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Mode-, Farb- und Stilberatung
Der Forumstitel sagt, um was es hier geht.


Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Mode-, Farb- und Stilberatung


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  #166  
Alt 09.09.2013, 00:35
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Naja, breite Hüften wurden aber schon eeeewig mit gebärfreudigem Becken umschrieben - auch schon bei den ollen Griechen.
...und die optische Eignung zum leicht und folglich viele Kinder kriegen können stand schon von Anbeginn der Zeit ganz oben auf der Auswahlliste. Arterhaltung. Nicht wahr?!

(Das breite Hüfte zu im Verhältnis schmalerer Taille => Sanduhr das Kinderkriegen erleichtert Quatsch ist, steht auf 'nem anderen Blatt)
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  #167  
Alt 09.09.2013, 03:53
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Hallo,

So... ich hab noch nicht alles gelesen (irgendwo bei der Hälfte bin ich stehen geblieben), aber ich muss nun ins Bettchen und will vorher noch schnell alles niederschreiben.

Also mich interessiert das eigentlich Thema, weil ich immer wieder von meiner Freundin höre "Nein, sowas steht mir überhaupt nicht!" und Bemerkungen wie, dass man dann merke, dass dies oder jenes Körperteil zu dick sei. Das möchte ich gern besser verstehen lernen.

Zum anderen wird ja hier auch versucht objektiv mit Fotos zu arbeiten, wobei ehrliche Meinungen gefragt waren, wenn ich mich erinnere... da kann ich helfen - Auch bei der Fototechnik. Fangen wir dort mal an, weil ich auch so semiprofessionell Fotos mache...

Verzerrungsfreie Bilder:
Als stärkste Verzerrung entsteht vor allem durch den Zoom die "Kissenverzerrung". Wenn man karriertes Papier fotografiert, sieht das dann mit Verzerrung möglicherweise so aus:
200px-Pincushion_distortion.svg.png

Meist ist das Muster aber nach außen gebogen (man wirkt auf dem Bild dann "dick"). Das ist vor allem bei billigen Modellen (alte Handy-Cam oder Webcam) der Fall und wird viel stärker, wenn der Abstand zur Kamera sehr klein ist.

Beeinflussen lässt sich das vor allem durch den Zoom (wenn die Kamera das hat). Der "Zoom" ist letztlich die "Brennweite" der Linse (ich erzähl also nix völlig anderes als die vor mir). Nur sind die genauen Details und der Begriff wieder viel zu technisch. Deswegen nenn ich's wie der Normalverbraucher das kennt: "Zoom". Der optimale Wert ist vom Objektiv abhängig, daher ist die einfachste Lösung, es einfach ausprobieren: Dazu nimmt man sich karriertes Papier und geht mit der Kamera auf 30cm heran. Dann stellt man am Zoom rum, bis die Linien möglichst gerade sind, merkt sich die Einstellung und: fertig!
Den Abstand wählt man dann so, dass man einfach auf dem Bild von der Größe her gut drauf ist. Wenn das nicht klappt (zu starker Zoom) muss man den Zoom den Gegebenheiten anpassen.
Die Höhe beim Fotografieren beeinflusst weniger die Verzerrung weniger, aber ein Bild aus der Höhe eines realistischen Betrachters gibt ein entsprechend realistisches Bild. Will man die Dinge aus Sicht eines größeren Mannes sehen, fotografiert man von etwas weiter oben leicht schräg herab. Aus Sicht eines Kindes entsprechend umgekehrt.

Anmerkungen zu Brenda Kinsel
Allgemein zu der Zimmer-Methode von Brenda Kinsel: Ich finde es werden da teils merkwürdige Maße ins Verhältnis gesetzt. Insbesondere das oberste Zimmer. Gefühlt würde ich mir die entsprechenden Bereiche einfach ansehen und mir überlegen, wie sie auf mich wirken. Die Idee war doch: Die Person die betrachtet, hat kein eingebautes Maßband, sondern schaut nur mit den Augen. Ja, sie setzt vielleicht Dinge ins Verhältnis zueinander, aber sie misst nicht irgendwelche Zentimeter ab. Das Konzept zum "wie kann mans optisch anpassen" finde ich allerdings gut.
Die Kaschiermethoden finde ich jedenfalls unauffällig genug, um nicht sofort als "Betrug" aufgedeckt zu werden. Denn Männer (und andere Frauen) sind ja nicht "dumm" und wenn sich eine Frau als dünne Bohnenstange durchmogeln will, aber das offensichtlich garnicht ist... also das auch noch richtig auffällt, wirkt das sehr negativ und macht die Bemühungen gleich wieder kaputt.

