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Nähen - gemeinsam und motiviert

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technisches Thema: Handstiche - genäht und gestickt

Nähen - gemeinsam und motiviert


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Alt 23.03.2012, 22:49  
technisches Thema: Handstiche - genäht und gestickt
elkaS elkaS ist offline 23.03.2012, 22:49
Bewertung: (1 votes - 5,00 average)

Tschuldigung. Das echte Leben hat mich ausgebremst.

Aber jetzt bin ich da und habe heute erstmal mit einem kleineren Projekt begonnen. Ich nähe eine Kissenhülle, natürlich vollständig von Hand, sonst macht's ja keinen Sinn. Wenn ich damit fertig bin, will ich mich an ein größeres Projekt wagen, an dem dann nicht nur genäht, sondern auch gestickt wird.

Nähen von Hand ist ja was, was manche Leute, die begeistert den Anlasser ihrer Nähmaschine durchtreten, nur äußert widerwillig oder gar nicht tun. Einst jedoch, nämlich vor der Erfindung der ersten wirklich brauchbaren Nähmaschine so um 1845 rum, war das Nähen von Hand laaaaaange Zeit ganz normal. Und eigentlich ist es auch gar nicht so schwer. Es dauert nur länger. Was es allgemein zu beachten gibt, erzähle ich später.

Jetzt zeige ich erstmal kurz den ersten Stich, den ich an meinem Projekt verwende:

DSC00238.jpg

Der Überwendlichstich. Er wird zur Kantenversäuberung genutzt. Man arbeitet von links nach rechts und sticht einfach immer von hinten nach vorne durch den Stoff.

Da ich mit dem Versäubern noch nicht fertig bin, wird es ein bisschen dauern, bis ich zum nächsten Stich komme.

Bis dahin!

__________________
Grüße
Kati

 
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elkaS
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» AW: technisches Thema: Handstiche - genäht und gestickt
26.03.2012, 00:20 #6
elkaS
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Guten Abend!

Inzwischen bin ich beim nächsten Stich angekommen. Ich habe die Kanten erst aufeinander gesteckt und dann mit einem Vorstich geheftet. So sieht der normale Vorstich aus, wenn man einfach in regelmäßigem Abstand von rechts nach links arbeitend oben in den Stoff sticht und dann wieder von unten nach oben usw.:

DSC00240.jpg

(Mein Kindernähbuch von 1984 unterscheidet zwischen Vor- und Heftstich und sagt, im Unterschied zum Vorstich sollten beim Heftstich die obenauf liegenden Stiche länger sein als die unteren. Ich handhabe das allerdings eher großzügig.)

Man kann den Stich auch nach Belieben versetzt nähen, wie ich es hier gemacht habe:

DSC00241.jpg

Das hat den Vorteil, dass sich die Stoffteile nicht am durchlaufenden Faden entlang gegeneinander verschieben können. Es hält also besser, was besonders für eine Anprobe, wenn man ein Kleidungsstück heftet, hilfreich sein kann. Beim einfachen Vorstich kann sich nämlich der Faden sehr leicht rausziehen, wenn man dran hängen bleibt.


Ich wollte zum Nähen von Hand noch ein paar Dinge loswerden.

Nadeln: Es gibt eine wahre Fülle von Handnähnadeln; kurze, lange, dicke, dünne, welche für besondere Anwendungen, welche mit besonderen Ören oder besonderen Spitzen wie Ball-Points, welche für bestimmte Materialien und weiß ich noch was alles... Wer es genau wissen will, fragt vielleicht einen Quilter. Ich glaube, die kennen sich besser aus als ich.
Wichtig ist jedenfalls bei der Auswahl der richtigen Nadel dasselbe wie bei der Auswahl einer Maschinennadel. Nadel, Stoff und Garn müssen aufeinander abgestimmt sein. Für einen dünnen Stoff verwendet man eine feine Nadel mit einem kleinen Ör und einen feinen Faden, bei einem dicken Stoff wählt man entsprechend.

Faden: Fadenstärke ist klar. Ein Problem, das beim Maschinennähen nicht auftritt, ist die Frage nach der Länge des Fadens. Auch dazu meldet mein Kindernähbuch einen Merksatz, nämlich den, dass der Nähfaden etwa 60 cm lang sein sollte. Je länger der Faden, umso höher angeblich die Gefahr, dass er sich zu sehr verzwirbelt oder gar verknotet. In diesem Zusammenhang Wissenswertes hat zuckerpuppe z.B. hier und bestimmt auch noch an anderen Stellen im Forum geschrieben.

