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Mode-, Farb- und Stilberatung
Der Forumstitel sagt, um was es hier geht.


Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Mode-, Farb- und Stilberatung


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  #66  
Alt 18.11.2012, 15:25
velvet-sateen velvet-sateen ist offline
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

@Quetschfalte/Anne: genau aus diesem Grund liebe ich wie Du Kleider und Röcke! Allerdings auch, weil ich bei Hosenanpassungen immer grandios gescheitert bin (von Kaufhosen wollen wir gar nicht erst anfangen). Will das aber für Jeans jetzt doch mal angehen.

@DoroDu + Gruene Insel: ich persönlich fahre mit keiner der mir bisher bekannten Methoden gut, sondern einer Kombination aus allem:
die Brenda-Kinsel-Methode finde ich interessant, weil sie die senkrechten Proportionen berücksichtigt.
Meine Erstorientierung erfolgt aber an der Einteilung nach Figurtypen - und dann gucke ich nach den Kinsel-Proportionen und berücksichtige, wie Du so richtig schreibst, Doro, dann noch die Volumenverteilung (vorne, seitlich, hinten, rundherum?) und andere Charakteristika wie Halslänge und -stärke, Oberschenkel-/Wadenform etc ...

Die Figurtypen kommen auch noch in diesem Thread vor, ich mache im Hintergrund ein paar Zeichnungen dazu ... aber erstmal geh' ich wieder an die NäMa, die fühlt sich schon vernachlässigt.

Liebe Grüße & allen viel Spaß & neue Erkenntnisse oder Bestätigung des Bauchgefühls,
Velvet
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  #67  
Alt 18.11.2012, 15:48
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Fadennudel Fadennudel ist offline
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Eine sehr interessante Methode! Vielen Dank für die tolle ausführliche Darstellung. Das war ja eine ganz schöne Mühe. Ich bin natürlich auch gleich mit Feuereifer dran gegangen. An einigen Stellen mußte ich allerdings über die Ideen den Kopf schütteln. Die Tips können ja ganz schön nach hinten losgehen; der Körper ist einfach viel mehr als nur das Verhältnis seiner Längenproportionen. Vermutlich fällt mir das deshalb besonders auf, weil mein Körper im Detail ziemlich stark vom Ideal abweicht.

Da ich weder einen Fotoapparat noch Photoshop noch einen engagierten Fotografen an der Hand habe, bin ich ganz einfach bei der 20.-Jahrhundert-Methode gelandet (mit einigen Verrenkungen wie man sieht):
Figurtypbestimmung.JPG
Alles wunderschön gleichmäßig proportioniert (die untere Hälfte unmerklich kürzer als die obere) bei einer Größe von 1,67m. Also dürfte ich so ziemlich machen, was ich will. Leider weit gefehlt. Ich bin ständig bemüht, die Wirkung des großen Busens zurückzunehmen, über meine nichtvorhandene Taille hinwegzutäuschen und den Gesamteindruck nicht zu massig werden zu lassen. (Taille ist da, wo der Bund einschneidet. ) Ich kann echt von Glück sagen, daß ich nicht auch noch Proportionen ausgleichen muß! Kein Wunder, daß es so kompliziert ist, die optimale Kleidung zu finden.

Ich habe gerade an den Bildern meine optimale Rocklänge ausprobiert und lande bei Mini in allen Variationen. Und dabei dachte ich, in meinem Alter (51) wäre die Minirock-Phase längst abgeschlossen. Ich trag diese Länge aber gern weiter.
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  #68  
Alt 18.11.2012, 16:29
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Capricorna Capricorna ist offline
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

So,

weiter geht es mit dem zweiten Teil von Larkey - Schulter-Hüfte-Proportion. Der Test ist der gleiche wie bei Kinsel; hier als kleine Hilfe mit einem Foto von mir gezeigt.

2. Test: Sind Schultern und Hüfte visuell ausgeglichen?

Die Hüfte ist dabei definiert als die breiteste Stelle in der Frontalansicht. Bei mir, wie bei vielen anderen Frauen, sitzt die breiteste Stelle unterhalb der eigentlichen Hüfte.

