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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #36  
Alt 09.06.2012, 22:27
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Devil's Dance Devil's Dance ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Zitat:
Zitat von Schwarzbunt04 Beitrag anzeigen
Zum Ökostrom:
Im Moment ist es noch völlig unrealistisch, daraus den gesamten Strombedarf zu decken. Weder Wind- noch Sonnenenergie sind grundlasttauglich, zumindest so lange es noch keine effinzienten Speichermethoden gibt. Man muss also für trübe, windarme Tage eine Grundlast vorhalten können, das geht im Moment nur mit konventionellen Kraftwerken oder Wasser- bzw. auch Biogaskraftwerken.
na, bei letzteren gibt's ja durchaus noch Reserven
Zitat:
Über die EEG-Umlage finanziert übrigens jeder Stromkunde den Ausbau der Erneuerbaren mit.

Zum Ressourcenverbrauch:
Es gab im SPIEGEL eine Serie, wo die Ökobilanzen verschiedener Leute untersucht wurde.
Am besten schnitten nicht die Menschen ab, die es sich leisten können, Ökostrom und regionale Produkte zu kaufen. Wer genug Geld besitzt, verfügt in der Regel über einen aufwändigeren Lebensstil.
Die Oma in der Plattenbauwohnung mit ihrem sparsamen Lebensstil ist für unsere Umwelt besser.
ganz genau, wer den "teuren" Ökostrom kauft, meint manchmal schon, dann brauche er keinen Strom mehr zu sparen - und dass abgelegte Kleidung in der Altkleidersammlung in irgendeiner Weise segensreich wirkt, glaubt doch auch nur derjenige, der sein Gewissen damit beruhigen möchte
Zitat:
Trotzdem ist das alles nicht so einfach. Wie hier schon gesagt wurde, funktioniert unsere Gesellschaft nicht ohne Produktion, Handel und Konsum.

Auch wir Hobbyschneiderinnen verbrauchen Ressourcen, nicht nur Stoff, sondern auch Strom und Computer- bzw. Nähtechnik.
Mein Computer hier läuft im Moment übrigens zu 100 % mit Solarstrom (Sonne scheint gerade, wir produzieren auf unserem Dach rechnerisch 3x so viel Strom wie wir verbrauchen).

Ich würde das Ganze nicht so dogmatisch sehen. Das Leben soll doch auch Spaß machen :-)

Gruß
Schwarzbunt
ich z.B. sehe das Ganze auch nicht dogmatisch, aber wie ich eingangs schon sagte - je älter ich werde, umso öfter bewegen mich solche Gedanken.
... und gerade mit dem "Das Leben soll doch auch Spaß machen :-)" wird in unseren Breiten der Konsum angeheizt, und ich glaube kaum, dass es den Menschen in der "Dritten Welt" besonders viel Spaß macht, uns dabei aus der Ferne zuzuschauen.....
__________________
Grüße aus Meck-Pomm

DD

Mein Blog: "Das Landei"
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  #37  
Alt 09.06.2012, 22:33
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

... und ich werde weiterhin ohne schlechtes Gewissen meine Wäsche im Trockner trocknen.

Ehrlich gesagt finde ich diesen Vorwurf an Wäschetrocknerbesitzer ziemlich treist ...
Wir verzichten auf sämtliche für uns überflüssige Elektrogeräte (Spielkonsolen, Brotbackautomaten, große Küchenmaschine, ...), wir haben nur ein Auto - darauf kann ich bei meinem Arbeitsweg nicht verzichten (in Berlin hatten wir kein Auto - ist dort nicht nötig gewesen) und nur einen Fernseher im Haushalt, wir haben noch nichteinmal Handys, wir sind seit 10 Jahren nicht in den Urlaub geflogen, unsere Elektrogeräte werden so nach und nach (wenn Austausch angesagt ist) gegen Energiesparendere ausgetauscht - bei Neukauf immer lieber ein bisschen mehr ausgeben und dafür ökologisch vernünftig; alle Steckdosen sind abschaltbar und werden auch ausgeschaltet; ... Tag X und stellt Euch Quer kenn ich nicht nur aus den Medien ...

Für uns ist ein Wäschetrockner so sinnvoll, das er Teil unseres Haushaltes sein muß - für Wäsche im Haus haben wir zuwenig Platz und Wäsche drausen geht so oft schief (wir sind nicht den ganzen Tag zu Hause um sie schnell abzuhängen falls es anfängt zu regnen).

