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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


Futterverarbeitung

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #6  
Alt 22.04.2012, 12:53
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: Futterverarbeitung

Futter und andere feine Stoffe gut zu schneiden ist zum einen eine Frage einer scharfen Schere, zum anderen auch der Technik. (Und ein bißchen des Futterstoffs.)

Das gemeine daran ist zunächst, daß Futter aus Viscose oder Polyester "harte" Fasern hat und deswegen Scheren auch gut stumpf macht, reine Baumwolle oder Wolle kann man viel länger mit einer Schere schneiden, bis sie stumpf wird. Ich finde auch, daß es mit Scheren mit schmalen Klingen besser geht als mit breiteren Klingen.
Welliger Zuschnitt ist oft ein Zeichen für eine stumpfe Schere, die den Stoff verdrängt, statt ihn durchzuschneiden.

Zur Schneidetechnik: Schnittmuster gut feststecken, dann die Schere so weit als möglich als Verlängerung des Armes und des Handgelenks führen, also mit gradem Handgelenk, nicht abgeknickt. Lieber selber um den Tisch rumlaufen, um wieder in die "Schneidegerade" zu kommen. Dabei den Stoff nur so weit anheben, wie das durch die Schere geschieht.
Ggf. kann man mit der anderen Hand auch den Stoff ganz minimal spannen bzw. festhalten.

Zum Versäuben nähe ich eine Gradstichnaht etwa Nähfußbreit und schneide daneben mit der Zackenschere ab. Meine Anfangsbreite der NZG ist 1,5cm. Das drückt sich auch weniger durch, als eine Zickzack- oder Overlocknaht und bislang ist auch nie was aufgegangen. Futterstoff franst zwar ziemlich, aber dadurch, daß die Fäden fein sind und eng aneinander liegen, kann er auch einige Gewebefäden breit ausfransen, ohne das was passiert. Dicke, locker gewebte Stoffe sind da viel problematischer.

An Säumen in Hose oder Rock schlage ich auch lieber zweimal ein und nähe es als Saum.

Ist das Futter lose im Kleidungsstück und wird das Kleidungsstück viel gewaschen habe ich auch schon französische Nähte im Futter gemacht. Die haben den Vorteil, daß man nur Gradstich braucht und dann auch ggf. mit Gradstichfuß und Gradstichplatte arbeiten kann. Beide verhindern, daß feine Stoffe in den Greiferbereich geschoben werden.

Wichtig ist dann auch eine feine (70er) Nadel zu nehmen (bei Problemfällen oder "zickigen" Nähmaschinen darf es auch hier die Mictrotex Nadel sein) und diese ausreichend oft zu wechseln. Eine stumpfe Nadel "stopft" den Stoff nach unten, statt ihn glatt zu durchstechen. (Markennadel von Organ oder Schmetz ist immer gut...)
Ähnlich ist es mit dem Faden: Ein zu dicker oder ungleichmäßiger Faden gleitet nicht durch den Stoff, sondern verschiebt diesen. Ich nehme gerne 120er Nähgarn statt des "normalen" 100ers. Und auch hier hilft glattes Nähgarn wie Alterfil, Amann oder meist auch Gütermann weiter, wenn es mit einem No Name Garn nicht funktioniert.

(Ich hatte mal eine Maschine, bei der war bezüglich dünner Stoffe auch Hopfen und Malz verloren, da hilft dann mittelfristig nur, die Maschine auszutauschen.)
__________________
Gruß, marion



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  #7  
Alt 22.04.2012, 13:06
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AW: Futterverarbeitung

Hallo miteinander,
ich habe auch oft das Problem. Was ist denn eine französiche Naht???
Hab ich noch gar nie gehört...
Grüßlis
Susi-Dorli
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  #8  
Alt 22.04.2012, 17:34
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AW: Futterverarbeitung

Nowak danke! Damit kann ich eine Menge anfangen.
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  #9  
Alt 22.04.2012, 19:59
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AW: Futterverarbeitung

Zitat:
Zitat von Susi-Dorli Beitrag anzeigen
ich habe auch oft das Problem. Was ist denn eine französiche Naht???
Hab ich noch gar nie gehört...
Grüßlis
Susi-Dorli
Schau mal hier.
__________________
Liebe Grüße
Christiane
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  #10  
Alt 22.04.2012, 20:24
Benutzerbild von heftfadenniete
heftfadenniete heftfadenniete ist offline
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AW: Futterverarbeitung

Hallo

Heute habe ich eine Damenjacke abgefüttert.
Das Futter zu zuschneiden ist nicht so einfach. Ich lege die einzelnen zugeschnittenen Stoffteile direkt auf das Futter drauf, mit vielen Stecknadeln, als Untergrund nehme ich dann meist einen rutschhemenden. Meist wird es der Teppich oder das Bügelbrett. Der Bezug ist mit Metallfäden ausgestattet, der ruscht nicht so wie andere.
Genäht wird es genau so wie der Oberstoff, dann rechts auf rechts gelegt.Zuerst nähe ich das Futter an den Belag an, zuletzt den Saum. Dann drehe ich das Ganze auf die rechte Seite.Die Ärmelnaht mache ich mit der Hand .da kann ich prüfen ob alles richtig sitzt. Ob das Schulterpolster an der Stelle ist wo es hin muß, ob der Ärmel richtig fällt usw. Es ist zwar eine heiden Arbeit, aber es ist Handarbeit , mit Deinen eigenen Händen geschaffen.

viel Spaß beim nähen heftfadenniete
__________________
Mit freundlichen Grüssen

heftfadebniete
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