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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
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Theoriefrage: mehrlagige Konstruktionen, Dimensionierung, Falten vermeiden

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #6  
Alt 03.02.2012, 01:21
dan dan ist offline
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AW: Theoriefrage: mehrlagige Konstruktionen, Dimensionierung, Falten vermeiden

Also erstmal herzlichen Dank für die Antworten.

Meine Frage zielte gerade nicht auf ein konkretes Projekt ab. Sie war eher eine Konsequenz aus einem vorangegangenen. Und zwar habe ich letzte Tage mal so ein Multilayer-Teil gebaut, was außen eine Lage Tactel (als "glatter Abschluss"), dann ein Eschler-Softshell und drinnen ein Stretch-Fleece als Futter hat. Das ganze Konstrukt eng anliegend geschnitten mit der Idee, das Stück einerseits als unauffällige (sehr) warme Schicht unter "Zivilkleidung" tragen zu können, zum anderen an sehr kalten Tagen quasi als eine Art Unterzieh-Pullover bzw. Zwischenschicht nutzen zu können. Sowohl im Fahrradkontext wie auch im sonstigen Leben. Naja, und bei besagtem Projekt war mir halt noch mal krass aufgefallen, wie problematisch es werden kann, wenn bei mehrlagigen Konstruktionen völlig unterschiedliche Materialeigenschaften aufeinanderprallen.

In dem konkreten Fall war die Softshell-Lage die formgebende Schicht. So konnte ich mich bei dem elendig elastischen Tactel-Jersey am nur leicht quer-, aber nicht längselastischen Softshell orientieren. Und das Stretch-Fleece habe ich von vornherein ganz leicht vorgedehnt mit eingedoppelt bzw. "getripelt". Mit dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden. Wenn ich mir aber vorstelle, ein vergleichbares Stück nicht hauteng, sondern z. B. als normale Jacke nähen zu wollen/müssen, dann wird mir ganz anders. Insbesondere das Fleece als Futterschicht dürfte da ziemliche Probleme machen. Das hat nämlich die blöde Eigenschaft, über die Zeit etwas auszuleiern. Im Gegensatz dazu bleiben Softshell und auch die Tactel-Außenlage (die ich eigentlich nur aus optischen Gründen verbaut habe) ziemlich formstabil.

Ihr habt mir auf jeden Fall in den Antworten schon ein paar nette Stichworte gegeben, wo ich mal weiterrecherchieren werde. Denn mit den "professionellen" Details der Futterverarbeitung bin ich offengestanden überhaupt nicht vertraut. Ich bin ja als Autodidakt zum Nähen gekommen. Das, was ich mache, habe ich irgendwie nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" so für mich rausgefunden. Wobei ich für den Hausgebrauch mit den Ergebnissen bisher nicht unzufrieden war. Dennoch schaue ich natürlich ständig, was man irgendwie verbessern kann. Und wenn es irgendwo allgemeingültige Theorie zu bestimmten Themen gibt, dann lese ich mir sowas auch gern an. Daher auch meine Frage. Man muss ja nicht jeden Fehler wiederholen, den andere Menschen auch schon gemacht und anschließend eine Lösung dafür gefunden haben.

Ansonsten dann noch:

@jadzia: Elastisch oder nicht? Aktuell meist irgendwie elastisch, aber zukünftig vielleicht auch mal nicht.

@Phem: Also die Doppelei bekomme ich schon hin. Je nach dem, was ich da gerade verbastele, wird entweder vorher geheftet, abgesteckt oder einfach im Freiflug mit Augenmaß verarbeitet. Da bin ich mit den Ergebnissen bisher schon zufrieden gewesen. Wenn Du schreibst, dass es egal sei, dass das Futter eigentlich minimal kleiner sein müsste, nimmst Du aber auch Faltenwürfe inkauf, oder?

@FabricFish: Hast Du einen konkreten Buchtipp? Kurzrecherche nach "ABC des Schneiderhandwerks" ergab nur, dass es da wohl ein nicht mehr verfügbares Buch von 1949 geben solle...

Zunächst danke noch mal.
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  #7  
Alt 04.02.2012, 18:20
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AW: Theoriefrage: mehrlagige Konstruktionen, Dimensionierung, Falten vermeiden

Zitat:
Zitat von Doro-macht-mit Beitrag anzeigen
Vielleicht liest sie hier rein und gibt Tipps.
Ich glaube, da kann ich keine Tipps geben. Ich halte es nämlich für nicht besonders funktionell die drei genannten Stoffe (Tactel-Jersey, Softshell, Fleece) zusammen zu verarbeiten. Wenn überhaupt, würde ich daraus drei einzelne Shirts nähen, und diese übereinander tragen.

Zitat:
Zitat von dan Beitrag anzeigen
In dem konkreten Fall war die Softshell-Lage die formgebende Schicht. So konnte ich mich bei dem elendig elastischen Tactel-Jersey am nur leicht quer-, aber nicht längselastischen Softshell orientieren. Und das Stretch-Fleece habe ich von vornherein ganz leicht vorgedehnt mit eingedoppelt bzw. "getripelt".
Das besondere an Softshell ist ja eigentlich, dass er bereits aus mehreren, in Ihrer Funktion gut aufeinander abgestimmten Lagen besteht (außen glatt, innen weich, dazwischen evtl. eine Membran).
Seine maximalen Stärken kann er eigentlich nur solo unter Beweis stellen.
Aus welchem Grund hast Du ihn als Zwischenlage gewählt?

