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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #6  
Alt 08.06.2012, 22:57
Benutzerbild von elkaS
elkaS elkaS ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Mich interessiert Mode eigentlich nicht. Ich schau ab und an, was es so gibt. Das war's. Mode ist für mich kein Grund, irgendwas zu kaufen. Insofern zum Mitmachen: Nein, ich nicht. Wenn, dann guten Gewissens? Käme auf die Ausmaße an und darauf, wie lange die Dinge dann Verwendung finden. Konflikt? Auf jeden Fall. Umweltschutz und Konsumgesellschaft sind meines Erachtens nicht aufzulösende Widersprüche.
__________________
Grüße
Kati
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  #7  
Alt 08.06.2012, 23:45
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Pepie Pepie ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

hallo,

ich bin der meinung, dass umweltbewußtsein in erster linie eine frage des geldbeutels ist.
je weniger man zur verfügung hast, desto weniger kann man (leider)darauf achten, ob das, was man konsumiert (bezogen auf alle bereiche), der umwelt eher schadet oder nicht.

gerade wer wenig hat, schränkt sich so oder so schon "zwangsmäßig" ein. da ist z.b. die frage eines wechsels zu 100% ökostrom, der definitiv teurer ist, als der "normale", eine frage, die dann oft leider zu lasten der umwelt mit nein beantwortet werden muß.

oder so tolle ratschläge wie, dann kauf doch weniger bzw. gebraucht. bei klamotten z.b. möchte man aber vielleicht einfach auch einmal was neues haben (gibt ja auch nicht nähende leute) und die gehen dann zu den textil-discountern und unterstützen damit die schon schon so oft diskutierten arbeitsbedingen unter denen solche kleidung hergestellt wird (oder die stoffe dazu.. hab vor etlichen wochen mal nen bericht über bio-stoffe gesehen... und je dunkler ein "bio"-stoff gefärbt ist, desto weniger "bio" ist er übrigens, kam da als fazit bei rum)

theoretisch müßte man, der umwelt zuliebe, auf das ganze computer-gedöns, vor allem im privat-bereich, verzichten. spart nicht nur strom, sondern man unterstützt auch die arbeitsbedingungen in asien nicht.

für mich ist das ein fass ohne boden, wo der otto-normalbürger recht wenig einfluß darauf hat, auch wenn es oft heißt, das viele kleine taten auch etwas größeres bewirken können. dazu zählt dann aber der imho oben schon erwähnte (gut gefüllte) geldbeutel.

für mich müssen die "großen" da erstmal vorreiter sein. damit meine ich die, die bedingungen schaffen können, dass jeder einzelne erstmal die möglichkeit hat, bewußtere entscheidungen treffen zu können. arbeitgeber gehören für mich dazu, und zwar in der form, dass sie gerechte löhne zahlen, von denen man leben kann (also definitiv mehr, als das es gerade so eben reicht über die runden zu kommen), und vor allem für die, die entsprechend ausgebildet sind (und das ist leider auch schon lange nicht mehr so).


lg,

Pepie
__________________
verarbeiteter Stoff seit 01.01.2012: 0,6 Meter Stoffkauf seit 01.01.2012: 0 Meter




Normal sein ist nichts Erstrebenswertes, es ist etwas, von dem man sich fernhalten sollte. (Jodie Foster)
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  #8  
Alt 09.06.2012, 00:20
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Aficionada Aficionada ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Zitat:
Zitat von Pepie Beitrag anzeigen
ich bin der meinung, dass umweltbewußtsein in erster linie eine frage des geldbeutels ist.
Nein, in diesem Punkt bin ich nicht deiner Meinung. Umweltbewusstsein beginnt m.E. vor allem im Kopf.

