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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Burda 3/2011, Modell 140 (Hose) - Ich WIPe das!

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #11  
Alt 12.10.2012, 16:34
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AW: Burda 3/2011, Modell 140 (Hose) - Ich WIPe das!

Ja, ich will die Tasche.

Ich finde Hosen an sich eh schon langweilig, von daher darf das auch mal etwas aufgelockert werden.

Und ich denke auch nicht, daß sie sich Ton in Ton nennenswert negativ auf meine Figur auswirkt. Nicht an dieser Stelle...
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Gruß, marion



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  #12  
Alt 12.10.2012, 19:24
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AW: Burda 3/2011, Modell 140 (Hose) - Ich WIPe das!

Also gut.. irgendwann muß es sein. Zuschnitt. Oder Bodenturnen, je nach Sichtweise.
(Ich weiß nach wie vor nicht, warum ich so ungern zuschneide. Weil es ein irreversibler Prozeß ist, oder weil das auf dem Boden rumkriechen so unbequem ist?)

Allerdings steht davor noch eine andere Hürde, ich muß nämlich erst meinen Hosentaschenstoff finden und ich weiß leider relativ genau, wo der ist.

Da drin:

truhe1201.jpg

Truhen haben nun den Vorteil, daß man seine Stoffe enorm dicht packen kann und keinen Platz verliert.

Aber auch den Nachteil, daß man alles auspacken muß, was über dem gewünschten Stoff liegt. Im schlimmsten Fall alles....

truhe1202.jpg

Uff, noch in der oberen Hälfte fündig geworden.

Einige mögen sich fragen, was denn nun Hosentaschenstoff ist...
Man kann natürlich jeden beliebigen dünnen und gleichzeitig festen Stoff nehmen, aber es gibt tatsächlich einen speziellen Stoff dafür.

Das ist ein feiner und dadurch dünner, aber gleichzeitig sehr dicht gewebter Baumwollstoff. Findet man wohl vor allem im Bereich der Herrenschneiderei. Ich habe vor etwa 14 Jahren mal einen Meter davon in Paris gekauft, so allmählich neigt er sich dem Ende zu. Aber noch reicht er.

So sieht der übrigens aus der Perspektive des Macroobjektivs aus:

grsp1111.jpg

Tja, dann muß der ganze Kram wieder rein in die Truhe. Und zwei von den in Indien gekauften Stoffen auch.
Die Seidensaris kommen unten in den Kleiderschrank, zu dem Ballen Seidensamt, von dem mein Mann auch nichts weiß.

truhe1203.jpg

Und dann muß man das wieder schließen. Ging aber so halbweg. War schon mal schlimmer, im Mai hatte ich Besuch, dem ich was voluminöses vermachen konnte. Und sie hat das auch schon vernäht...

Dann der Zuschnitt:

grsp1112.jpg

Nicht so schlimm wie befürchtet, denn die Hose hat zum Glück wenige Teile, denn der Schlitzbesatz ist angeschnitten und den inneren Besatz läßt die Anleitung weg.

Im Auflageplan ignoriere ich Burda.
Zum einen ist mein Stoff deutlich breiter, zum anderen hat das Bügeleisen mal wieder beim Bügeln einen spontanen "Entkalkungsnieser" los gelassen. Daher hat der Stoff einen Kalkfleck. Ich hätte die Stoffbahn wieder waschen können, aber da ich faul bin, versuchte ich es erst mal (erfolgreich) mit drum rum schneiden.

Außerdem schneide ich die Beine in die gleiche Richtung zu, das spart es mir, die Stoffbahn stundenlang zu drehen und zu kontrollieren, ob die Farbe sich nicht doch je nach Richtung verändert. (Und im schlimmsten Fall nach dem Nähen der Hose festzustellen, daß er doch eine Richtung hat.)

Und ob der Stoffrest am Ende für einen Minirock in Größe 34 oder einen Minirock in Größe 36 reichen würde... ist eh egal, kann ich ja beides nicht brauchen.
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Gruß, marion



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  #13  
Alt 12.10.2012, 19:54
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AW: Burda 3/2011, Modell 140 (Hose) - Ich WIPe das!

Ich setze mich auch mal dazu und freu mich auf dein Werk! ... wollte noch zwei Hosen fuer mich naehen. Habe auf dem Markt zwei graue Stoffe dafuer ergattert ... nur der richtige Schnitt fehlt mir noch!

Fuer Hosentaschen habe ich bisher immer so einen preiswerten weissen Herrenhemdenstoff genommen ... dachte immer das waere der richtige!
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Naehen bis Dezember!


