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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Der eigene Anspruch - oder: Wie perfekt ist perfekt?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #36  
Alt 24.10.2012, 14:28
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Ranma-chan Ranma-chan ist offline
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AW: Der eigene Anspruch - oder: Wie perfekt ist perfekt?

Zitat:
Zitat von Ledana Beitrag anzeigen
Auch mir ist schon öfter passiert, dass von mir gekauften Markenklamotten nach schon erstem Waschen kaputt gingen. Besonders ärgerlich ist es, wenn die Sachen wirklich teuer sind. Bei dem mit dem Wolfi im Namen habe ich, zum Glück, ohne Probleme eine kaputte Winterjacke sofort ersätzt bekommen. Meine Frage nach einer eventuellen Reparatur wurde damit beantwortet, dass die Reparatur auch der teuren Kleidung teurer ist als deren neue Herrstellung, deswegen wurde die kaputte Jacke mit neuer ersätzt.
Das hat mir zum Nachdenken gegeben.

kommt immer auf die Frage des "wie teuer" und wieviel vom Preis machen die Rohstoffkosten aus?
Niemand käme auf die Idee ein Jacket aus reiner Schurwolle nach klassisch hoher Verarbeitung nicht noch retten zu wollen und anzupassen. Aber da sind die Ursprungkosten wesentlich höher. Etwas das in Massenproduktion zu tausenden fabriziert wird, hat da einfach nicht denselben Stellenwert.

Unsere Kleidung ist heute "nichts mehr wert", weil man billige Rohstoffe einsetzt und sich die billigsten Arbeitskräfte holt. Wenn ich von älteren Verwandten höre dass ein Wintermantel schon um 1950 herum 600 Fr (ca. 500€) gekostet hat, und man da die Inflation aufrechnet und mal vergleicht wieviel man heute im H&M dafür zahlt, ist es kein Wunder hatte Kleidung früher einen höheren Stellenwert.
Nur Materialien und Qualität waren aber halt auch was ganz anderes früher.


Zum Thema an sich:
Ich versuche meinen Perfektionismus immer etwas zu bremsen und auch mal 5 grade sein zu lassen.
Wenn ich unsicher bin frage ich meinen Mann ob der Fehler auffällt oder nicht. Es ist manchmal krass wieviel nicht auffällt
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  #37  
Alt 24.10.2012, 16:28
Allyson Allyson ist offline
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AW: Der eigene Anspruch - oder: Wie perfekt ist perfekt?

Kleidung zu kaufen macht wirklich nicht mehr viel Spaß, mich stört nicht nur die schlechte Verarbeitung und der billige Stoff sondern auch, dass sehr oft diese Doppelgrößen angeboten werden. Beispiel: eine Jacke in Größe 40/42 ist für die Größe 40-Trägerin zu groß, für die Größe-42-Trägerin aber zu knapp. Da könnt ich mich aufregen, selbst bei einem Übergrößen-Hersteller wie Ulla Popken wird fast nur solches Doppelgrößengemurkse angeboten. Ist halt viel billiger, wenn man weniger verschiedene Größen anbietet. SO WAS HAT ES FRÜHER NICHT GEGEBEN! Naja, ich vermute mal, dass es das früher so nicht gab. Gut, bei höherpreisiger Kleidung wie von BASLER z.B. finde ich das nicht, aber ich kann leider nicht so viel für Kleidung hinlegen, bzw. will es nicht. Höchstens mal reduzierte Artikel. Dazu kommt, dass ich Kleidung aus Naturfasern und die in guter Qualität liebe, also schon mal was bei Hess-naut oder ähnlichen Läden kaufe oder eben selber nähen angesagt ist. Da kann ich mir auch mal ein gutes Stöffchen leisten und begegne meiner Bluse nicht auf der Straße nochmal. Dass ich nicht perfekt nähe, finde ich dann nicht so schlimm. Klar würde ich niemals ein T-Shirt von H&M kaufen, wenn man die Produktionsbedingungen kennt, graust es einen. ABER wie sind die Produktionsbedingungen in der Stoffweberei?? Sicher auch nicht besser. Es beißt sich die Katze in den Schwanz.
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  #38  
Alt 24.10.2012, 21:54
Benutzerbild von Ada Valentine
Ada Valentine Ada Valentine ist offline
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AW: Der eigene Anspruch - oder: Wie perfekt ist perfekt?

Ich bin insgesamt eher der mäßige Perfektionist - wenn meine selbstgenähten Stücke von innen nicht perfekt sind oder zwei Nähte die aufeinandertreffen sollen sich um 2 mm verfehlen, kann ich damit leben.

Was ich ganz schrecklich finde ist eine schlechte Passform und daher mag ich Jersey überhaupt nicht. Sitzt morgens toll und ist am Nachmittag ausgeleiert...und sei es nur minimal. Ich mag Kleidung die morgens und abend den gleichen Sitz hat.