Bei deiner Einschätzung, dass das ganze Nachhaltigkeitsthema ein Fass ohne Boden ist, gehe ich mit dir allerdings überein.
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  #9  
Alt 09.06.2012, 00:39
Benutzerbild von galvan
galvan galvan ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Mode kann auch mit der Umwelt koexistieren, ist aber schwierig. Jeder von uns macht Mode, auch unabhängig der Industrie, auch wenn es Kollektionen gibt, exisitert kein Modediktat mehr und jeder kann tragen was er möchte, sogar Sneaker zum Anzug...
Und ja ich finde Recycling ist wichtig und man kann auch noch kaputte Kleidungsstücke mit neuen Ärmeln bestücken usw.
Je mehr man sich Gedanken darüber macht wie verschwenderisch wir mit Kleidung umgehen, wie unverschämt billig Kleidung geworden ist...Übrigens die teure Markenkleidung wir nicht unter besseren Bedingungen hergestellt wie die
Billige, sogar oft in der Gleichen Fabrik vom selben Mitarbeiter....

Mein Experiment ging soweit dass ich mit dem Spinnrad wolle gesponnen habe, die Wolle vorher gekämmt und gefärbt hab...und mir dann einen Pullover gestrickt, webt, habe...
Ich muss sagen dass dies ein Langer Prozess ist, aber auch ein Augenöffner wie lange sowas dauern kann, da ging bei mir die Freizeit eines Jahres drauf....

Was man meiner Meinung nach nicht machen sollte ist in der Young fashion Abteilung kaufen, diese Mode ist wirklich darauf ausgelegt,hip zu sein aber auch Preisgünstig was auf Kosten der Lebensdauer geht, das Zwirn ist schlecht, Kleidung für ein Jahr höchstens zwei....

Und der wichtigste Tip, selber flicken, oder die Änderungsschneiderin aufsuchen, so hält Kleidung länger...
Und noch ein Tip, : Öfters am Tag umziehen, und gute Kleidung schonen..

Das hilft ungemein : würde das jeder machen, würde die Modeindustrie schon sehr jammern....
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  #10  
Alt 09.06.2012, 06:46
sanvean sanvean ist offline
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AW: Mode und Umweltschutz - ein Konfliktfeld?

Zitat:
Zitat von Pepie Beitrag anzeigen
ich bin der meinung, dass umweltbewußtsein in erster linie eine frage des geldbeutels ist.
Zitat:
Zitat von Aficionada Beitrag anzeigen
Nein, in diesem Punkt bin ich nicht deiner Meinung. Umweltbewusstsein beginnt m.E. vor allem im Kopf.
Da stimme ich Aficionada zu 100% zu.

Die Ausgangsfrage bezog sich auf die Mode und ihre Beziehung bzw. Vereinbarkeit mit dem Umweltschutz.
Ich für meinen Teil verarbeite, wenn möglich, Stoffe, die "umweltgerecht" produziert bzw. zertifiziert sind (GOTS). Die Nachfrage danach gefällt nicht jedem Händler bzw. Großhändler. Sie sind teurer, aber verleiten dann auch nicht zu Hamsterkäufen, da kommt dann doch der Geldbeutel ins Spiel

Auch die Frage, welche Kleidungsstücke sich umgestalten lassen, wenn sie ausrangiert werden, gehört für mich persönlich dazu.
Im Augenblick vernähe ich zu klein gewordene Hemden meines Mannes und verhelfe ihnen zu einem neuen Dasein.
Er staunt darüber nicht schlecht

Die Menge der Kleidungsstücke in meinem Schrank macht mir auch manchmal Kopfzerbrechen, ehrlich gesagt. Ich benötige nicht wirklich einen prall gefüllten, wenn ich ehrlich bin. Meiner ist eher übersichtlich, die Kleidung, die ich habe, ist gut zu kombinieren und wenn ich mich von etwas trenne, dann überlege ich, wo ich es hingeben kann.

Ja, Nachhaltigkeit beginnt für mich ebenfalls im Kopf und auch die Frage, ob ich nicht mit weniger Konsum und mehr Bescheidenheit genauso gut oder sogar besser durchs Leben gehen kann.

Liebe Grüße
Susanne
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