäher sind dann mit dem Nähgarn zu sehen und somit habe ich einen Schnitt, den ich problemlos dann nehmen kann und fast ohne Anprobe nähe.
Vielleicht umständlich, bei mir funktioniert es.
Ich habe keinen Hobbyschneider, der mir das abnehmen kann, und mit der Baufolie ist es zwar unangenehm (irgendwann kommt der Schweiß und alles klebt an mir) aber unschlagbar sicher und ohne größeren zusätzlichen Stoffverbrauch.
__________________
Grüsse,
Kasha

let's fetz, heute beginnt der Rest des Lebens
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  #14  
Alt 06.03.2013, 19:15
Benutzerbild von Schnipps
Schnipps Schnipps ist offline
Bringt Bettzeug mit
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AW: Schnitt anpassen oder selber konstruieren?

Zitat:
Zitat von Luthien Beitrag anzeigen

Welche Bequemlichkeitszugaben nimmst Du denn?

P.S.: Rüdiger/Hoffmann ist Systemschnitt, oder? Müller&Sohn finde ich besser. Da gibt es mehr "Knöpfe" zum Drehen.
Meinst du mich?
Ich habe mit Hofenbitzer konstruiert, der wohl auf Müller&Sohn basiert (das steht zumindest vorne drin). Bei der Bluse habe ich die Zugaben für den ganzen Schnitt genommen: Brustweite + 7cm (so verteilt wie im Buch angegeben), das Armloch um 1cm vertieft, Taille hat 4cm und Hüfte auch 4cm mehr als das Körpermaß.

Im Buch stehen für diese Passform allerdings Wertebereiche mit dem Hinweis, dass man für kleinere Größen eher die kleineren Zugaben wählen soll. Das habe ich auch gemacht.
Mein Grundschnitt sitzt so auch wirklich eng.
Der Blusenstoff, der hier liegt, ist aber seineszeichens ein querelastischer Baumwollpopeline...
__________________
Den Kopf voller Ideen und zu wenig Zeit...

Wip Vogue 2880
http://www.hobbyschneiderin24.net/po...d.php?t=155293
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  #15  
Alt 06.03.2013, 19:47
Benutzerbild von anagromydal
anagromydal anagromydal ist offline
Findet sich auch im Dunkeln zurecht
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Registriert seit: 01.12.2009
Ort: In Deutschland ganz unten rechts
Beiträge: 2.038
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AW: Schnitt anpassen oder selber konstruieren?

Oh so viele kluge Leute hier mit gutem Rat *freu*

Hallo erstmal,

@Schnipps
ja, bisher bei einfacheren Sachen hab ich mir schon mal eine Schnittführung "gediebert" und dann was eigenes draus gebaut, hat auch immer ganz gut funktioniert. Aber machmal werd ich halt doch wieder schwankend und grad wenn es um so aufwändige Stücke geht, bin ich immer unsicher.
Gute Idee Details wie den Kragen zu kopieren, nebst hoffentlich zu meinem Hals passendem Ausschnitt und in meinen eigenen Schnitt einzufügen, muß mal überlegen wie ich den dann am Vernünftigsten mit meinen CAD-gezeichneten Schnitten verheiraten kann, die sind ja am Ende auf Papier gedruckt das nicht durchscheint. Aber da könnte mir was einfallen.

@felisalpina
Danke für den Tipp mit Rüdiger/Hoffmann, den(die) kannte ich noch nicht. Werde mal mit Tante Google drüber sprechen. PMFD habe ich hier und liebe liebe liebe es, so teuer das auch ist, es war jeden ct wert. Ausserdem hab ich 2 Bücher von Aldrich und eins von Kristina Shin und Beverly Johnson und den Hofenbitzer und noch diverses anderes aus der Konstruktions- und Designschiene... der Stapel ist recht hoch. Auch mit einigen Ressourcen im Web hab ich gute Erfahrungen (patternschool etc.) . Wenn ich was anfange nehm ich es immer gleich so ernst das es teuer wird.