Liebe Grüße
Rachel

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  #14  
Alt 13.10.2012, 17:22
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AW: Burda 3/2011, Modell 140 (Hose) - Ich WIPe das!

Herrenhemdenstoff kann man auch gut nehmen. Oder Futterstoff. Oder eine nett gemusterte Baumwolle. Mache ich auch alles oft.

Der Taschenfutterstoff hat den Vorzug, daß er besonders haltbar ist. Deswegen wird er wohl vor allem bei Herrenhosen verwendet.

Aber wenn ich keinen Grund habe, einen anderen Stoff für den Taschenbeutel zu nehmen... dann nehme ich den. Zumindest so lange ich ihn noch habe.
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  #15  
Alt 13.10.2012, 17:37
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AW: Burda 3/2011, Modell 140 (Hose) - Ich WIPe das!

Dann aber zur nächsten Widerwärtigkeit, zumindest nach meinem Geschmack... Einlage aufbügeln.

Die Anleitung gibt G785 vor, die auf die Taschenklappe und den Bund gebügelt werden soll. Taschenklappe geht klar. Bund? Nun gut, hinten kommt eh Gummi rein, da sollte der Bund also auf keine Fall zu steif sein und vorne?
Andererseits mag ich einen zu steifen Bund eh nicht...

Also was soll's... G785.

Dummerweise steht die auf meiner Liste der Dinge, dich ich mal wieder nachkaufen wollte. (Ich benutze die ja gerne für vieles.)

Mit Hängen und Würgen bekomme ich aber noch die Taschenklappen und die vorderen Bundteile raus geschnitten. (Ihr seht deutlich, daß ich Einlage nicht sehr genau zuschneide... ich nehme etwa die halbe Nahtzugabe, dadurch ist sicher gestellt, daß ich mir das Bügelbrett nicht versaue. Und an der Stelle ist es egal, denn auf der Nahzugabe erfüllt die Einlage in der Regel keinen Zweck.) So was wie "Fadenlauf" wird auch vernachlässigt. Muß ich mit leben. (Die G785 ist keine Vlieseinlage, dadurch verhält sie sich tatsächlich nicht in alle Richtungen gleich.)

grsp1113.jpg

Für die hinteren Bundteile reicht es aber auf keinen Fall mehr.
Meine nächste Gelegenheit, Einlage zu kaufen dürfte übernächste Woche sein, wo ich in Bonn einen Termin habe, der mich nahe genug an ein dortiges Geschäft hin führt.

Aber da ist ja noch eine ähnliche Billigvariante aus einem Fabrikverkauf. Ich finde es zwar immer etwas schwierig, diese dauerhaft aufzubügeln, aber da in den hinteren Bund ja eh ein Gummizug rein kommt, dürfte es relativ egal sein, ob der Stoff etwas Blasen wirft oder nicht.

grsp1114.jpg

Und dann kommen wir noch zu der Stelle, die ich an Hosen verstärke, die aber nicht in der Anleitung steht...

Direkt unterhalb der Kreuznaht ist bei mir die "Hauptschubberstelle" für das Durchlaufen von Hosen. Und da ist die G785 ein Teil meiner "Geheimwaffe". Denn obwohl sie so dünn ist, nicht aufträgt und den Fall des Stoffes an der Stelle nicht negativ beeinträchtigt erhöht sie die Haltbarkeit um ein Vielfaches. Erstaunlich, was man mit so wenig Kunstfaser so erreichen kann...

Auch hier ist der Zuschnitt eher ungefähr, wichtig ist mir, daß die Teile der Einlage, die ins Kleidungsstück hineinragen (also nicht auf der Nahtzugabe enden) mit der Zackenschere geschnitten sind. Das verhindert, daß sich doch mal eine Schnittkante nach dem Bügeln abzeichnet.

Aufbügeln kann man die G785 ja trocken oder mit Dampf, auf diesem Stoff schien es mir eine gute Kombination (nach dem anfixieren) einmal mit Dampf drüber zu gehen und danach trocken, bis die Bügelzeit rum war.

Und selbstverständlich liegen die Teile jetzt ganz flach zum Auskühlen und das gerne über mehrere Stunden oder einen halben Tag. Das hat sich bei mir bewährt, seither löst sich die Vlieseline auch nicht mehr unbeabsichtigt ab.

Und jetzt gehe ich mal Stahlfix holen und reinige die Sohle meines Bügeleisens... der Trägerstoff bei der G785 ist leider so fein, daß da doch immer etwas Kleber aufs Eisen kommt und ich habe natürlich zuerst vergessen, das Bügeltuch zwischen zu legen...
Angehängte Grafiken
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140 , burda , burda 3/11 , hose , modell 140 , schnitt , zeitschrift

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