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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #201  
Alt 09.02.2012, 21:31
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Nähbaerchen Nähbaerchen ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Ja Annette, dafür wird man dann zum allerbeliebtesten Haßobjekt allderjenigen, die allein nichts auf die Reihe bringen. Ich habe da meine einschlägigen Erfahrungen.

Manche Leute brauchen ein Rezept, um ein Ei zu kochen.....

lg Nähbaerchen
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  #202  
Alt 09.02.2012, 21:45
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Hallo Ihr Lieben,

ich habe erst gelesen bis Beitrag 179, und wollte den Rest lesen, bevor ich dazu mich weiter äussere, nun sind wird bei 246, nun gut, dass wird wohl erst nächste Woche - spannende Diskussion

Hat jemand heute den Newsletter von Farbenmix erhalten?
Daher er auf der Startseite von Farbenmix steht, ist es ja ein Geheimnis, und ich erlaube mir einen Satz daraus.
Dort wird u.a. ein neues Ebook angeboten, im dem Satz
Perfekt für alle, die ihre Modelle übers Web verkaufen!
Nur damit das hier nicht falsch verstanden wird: ich finde manche Sachen von Farbenmix schön und andere eher nicht so. Weder bin ich Hyper-Fan noch gegen Sachen von Farbenmix.
Aber dieses Ebook, gerade an Anlehnung zu dieser Diskussion gibt mir etwas zu denken... wie ich das genau finde, weiss ich noch garnicht...
Das die Erstellerin dieses Ebookes auch Seminare für "Existenzgründer mit DaWanda" abieten, macht das ganze - für mich - noch ein wenig denkwürdiger...

Liebe Grüsse
Silvia
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  #203  
Alt 09.02.2012, 23:06
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Es war nicht meine Absicht, alle Dawanda Verkäufer über einen Kamm zu scheren und ich habe an mehreren Stellen betont, dass ich nicht Menschen mit einem durchdachten Plan anspreche.

Nicht, dass ich mich jetzt wirklich angesprochen fühle, aber ich hab den Thread ja gestartet, und wollte das nochmal klar äußern.
__________________
LG, Vanilia
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  #204  
Alt 09.02.2012, 23:28
Heikejessi Heikejessi ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Nö Jennifer, das war nicht falsch.

Ich bewundere deine genähten Sachen und man merkt ihnen an, wieviel Liebe darin steckt.

Ehrlich, ich finde das toll, wie du das machst.

Ich find´s aber genauso lächerlich, wenn hier jemand neu aufschlägt, nach einer Billigmaschine fragt, die nur Schrottwert hat und im dritten Post schreibt, wo verkaufe ich am besten meine Sachen.

Ich habe auch schon öfter darüber nachgedacht mich selbständig zu machen, ich lasse es aber, weil ich glaube, der Markt ist mittlerweile zu überlaufen. Ich kann das Rad leider nicht mehr neu erfinden.

Ich hatte gestern ein Gespräch mit einer Bekannten, die einen selbstgestrickten tollen Schal um hatte. Eine Bekannte von ihr hat ihn ihr gestrickt. Ich habe sie gefragt, was sie bereit sei, dafür zu zahlen, wenn sie ihn kaufen müsste. Da sie Ahnung von der Handarbeitsmaterie hatte, meinte sie, dass sie ihn für 80 - 90 Euro kaufen würde.

Wer ist bereit, sich für relativ viel Geld einen Schal zu kaufen? Ich behaupte jetzt mal, die wenigsten Menschen.

Ich glaube, die Handarbeit und der Verkauf ist ein sehr sehr hartes Geschäft, wo man immer bei bleiben muss, sonst ist man weg vom Fenster.

LG Heike
__________________
LG Heike
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  #205  
Alt 11.02.2012, 19:03
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cochlea cochlea ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Hallo rundum,

habe jetzt doch den Thread komplett gelesen. Und bin – hm – erstaunt über soviel Ignoranz anderen Lebensformen gegenüber und: auch Neid.

Zitat:
Zitat von Vanilia Beitrag anzeigen
[…] weil ich gerne Angestellte bin, mit den entsprechenden Sicherheiten, die das Angestelltenleben eben so mit sich bringt.
Das dachte ich von mir auch. Aber als ob das so frei wählbar wäre. Bei einer Arbeitslosenquote von x%, kriegt nicht jede eine Festanstellung ab.

