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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #36  
Alt 01.02.2012, 13:44
Benutzerbild von Nähbaerchen
Nähbaerchen Nähbaerchen ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Zitat:
Zitat von Nera Beitrag anzeigen
Nochmal,
wenn ein Gewerbe vom Finanzamt als Liebhaberei eingestuft wird, wie ist das dann mit den Kosten für Berufsgenossenschaf, GEZ und was es da so alles noch gibt?
Auf der einen Seite sind ja die Einnahmen, auf der anderen die Kosten. Wenn die Kosten höher sind als die Einnahmen, entsteht ein Verlust. Der Überschuss an Kosten wirkt sich dann nicht einkommensteuermindernd aus.

lg Nähbaerchen
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  #37  
Alt 01.02.2012, 14:01
meinemein meinemein ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Ich glaube, dass viele das ganze Drumherum einfach unterschätzen und sich auch trotz Gewerbe nicht um Haftpflicht, Verpackungsverordnung und Co kümmern.

Eben weil man durch Dawanda und auch auf vielen Hobby- und Künstlermärkten von vielen vorgelebt bekommt, dass sich diese Sachen verkaufen lassen.

Ich habe angenfangen für meine Kinder zu nähen, da ich lange alleinerziehend war und mir die tollen Sachen einfach nicht leisten konnte.
Angesprochen wurde ich öfter darauf und auch schon vor 10 Jahren wurde mir dazu geraten, die Sachen doch zu verkaufen.
Damals habe ich noch dankend abgelehnt ;-)

Mittlerweile sind meine Kinder so weit, dass sie nicht mehr alles bunt und verspielt haben wollen. Mit Patchdecken und Kissen sind sie auch ausgestattet, so dass ich mit meinem Hobby dagestanden bin, ohne jemanden, der meine Sachen haben wollte.

Meine Schwiegermutter ist Handarbeitslehrerin und fährt 2-3 mal im Jahr auf Hobbymärkte. Sie hat mich überredet, mir das Ganze einfach mal anzusehen.

Da ich die Sachen allerdings "legal" verkaufen wollte, habe ich mich um einen Gewerbeschein gekümmert.
Mir war durchaus bewusst, dass ich davon nicht reich werden kann.

Wenn man jedoch am Ball bleibt und ehrlich sich selbst gegenüber bleibt (auch fähig ist, das Selbstgenähte mit kritischen Augen zu betrachten), kann man sich zumindest sein Hobby damit finanzieren.

Was gekauft wird entscheide ja nicht ich, sondern immer noch der Kunde.
Sollte etwas nicht ordentlich verarbeitet sein, so gibt es beim gewerblichen Verkäufer doch immerhin ein Rückgaberecht, was ich bei den vielen "privaten" einfach vermisse.

Diese können nämlich im Gegensatz zum gewerblichen Verkäufer sagen:
"ÄtschBätsch, gekauft wie gesehen, Rückgabe nicht möglich!"

Da geht mir die Hutschnur manchmal hoch, aber nicht bei jemanden, der zumindest versucht das Ganze irgendwie nach rechtlichen Grundlagen aufzuziehen.

Steht man dann auf einem Hobbymarkt und kann die Ware -im Gegensatz zu Dawanda- befühlen und testen, sehe ich absolut kein Problem darin, dass das Genähte von jemanden ist, der evtl. erst seit 6 Monaten an der Maschine sitzt (interessiert mich dann auch nicht, wenn für mich alles passt).

Liebe Grüße
Nine
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  #38  
Alt 01.02.2012, 14:07
noiram noiram ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Vielen ist auch gar nicht bewusst, wie schnell man zum gewerblichen Verkäufer wird. Das entscheidet nämlich nicht der Verkäufer allein, auch dafür gibt es in unserem Rechtsstaat viele Regeln - und wenn man sich gerade bei Dawanda, Ebay etc mal genauer umschaut, so sind die "privaten Verkäufer" dort oftmals gar nicht mehr wirklich "private Verkäufer". Das heißt, sie müssen trotzdem das Rückgaberecht gewähren (u.a.).

