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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

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Anproben (Maßschneiderei)

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #31  
Alt 08.10.2012, 11:36
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samba samba ist offline
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AW: Anproben (Maßschneiderei)

Ein tolles Thema.

Dürfen Maßschneider eigentlich auch tastend den Körper der Kunden erkunden? Ist das verpönt oder an neutralen Zonen (Schulterblatt...) auch erlaubt?

Sind Profis nur auf Messergebnisse, optische Wahrnehmung, Anatomiewissen
angewiesen?

Tastend kann man ja auch nicht so prominente Einbuchtungen, Wölbungen, Asymmetrien etc. sehr gut aufspüren und dann berücksichtigen.
Beispiel: Durch Messen ist mir nicht aufgefallen, dass meine Oberschenkel gewölbt sind (waren sie früher auch nicht , ja der Zahn der Zeit...)
Erst Tasten machte mir plausibel, dass und wo ich am Schnitt etwas zugeben musste.

Schönen Tag
Samba
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  #32  
Alt 08.10.2012, 16:43
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AW: Anproben (Maßschneiderei)

Zitat:
Zitat von samba Beitrag anzeigen
Ein tolles Thema.

Dürfen Maßschneider eigentlich auch tastend den Körper der Kunden erkunden? Ist das verpönt oder an neutralen Zonen (Schulterblatt...) auch erlaubt?
Nicht nur an erlaubten Zonen. Ich war mal mit meinem Mann zu einer feinen Masschneiderei in London. Beim Ausmessen wurde ... schon ein Griff erlaubt. Das ist aber richtig so, und trägt am Ende dazu bei die Hose in empfindlichen Bereichen auch bequem zu gestalten. Ich hatte ihn übrigends schon vorverwarnt

MfG
CG
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  #33  
Alt 08.10.2012, 22:38
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AW: Anproben (Maßschneiderei)

Hallo.

Interessanter Thread.

Ich persönlich halte es für sinnvoll, Figurabweichungen bis zu einem gewissen Grad in den Schnitt einzubauen. Hohe Schultern, Rundrücken etc.
Besonders, wenn man keine Nesselanprobe macht.
Es ist sehr unschön, in der Anprobe an den Brustabnäher gehen zu müssen, je nachdem, wo man ihn hingedreht hat.

Außerdem kann ein Schnitt für dieselben Maße sehr unterschiedlich aussehen, z.B. wenn man weiß, ob der Hüftumfang von starkem Gesäß oder breiter Hüfte herrührt.
Für den Brustabnäher ist es z.B. auch interessant zu wissen, ob die Kundin vor dem Arm eher rund oder eingefallen ist. In erstem Falle würde ich das Armloch etwas auflockern.

Ich komme zwar im Ausbildungsweg vom Drapieren her und habe immer sehr viel in der Anprobe gelöst. Das halte ich immer noch für einen sehr effizienten Weg und auch für einen, bei dem man optisch dem Körper der Kundin viel Gutes tun kann (Naht doch nochmal anders verlaufen lassen etc.). Allerdings würde ich dafür immer eine Nesselanprobe (oder aus ähnlich fallendem, günstigen Stoff) bevorzugen, da man hier auch mitten im Teil kneifen, einschneiden, herumzeichnen kann. Zweite Anprobe dann aus geheftetem Oberstoff.
Für meinen aktuellen Job jedoch (wir machen auch Maßkleidung), habe ich kaum die Möglichkeit, mir in Anproben all diese Zeit zu nehmen. Von daher ist eine möglichst präzise Schnittkonstruktion unabdingbar.

Ach ja. Halsspiegelbreite zu messen, finde ich sehr gut. Ich messe vom Rückenwirbel über die Vorderlänge, nehme aber zusätzlich zur Brust- und Unterbrusttiefe noch meine Halsspitze auf. Die entspricht dann der verlegten Schulternaht. Davon also 1cm weniger (für die Nahtverlegung) und 0.5cm weniger (für die Erhöhung im Kurvenverlauf) ergeben meinen HS mit dem ich zeichne.
Gut ist auch vom Wirbel an der Brust vorbei zur seitlichen Taille zu messen. Gibt einem Aufschluss darüber, ob der Brustabnäher so ungefähr hinkommt.

So. Lange genug den Thread blockiert.
Nichts für ungut.

David
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  #34  
Alt 09.10.2012, 05:47
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AW: Anproben (Maßschneiderei)

Zitat:
Zitat von CoronarJunkee Beitrag anzeigen
So. Lange genug den Thread blockiert.
Nichts für ungut.
Nix für ungut? Du scherzt! Ich fühle mich geehrt wegen Deines Beitrags. (Für alle, die David nicht kennen: geht mal diesen Thread durch.)

Ich hätte aber ein paar Fragen: was meinst Du mit Armloch auflockern, wenn die Kundin davor rund ist? Denkst Du da an eine Kundin mit üppigerer Oberweite? Da muss man ja den Brustzwickel stärker öffnen, was zu einem stärker gekrümmten Armloch führt. Wenn Du das auflockerst, liegt es nicht mehr am Körper an.

Bezüglich Nesselprobe: meine Lehrerin ist kein Fan von richtigem Nessel und dem Ikea-Bomull. Sie sagt, der verzieht sich zu leicht. Das wiederum hat mich erleichtert, weil ich genau das schon erlebt und dann ordentliche Selbstzweifel gekriegt habe.... Bei experimentelleren Schnitten macht ein Probemodell in jedem Fall Sinn, aber wir arbeiten an einer klassischen Hemdbluse, wo die wirklichen Entscheidungen nur den Winkel des Brustabnähers und den Grad der Taillierung betreffen.
In meinem eigenen Geschäft (Maßdessous) mache ich die Probemodelle übrigens immer aus dem Originalstoff, weil ich nur so das Zusammenspiel von Dehnverhalten des Stoffs und Anatomie der Kundin richig feinabstimmen kann. Speziell bei BHs kommt es ja auf Millimeter an.

Das Argument mit dem HS und der Nahtverlegung verstehe ich, aber wieso gibt der Abstand vom Halswirbel zur seitlichen Taille einen Aufschluss über den Brustabnäher? Ich dachte, das misst man um zu ermitteln, wie schief sich die Kundin hält.
__________________
LG
Barbara Boll
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  #35  
Alt 09.10.2012, 09:10
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AW: Anproben (Maßschneiderei)

ich habe bei Unicut eine interessante Möglichkeit gelesen, den Hs zu messen.
Man legt am 7.Halswirbel an und zieht das Maßband auf den Schulterpunkt. Dort hält man das Band fest und dreht dann das Band so, das es auf dem Schulterkamm liegt. Mit der freien Hand streicht man am Schulterkamm entlang bis man in die "Ecke" Hals -Schulter triftt. Dort abgelesen ist das Maß des Halsspiegels. Jetzt ist die Strecke Wirbel - Schulterpunkt etwas schräg , so daß es schon um 2-3 mm falsch sein kann, aber besser als nur aus dem Bu errechnet.
lg
heidi
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