Die optische Länge des "oberste Zimmer" (Haaransatz bis Brustmitte) angeht, kann man wahrscheinlich am ehesten mit der Frisur beeinflussen. Es wird zwar am Haaransatz gemessen, letztlich -sieht- der Betrachter diesen aber nicht, sondern vermutet ihn oder sieht nur die optische Grenze an dem das Gesichtsfeld beginnt. Entsprechend kann man das Haar zusammenbinden (höher wirkender Haaransatz), seitlich kämmen, für mutige Frauen ist evtl. auch der Kurzhaarschnitt eine Option. In die andere Richtung: Ponny, Haar weiter ins Gesicht fallen lassen.
Andere Methoden, die mir einfallen wären: ein PushUp-BH zum kürzen der Länge. Allerdings: Ich empfinde sichtbar eine hochgequetschte Brust, die anfängt oben über den BH zu quellen, als nicht sonderlich hübsch. Also ich würde sagen: etwas hochdrücken ja, aber nicht übertreiben! (is bestimmt auch nicht angenehm). Ebenso kann man mit der Körperhaltung die Länge beeinflussen: Kinn hoch = länger, Kinn runter = kürzer. Allerdings hat das auch andere Wirkungen, die man bedenken sollte (zu hoch = eingebildet, herablassend; mittel = selbstbewußt, bestimmend; etwas abgesenkt = schüchtern, niedlich; stärker abgesenkt = traurig, depressiv). Ich empfehle sich in den bereichen "mittel" bis leicht abgesenkt zu halten. Wobei der Winkel immer relativ zur Linie zwischen den Augen der beiden Kommunikationspartnern zu sehen ist. (mittel = entlang der Linie, hoch = über die Linie, tief = unter der linie entlang).

Zum "zweiten Zimmer" (Brustmitte bis Beinansatz): Ich würde diese Länge nicht nur isoliert betrachten, sondern auch in zusammenhang mit der Beinlänge! Will man hier Bauch/Hüfte schmaler erscheinen lassen, indem man optisch die Länge erhöht, wirken ggf. die Beine zu kurz. Am Ende ergibt das das, was ich oft einem Pferdehintern assoziiere: großer Hintern und dann kurze Beinchen dran und dann ein langer Körper. Dem Effekt kann man evtl. etwas mit Absätzen (oder auch: dickeren Sohlen und Schuheinlagen, ist orthopädisch besser) etwas gegensteuern. Wahrscheinlich sind in diesem Bereich die typischen schlank/dick-mach-Tipps angesagt: Waagerechte Streifen machen dicker, senkrechte machen dünner. Evtl. reicht hier sogar, wenn das Material einen senkrechten Streifen hat (wie z.b. bei Cord oder Strick typisch).

Zum "dritten Zimmer" (Beinansitz bis Kniekehlen) oder auch Oberschenkel genannt. Auch die würde ich in Relation zum Unterschenkel sehen wollen. Sind die Beinchen unten sehr dünn und sehr oben dick, siehts blöd aus. Das heißt aber defintiv nicht, dass es gleich sein sollte! Hüfte und Oberschenkel haben definitiv optisch ordentlich erkennbar zu sein, alles andere wirkt entweder männlich oder im extremfall magersüchtig. Ich kann jetzt keine Zahlen nennen, aber klar ist: die Oberschenkel sollten etwas dicker sein als die Unterschenkel. Hierzu sollte man sich vor allem von der Seite betrachten. Ist das Verhältnis zu krass, kann man das ganze z.B. mit nem Knielangen Rock, der locker fällt (straff fällt auf), - wenn denn nötig - verstecken oder man wählt bei Hosen einen Schnitt mit unten ausreichend weiten Hosenbeinen (ggf. Bootcut). Auch hier können ggf. Streifen (oder längliche Muster, z.B. Blumen mit langem Stengel) genutzt werden um etwas optische Länge rauszukiteln.


Wie ich gerade bemerke beim weiterlesen: das Vergleichen kommt der Methode nach "Larkey" wohl recht nahe...

Zum markieren der Oberkante/Kopfhöhe beim Fotografieren kann man evtl statt dem Stock ein dünnes Buch auf dem Kopf platzieren, vllt. nen Kindermärchenbuch... die sind meist recht dünn aber großformatig. Ist nur so eine Idee... falls man keine helfende Hand da hat, die gleichzeitig Stöckchen halten und Fotoknips-Auslöser bedienen kann. Was die Fersenlinie angeht, würde ich mich einfach mit der Ferse an einen Teppichrand stellen oder einen Stock (oder ähnliches) hinten an die Ferse legen.


