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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


je länger desto klassischer?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #1  
Alt 30.07.2012, 16:06
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Ranma-chan Ranma-chan ist offline
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je länger desto klassischer?

Hallo zusammen

Ich möchte hier ein Phänomen zur Debatte stellen, dass ich an mir beobachte:
Je länger ich nähe, desto mehr scheine ich mich der klassischen Verarbeitungsweisen zu bedienen.
Ein ganzes Projekt von Hand durchzuheften, damit hätte man mich zu Beginn meiner "Karriere" echt jagen können. Wozu auch, gibt ja Stecknadeln, oder?
Inzwischen mache ich das nicht nur, ich hefte sogar gern! Ich zeichne Nahtlinien an, schlage Ausschnitt,-Taillen und Saumlinie mit Faden durch und hefte das ganze Projekt von Hand für die erste Anprobe, hefte dann die Änderungen und gehe erst dann unter die Nähmaschine.

Es ist als wäre der Drang so schnell wie mögliche "richtig" zu nähen, also die definitiven Nähte unter der Maschine, so langsam aber sicher gewichen und wurde ersetzt von der Gewissheit dass eine sorgfältige Vorbereitung das ganze Projekt gemütlicher, und fehlerfreier macht.

Bei mir wird das allerdings verstärkt durch die Tatsache dass ich eine schwierige Figur habe, die viele Schnitteile benötigt wenn man der Figur schön folgen will. Da alles an Ort und Stelle geheftet zu haben ist sehr praktisch.


Geht es anderen auch so wie mir? Oder bemerkt ihr an euch eher den umgekehrten Effekt weil ihr findet solche Techniken sind für euch überflüssig?
Ich freue mich auf eure Meinungen
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  #2  
Alt 30.07.2012, 16:25
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AW: je länger desto klassischer?

Hallo,

so wie du es darstellst, ist es für dich der beste Weg zu einem guten Ergebnis zu kommen.

Passform unsensible TEile wie Schlafanzughosen, Strandtunikas u.ä. stecke ich nur noch.

Mit der Zeit kann man aber vermehrt seinem Augenmaß trauen, Passzeichen, Abnäher, Formnähte schhlage ich auch durch. Bei der Methodik zu übertragen muss jeder seine Lieblingsform finden, der eine mit Nadel und Faden, der andere mit Kopierpapier.

Wichtig ist, wenn aus deinem Schnitt ein Basisschnitt entstehen soll, dass du die Änderungen, evtl. andersfarbig, auf den Schnitt überträgst.

LG
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  #3  
Alt 30.07.2012, 19:03
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AW: je länger desto klassischer?

@Knittingwoman

Stimmt, das scheint für mich wirklich der Beste Weg zu sein. Ich probiere von Anfang an verschiedenste Techniken aus und glaube ich bin langsam "angekommen".
Aber ich mag halt sehr enge Oberteile aus unelastischen Stoffen, und wenn ich da nicht genau arbeite kann ich die Passform vergessen.

nochmal zum Thema des Threads:
mich würde interessieren wie sich die Techniken der anderen im Laufe der Zeit verändert haben, aus welchen Gründen es sich verändert hat und generell wie euer "Arbeitsablauf" aussieht.
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  #4  
Alt 30.07.2012, 20:04
knittingwoman knittingwoman ist offline
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AW: je länger desto klassischer?

Meine Nähschule hatte ich bei meiner Mutter, die ich als perfektionsanstrebende Hobbyschneiderin einstufe, zeitweise, wenn es ihren Eltern nicht so gut ging, suchte sie sich Unterstützung durch eine Hausschneiderin.
Sie hatte ganz deine Vorgehensweise, klar wollte ich irgendwann schnellere ERgebnisse sehen, hab aber irgendwann erkannt, wo ichSchritte einsparen kann und wo nicht.
-ich setze mich nicht mehr unter Druck, eine BLuse weniger im Schrank ist mir lieber und ich lege viel mehr Wert auf das Innenleben, früher hab ich einen BLusensaum versäubert umgebügelt gesteppt, fertig. Jetzt wird erst eingeschlagen und dann der Saumumbruch gebügelt.
ICh habe mir ein Bügelkissen angeschafft für gebogene Nähte, auch Kurvenlineale, ich konstruiere zwar keine Schnitte, aber auch beim Abzeichnen sind sie erleichternd.
Ich bin von Seidenpapier auf Schnittpapier von der Rolle umgestiegen, keine störende Knicke mehr und haltbarer, wenn man viel nach Basisschnitten arbeitet.
Vor allen Dingen achte ich viel mehr auf die Nähvorbereitung durch Bügeln, z.b. RV einsetzen,absteppen von Passen, KRägen, Besätzen. Aufgebügelte Einlagen lasse ich lieber über NAcht auf einer geraden Fläche auskühlen.
Einen ungefütterten Blazer oder Kostümrock kann ich mir heute nicht mehr vorstellen.

LG

Geändert von knittingwoman (30.07.2012 um 20:06 Uhr)
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  #5  
Alt 30.07.2012, 20:37
Isebill Isebill ist offline
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AW: je länger desto klassischer?

Ja, Ranma, das kann ich für mich auch bestätigen. Wenn ich "schneidere", dann wird nichts mehr huschhusch gemacht, denn das habe ich schon reichlich Lehrgeld bezahlt. Als meine Nähkursleiterin die Devise ausgab: "Es wird die zweite Naht erst gemacht, wenn die erste perfekt ist" hätte ich beinahe einen Anfall bekommen. Inzwischen sehe ich das auch so.

Ich hefte alle Taschen auf, schlage vordere Mitte usw. durch, die Abstände der Knöpfe und die Symmetrie der Verschlüsse werden immer exakter gemessen, alles reine Gewohnheitssache. Beim aktuellen Blazer habe ich die Ansatzstelle der Taschen und den Saum bebügelt, obwohl das nicht vorgesehen war in der Burdaanleitung, alle einzuschneidenden Stellen werden auch bebügelt und ich hefte viel mehr als früher. Sogar lange Hosenbeine.


Isebill
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