Bei Kaufkleidung akzeptiere ich zwei Möglichkeiten: es ist gut verarbeitet und sitzt richtig gut, dann bezahle ich auch angemessen dafür. Oder es ist mäßig verarbeitet und sitzt mäßig aber ist mit ebenso mäßigem Aufwand für mich nachzubearbeiten und dafür entsprechen günstig.

Dass man Knöpfe mittlerweile grundsätzlich nachnähen muss, habe ic schon fast akzeptiert, es ist lästig aber bei Kleidung aller Preisklassen habe ich inzwischen schon Knöpfe verloren und lieber nähe ich sie vor dem ersten Tragen nochmal fest als später ewig nach passenden Knöpfen zu suchen...
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  #39  
Alt 31.10.2012, 20:07
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Broody Broody ist offline
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AW: Der eigene Anspruch - oder: Wie perfekt ist perfekt?

Wie schlimm mein Hang zum Verbessern und Perfektionieren ist, habe ich mir heute endlich eingestehen müssen. Angestiftet duch eine Maschinenbeschreibung hier im Forum habe ich mich heute mit ganz viel Zeit in ein wirklich super gut bestücktes Nähzentrum begeben. Ich durfte mich da total ausleben und wirklich alles testen, was ich so nähe. Meine Brother mag keine festen und dicken Stoffe, näht aber Jersey und Lycra ganz super toll....solange ich nicht auf die Idee komme, etwa BH-Trägergummi doppelt zu legen. Einen Jeansbund oder Gürtelschlaufen brauche ich der nicht unterzuschieben, das ist der Tod der Spulenkapsel (hab ich schon mehrmals geschafft). Dafür habe ich ein alte Privileg geerbt, die aber leider einen recht rundgelutschten Transporteur hat und dadurch kaum regelmäßige Nähte schafft.
Ich habe heute meine persönliche Wollmilchsau gesucht und die arme Verkäuferin wohl ganz schön satt gemacht. Ich habe immer irgend ein Haar in der Suppe gefunden. Jersey trotz geringstem Nähfußdruck zu wellig, abzusteppende Kanten werden gefressen, unhandliches Bedienfeld.... Nach zweieinhalb Stunden saß ich dann an der Maschine, an die sie mich nach meiner Wunschliste eigentlich ganz am Anfang lotsen wollte und jetzt weiß ich, daß ich ein Snob bin. Ich ärgere mich total, daß ich solche Ansprüche habe, bin aber erleichtert, daß es meine Wundermaschine doch gibt. Mir macht das Nähen keinen Spaß, wenn ich von vorn herein weiß, ich bekomme kein Ergebnis, das mich zufrieden stellt.
Und ich habe tatsächlich eine Nähmaschine gefunden, die meine wichtigen Wünsche erfüllt, nur kostet die das doppelte von dem, was ich in etwa kalkuliert hatte. Ich spare jetzt auf die Bernina 550 (an der habe ich ganz verzückt gesessen) oder 530. Anzumerken ist dabei, daß ich eigentlich nur eine Maschine gesucht habe, die Jersey und Jeans kann, den Schwerpunkt auf Bekleidungsnähen hat und ich habe sowohl hundert Zierstiche als auch automatischen Fadenabschneider und andere gewohnte Spielereien ausgeklammert. Liegt das am Alter (bin knapp 44), dass die Suche nach stabilen und langlebigen, belastbaren Konsumgütern immer wichtiger wird und mir Dinge mit "Sollbruchstellen" zuwider sind? Oder bin ich nicht normal mit derlei Ansprüchen an ein Hobby?
__________________
liebe Grüße
Sabine
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  #40  
Alt 31.10.2012, 21:38
Ideena Ideena ist offline
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Reden AW: Der eigene Anspruch - oder: Wie perfekt ist perfekt?

erstmal Tee kocht und die Kanne in die Runde reicht


Bloß weil "wir" unser sauer verdientes Geld nicht für Schrott ausgeben wollen, sind wir noch lange keine Snobs. Kommt erst gar nicht auf den Gedanken. Bloß weil "wir", wenn wir schon etwas machen wollen, es auch gleich richtig gemacht werden sollte, sind wir nicht überpingelich.

Klar ich bin Perfektionist, aber ich bin stolz drauf. Ich weiß am Ende, dass was auch immer ich herstell, ich länger was davon habe, als wenn ich es dahinfusche aus Bequemlichkeit.

Solange ich nicht krankhaft eine Naht wieder auftrenne, blos weil ein Stich 0,0000009 cm kürzer ist als alle anderen, brauch ich mir keine Sorgen machen.



Gut gewählt ist halb gewonnen. Dazu steh ich.
Ich geh in die "Schrottfabriken" schon gar nicht mehr rein, ich geh lieber zum Stoffmarkt. Da kann ich mir meine Quallität, Herstellung und Herkunft selbst aussuchen. Dann weiß man wenigstens was man hat.

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