Bei der Schulter orientieren wir uns am Schulterpunkt. Diesen findet man heraus, wenn man den Arm waagerecht anhebt; dann sollte sich eine kleine Kuhle bilden, die den Übergang von Schlüsselbein zu Armkugel definiert - oben auf der Schulter mal reindrücken, die ist eigentlich auch ganz gut zu erspüren. Bis hierhin wird bei den Schnittvermessungs-Systemen idR auch die Schulterbreite gemessen.

Wir stellen uns mit leicht nach hinten genommenen Armen wieder frontal vor den Spiegel und halten einen oder zwei Stöcke an die Seiten, von der Außenkante Hüfte bis zum Schulterpunkt oben außen. Am Winkel der Linien sieht man dann, ob die beiden (hoffentlich) breitesten Stellen meines Körpers ausgeglichen sind, oder ob ein Ende mehr oder weniger deutlich breiter ist.



Bei mir ist die Hüfte ein wenig breiter; ich definiere das mal nach Larkey als kleineres Figurproblem, weil der Unterschied nicht sehr ausgeprägt ist.

Bei der Gelegenheit machen wir auch gleich
Test 13: Habe ich eine Taille?
Ist von der geraden Linie eine deutliche Einbuchtung zur Taille hin zu erkennen, oder eher nicht?

Leicht breitere Schultern als Hüften definiert Larkey als "assett", als Pluspunkt für die Figur. (Das ist natürlich der derzeit herrschenden Mode geschuldet; es gab in den letzten Jahrhunderten auch Zeiten, wo eine ausgeprägte Hüfte und schmale, runde Schultern en vogue waren.)

Ausgeprägte Unterschiede, ob breitere Schultern oder Hüften, sind ein Problem.

Das führt uns zur zweiten Stilregel:
Schräg auseinander laufende Linien verbreitern optisch, zusammen laufende Linien verschmälern.



Dieses Prinzip gilt es z.B. zu beachten bei der Gestaltung von Aufschlägen an Jacken, bei allen Arten von schräg laufenden Teilungsnähten, bei offen oder geschlossen getragenen Jacken, bei der Ausstellweite von Hosen und besonders Röcken.

Details wie Bateaukragen, U-Boot-Kragen, Spatenkragen, Reverskragen (besonders die aufsteigenden), Schulterpassen, etc. verbreitern optisch meine Schultern. Auch aufgesetzte Schulterriegel, angekrauste Ärmel, einfach alles, das mehr Stoff an dieser Stelle hinzufügt, kann mich breiter erscheinen lassen.

Unterhalb der Schulter getragener Carmen-Ausschnitt, sehr weite Dekolleteés, eine Schulter frei lassende Ausschnitte, alle trägerlosen Sachen, überschnittene Schultern, Raglan, Dolman und Kimono verschmälern optisch die Schultern.

Auf der Hüfte endende Bündchen (z.B. Blouson-Stil bei Jacken), Ein-Knopf-Jacken, die über der Hüfte auseinander gehen, breite Doppelreiher, aufgesetzte Taschen in Hüfthöhe (auf Jacken, Hosen, Röcken etc.), Stufenröcke (besonders die angerüschte Sorte), stark eingereihte Hüfte/Hüftpassen verbreitern optisch die Hüften. Hosen und Röcke sollten mindestens bis kurz vor dem Knie enden, empfiehlt sie, und nicht kürzer sein, also keine Shorts oder Miniröcke für deutlich zu breite Hüften.

Auch mit einer einzigen Linie kann man diesen optischen Effekt erzielen: Je länger die diagonale Linie ist, desto schmaler wirkt man; je mehr sie sich der waagerechten nähert, desto mehr verbreitert es optisch:



Das kann zum Beispiel wichtig sein bei der farblichen Aufteilung der Kleidung und bei ihren Säumen: Ein hüftlanges, helles Shirt über einem kurzen, dunklen Rock getragen wird mich optisch breiter wirken lassen, zum Beispiel (ganz rechte Illu)

Und wie immer muss man all diese Tipps natürlich nicht befolgen, wenn man das nicht möchte. Bei breiten Hüften rät Larkey z.B. von Bleistiftröcken ab. Es bleibt aber natürlich jedem unbenommen, sich statt dessen die Monroe oder Joan Harris aus "Mad Men" zum Beispiel nehmen, und seine weiblichen Kurven im Gegenteil zu betonen!