Silhuette von Capricorna

Nun zu Capricorna, die mutig als erste Ihre Fotos gepostet hat...

Erstmal, was ich als Mann - rein subjektiv und ehrlich - sehe, ohne irgendwelche Theorien zu beachten:
  1. Oberkörper wirkt sportlich, schlank, fast schon dünn. Die Arme sind kräftig, muskulös.
  2. Hüfte: Sehr ausgeprägt, weiblich. Im Vergleich zur Körpergröße normal bis schmal, im Vergleich zum Oberkörper jedoch dick.
  3. Oberschenkel: Im Vergleich zur Hüfte normal. Im Vergleich zum Oberkörper: dick.
  4. Waden: Wie Oberschenkel.

Weitere Einschätzung:
Wahrscheinlich denkst Du, eine zu breite Hüfte/Oberschenkel hättest. Aber das Problem liegt wohl eher bei der zu schmalen Taille ggf. auch Oberweite, was den restlichen Körper etwas dicker erscheinen lässt, als das tatsächlich der Fall ist. Der Grund dafür könnten zum einen Diäten und zum anderen viel Sport sein. Bei Diäten nehmen (meiner Erfahrungen nach) Frauen vor allem im Brustbereich ab und der Po oder andere Stellen, die sie gern dünner hätten, bleiben hartnäckig wie sie sind. Zum anderen bewirkt Sport einen stärkeren Muskelaufbau. Hiervon werden Waden, Oberschenkel und Arme etwas kräftiger (und damit dicker) und das Körpergewicht nimmt auch zu (Grund: Muskel ist schwerer als Fett).
Auch wenn die Proportionen nicht ganz stimmig sind, hast du meiner Meinung nach definitiv mal keine ernstzunehmenden Figurprobleme!

Meine Empfehlungen:

Wenn das an den Beinen eher Muskel als Fett ist (das kann man so nicht sehen), würde ich Dir empfehlen eher etwas fleißiger zu essen und beobachten ob das Fett auch brav am Oberkörper (und ggf. etwas im Gesicht) ansetzt und sich gefälligst von Hüfte und Oberschenkel fern hält.
Besser dabei nicht auf das Gedächtnis verlassen sondern Fotografieren und mit Maßband die Unterschiede überwachen. Alternativ könntest Du beim Sport schauen, ob Du etwas mehr Bauch, Brust und Rückenmuskulatur aufbaust.

Ansonsten kannst Du mit dickerer Oberbekleidung sicher gut kaschieren. Insbesondere auch alles, was die schmale Taille nicht zu stark betont, wird sich sicher auf das Gesamtbild positiv auswirken. Bei taillierten Oberteilen nur wirklich leicht tailiertes tragen. Ansonsten: Schwarz als Oberteil meiden (auch wenn sich das gut kombinieren lässt), lieber für Hose/Rock nehmen und das Oberteil farbig.


Allgemein zum Thema "zu dick" oder "nicht hübsch genug"

Nebenher: Eure schlimmsten Kritiker sind eigentlich nicht die Männer, sondern die anderen Frauen und vor allem Ihr selbst! Der erste Schritt muss sein, sich selbst - so wie man ist - zu akzeptieren und zu respektieren. Wenn andere sagen, man sei fett, kann einem das egal sein. Wenn man aber selbst meint: Ich bin zu fett! Dann tut das sehr weh.. und das sieht man an der Ausstrahlung, das wirkt nicht sexy! - Außerdem: Es gibt nicht nur zu dick, sondern auch zu dünn! Sieht auch nicht schön aus... und was die typische Frau schon als "dick" empfindet, empfindet (meiner Erfahrung nach) der durchschnittliche Mann noch als "normal". - Fazit: Arbeitet am selbstvertrauen! Das kann man durch bessere Kleidung unterstützen. Manchmal wirkt sich das positive Empfinden sogar auf die Essgewohnheiten aus und man nimmt sogar davon ab oder zu (Stichwort: Essstörungen)...

Eine vorteilhaftere Kleidung kann durchaus positiv auf das Selbstwertgefühl wirken. Gleichzeitig hat es Wirkung auf das wie die anderen sehen und wie sie einen beurteilen, auch wenn man darauf nicht zu viel geben sollte, sofern sich das nicht mit der eigenen Meinung deckt. Auch wenn ich jetzt was schreibe und Du siehst das anders, dann bleib dabei! Wenn Du aber merkst: Ja, das macht wirklich Sinn! Dann solltest Du Deine Meinung anpassen...