Fingerschutz (Fingerhut): Ich benutze keinen, mag ich nicht. Kenn ich mich also auch nicht mit aus. Gute Ansprechpartner könnten auch hier Quilter sein.

Und jetzt noch ein guter Rat zum Schluss: Legt eure Handnähnadel immer separat ab oder steckt sie in ein Nadelkissen, Stoffstück, was auch immer, wenn ihr sie gerade nicht braucht. Das erspart viel Sucherei, z.B. in den Stecknadeln, aus denen ich gerade meine Nähnadel raussuchen musste, obwohl ich ein Nadelheft gleich nebendran liegen hatte.

DSC00239.jpg
__________________
Grüße
Kati
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» AW: technisches Thema: Handstiche - genäht und gestickt
26.03.2012, 08:31 #7
rory
Stellt eigenen Sessel auf
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Hihi,

das ist dann mal die "Nadel im Nadelhaufen" statt im "Heuhaufen".

Danke, dass Du dieses Thema angehst.

Mein größtes Problem beim Handnähen ist immer die Gleichmäßigkeit, aber ich vermute, dass wird wohl nur durch üben besser

Bei den Handnähnadeln greife ich offensichtlich immer daneben, die sind oft viel zu stumpf. Das ist besonders blöd, wenn man etwas unsichtbar (Saum) anähen will. Ob ich mich da auch mal bei den Quiltnadeln umschauen muss? Aber die sind doch wiederum so kurz, oder?

Ich gucke jedenfalls gespannt weiter zu!
__________________
LG, Anja
Benutzerbild von rory
 
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» AW: technisches Thema: Handstiche - genäht und gestickt
26.03.2012, 08:54 #8
rory
Stellt eigenen Sessel auf
Sterne für Mitgliedschaft:

Ok, ich muss wohl mal wieder shoppen gehen...

Danke für die Tipps.
__________________
LG, Anja
Benutzerbild von rory
 
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» AW: technisches Thema: Handstiche - genäht und gestickt
26.03.2012, 10:06 #9
Kissa88
Fängt an sich einzurichten
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Sehr interessanter Fred. Ich musste grad auch wieder aufs nähen von Hand umsteigen, weil ich es mit der Maschine mit Sicherheit nicht so ordentlich hinbekommen hätte. Es dauert zwar deutlich länger, aber Abends beim Fernseh gucken ist es eine nette Abwechslung, wenn man einfach nicht die Finger stillhalten kann

Nachdem ich mit einem Nadelsortiment aus dem 1 € Laden angefangen habe, womit ich nicht wirklich zufrieden war hab ich mir vor kurzem mal für 3,70 € eine Prym-Nadeln-Combi-Card gegönnt. Dazu gehören 50 Näh-, Stick- und Stopfnadeln + Einfädler und ich muss sagen, es näht sich mit den Nadeln klasse. Es ist eine gute Investition, wenn man nicht weiß, welche Nadellänge man bevorzugt und man vielleicht auch gerne gleich ein paar Stick- oder Stopfnadeln auf Vorrat hätte.Man weiß ja nie, wuzu man es mal braucht.

LG Franzi
 
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» AW: technisches Thema: Handstiche - genäht und gestickt
26.03.2012, 13:01 #10
stoffmadame
Mitgestalter(in) des virtuellen Nähzimmers
Sterne für Mitgliedschaft:

Sehr interessantes Thema, obwohl ich Handnähen meist zu vermeiden versuche

Zum Nähfaden möchte ich etwas ergänzen: Man kann wohl das Verdrehen und Vertüddeln vermeiden, je nachdem in welches Ende des Fadens man den Knoten macht (oder vernäht...): Ich meine, man nimmt das frisch abgeschnittene Ende.
Hängt mit der Richtung des Zwirnens zusammen.

Und zum Einfädeln: Ich liebe die Patentnadeln mit dem Schlitz im Öhr für Vernähfäden! Self-threading needles auf englisch. Sehr praktisch
__________________
Liebe Grüße,
stoffmadame
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