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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Nähkurse, wie und was die Leitung

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #41  
Alt 12.09.2012, 21:58
Bineffm Bineffm ist gerade online
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AW: Nähkurse, wie und was die Leitung

Das ist eine "Grundsatzdiskussion"

Prinzipiell gibt es im Nähumfeld eine ganze Reihe von Fachbegriffen - Beleg, Besatz usw. usw. Burda verwendet diese Begriffe - und hat insbesondere bei den Einzelschnitten auch eine bebilderte Anleitung dabei, in der jeder Schritt erklärt ist.

Farbenmix verwendet diese ganzen Begriffe nicht - und arbeitet oft auch etwas unkonventionell. Das macht dann das Nachfragen und auch das Erklären relativ schwierig...

Sabine
__________________
Voll im Trend? Och nööö.....
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  #42  
Alt 12.09.2012, 22:10
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Iris B. Iris B. ist offline
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AW: Nähkurse, wie und was die Leitung

Also diese Geschichte mit dem Zuschneiden will bei mir nicht ganz rein. Aber da ist anscheinend eine sehr erfahrene Leiterin, welche einfach den Blick dafür hat, wie Schnittteile aussehen müssen, damit sie passen.

Nun, meine Lehrmeisterin konnte auch so aus dem Handgelenk zuschneiden. Jede Kundin hatte zwar ihre eigenen Schnitteile. Aber beim Zuschneiden hat man immer und überall 3 cm NZ stehen lassen, damit man beliebig ändern kann. Beim Ärmel nahm sie einfach Onesize Ärmelteile und hat die soweit auseinander geschoben, bis in etwa die Weite passte.
Das klingt jetzt total cool und easy.
Aber was wir dann jeweils ständig nach einer Anprobe verändern mussten....?!
Eigentlich hätten wir die Teile eh grad an der Kundin abstecken können.

Erst im Nähkurs lernte ich, mich auf ein Schnittmuster zu vertrauen und bin nachher beim Nähen viel schneller. Aber ich stolpere einfach immer wieder über die alte gelernte Methode.
Aber alle Teile für eine erste Anprobe heften, damit man besser sieht, ob der Ärmel richtig fällt, sowas kannte ich aus meiner Lehrzeit nicht.
Klar, Anprobe ist auch mit Burda nötig, da ich keine Normfigur habe.
Nachtrage: auch wenn ich Burda-Schnitte auf meine Masse anpasse.

Ich möchte aber hier niemandem seine gewohnte Arbeitsweise streitig machen.

Geändert von Iris B. (12.09.2012 um 22:20 Uhr)
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  #43  
Alt 12.09.2012, 22:17
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AW: Nähkurse, wie und was die Leitung

Zitat:
Zitat von cutiepie Beitrag anzeigen
Was sind denn "gravierende Änderungen"? Es ist doch wohl normal dass man ein Kleidungsstück zuschneidet, reiht, anprobiert, anpasst, näht, und nach jeder genähten und gebügelten Naht wieder anprobiert, oder?
*lach* Da sind wir wieder bei den vielen Wegen, die nach Rom führen.

Auf diese Art hat meine Oma nähen gelernt und ich von ihr auch.

Als ich dann das erste Mal Bücher über Schnittkonstruktion in die Finger bekam und langsam verstanden habe, was sich wie auswirkt, habe ich dann immer stärker angefangen, meine Schnitte gleich auf dem Papier zu ändern. Aus Meßwerten und aus Erfahrungswerten. (Ein gutes Gedächtnis und noch mehr genaue Aufzeichnungen, was man wie geändert hat helfen da enorm.)

Meine Erfahrung für mich ist, daß ich bei den meisten Sachen schneller ans Ziel komme, wenn ich den Schnitt anpasse und dann einfach "durchnähen" kann, ohne ständig zu heften und wieder anzuprobieren.
Wobei dann natürlich auch die Erfahrung dazu kommt, daß ich inzwischen recht gut abschätzen kann, wann ich "blind" nach meiner Änderung nähen kann bzw. wo die kritischen Stellen sind, an denen ich besser anprobiere oder auch wo ich lieber ein Probemodell mache, weil das Material entweder das Heften und anprobieren übel nehmen würde oder weil die vermutete Änderung sich hinterher nicht durchführen läßt, ohne daß sich der Fadenlauf und damit der Fall des Stoffes an einer bestimmten Stelle ändern.

Wobei ich mir ziemlich sicher bin, daß die Fadenlaufproblematik maximal bei 10 Prozent aller menschlichen Figuren auftritt. Nämlich bei denen, die extrem von den Schnittsystemen abweichend proportioniert sind (also nicht nur ein bißchen FBA brauchen, sondern bei denen einfach nichts nach Schnitt zusammenpaßt) und überdies entweder sehr lang oder sehr breit (wie bei mir) sind. Denn was in Gr. 36 oder 38 eine 0,5cm Änderung ist, die sich auf den Fadenlauf nicht erkennbar auswirkt, wird bei einer 48 oder 52 schnell zu 5cm und da sieht man es dann wieder.