Nen wirklicher Grund fürs Abnehmen/Zunehmen ist jedenfalls nur der rein Medizinische (Stichworte: Bandscheiben, Kniescheiben und höheres Herzinfarktrisiko bzw. Kreislaufprobleme/Schwindel, Magersucht in der anderen Richtung). In sämtlichen Zeitschriften wird Euch Frauen ständig irgendwas erzählt, wie der Körper zu sein hat... wer nicht alles einen dicken Bläh-Bauch oder ne zu dicke Hüfte hat. Aber schaut Euch doch mal um: Wieviele Frauen haben denn bitte einen "perfekten" Körper, der da beschrieben und der in Werbung und Mode immer wieder vorgeführt wird? Ein kleiner Bruchteil vielleicht. Messt Euch nicht daran, sondern höchstens am wirklichen Durchschnitt (dem Eurer Altersklasse entsprechend)! Denn überlegt mal logisch: Die natürliche Auslese hätte längst dafür gesorgt, dass die etwas "dickeren" Frauen ausgestorben wären, wäre dieses "perfekte Bild" ein wirklich sinnvolles Ideal. Auch der BMI ist nur eine Zahl, die den Knochenbau und den Muskelaufbau nicht berücksichtigt. Und: lasst bloß die die Finger von Diäten, die irgendwas "weglassen" wollen. Das macht nur alles schlimmer! Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung (also möglichst viele verschiedene Dinge) in der alle Nährstoffe (und das sind nicht nur Eiweise, Fette und Kohlehydrahte, sondern sehr viel komplizierter) drin sind. Je mehr man sich einseitig ernährt (z.B. ständig nur "Äpfel" oder "Weintrauben"), desto mehr muss man essen, um z.B. bestimmte essentielle Aminosäuren (= Eiweisarten, denn Eiweis is nicht gleich Eiweis und Eiweis ist auch in Äpfeln drin) oder Mineralien in ausreichender Menge zu sich zu nehmen. Je ausgewogener, desto weniger unnötige Kalorien nimmt man zu sich und desto besser schmeckt es auch!

Sorry, aber das musste ich mal loswerden. Auch wenn das jetzt besserwisserisch oder belehrend wirken sollte, es hilft Euch ja.. hoffe ich.. und das ist das wichtige!

Geändert von sdwarfs (09.09.2013 um 10:42 Uhr)
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  #168  
Alt 09.09.2013, 09:37
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Ich denke schon das die Sanduhrform durch die jahrhunderte immer wieder en vogue war, eigentlich schon ziemlich durchgehend wenn man von den Flabberdresses der 20er und den Empirelinien der Regencyzeit mal absieht - das waren echte Ausnahmeerscheinungen die mir jetzt so auf Anhieb einfallen, die aber nicht lange vorgehalten haben und ganz fix wieder von Sanduhrfiguren abgelöst wurden. Mal mit mehr und mal mit weniger Speck auf den Hüften. Aber eine schmale Taille war immer "gern gesehen" (Jedenfalls im Abendland - vom Orient reden wir hier nicht, denn da leben wir ja nicht). Ganz extrem war diese Mode in früheren Jahrhunderten zu beobachten indem die Damenwelt die Hüften oder die Hinterpartie künstlich aufgepolstert haben (Stichworte: Weiberspeck, Krinoline,Turnüre). Warum? na um die Taille optisch noch schlanker erscheinen zu lassen als sie durch die Korsetts ohnehin schon geschnürt waren. GsD das wir das heute so extrem nicht mehr haben.

Heutzutage kann jeder sich aussuchen welchen Stil er/sie/es bevorzugt, darum versteh' ich die zum Teil bissigen Kommentare nicht. Wer keine Sanduhrfigur "vorstellen" will, braucht ja nicht. Das darf jeder halten wie er mag. Ich finde Figuren wie die von Frau Monroe einfach schön, sinnlich und sehr fraulich. Ich bin damit nicht gesegnet und hätte schon gerne wenigstens optisch eine weibliche und bitte auch elegante Silhouette in meinen Klamotten. Wenn jemand anders sich eher knabenhaft oder zierlich wie Audrey Hepburn schöner findet, dann ist das doch auch okay. (Bitte die Filmstars jetzt nicht gleich wieder als Angriff zu verstehen, ich habe diese Beispiele der Anschaulichkeit und Bekanntheit wegen gewählt, nicht weil ich damit sagen will das jemand der nicht so aussieht nicht schön ist) Wenn jemand klein ist und das schön findet umso besser, ich bin groß und finde das auch schön ich möchte garnicht kleiner sein. Es ist doch prima wenn jemand mit seinem Körper so wie er ist zufrieden ist. Dann überhört doch einfach dumme Bemerkungen. Ganz viele Frauen sind es aber nicht glücklich und zufrieden und darum gibt es eben solche Beratungsbücher und ich finde es nach wie vor ganz toll von Kerstin das Sie sich die Mühe macht uns teilhaben zu lassen an dem was Sie herausfindet.

