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Mode-, Farb- und Stilberatung
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Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Mode-, Farb- und Stilberatung


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  #76  
Alt 19.11.2012, 00:15
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Hallo Ihr, ich bin völlig sprachlos über die Wissenssammlung, die Ihr in so kurzer Zeit zusammengestellt habt. Ich möchte gern mittun, bin aber momentan noch verreist. Zum Fotografieren fällt mir momentan nur ein, die Verzerrung des eigenen Gerätes über das Aufnehmen von gezeichneten oder am Mobiliar vorhandenen Quadraten zu überprüfen. Liebe Grüße, Deo
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  #77  
Alt 19.11.2012, 22:14
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

N´Abend

Jetzt kommt der dritte Test von Larkey; ein sehr interesanter, wie ich finde:

Test 3: Hab ich einen langen oder kurzen Oberkörper?

Dazu bindet man sich zuerst ein Gummiband um die schmalste Stelle der Taille, und macht dann am besten ein paar Rumpfbeugen, damit es dahin rutscht, wo es gerne hinwill, und wo auch unsere Kleidung sich unweigerlich nach einigen Bewegungen "sammeln" wird. Das ist eure echte Taille.

Dann stellt man sich wieder vor den Spiegel, diesmal seitlich.

Wie verläuft das Gummiband?

Verläuft es fast waagerecht? Dann geht es direkt weiter zum nächsten Stöckchentest weiter unten.

Rutscht es vorne deutlich hoch? In dem Fall kann man annehmen, dass man ein ernsthaftes (major) Problem mit einem kurzen Oberkörper hat.

Rutscht es hinten deutlich hoch? Dann hat man ein major problem mit einem langen Oberkörper.

Diese beiden Beurteilungen richten sich nach der Ansicht, die man dann frontal auf sich hätte! Wenn mein Gummiband vorne deutlich hochrutscht (z.B. wegen Haltungsfehlern, nach hinten kippendem Becken oder einem Bauch) wird der Bund meiner Kleidung vorne nach oben wandern wollen, so dass der Rocksaum "gefühlt" direkt unter der Brust beginnt oder die Hose "bis unter die Achselhöhlen" hochgezogen erscheint. Diesen Eindruck gilt es daher zu mindern, um ausgeglichener zu erscheinen.

Wenn mein Gummiband hinten hochrutscht (z.B. wegen nach vorne kippendem Becken, Hohlkreuz und/oder ausgeprägtem Po aka "Entenarsch" wie meine Mutter das immer so charmant nennt) wird der Bund von Rock oder Hose vorne nach unten gezogen, so dass der Oberkörper von vorne gesehen länger erscheinen wird.

Nun zum nächsten Stöckchentest, der laut Larkey nur dann gemacht werden muss, wenn man in der Seitenansicht keine großen Differenzen sieht. Dazu ist jetzt eine zweite Person oder eine Kamera mit Selbstauslöser hilfreich, wenn man nicht über eine ausgefuchste Aufstellung von zwei oder drei Spiegeln verfügen kann; man muss sich nämlich von hinten ansehen können - ohne sich dabei irgendwie zu verrenken!

Man hält selbst ein Stöckchen direkt unter den Po, als ob man sich darauf setzen würde, aber ohne das wirklich zu tun! Der Po darf nicht verformt (und gar kleiner) werden.

Eine mittlere Linie verläuft auf der Gummibandhöhe, also hintere Taille.

Die obere Linie verläuft direkt über den Schulterpunkten.



Nun vergleicht man die Länge der beiden Abschnitte:

- obere Hälfte ein wenig länger als die untere? Das ist Durchschnitt - kein Problem.

- obere Hälfte gleich oder kleiner als untere Hälfte? = Problemzone kurzer Oberkörper

- ober Hälfte deutlich länger als untere? = Problemzone langer Oberkörper

Generelle Tipps bei einem kurzen Oberkörper:
- gerade = aufrecht stehen! (wobei ich das auch Menschen mit langem Oberkörper, z.B. bei Hohlkreuz empfehlen würde, also das Becken möglichst gerade halten und sich nicht nach hinten ins Kreuz fallen lassen oder mit hängenden Schultern nach vorne versumpfen)
- schmale Gürtel in der Farbe des Oberteils tragen (also gerade nicht der übliche Tipp, dass der Gürtel die Farbe der Schuhe oder Hose haben sollte!)
- Oberteile mit optisch streckenden Längslinien wählen (also auch nichts taillenkurzes, wenn die echte eigene Taille damit gemeint ist)
- Oberteile lose über den Gürtel fallen lassen, wenn man sie unbedingt im Bund tragen möchte; nicht ganz straff ohne jede Mehrweite hineinstecken. Ich schlussfolgere daraus mal, dass z.B. Blusenbodys für diese Problemzone nicht so gut geeignet sind.