Wie schon gesagt, ist die vorherrschende Silhouette immer dem Zeitgeist geschuldet, und jeder kann tragen, was er mag!

Wobei ich ganz allgemein ein Fan davon bin, zu wissen, was man tut. Also, wenn ich Stil X trage, sollte ich wissen, welche Außenwirkung dieser erzeugt und ob der so von mir gewünscht ist bzw. ob der mir vielleicht auch ganz egal ist. Um eben nicht den eingangs geschilderten Effekt zu haben, dass man auf Fotos ja doch ganz anders aussieht, als man immer dachte...

Ich hoffe, die Ausführungen hier helfen euch ein bisschen dabei, bewusstere Entscheidungen bei der Kleidung zu treffen!

Um die praktische Anwendung zu zeigen, würde ich gerne am Ende der Reihe ein paar aktuelle Modelle, z.B. aus der Burda, stil-technisch analysieren. Die Frage "Steht mir das oder nicht?" lässt sich nämlich imho mit diesem Wissen sehr gut beantworten; ganz egal, ob das Model, das die Kleidung auf dem Foto trägt, dünn wie ein Stock ist oder ein Plusmodell.

Morgen (hoffentlich) folgt dann Larkey Teil 3, lange oder kurze Taille in Wort und Bild.

Liebe Grüße,
Kerstin
__________________
Liebe Grüße,
Kerstin

--
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Stoffbestand: zuviel
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  #69  
Alt 18.11.2012, 16:39
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Im Buch > die Kleiderdiät< von Linda Deslauriers schlägt sie vor, daß man ein Foto von sich machen läßt im Gymnastikanzug/ Bodysuit, einmal von vorn und einmal von der Seite. Das mehrmals ausdrucken, den Umriß nachzeichnen oder wie Kerstin von Photoshop machen lassen und dann daran ausprobieren, wie unterschiedliche Längen, Weiten, Ausschnitte usw. wirken.
Eben nicht Barbie, nicht Ruby, sondern man selbst als Model. Fadennudel zeigt es ja, allerdings ist es besser, wenn man sich fotografieren läßt, weil dann die Haltung der Arme anders ist.

liebe Grüße
Lehrling
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  #70  
Alt 18.11.2012, 16:44
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AW: Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse

Zitat:
Zitat von Fadennudel Beitrag anzeigen
... An einigen Stellen mußte ich allerdings über die Ideen den Kopf schütteln. Die Tips können ja ganz schön nach hinten losgehen; der Körper ist einfach viel mehr als nur das Verhältnis seiner Längenproportionen. Vermutlich fällt mir das deshalb besonders auf, weil mein Körper im Detail ziemlich stark vom Ideal abweicht. ...
Du hast völlig recht, die Längenproportionen sind nur ein Teil des Puzzles.

Ich greife jetzt schon mal ein bißchen vor, denke aber, daß es einigen so geht wie Dir:
Es gibt bei den Figurtypen, wo die Silhouette im Mittelpunkt steht, zum Glück auch Methoden, die die "Dimension" berücksichtigen. Konsequent für alle Figurtypen setzt das Bradley Bayou um, der auch Körpergröße und Gewicht berücksichtigt.

Die Schwachpunkte seiner Methode aus meiner Sicht: er mißt rundherum und kennt "nur" vier Grundtypen ...
  • rectangle
  • triangle
  • inverted triangle
  • hourglass

...in 12 verschiedenen Dimension, die sich aus den folgenden Kombinationen ergeben:
  • Körpergröße --> short, average und tall
  • Gewicht --> petite/slender, medium, full, plus

Das Rundherummessen sehe ich kritisch, da folgendes passieren könnte: eine Frau hat von vorne betrachtet die Silhouette eines Rechtecks, also ohne ausgeprägte Taille, Schultern und Hüfte sind in etwa gleich breit.
Wenn sie nun einen nach hinten prominenten Po hat und dann auch noch ein bißchen "back fat", dann kann sie sich nach Bayous Messungen schnell in der Sanduhr-Kategorie wiederfinden ... !

Wie gundi2 und andere schon sagten und Du ja auch machst: nie blindlings einer Methode folgen, immer kritisch in den Spiegel schauen.

Liebe Grüße,
Velvet
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