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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Burda 3/2011, Modell 140 (Hose) - Ich WIPe das!

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #26  
Alt 15.10.2012, 20:14
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  #27  
Alt 15.10.2012, 20:21
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Ich setz mich auch dazu...
beim Hosen nähen muss ich noch ganz, ganz oft zuschaun.
Deinen Stoff finde ich toll.
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Viele, liebe Grüße
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  #28  
Alt 15.10.2012, 20:25
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Zitat:
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Danke!
Gabi
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  #29  
Alt 15.10.2012, 22:44
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AW: Burda 3/2011, Modell 140 (Hose) - Ich WIPe das!

Was ich definitiv halte ist mein Versprechen mit den Trippelschritten... (Ich schätze, falls jemand mitnähen wollte würde er mich lässig noch einholen.)

Aber wieder zum Tascheneingriff. Ein Suchbild:

grsp1123.jpg

Wo ist die Naht?
Genau, etwa einen Milimeter neben der Stoffkante. (Daß Alterfil so viele Fadenfarben hat, daß eigentlich immer eine perfekt passende dabei ist macht es nicht besser, fürchte ich. )
Das sind meine gebügelten Paspelstreifen. Diese liegen rechts auf rechts auf dem Tascheneingriff, die Schnittkanten alle bündig.
Genäht habe ich dann aber mit dem Kantenfuß, da ich die Nadelposition in recht feinen Schritten verstellen kann, war das nicht schwierig, einen passende Position zu finden.

Die Paspel ist im Schnitt nicht vorgesehen, sichtbar wird sie auch kaum sein, warum also mache ich das?

Nun, zum einen leiern die Tascheneingriffkanten gerne aus, denn sie sind ja schräg zum Stoff geschnitten. Burda hat hier weder eine Vlieselineverstärkung vorgesehen, noch sind sie abgesteppt.
Eine im graden Fadenlauf geschnittene Paspel gibt etwas Stabilität und ermöglicht gleichzeitig, den Stoff der Vorderhose an dieser Stelle minimal einzuhalten. Wirklich minimal. Nicht sichtbar.

Der zweite Grund ist, daß ich ja für den Taschenbeutel nicht den Oberstoff sondern einen anderen Stoff nehme, der weiß ist, nicht grau. (Einfärben fange ich jetzt nicht auch noch an.) Den könnte man eventuell natürlich an der Kante rausblitzen sehen. Wenn die Kante selber aber von der winzigen Paspel gebildet wird, ist man davor gefeit. (Wer zu durchgeschupperten Taschenkanten neigt sollte seinen Paspelstreifen vorher mit G785 verstärken. Aber das ist bei mir kein Problem.

grsp1124.jpg

Danach wird dann der Taschenbeutel auf die rechte Seite gelegt und festgesteckt. Nähen werde ich aber von links, denn dann kann ich genau auf meiner Paspelnaht nähen und die Paspel bleibt überall gleichmäßig breit.

Oben steht der Taschenbeutel jetzt etwas über, eventuell kommt das von der Schnittveränderung, vermutlich aber davon, daß das Vorderteil durch den Abnäher etwas gewölbt ist, der Taschenbeutel nicht. Das kann man aber hinterher noch gut korrigieren. Sei es durch abschneiden, sei es, daß es sich von selber ausgleicht, wenn man die Hose mal an den Körper hält.

Von der Taschenklappe gibt es kein Bild. Da wurde nur die obere Kante versäubert und die Klappe noch mal gebügelt. (Laut Anleitung sollte das Knopfloch noch genäht werden. Das ist sinnvoll, weil es so leichter geht. Aber da ich mich wie üblich erst am fertigen Teil für Knöpfe entscheiden werde, wird auch das Knopfloch erst am Schluß kommen.

Doch ein Photo?
Na gut...

grsp1125.jpg

Genau, noch warm nach dem Bügeln unter ein schweres Buch legen hilft, daß das Teil am Ende halbwegs flach liegt.

Bei reiner Wolle ist das ja kein Problem, Wolle-Kunstfaser-Mischgewebe verhalten sich da leider nicht so schön.
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Gruß, marion



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  #30  
Alt 15.10.2012, 23:02
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AW: Burda 3/2011, Modell 140 (Hose) - Ich WIPe das!

Dann zu den geheimnisvollen Teilen der Anleitung, der Blasebalgtasche. (Es gibt bei Burda immer wieder Anleitungsteile, die ich erst verstehe, wenn ich sie nacharbeite. Die Beschreibungen sind immer korrekt, aber man muß wirklich jedes Wort lesen...)

Zuerst werden die Falten an der einen Seite und unten eingebügelt.

grsp1126.jpg

Ich bügle erst mal den äußeren Faltenbruch um. Die Bruchlinie habe ich markiert, indem ich an der Stelle mit dem Wattierlineal eine grade Naht genäht habe. Spart einem vorheriges Markieren und ist sehr exakt, wenn die Nähmaschine sauber transportiert.

grsp1127.jpg

Danach bügle ich den inneren Faltenbruch.
Da ich ja weiß, daß ich 1,5cm Nahtzugabe habe, schlage ich also den schon gebügelten Bruch so um, daß er paralle zur Schnittkante liegt, mit 1,5cm Abstand. Handmaß ist hier sehr nützlich.

Ob es parallel ist kontrolliere ich per Augenmaß. Auf so einer kurzen Strecke geht das gut. Außerdem kommt es bei einer Tasche an der Position nicht auf einen halben Millimeter an.

Das gleiche mit der unteren Kanten wiederholen.

grsp1128.jpg

Wenn alles eingebügelt ist, faltet man es wieder auf. (Was nicht in der Anleitung steht: Vorher gut auskühlen lassen, damit die Falten trotzdem bleiben.

Dann der *häh?* Moment:
Zitat:
An der unteren Ecke die Tasche rechts auf rechts so falten, daß die untere Umbruchlinie auf der vorderen Umbruchlinie liegt.
Ach so... so.

grsp1129.jpg

Ist nur etwas doof, daß man da zwei "spitz" gebügelte "Stoffgiebel" zur Deckung bringen muß. Das funktioniert naturgemäß nicht so wahnsinnig toll. (Wer es sich nicht vorstellen kann, versucht einfach mal, zwei Stücke Toblerone Schokolade mit der Spitze aufeinander zu stellen... Genau.)

Im Nachhinein wäre es vielleicht einfacher, erst zu falten und zu nähen und dann die Falten einzubügeln. Aber gut... Dann halt so.
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Gruß, marion



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140 , burda , burda 3/11 , hose , modell 140 , schnitt , zeitschrift

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