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Hosenschnittkonstruktion nach Müller

Fragen zu Schnitten


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  #16  
Alt 12.03.2012, 11:39
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AW: Hosenschnittkonstruktion nach Müller

Da könntest Du recht haben.

Deshalb habe ich bisher auch keine Hose gekauft nur zum Zerlegen - obwohl ich mal darüber nachgedacht habe, als hier ein Laden schloss und Jeans für 15 Euro abverkauft hat. Aber ich will die nächste Hose, die Auflösungserscheinungen zeigt, nicht reparieren sondern wirklich mal zerlegen, um den Unterschied zu sehen (bei mir ist immer der obere Bereich der ínneren Beinnaht das, was kaputt geht).

Fest sind die Stoffe - aber Elasthan hat mein derzeitiger Favorit nur 1%.
Ich versuche gerade mir eine Hose mit 48% Lycra vorzustellen - nein Danke.

LG Rita
__________________
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  #17  
Alt 12.03.2012, 11:42
Itsab Itsab ist offline
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AW: Hosenschnittkonstruktion nach Müller

Ich zitiere mal!

Zitat:
Zitat von Luthien Beitrag anzeigen
Hallo Basti!
So gerade, wie es noch bequem ist, habe ich die Hose schon gestellt und dabei die Schrittnaht auch tiefer ausgeschnitten. Am Hintern sitzt die Hose eigentlich super aus jedem Stoff. Querfalten, die es früher immer gab als meine Hosen noch schräger waren, gibt es glücklicherweise nicht mehr (die machen nämlich optisch einen breiten Hintern, was ich ganz gruselig finde )
Aus Wollstoff kann man tatsächlich eine wesentlich glattere Hose hinkriegen, das habe ich jetzt auch mal wieder festgestellt, weil ich notfallmässig letzte Woche eine neue schwarze Wollhose nähen musste. Meine "alte" (alt war die leider noch gar nicht ) hatte mitten im Stoff ein Loch.
Die Hose glattzukriegen, wenn man sie in der hinteren Mitte hochzieht funktioniert deshalb, weil dadurch die innere Beinnaht auch hochgezogen wird. Ich habe mal eine keilförmige Falte von der inneren Beinnaht zur Seitennaht abgesteckt, was den Rest des Oberschenkels glatt gemacht hat. Deshalb habe ich die Hoffnung, dass ich mit meiner jetzigen Idee (ist schon wieder eine leicht andere Variante) ein besseres Bild erreichen kann.

Zum Becken Vorschieben neige ich leider auch, versuche aber, mir das abzutrainieren. Dass dann Falten entstehen ist klar.

Meine neue Änderungsidee:
Wie gesagt habe ich eine Seitenlänge von 114/113cm ( eine Seite ist etwas länger als die andere) und eine Länge von der vorderen, bzw. hinteren Taillenmitte bis zum Boden von 111cm. Das ist doch unwichtig, oder? Wird bei der HAKA absolut nicht beachtet. Ist das bei den Damen von Bedeutung? Also wie äußert sich das? Bei den HAKA Hosen schneide ich die VM einfach etwas tiefer.. aber bloß aus optischen Gründen... ist eben heute so modern
Das bedeutet einerseits, dass mein Becken eher ellipsenförmig ist, also breiter als das Standardbecken, was ich durch ein kleineres Spaltmaß und eine geradere Hinterhose ausgeglichen habe. Gut! Richtig. Man kann den Spaltendurchmesser allerdings auch einfach mal messen und schauen, wie er dann zu den berechneten Maßen steht.
Letzte Woche habe ich irgendwo gelesen, dass der übliche Unterschied dieser beiden Maße 1-1,5cm beträgt. Wenn ich den Durchschnitt nehme, ist der Unterschied bei mir 2,5cm. Also mindestens 1cm zuviel.
Meine Hose ist mit einer Taillenerhöhung an der Seite von 1cm konstruiert, weil das damals im Hosenschnittkurs so empfohlen wurde. Eine hohe Hüfte, die die Taillenerhöhung überwinden müßte, habe ich auch nicht.
Bleiben von den 2,5cm also immer noch 1,5cm übrig. In dem Licht erscheinen mir die mystheriösen Falten am hinteren Oberschenkel plötzlich logisch, die Hose hängt in der Mitte durch. Das mit dem Hochziehen der Hinterhose ist aber so eine Sache. Wie stramm willst du später den Gürtel ziehen? Die rutschen irgendwann eben runter... vielleicht die Oberkante der Hose ein wenig hohl auszeichnen, so dass der Bund "zieht"... oder eine Passe einbauen. Das mache ich bei meinen lässigen Hosen. Passe einzeichnen, die Naht ein wenig aushohlen und die Hinterhose bekommt Zug. Allerdings nicht für lange... die Körperwärme gibt irgendwann ihr übriges und die Spannung ist raus.