Solange bis sie abgemahnt werden .... und dann ist das Geschrei groß!

Liebe Grüße
Marion
__________________
Liebe Grüße
Marion



Im World Wide Web kennt man mich auch als MoorDeko
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  #39  
Alt 01.02.2012, 14:58
JoLe JoLe ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Vor ein paar Tagen suchte ich bei ebay Neopren als Unterlage für ein Hundehalsband und bin dabei *tätä* auf einen Verkäufer von Hundehalsbändern gestoßen. Aus Interesse habe ich mal genau draufgeschaut: Es sollte 3,50 Euro kosten... Ehrlich:das unterschreitet die Materialkosten (eine oderntliche Schließe kostet schon 1 Euro). Ich war sehr schockiert. Daraufhin habe ich bei Dawanda reingeschaut und muss sagen: ich habe echt einen Schock bekommen und gedacht "so gut (oder eher so schlecht) nähe ich auch"... UND ich würde niemals verkaufen. 1. habe ich einen gut bezahlten Beruf, der mir als Pflicht vollkommen genügt und 2. sind meine Künste sicher nicht gut genug... Manche leiden da wohl wirklich unter Selbstüberschätzung!
Ich verschenke gerne etwas an Menschen, die sich über selbstgenähte Dinge freuen, aber es ist und bleibt ein Hobby!
Spannend ist auch der Boom der Läden, in denen Selbstgemachtes verkauft wird. Wie ich das finde, weiß ich allerdings noch nicht. Für mich käme es ganz sicher nicht in Frage!
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  #40  
Alt 01.02.2012, 15:08
Benutzerbild von Ulrike1969
Ulrike1969 Ulrike1969 ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Zitat:
Zitat von Drehorgelfrau Beitrag anzeigen

Letzte Jahr habe ich wirklich ganz auf die Schnelle ein Ringkissen und ein Hundegeschirr gebraucht.
Habe ich dann auch bei zwei netten Damen bestellt. Das Resultat: Ringkissen total schief zugeschnitten und genauso schief genäht, konnte es so nicht verschenken.
Musste alles auftrennen und wieder nähen. Nie wieder.
Unser Hund hatte das Geschirr einmal getragen und stand beim Spaziergang dann nackich da. Marke Billheimer, nämlich keine Ahnung vom Nähen.
Konntest du das nicht retournieren? Ich meine, wer bei Dawanda verkauft ist gewerblich und muss daher die Ware zurücknehmen.

Bei privaten Verkäufern kaufe ich grundsätzlich keine Neuware, hatte da schon mal Ärger und diese Konsequenz hat mich vor weiteren Fehlgriffen bisher geschützt.

@all

ich wundere mich auch immer wieder über die Fragen von scheinbaren Näh-Neulingen - heute morgen bei der Frage nach Verkaufsmöglichkeiten habe ich mich gleich auf die Finger gesetzt
Also wer nicht weiß, was er an wen verkaufen kann...... das ist Grundlage des kaufmännischen Handelns, oder?

Ich wurde im Laufe der Jahre auch schon gefragt, ob ich etwas nähen kann, aber in den seltensten Fällen sind Leute wirklich bereit es angemessen zu bezahlen. Daher bleibts i.d.R. bei der Frage an sich.

Selbständig machen mit der Näherei, ich habe es mir schon mehrmals überlegt. Gerade weil immer mal Nachfragen kamen. Bei genaueren Nachdenken bzw. kaufmännischer Kalkulation bin ich dann immer wieder davon abgekommen. Auch zweifle ich an meinen Fähigkeiten, mal mehr mal weniger - aber frau kann ihr Angebot auch auf das einschränken, was sie wirklich kann.
Leben davon kann man nicht (oder nicht so schnell), da bräuchte man die passende kaufkräftige Kundschaft schon vor der Existenzgründung.

LG

Ulrike
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