Generelle Tipps für einen langen Oberkörper:
Achtung: Ein leicht längerer Oberkörper ist laut Larkey ein Pluspunkt, keine Problemzone! Wenn er tatsächlich "zu lang" ist:
- breite Bünde, Gürtel u.ä. (Kummerbund, Schärpen, etc.) tragen in der Farbe des Unterteils
- Oberteile mit breiten Ausschnitten (z.B. U-Boot), (Schulter)Passen, Querstreifen oder (aufgesetzten) Taschen verkürzen optisch
Trinny und Susannah empfehlen in "What not to wear" zum Beispiel auch, zwei verschieden lange Oberteile in Kontrastfarben anzuziehen, z.B. zwei T-Shirts übereinander. Auch Lagenlook-Teile können beim Selbernähen gut in dieser Richtung angepasst werden.

Was man hier nicht vergessen sollte: Man trägt heutzutage den Bund von Hose und Rock ja nicht mehr in der echten Taille, wie das vielleicht zuletzt in den 50ern mal war. Wenn ich mir mein Foto so anschaue, habe ich selbst einen etwas kurzen Oberkörper. Ich trage trotzdem gerne Blusenbodys, weil meine Jeans etwas hüftiger sitzen und eben nicht in der echten Taille, so dass mein kurzer Oberkörper optisch ausbalanciert wird. Zu hüftig darf es aber nicht sein, das würde wiederum meine etwas zu kurzen Beine noch zusätzlich optisch verkürzen, was ich mit gerade geschnittenen, langen Hosenbeinen wieder ausgleiche.

Bei durchgehenden Teilen wie Kleidern, oder bei langen Röcken, könnte ich aber umgekehrt mit einer Teilungsnaht bzw. dem Bund in der echten Taille meine Beine optisch länger schummeln.

Wer einen langen Oberkörper hat, kann daher wohl generell eher seinen Bund in der echten Taille tragen, und sollte eher Hüfthosen vermeiden, sofern die Beine nicht auch länger sind.

Wie man sieht, gilt es also immer, gut zu überlegen, welches Detail der aktuellen Mode welche Wirkung hat und wie man klug kombiniert.

So, das waren die "Stöckchen-Tests".

In den nächsten Tagen geht es dann noch weiter mit einem scharfen Blick auf Hals/Kinn, Schultern, Arme, Körbchen, Bauch, Po, Beine und Waden/Fesseln. Dazu wird jeweils nur der ehrliche Blick in den Spiegel genutzt, keine Messungen.

Liebe Grüße,
Kerstin
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  #78  
Alt 19.11.2012, 22:17
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Zitat:
Zitat von deo Beitrag anzeigen
Zum Fotografieren fällt mir momentan nur ein, die Verzerrung des eigenen Gerätes über das Aufnehmen von gezeichneten oder am Mobiliar vorhandenen Quadraten zu überprüfen. Liebe Grüße, Deo
Das ist ein toller Tipp! Das werde ich mir für künftige Fotos merken.

Dein umfangreiches Wissen über Passform wäre eine tolle Bereicherung! Wäre super, wenn du nach dem Urlaub noch Zeit finden würdest...
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  #79  
Alt 19.11.2012, 22:54
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Hallo velvet-sateen,

du schreibst:
"Dafür lassen wir die Länge des Gesichtes vom Haaransatz bis zur Kante des Kinns ausmessen: ____________ cm. Nennen wir dieses Maß Strecke A."

Beim Messen stellte sich mir die Frage:
- Messe ich vom Haaransatz zur Kante des Kinns über den Nasenrücken entlang o d e r
- Messe ich am Haaransatz zur Kante des Kinns neben dem Nasenrücken vorbei?

Bei den zwei Meßarten ergibt sich bei mir eine Differenz von 1 cm.

