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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #31  
Alt 09.06.2012, 17:34
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Schwarzbunt04 Schwarzbunt04 ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Zum Ökostrom:
Im Moment ist es noch völlig unrealistisch, daraus den gesamten Strombedarf zu decken. Weder Wind- noch Sonnenenergie sind grundlasttauglich, zumindest so lange es noch keine effinzienten Speichermethoden gibt. Man muss also für trübe, windarme Tage eine Grundlast vorhalten können, das geht im Moment nur mit konventionellen Kraftwerken oder Wasser- bzw. auch Biogaskraftwerken.
Über die EEG-Umlage finanziert übrigens jeder Stromkunde den Ausbau der Erneuerbaren mit.

Zum Ressourcenverbrauch:
Es gab im SPIEGEL eine Serie, wo die Ökobilanzen verschiedener Leute untersucht wurde.
Am besten schnitten nicht die Menschen ab, die es sich leisten können, Ökostrom und regionale Produkte zu kaufen. Wer genug Geld besitzt, verfügt in der Regel über einen aufwändigeren Lebensstil.
Die Oma in der Plattenbauwohnung mit ihrem sparsamen Lebensstil ist für unsere Umwelt besser.
Trotzdem ist das alles nicht so einfach. Wie hier schon gesagt wurde, funktioniert unsere Gesellschaft nicht ohne Produktion, Handel und Konsum.

Auch wir Hobbyschneiderinnen verbrauchen Ressourcen, nicht nur Stoff, sondern auch Strom und Computer- bzw. Nähtechnik.
Mein Computer hier läuft im Moment übrigens zu 100 % mit Solarstrom (Sonne scheint gerade, wir produzieren auf unserem Dach rechnerisch 3x so viel Strom wie wir verbrauchen).

Ich würde das Ganze nicht so dogmatisch sehen. Das Leben soll doch auch Spaß machen :-)

Gruß
Schwarzbunt
__________________
----------------------------
Liebe Grüße aus Meck-Pomm!
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  #32  
Alt 09.06.2012, 18:08
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Zitat:
Zitat von Schwarzbunt04 Beitrag anzeigen
Ich würde das Ganze nicht so dogmatisch sehen. Das Leben soll doch auch Spaß machen :-)
Das Leben soll aber auch den heutigen Kindern und deren Kindern in fünfzig Jahren noch Spaß machen. Daran müssen wir arbeiten.
__________________
Grüße
Kati
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  #33  
Alt 09.06.2012, 18:19
Isebill Isebill ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Es besteht bloss nicht wirklich ein Zusammenhang zwischen Mode, wie ich sie verstehe, und Umweltschutz. Eine kleine Garderobe nutzt sich in 3 Jahren ziemlich ab. Und dann ist es doch egal für die Umwelt, ob ich im Jahr eins etwas topaktuelles nähe und es dann drei Jahre lang trage/wasche/bügle/trage oder ob ich im Jahr eins etwas nähe, was schon seit Jahren "in" ist.

Das Ressourcenproblem entsteht durch die Menge an Kleidung, die der einzelne "verbraucht", nicht durch deren Gestaltung.

Im Massenphänomen ist es natürlich schon so, dass diese Tonnen als billigen Baumwollt-Shirts, Jeans, Hemden, Unterwäsche usw. die nach drei Wochen schon jeden Reiz verloren haben, und die Leute dann wieder "zum Shoppen" treiben.

"Shopping" gilt ja heute als Freizeitbeschäftigung.

Isebill
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  #34  
Alt 09.06.2012, 18:28
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Ich denke, auf diese Kurzlebigkeit der Alltagsmode und -kleidung sollte das Thema hinauslaufen. Natürlich kann man Mode umweltbewusst umsetzen. Aber das ändert ja nichts daran, dass jede Saison die neue Kollektion beworben und jeder Käse als Must Have angepriesen wird. Dass die Menschen sich in diesem Maße davon beeinflussen lassen und Shopping heute als Freizeitbeschäftigung betrachten, kommt der Klamottenindustrie gerade recht. Und damit auch wirklich jeder jede Saison mitmachen kann, gibt es jedes Must Have auch noch in der billigsten Variante.
__________________
Grüße
Kati
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  #35  
Alt 09.06.2012, 20:50
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Zitat:
Zitat von jadzia* Beitrag anzeigen
Wie unterstützt mein Wäschetrockner Atomkraft, wenn ich zuhause 100% "echten" Ökostrom habe?
Zitat:
Zitat von charliebrown Beitrag anzeigen
Naja, diesen echten Ökostrom gibt es ja nicht für jeden Wäschetrockner- Besitzer, behaupte ich jetzt mal so, ohne das recherchiert zu haben.
Zitat:
Zitat von Kasi Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht genau ob es überall Ökostrom gibt, aber auch hier bestimmt die Nachfrage das Angebot. Denn solange nicht die Menschen unbedingt Ökostrom wollen, wird das mit der Energiewende schleppend voran gehen. Ich zahle pro Jahr 10,50€ mehr pro Jahr für meinen zertifizierten Naturstrom als beim günstigsten Preis des Anbieter. Da denke ich dass das auch von Haushalten mit weniger Geld zu bewerkstelligen ist. Wir reden von einem zwei Personenhaushalt. Ich habe nachgesehen für einen 4-Personen-Haushalt sind es 18,45€. Sollte gehen.
Es beginnt im Kopf, keine 2€ mehr im Monat, 0,50€ pro Person/Monat, das ist machbar.
Zitat:
Zitat von jadzia* Beitrag anzeigen
Ökostrom gibt es überall.
Der Strom, den du benutzt, wird immer der gleiche sein. Wenn du in der Nähe eines AKW wohnst, bekommst du Atomstrom. Nur muss dein Anbieter halt die entsprechende Menge an Strom, die du brauchst, aus Ökostrom einkaufen/bereitstellen und ins Netz einspeisen.

Ich bekomme wohl den schmutzigsten Strom aller Zeiten (hier ist ein Schwerölkraftwerk), daran ändert leider auch mein Ökostrom nichts.
Zitat:
Zitat von Kasi Beitrag anzeigen
Aber die Forderung nach Ökostrom, welche den Anbieter zwingt entsprechend Ökostrom bereitzustellen ist das was die Wende bewirken kann. Denn je mehr Menschen ihn wollen, desto mehr muß es geben, desto weniger anderer Strom kommt ins Netz. Du tust also trotzdem positives für die Umwelt.
Zitat:
Zitat von Schwarzbunt04 Beitrag anzeigen
Zum Ökostrom:
Im Moment ist es noch völlig unrealistisch, daraus den gesamten Strombedarf zu decken. Weder Wind- noch Sonnenenergie sind grundlasttauglich, zumindest so lange es noch keine effinzienten Speichermethoden gibt. Man muss also für trübe, windarme Tage eine Grundlast vorhalten können, das geht im Moment nur mit konventionellen Kraftwerken oder Wasser- bzw. auch Biogaskraftwerken.
Über die EEG-Umlage finanziert übrigens jeder Stromkunde den Ausbau der Erneuerbaren mit.
Ich habe mal alles was ich in diesem Thread für mich wichtig finde untereinander gestellt.


Ich meinte übrigens ganz oben nicht, dass Ökostrom für manche evtl. zu teuer sein könnte, sondern das was Schwarzbunt dann unten schreibt, dass es noch nicht genug davon gibt.


By the way, ich werde sowieso weiterhin unsere gesamte Wäsche auf der Leine trocknen. (auf dem Balkon, im Bad, oder im Trockenkeller des Mehrfamilienhauses).
__________________
VG charliebrown
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