@Luthien
Das beruhigt mich jetzt das gerade Du ähnliche Probleme hast, ich hab schon oft dein Postings gelesen und mich gefreut weil ich wieder was von Dir gelernt habe. Chapeau!
Ich habe einen Lieblingsblusenschnitt (Hemdkragen aber keine Ärmel) den ich ein paar mal schon geändert habe weil ich breiter oder schmäler geworden bin. Aber immer nur die selbe Bluse in allen Farben is auch a bissl langweilig.

Messen lassen hab ich mich nicht von meinem Mann. Der ist für sowas nicht geeignet, der misst 5x das selbe Maß und ich hab 5 verschiedene Zahlen die zum Teil bis zu 3 cm abweichen. Erstaunlich. Ich hab mich in Leggins und Gymastikbody verpackt und mich von meinem Tanzpartner (seines Zeichens Maschinenbauingenieur) vermessen lassen, der kriegt es nach Anweisung hin reproduzierbare Maße zu erzeugen. Jetzt passt auch die Rückenbreite endlich

Bequemlichkeitszugaben sind bei mir auch so ein Thema... den Grundschnitt habe ich mit einer kleinen Zugabe aufgestellt, also eher körperbetont, nicht knackeng , wenn ich es weiter haben will dann lasse ich die Taillenabnäher raus und wenn es noch weiter sein soll dann wird die Seitennaht begradigt und noch weiter will ich es nicht, ich will ja keinen Kartoffelsack *lach*. Bisher bin ich damit gut gefahren.

@gundi
Du hast bestimmt recht, wegen salopp und komplex. Was für mich dann aber wieder bedeutet: wenn es salopp ist, dann hab ich es schneller konstruiert als ich die Schulter begradigt habe und die Taille hochgesetzt und kann es mit Nahtzugabe ausdrucken und spar mir das rauskopieren. Zumal meine Grundschnitte ja alle passen (endlich wieder nachdem ich fast 10 kg zugenommen habe, hallelujah)
Wenn es komplex wird, wie du richtig schreibst, ist man vermutlich wirklich schneller wenn man es versucht nachzuvollziehen wie die Schnitthersteller das gemacht haben könnten.

@Kasha
Zitat:
das Kleid N° 110 finde ich auch toll.
Zumal mit der Taillennaht unabhängig ein ordentlicher Schnitt für das Oberteil und den Rock gemacht werden kann.
*nickt* erstens das und außerdem das man an der Taillennaht sehr schick das zuviel fürs Hohlkreuz verlieren kann ohne das es auffällt.

Leider ist alles was an alter Tisch- und Bettwäsche vorhanden war schon vor ein paar Jahren in Probeteile umgesetzt und dann zu Putzlumpen oder Bügelkissenfüllen geschreddert worden. Jetzt heißt das für mich günstigen Nessel besorgen - geht trotzdem ins Geld wenn man ein paarmal probieren muß.

Deine Methode finde ich trotzdem sehr interessant. So schnell komme ich meistens nicht zu einem Ergebnis.

Ich bin bisher immer so vorgegangen das ich mir einen Schnitt ausdrucke (konstruiere mit CAD), den mit Baufolie kopiere und anprobiere (hier merkt man die Besitzerin von "Fit for real people" ) was ich da rausfinde füge ich gleich in meine CAD-Datei ein und drucke neu aus und nähe ein Nesselteil davon. Da sind dann noch marginale Änderungen oder auch nicht so marginale. Also im CAD nochmal ändern und wenn es wirklich ne Winzigkeit war wie zum Beispiel 2 cm länger unten, dann ausdrucken und Original nähen. Wenn es doch noch mehr zu ändern ist, so wie bei meinem Hosenschnitt der mich tierisch gefuchst hat, dann geht's wieder in die Nesselproduktion. Iteratives Verfahren. Ich kann es halt nicht besser.

Vielen Dank für eure Gedanken und Ideen. Ihr helft mir wirklich grad sehr wieder klar zu sehen.

Liebe Grüße

Mo
__________________
Was ich bin und lebe ist Ausdruck meiner persönlichen Entwicklung. Was andere von mir halten ist Ausdruck deren persönlicher Entwicklung.
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