Eine pauschale Regel für die Verarbeitung mehrerer Schichten kann es meiner Meinung nach gar nicht geben. Die Planung hängt in jedem einzelnen Fall von den konkret zu kombinierenden Stoffen, dem vorgesehenen Schnitt, dem Einsatzzweck und nicht zuletzt dem persönlichen Geschmack ab.

schöne Grüße, Rosa
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  #8  
Alt 04.02.2012, 23:24
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AW: Theoriefrage: mehrlagige Konstruktionen, Dimensionierung, Falten vermeiden

Zitat:
Zitat von rosameyer Beitrag anzeigen
Ich glaube, da kann ich keine Tipps geben. Ich halte es nämlich für nicht besonders funktionell die drei genannten Stoffe (Tactel-Jersey, Softshell, Fleece) zusammen zu verarbeiten. Wenn überhaupt, würde ich daraus drei einzelne Shirts nähen, und diese übereinander tragen.
Ich habe damit gerechnet, dass diese kritische Anmerkung kommen könnte.

Eigentlich kann man sich bei besagtem Oberteil das Tactel schon mal wegdenken. Das ist quasi nur ein "funktionsfreies" Obermaterial. Denn das Eschler-Softshell, was ich da verbaut habe, ist nach außen nur mit einer ganz dünnen Faserschicht kaschiert. Und die sieht nichtmal so toll aus, für meinen Geschmack zumindest. Also mußte da irgendwas drüber.

Die Kombination aus Softshell und dünnem Fleece finde ich eigentlich so unpassend nicht. Das dünne Fleece schafft zum Körper hin ein definiertes Luftpolster und ist durchaus atmungsaktiv. Es ist halt nur ein dünnes Fleece.

Dass ich mir überhaupt so ein Mehrlagen-Teil zu einem Kleidungsstück verarbeitet habe hat den ganz einfachen Grund, dass das Handling einfacher ist (schnell an-/ausziehbar) und in Summe weniger Scheuerkanten vorhanden sind. Zwiebelprinzip ist ja wunderschön und flexibel. Ich habe auch Unmengen an Funktionsklamotten. Aber manchmal nervt es einfach, wenn man für Anziehen/Ausziehen jeweils mehr als 5 Minuten einkalkulieren muss. Daher fange ich im Moment an, verstärkt "Schichtenkombis" zu bauen - und experimentiere da auch ein wenig rum. Mag sein, dass sich irgendwas davon auf Dauer als völlig unpraktikabel herausstellt. Aber ein paar Stücke haben sich schon als recht nützlich erwiesen. Und zumindest bisher macht auch diese etwas merkwürdig anmutende Tactel/Softshell/Fleece-Kombi den Eindruck, dass sie durchaus für mich in die Kategorie "nützlich" fällt...


Bezogen auf das eigentliche Ausgangsthema bzw. die Frage möchte ich aber anmerken, dass es mir um dieses konkrete Teil gar nicht geht. Das ist ja schon da und funktioniert. Die Frage war eher allgemeiner Natur...
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  #9  
Alt 05.02.2012, 12:39
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AW: Theoriefrage: mehrlagige Konstruktionen, Dimensionierung, Falten vermeiden

Zitat:
Zitat von dan Beitrag anzeigen
Bezogen auf das eigentliche Ausgangsthema bzw. die Frage möchte ich aber anmerken, dass es mir um dieses konkrete Teil gar nicht geht. Das ist ja schon da und funktioniert. Die Frage war eher allgemeiner Natur...
Da hatte ich ja bereits was zu geschrieben:

Zitat:
Zitat von rosameyer Beitrag anzeigen
Eine pauschale Regel für die Verarbeitung mehrerer Schichten kann es meiner Meinung nach gar nicht geben. Die Planung hängt in jedem einzelnen Fall von den konkret zu kombinierenden Stoffen, dem vorgesehenen Schnitt, dem Einsatzzweck und nicht zuletzt dem persönlichen Geschmack ab.
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  #10  
Alt 16.02.2012, 02:38
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AW: Theoriefrage: mehrlagige Konstruktionen, Dimensionierung, Falten vermeiden

dir geht es ja jetzt um die weiten teile und da elastisches material sich bei einem weiten kleidungsstück ja nicht wirklich dehnt kann man das wie unelastisches behandeln, man schneidet ja eh nicht gedehnt zu, also kann ich dir schon sowas wie ne grobe pauschale geben. verarbeitest du mehrere lagen als eine muß die innerste lage, die am nächsten zum körper liegt die engste sein, die äußerste die weiteste. einfach wegen der körperrundung (wie im stadion auf der tartanbahn, da ist die äußere auch länger als die innere), wieviel das ist hängt von den stoffen ab

in der länge sind sie bei gleichen stoffen gleich, wenn einer weicher ist hängt er durch, dh der muß dann kürzer (das mußt du wirklich ausprobieren).
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