Aber diese reflektorische Ablehnung des Wäschetrockners ist ja erblich bedingt bei allen die sich ein bisschen grün fühlen - sucht Euch doch bitte mal die wirklichen Täter um sie zu beschimpfen und zu beschuldigen.
__________________
Liebe Grüße von Nina

Kaum zu glauben, ich hab jetzt einen Blog.
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  #38  
Alt 09.06.2012, 23:25
Benutzerbild von Kasi
Kasi Kasi ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

ähm, tief durchatmen, und bitte beruhigen.

hier im Thread wurde kein Wäschetrocknerbesitzer angegriffen. Oder ich habe den konkreten Angriff übersehen. Das Argument gegen die Trockner kenne ich auch. Aber es ist schon alt. Nicht dass Stromverschwendung heute gut wäre. Die ersten Atomkraftgegner und das erste weit verbreitete Auftauchen er Trockner, da paßte es schon zusammen. Das waren auch echte Stromfresser - aber irgendwie auch ein Statussymbol. Heute geht es gegen etliches anderes.

Und mich müßte man dann wohl auch als "ein bißchen grün" betiteln - ich mache so gut wie alles mit dem ÖPNV, ich habe schon ewig Energiesparleuchten, ich mache Geräte ganz aus und nicht standby, ich trenne meinen Müll, kaufe lokal etc. Aber ich habe auch einen Trockner, ich habe auf die Energieeffizienz geachtet und lieber teurer gekauft. Ich habe meine Gründe einen zu haben und den macht mir keiner madig. Also beleidige bitte nicht die die sich "ein bißchen grün fühlen". Kleinvieh macht auch Mist und Fleisch essen ist auch schlecht für die Umwelt. Objektiv betrachtet.
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  #39  
Alt 09.06.2012, 23:32
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Sini Sini ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Ich hab auch nen Wäschetrockner. Erstens weil mein Mann, ein Hausstaub und Pollen-Allergiker, seit wir dieses Ding haben deutlich weniger Probleme (Die Kleidung verliert im Trockner so viele Fusseln, dass das ganze Zeug schonmal nicht mehr in der Wohnung herumfliegt, die 2te "Wärmebehandlung" der Wäsche scheint die Milben nochmals zu reduzieren, so dass z.B. Bettwäsche und Decken nahezu milbenfrei sind , er hat zumindest nachts gar keine Probleme mehr und draussen trocknen fällt wegen Pollenallergie ganz flach )
Und zweitens: Weil ich mir dadurch herrlich weiche Wäsche habe ohne einen Weichspüler benutzen zu müssen.
Und damit wäre ich an dem Punkt:

Jeder sollte für sich entscheiden was er beachten kann und muss. Für mich sind Weichpüler im Abwasser das größere Umweltproblem als die Energie für den Trockner.

In einer Geo stand vor einiger Zeit mal ein Vergleich der darauf hinauslief, dass ein mittelgroßes SUV weniger Co2 verursacht als ein Hund als Haustier.

Ich habe keinen Hund. Aber ein SUV Wir leben auf dem Land, deshalb ist ein Auto wichtig, im Winter braucht man Allrad, mit 2 Kindern braucht man Platz, und so sucht man eben die beste Lösung für einen selbst.

Aber was machen bitte Leute mit SUV UND Hund??

zum Thema Mode:
Ich frage mich wo denn die ganzen unverkauften Klamotten landen, die in den großen Modeketten "übrig" bleiben...
Wird das verbrannt, verschenkt, oder wiederverwertet?
__________________
Viele Grüße
Sini

jede unkonventionelle Herangehensweise ist gerechtfertigt, wenn sie zu einem guten Ergebnis führt!
(aus dem Buch "Schnittvorlagen entwerfen und abwandeln")
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  #40  
Alt 09.06.2012, 23:36
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Zitat:
Zitat von jelena-ally Beitrag anzeigen
... und ich werde weiterhin ohne schlechtes Gewissen meine Wäsche im Trockner trocknen.

Ehrlich gesagt finde ich diesen Vorwurf an Wäschetrocknerbesitzer ziemlich treist ...
................................

Aber diese reflektorische Ablehnung des Wäschetrockners ist ja erblich bedingt bei allen die sich ein bisschen grün fühlen - sucht Euch doch bitte mal die wirklichen Täter um sie zu beschimpfen und zu beschuldigen.
Wer ist dir denn auf den Fuss getreten?
Ich lese hier keine Beschimpfungen und wenn dein schlechtes Gewissen anspringt, kannst nur du selbst es wieder abstellen.

Das ganze ist ein sehr interessanter Thread und wie schon in der Überschrift steht, haben wir alle damit wohl so unsere Konflikte.
Der eine mehr, der andere weniger.
Das liegt dann nichtmal an "grüner" oder "nicht-grün", sondern eher daran, dass sich eben viele Ebenen im Leben bieten, bei denen der Mensch aktiv werden kann. Der eine trocknet die Wäsche auf der Leine, der andere fährt nur mit dem Rad und wieder ein anderer, der hat schon seit 25 Jahren die gleichen Möbel.

Ist doch gut so!
Wir alle können uns verbessern, wenn wir uns gegenseitig zuhören und auch mal was ausprobieren, was wir noch nicht kennen.
__________________
VG charliebrown
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