Wie gesagt, viele Wegen führen nach Rom und so lange man selber mit seinem Ergebnis zufrieden ist, ist es der richtige Weg.
__________________
Gruß, marion



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  #44  
Alt 12.09.2012, 22:27
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AW: Nähkurse, wie und was die Leitung

Zitat:
Zitat von Jenne Beitrag anzeigen
Darf ich mal kurz was dazwischen fragen und etwas hier aus einem Post aufgreifen?
Warum ist Burda so toll? Was ist an Farbenmixschnitten und andere Hersteller so anders bzw warum kann man damit nicht so gu lernen?
Danke schomal für die Antwort!
Nähen hat, wie jedes andere Handwerk (und letztlich ist es ein Handwerk, auch wenn wir es als Hobby betreiben... andere haben eine Werkstatt und bauen Möbel als Hobby) eine bestimmte "Fachsprache".
Diese muß man zwar einmal lernen, danach kann man aber damit sehr effizient kommunizieren. Alte Burda Hefte aus den 1050er und 1960ern sind da Musterbeispiele dafür: fünf Zeilen und alles ist erklärt. Aber natürlich nur für die, die die Begriffe kennen und was damit verbunden ist, was daraus folgt.

Manche Schnitthersteller vermeiden nun diese Begriffe und versuchen alles alltagssprachlich auszudrücken. Das wirkt am Anfang einfacher, hat aber den Nachteil, daß man zum einen immer so elend lange Anleitungen braucht und natürlich auch, daß man die allgemeinen Begriffe nie lernt und daher letztlich immer auf den einen Schnitthersteller festgelegt bleibt. Oder sich wie der letzte Depp fühlt, wenn man einen anderen Schnitt in der Hand hat und kein Wort versteht, obwohl man schon drei oder fünf Jahre näht.

Andere Schnitte sind Übersetzungen und dann oft nicht ganz korrekte. Als ich in den 1990er meinen ersten Vogue-Schnitt mit deutscher Übersetzung in der Hand hatte, habe ich letztlich schnell "Näh-Englisch" genäht, denn die Übersetzung war komplett unbrauchbar. (Mein Händler sagte damals, daß die in England gemacht würden und nicht von deutschen Muttersprachlern...) Oder noch schlimmer, es wird falsch übersetzt. Die niederländische All Woman schrieb glaube ich immer von "Biese" wenn sie ein Bündchen meinte. Dumm nur, daß das Wort "Biese" ein deutscher Nähbegriff ist, der eine ganz andere Bedeutung hat. Und ich glaube, die ottobre hat auch gerne solche "Klöpse" drin.

Und wenn man Anleitungen verwendet, die gar nicht übersetzt sind wie Knip oder Patrones, dann lernt man die deutschen Begriffe natürlich auch nie. Ich hatte früher eine spanische Nachbarin, die mir dann immer die Patrones übersetzt hat. Sie konnte aber nicht nähen, und hat deswegen wörtlich übersetzt. Was wörtlich keinen Sinn gab, aber dadurch, daß ich ja nähen kann, konnte ich das wörtliche Deutsch dann wieder in ein "Nähdeutsch" und eine Anleitung übersetzen.

Deswegen sind Burdaschnitte und Nähbucher sinnvolle, um dich Grundtechniken und die Fachsprache zu lernen. Denn Grundlagen die man gelernt hat, kann man später auf alles andere auch anwenden.
__________________
Gruß, marion



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Lace der ungewöhnlichen Art
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  #45  
Alt 13.09.2012, 00:02
anonymus
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AW: Nähkurse, wie und was die Leitung

Oh, die guten alten Nähbücher, die einige Jahrzehnte alt sind, sind schon wieder sehr amüsant zu lesen. Alles andere als dröge.

Ich komme gerade aus der Uni Bibliothek Paderborn. Ich sollte besser sagen: Aus dem Museum. Sowohl die Matheabteilung, deretwegen ich da war, als auch die Textilabteilung sind hoffnungslos überaltert. Aber da sind Schinken dabei, in denen zu stöbern unheimlich Spaß macht. Nur wenn ich eine Mathe-Vorlesung für Informatiker nach einem Buch von 1985 vorbereiten soll, hab' ich dann doch leichte Bedenken.

Aber da stehen noch Bücher wie 'Das Schneiderhandwerk' von anno dazumal mit lauter BWL Grundwissen und 'wie behaupte ich mich im Markt', schön bodenständig. Und mehr Stickbücher von vor 1960 als danach. Und die stehen in der Textilabteilung, nicht in der Geschichtsabteilung.

Ich glaub', ich mag' diese Bibliothek, aber wohl eher für private als für berufliche Zwecke.
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