sdwarfs, Danke für die Erklärung zum Thema fotografieren, das war hilfreich.

Ich glaube das Konkurrenzkampf immer bestehen wird so lange es Menschen gibt. Männer konkurrieren auf anderen Gebieten als Frauen, aber mindestens genauso stark. Frauen ist seit altersher die Domäne "Schönheit" zugeschrieben, da ist es doch nicht verwunderlich das auf diesem Gebiet konkurriert wird. Und wenn man mal ganz ehrlich ist - wo guckt Mann denn hin, doch auf die hübschen Figürchen, die niedlichen Popöchen und nicht auf dicke Arme und Pferdehintern (ich hab meinen Mann gefragt und er ist ehrlich genug das zuzugeben - ich liebe diesen Mann!) Die inneren Werte zählen - alles gut und schön - but in the end when all is said and done, dann schaut Mann und Frau doch lieber einen ästhetisch schönen Anblick an als einen unästhetischen. Und wer kriegt nicht gerne Komplimente für sein Aussehen, so eine Person hab ich auch noch nicht kennengelernt.

Die Kunst in dem Spiel ist sich zu akzeptieren wie man ist und das beste draus zu machen. Dann ist man schön, auch wenn die Proportionen nicht perfekt sind (das waren Sie übrigens bei Frau Monroe auch nicht, sie hatte Kleidergröße 42 oder 44 hab ich mal gelesen und ganz schön viel Hintern) und Kleidung kann dabei helfen das man sich schön fühlt und dann strahlt man das auch aus.

In diesem Sinne...

Liebe Grüße

Mo
__________________
Was ich bin und lebe ist Ausdruck meiner persönlichen Entwicklung. Was andere von mir halten ist Ausdruck deren persönlicher Entwicklung.
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  #169  
Alt 09.09.2013, 10:19
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Zitat:
Zitat von anagromydal Beitrag anzeigen
Ich glaube das Konkurrenzkampf immer bestehen wird so lange es Menschen gibt. Männer konkurrieren auf anderen Gebieten als Frauen, aber mindestens genauso stark. Frauen ist seit altersher die Domäne "Schönheit" zugeschrieben, da ist es doch nicht verwunderlich das auf diesem Gebiet konkurriert wird. Und wenn man mal ganz ehrlich ist - wo guckt Mann denn hin, doch auf die hübschen Figürchen, die niedlichen Popöchen und nicht auf dicke Arme und Pferdehintern (ich hab meinen Mann gefragt und er ist ehrlich genug das zuzugeben - ich liebe diesen Mann!) Die inneren Werte zählen - alles gut und schön - but in the end when all is said and done, dann schaut Mann und Frau doch lieber einen ästhetisch schönen Anblick an als einen unästhetischen. Und wer kriegt nicht gerne Komplimente für sein Aussehen, so eine Person hab ich auch noch nicht kennengelernt.

Die Kunst in dem Spiel ist sich zu akzeptieren wie man ist und das beste draus zu machen. Dann ist man schön, auch wenn die Proportionen nicht perfekt sind (das waren Sie übrigens bei Frau Monroe auch nicht, sie hatte Kleidergröße 42 oder 44 hab ich mal gelesen und ganz schön viel Hintern) und Kleidung kann dabei helfen das man sich schön fühlt und dann strahlt man das auch aus.
Hi Mo, ... ja, damit hast Du auch Recht. Nur ist dieser Konkurrenzkampf heutzutage kein "freier Kampf" mehr, in dem jeder seine Meinung vertreten kann oder was sich "natürlich" herausbildet, sondern es wird von oben herab ein Schönheitsideal von der Industrie gebildet, die am Ende Dinge wie Kleider, Schminke, Abnehmprodukte usw. verkaufen will. Zudem ist der Vergleich noch extremer, weil die dargestellten Frauen noch viel selektierter sind. Früher gabs vllt. paar hübsche Frauen im Dorf oder der Stadt, die ein wenig herausstachen. Jetzt misst man sich an denen die aus dem ganzen Land oder weltweit "herausgepickt" werden... da gabs auch noch keine "Gehirnwäsche" durch Werbung, in der immer wieder -solche- Frauen die Produkte vorgeführt haben, während die anderen Frauen am besten gar nicht gezeigt werden.