Was mache ich jetzt mit meinem Schnittmuster:
Als erstes habe ich vor dem Spiegel die breiteste Stelle an meinem Oberschenkel markiert. Das ist nicht die Körperstelle mit dem größten Umfang, die liegt schon am Hintern, aber an der Stelle ragen die Oberschenkel halt am meisten zur Seite raus und müssen also von der Seitennaht überwunden werden.
An meinem Schnittmuster habe ich jetzt quer über das ganze Bein auf dieser Höhe am Vorder-und Hinterteil eine Linie gezogen, die genau rechtwinklig zum Fadenlauf verläuft. Diese Linie schneide ich jetzt sowohl von der inneren Beinnaht als auch von der Seitennaht aus bis zur Bügelfalte ein (Wichtig! Hinten ist die Bügelfalte nicht der Fadenlauf, es kommt darauf an, die Mitte des Hosenbeins zu treffen).
Ich will einen Unterschied von 1,5cm wegkriegen. Also teile ich diese 1,5cm durch 2 =0,75cm. An der inneren Beinnaht schiebe ich jetzt die Schnittkanten 0,75cm übereinander. Dadurch spreizen sich die Schnittkanten an der Seitennaht 0,75cm auseinander. Unter die Lücke klebe ich jetzt einen Streifen Schnittmusterfolie, um sie zu stabilisieren. Noch mit dem Kurvenlineal die Nähte ausgleichen, fertig!

Rein rechnerisch sollte ich jetzt einen passenden Hosenschnitt haben. Ob das wirklich so ist, wird meine Bettbezugprobehose zeigen, die ich heute gern zuschneiden möchte. Ich hoffe, das gibt keinen Katzenbart. Die Lösung ist allerdings nicht neu. Selbst geteste. Ab Knie "twisted" sie dann leicht und wenn du gehst und die Hose sich mitbewegt deutet das ganz krumme Beine an und ist bzw. war nicht bequem. Aber probier es aus!
Bettbezug? *LOL* Das ist so steif, oder nicht? Das wird Falten werfen ohne Ende, obwohl der Schnitt dann vielleicht gar nichts mehr dafür kann. Hast du nichts Fließendes? Ausprobieren!

P.S.: Basti, könntest Du mal bitte irgendwo erklären, wie man rein technisch irgendwas kurzbügelt? Ich weiß nicht, was ich da mit dem Bügeleisen tun muss. Dehnen kann ich mir ja noch vorstellen, aber kurzbügeln

Dehnen, nur andersherum! Oh mann... das ist nicht einfach zu erklären. Die Lösung von Rita weiter unten ist nicht wirklich gemeint, wenn es um das Kurzbügeln von Hosenbeinen geht. Du musst hier mit Querzügen arbeiten. Eisen heiß, viel Dampf. Die Hinterhose in der Mitte bzw. dort, wo auch später die Bügelfalte entstehen soll zusammenlegen. Bügelfalte ganz leicht einbügeln. So! Bügelbrett steht vor dir, rechte Hand das Eisen, linke Hand die Oberkante der Hinterhose, die Seitennaht zeigt von dir weg, die Bügelfalte liegt bei dir. Der Rest von den Hosenbeinen zeigt nach rechts. Dann (ich bügel von Knielinie aufwärts / der Bügelfalte entlang) ziehst du die Oberkante erstens zu dir und zweitens nach links hin weg. Mit dem Bügeleisen folgst du dem Zug der linken Hand schiebst aber die "Beule" die entsteht in Richtung Seitennaht und gehts dann mit dem Eisen in Richtung Seitennaht mit. Dann siehst du, wie sie sich einkräuselt. Jetzt wird die Weite eingebügelt. Die Seite wird kürzer. Ob man das versteht????????? Bei der nächsten Hose kann ich gerne Bilder machen... dauert wohl auch nicht mehr lange.

Aber selbst wenn ich mal rauskriegen würde, wie man richtig dressiert, nützt mir das für Baumwollhosen, die ich ja regelmässig in die Waschmaschine schmeissen muß, vermutlich wenig, oder? Nun... doch! Ist später nur mehr Bügelarbeit. Aber denk dran, bei dieser Lösung hast du eben IMMER eine Bügelfalte.
Und Wollhosen taugen im Sommer ja höchtens als Bürohose, und da ich nicht im Büro arbeite...

P.P.S.: So oft es geht möchte ich in Zukunft auch Röcke tragen, weil die einfach viel schöner an mir aussehen, aber leider geht es nicht ganz ohne Hosen. Manche Sachen sind in Röcken leider nicht möglich, z.b. Fahrradfahren (zumindest nicht in langen Röcken und kurze sind mir meist zu kalt).