Herliche Grüße *Mika*
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"Es gibt meine Wahrheit, es gibt deine Wahrheit und es gibt die Wahrheit."
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  #80  
Alt 19.11.2012, 23:11
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Zitat:
Zitat von Fadennudel Beitrag anzeigen
Alles wunderschön gleichmäßig proportioniert (die untere Hälfte unmerklich kürzer als die obere) bei einer Größe von 1,67m. Also dürfte ich so ziemlich machen, was ich will. Leider weit gefehlt. Ich bin ständig bemüht, die Wirkung des großen Busens zurückzunehmen, über meine nichtvorhandene Taille hinwegzutäuschen und den Gesamteindruck nicht zu massig werden zu lassen.
Die Taille wird bei Larkey thematisiert (siehe mein Post # 68 direkt unter deinem Beitrag); auch auf die Größe des Busens/Körbchengröße gehen wir da noch ein.

Der Hauptteil von Larkey besteht dann aus einer detaillierten Auflistung von Schnitt-Details, und dort teilt sie die einzelnen Ausschnitte, Kragenformen etc. danach ein, welche davon z.B. gut oder schlecht für viel oder wenig Busen etc. sind.

(Ich überlege noch, wie ich diesen Teil am besten aufbereiten kann; es ist ein ganzes Schnitt-Lexikon, wirklich viel...)

Zitat:
Ich habe gerade an den Bildern meine optimale Rocklänge ausprobiert und lande bei Mini in allen Variationen. Und dabei dachte ich, in meinem Alter (51) wäre die Minirock-Phase längst abgeschlossen. Ich trag diese Länge aber gern weiter.
Gute Rocklängen (Hosen natürlich auch) sind laut der Stilberaterin, die ich aufsuchte, immer auch die Stellen, an denen das Bein jeweils am schlanksten ist (weil wir beim Angucken unbewusst erstmal davon ausgehen, dass es darüber genauso schlank weitergeht; wir verlängern unbewusst jede Linie, die wir sehen). Ich habe diese Längen auf deinem Foto mal markiert, soweit zu erkennen. Kannst du ja mal vor dem Spiegel testen...

Zitat:
Zitat von Quetschfalte Beitrag anzeigen
Ich sehe mit Shirt in Hose sehr seltsam aus, weil der Bund dann gefühlt kurz unter dem UBB des BH's sitzt...
Das hört sich an, als ob dein Oberkörper proportional zu kurz ist. Schau dir mal meinen neuesten Beitrag # 77 an.

Ah, ich sehe gerade, deine aktuellen Messungen bestätigen diesen Eindruck.

Zitat:
Zitat von laquelle Beitrag anzeigen
@Capricorna: ich habe C,D und F mit jeweils 42 cm, E dagegen mit nur 33 (war geschockt, weiß aber jetzt, warum ich Caprihosen liebe und kurze Röcke noch nie gemocht habe). In dieser Größenordnung ist das aber schon ein "major" Problem, oder nicht??
Bei Larkey gibt es leider keine Mess-Größen wie bei Kinsel, daher ist das schwer zu vergleichen. Laut diesen Zahlen ist dein Unterkörper also 75 cm lang, dein Oberkörper 84, richtig? Wobei Kinsel erst vom Haar-Ansatz aus misst; alles darüber müsste man also noch zusätzlich zum Oberkörper hinzuzählen, ca. 3 cm oder so? (Bist du also ca. 1,60 m groß?) Also eher 87:75? Ja, das liest sich schon danach, als ob deine Beine proportional zu kurz sind, bei dir also im Oberschenkel zu kurz. - Meine Larkey-Liste der optimalen Hosen- und Rocklängen listet tatsächlich eine Länge von oberhalb des Knies bis knielang als schlecht für kurze Beine; die Capri verhält sich neutral beim Thema kurze Beine. Das bestätigt also absolut deinen persönlichen Eindruck.

Sehr kurze und sehr lange Längen werden von ihr für kurze Beine empfohlen, sowie Capri-/halbe Höhe Wade sowie "cropped", das ist etwa Fußknöchel-Länge. Von langen Hosen mit Aufschlag rät sie ab (logisch, verkürzende Quer-Linie). Ich denke, lange, gerade geschnittene Beine ohne Aufschlag sind aber gut; besonders mit etwas Absatz, wenn die Hose bis zur halben Höhe Absatz geht; das täuscht auch mehr vor. Bei mir funktioniert das, und "What not to wear" zeigt das auch mit Fotos sehr gut...

Liebe Grüße,
Kerstin

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