Was die Männer angeht: Ich glaube es ist sehr verschieden worauf wir schauen. Der eine mags dünn, der andere besonders dick und kuschelig, der eine schaut mehr auf die Brüste. Kleine Busen sind da genauso attraktiv. Von großen meinen viele Männer, dass sie so ultra-toll sind ... aber das ist glaub eher Gelaber zwischen den Männern, weil "mehr" ist "besser" (á la: Mein Auto, mein Haus, mein Geld). Unter Männern ist es auch schwierig, die wirklichen - eigenen- Neigungen zuzugeben... Oft vertritt Mann einfach die scheinbare öffentliche Meinung um nicht als pervers zu erscheinen... Andere schauen eben auf den Po, der eine will nen ordentlichen Po sehen, der andere nen schmalen Hintern oder er findet die eine oder andere Form attraktiver. Auch die "Pferdehintern" wirken attraktiv auf den einen oder anderen. Das ist alles sehr individuell. Auch wenn es ein "durchschnittliches" Meinungsbild gibt, das sich irgendwo in der Mitte trifft. Aber von der Feststellung: "Männer fahren besser Auto als Frauen" (statistisch belegbar) kann auch nicht auf die Einzelperson schließen! Wenn ich eine konkrete Frau und einen konkreten Mann vergleiche, heißt das also nicht, dass der Mann dann besser Auto fährt. Es heißt zudem genauso nicht, dass die Frau (unter gleichen Bedingungen) schlechtere Fähigkeiten zum Autofahren hat. Meiner Meinung nach ist das eine Frage der Menge der Fahrpraxis (die Männer fahren lieber, vllt. gehört das Auto auch ihnen und die meisten Frauen haben einfach zu wenig Selbstvertrauen was das Fahren angeht)... Genauso sieht das eben bei der Attraktivität aus. Die Umfragen sagen im Prinzip etwas über Mittelwerte aus. Über die stärke der Streuung (also wie stark die Werte üblicherweise vom Mittelwert abweichen) spricht kaum einer. Den Mittelwert anstreben kann man machen, aber man kanns auch übertreiben. Am Ende zählen ganz andere Dinge.

Viel wichtiger ist der Blick einer Person. Ist der traurig und unzufrieden, ist die Person viel weniger attraktiv. Manchmal aber auch ein Grund angesprochen zu werden. Nur chronisch verzweifelt sollte er nicht sein, dann hat man kein gutes Gefühl dabei sich mit der Person zu unterhalten. Man unterhält sich gern mit denen, die gute Laune ausstrahlen, um am Ende etwas davon "mitzunehmen". Wer sich hässlich findet und in der hintersten Ecke versteckt und vllt. garnicht erst raus geht, wird keiner Ansprechen (wie auch?) und wird entsprechend auch keine Komplimente bekommen!

Und, oft verliebt man sich auch in ein bestimmtes Lächeln, einen bestimmten Blick einer Person... Zudem strahlt man eben, wie du schon sagst, ein wenig da aus, wie man sich fühlt. Je nachdem wie man damit umgeht, wie man ist, wirkt man eben attraktiver oder nicht.

Die inneren Werte sind dann interessant, wenn die optischen Dinge überwunden sind und sich mit der Person in einem Gespräch befindet. Das kann auch sein, weil man sowieso mit der Person öfter zusammenarbeitet. Der eine findet die inneren Werte total wichtig, dem anderen interessiert nur der Körper. Auch das ist individuell... meist ist es aber eher der Druck "Oh, kann ich die meinen Freunden / der Familie vorzeigen?" und da misst man wieder am "üblichen" Schönheitsideal der "Allgemeinheit". Je selbstsicherer man hier aber als Frau auftritt, desto weniger denkt Mann darüber überhaupt erst nach... das Hauptaugenmerk ist also trotzdem das Selbstbewusstsein!

Grüße,
Stefan

Geändert von sdwarfs (09.09.2013 um 12:12 Uhr)
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  #170  
Alt 09.09.2013, 13:15
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