P.P.P.S.: Hallo AndreaS.! Ich könnte mir vorstellen, dass Du mit so einer Änderung an Deiner Hose auch Erfolg haben könntest, wenn ich mir Deine Fotos ansehe. Wie groß ist denn bei Dir der Unterschied zwischen Seitenlänge und Vorn-/Hintenlänge?
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  #18  
Alt 12.03.2012, 12:20
Luthien Luthien ist offline
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AW: Hosenschnittkonstruktion nach Müller

Ich will die Hose hinten gar nicht hochziehen müssen, deshalb ja die Änderung
HAKA- und DOB-Hosen sind völlig anders, was ich feststellen musste als ich für meinen Mann eine HAKA-Hose erstellt habe.
Bei Damenhosen ist der Unterschied zwischen Seitenlänge und Vorderlänge sehr wichtig, weil Frauen ein viel breiteres Becken und eine sehr ausgeprägte Taille haben. Männer haben das ja eher nicht.
Was meinst Du, wie rund bei mir ein Formbund ist? Da käme ich mit ein Bisschen rundbügeln wie Du das machst nicht weit.
Und so weit raustehende Schenkelhälse wie ich, wirst Du als Mann auch nicht haben. Auch wenn manche Kampfemanzen das gern bestreiten: es gibt doch viele Unterschiede zwischen Männern und Frauen Und das ist auch gut so!
Blöd, dressieren ist also nur mit Bügelfalte möglich? Bäh, ich hasse Baumwollhosen mit Bügelfalte, weil diese blöde Falte nach jeder Wäsche komplett draussen ist bei Baumwolle, und ich sie dann mühevoll ohne Markierung komplett von vorn einbügeln muss.
Ausserdem trage ich im Winter zum Fahrradfahren ganz gern Cordhosen. Da ist eine Bügelfalte nicht möglich, sonst drückt man ja den Flor flach.

Auf Deinen Vorschlag hin habe ich jetzt mal die Spaltbreite nach der Methode gemessen, die Du mal irgendwo anders beschrieben hast und sie stimmt mit meiner Hosenspaltbreite überein. Sehr schön, eine Fehlerquelle weniger

P.S.: Mein Bettbezug ist aus Baumwollsatin, also vergleichbar mit der Baumwollgabardine, die ich noch auf Halde habe. Und er ist weich, überhaupt nicht steif. Was hast Du für Bettwäsche?

P.P.S.: Was meinst du mit "twistet ab Knie"? Drehen sich dann die Nähte nach vorn oder hinten? Warum?
__________________
Viele Grüsse an alle im Forum! Und danke für alle Antworten!

Geändert von Luthien (12.03.2012 um 12:31 Uhr)
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  #19  
Alt 12.03.2012, 14:07
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AW: Hosenschnittkonstruktion nach Müller

Hallo Luthien,

als ich deine letzte Beschreibung deiner Figur durchgelesen habe, kam mir ein Stichwort: "Reithosen".
Da musst du natürlich erst mal für die entsprechende Weite an dieser Stelle sorgen, wo die Hüftknochen (Oberschenkelhälse?) am weitesten herausstehen. Und dann kannst du die fehlende Seitenlänge genau dort einbauen, wo sie fehlt, indem du an dieser Stelle den Schnitt waagrecht zum Fadenlauf einschneidest und um diesen fehlenden Zentimeter aufdrehst. Bei Burda ("Nähen leicht gemacht") wird das etwas weiter oben gemacht für die hohe Hüfte.


LG
gundi
__________________
Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass der Wind sich dreht und der Realist hisst die Segel. (Sir William Adolphus Ward)
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  #20  
Alt 12.03.2012, 14:10
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AW: Hosenschnittkonstruktion nach Müller

Ok, das mit dem Spaltdurchmesser war auch mehr aus reinem Interesse

Was ich für Bettwäsche habe? Ich hatte mich vertan, dachte es ging hier um das Laken.... nicht um den Bezug der Decke...

Hoffe doch, es gibt mal Fotos?

Das mit den Unterschieden hab ich mal zur Kentniss genommen. Muss gestehen, dass ich bis dato nur für zwei Frauen Hosen konstruiert habe. Auch nach Müller aber allerdings ohne diese Zusatzmaße. Das war nur die Gesäßweite, Schritt- und Seitenlänge. Mehr brauchte es nicht. Die saßen beide jeweils gut.

Die Bügelfalten sind eigentlich nach dem Waschen nicht weg... aber wenn du sie eh nicht magst, dann ist es Wurst... bleiben sie halt draußen
In Cord wäre mir das auch too much... aber es soll ja Leute geben...
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hose anpassen , hose passform , hose schnittkonstruktion , hosenkorrektur

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