Zitat:
Zitat von Vanilia Beitrag anzeigen
[…] Ich bin halt der altmodischen Meinung, dass man Dinge besonders gut können muss, um sich überhaupt auch nur ansatzweise zu überlegen, ob man diese Produkte/Dienstleistungen für Geld an andere Menschen weitergibt.
Das ist in der Tat eine ziemlich altmodische Meinung (das meine ich nicht negativ und will dich nicht dissen). Tatsächlich – wenn es denn je so war –, (dann) ist das nicht mehr so. Das betrifft aber nicht nur Leute, die mit Produkt oder Dienstleistung xyz versuchen, selbständig über die Runden zu kommen, das triffst du in jedem Betrieb.

Also, wenn du das wirklich konsequent so sehen wolltest, dann dürften ziemlich viele Leute ihre Jobs nicht haben.

Soll ich mich da jetzt ereifern? Ich sehe das wenig als jeweils persönliches Ungenügen, sondern ich sehe einen grundsätzlichen Fehler im System, das „Übrige“ produziert und aussondert, um den Zusammenhalt derer, die bleiben dürfen, zu gewährleisten und Motivationsanreize zu schaffen, weiterhin zu funktionieren.

Zitat:
Zitat von Chaosmamaxxl Beitrag anzeigen
[…] Natürlich habe ich auch einen "anständigen Beruf" erlernt, mit dem ich sehr lange meine Brötchen und auch die Butter dazu verdient habe...

Vor ein paar Jahren hatte ich eine Lebenskrise, die mich dazu gebracht hat, mein Leben komplett zu verändern... Ich war sehr krank, und brauchte 2 Jahre um wieder an einem normalen Leben teilzunehmen. Ein Schritt dahin war es, mich wieder intensiv mit der Fotografie zu beschäftigen, Kurse zu belegen, mir das nötige Zubehör anzuschaffen usw. Nach einer Weile frugen nicht nur Freunde und Bekannte nach Fotos sondern immer mehr "Fremde", sodass ich langsam aber sicher hauptberuflich Fotografiert habe.
Zitat:
Zitat von Vanilia Beitrag anzeigen
[…] Ich persönlich würde mich niemals mit meiner Näherei selbständig machen, denn dafür kann ich andere Dinge zu gut, mit denen sich mehr verdienen lassen würde.
Liebe Vanilia, ich weiß, das klingt jetzt sarkastisch, aber ich bin ehrlich gespannt, was du nach der von Chaosmamaxxl in Post 189 beschriebenen Lebenskrise tun wirst. (Es geht nicht um dich; du hast argloserweise das Stichwort dafür eingebracht …)

Zitat:
Zitat von Aficionada Beitrag anzeigen
[…] Besonders kuschelig ist's, wenn Vater Staat seinen Beitrag in Form von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss leistet ...
Auch wenn das schon geschrieben wurde: Nein. Das ist alles andere als kuschelig. Das ist Horrortrip pur.

Zitat:
Zitat von Chaosmamaxxl Beitrag anzeigen
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle Selbstständigen... prüft mal euer Angebot genau und schaut nach, ob ihr in die Künstlerversicherung kommen könnt, da hat man Kranken- und Rentenversicherung zum halben Preis.
So, wie du das hier schreibst, ist das leider ziemlicher Quatsch, der dann auch ganz schön viel Unsinn produziert hat.

Die Künstlersozialkasse wurde 1983 eingerichtet, weil die selbständigen Künstler und Publizisten schon damals ähnlich prekarisiert waren wie heute viele weitere Berufsgruppen. Die Künstlersozialkasse bietet nicht „Sozialversicherung zum halben Preis“, sondern Sozialversicherung zu vergleichbaren Konditionen, wie sie sonst pflichtversicherte Arbeiter und Angestellte erhalten.

Im Textilbereich (darum geht es in diesem Thread ja wohl) gehören Mode- und Textildesigner zu den über die Künstlersozialkasse versicherten Berufsgruppen.

Zitat:
Zitat von Aficionada Beitrag anzeigen
Ja klar, warum sollte man das System auch nicht (aus)nutzen.

Und den Business-Plan schreibt ihr bestimmt auch nur wegen des Überbrückungsgeldes und des Existenzgründungszuschusses.
Und wenn es so wäre?

Der Businessplan krankt doch daran, dass er nur die marktwirtschaftlichen Aspekte einer Selbständigkeit berücksichtigt. Niemand fragt nach den persönlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgekosten.

Ist es besser, keinen Existenzgründungszuschuss, kein Überbrückungsgeld, kein Einstiegsgeld zu erhalten, weil der Businessplan leider keine Tragfähigkeit der anvisierten Selbständigkeit erwarten lässt – dafür dann aber innerhalb einiger weiterer Monate Bezugs der ach-so-bequemen sozialen Transferleistungen in der Depression zu landen und für den Rest eines mutmaßlichen Erwerbslebens – also derzeit bis 67, demnächst dann bis 93 … – erwerbsunfähig zu sein?

Zitat:
Zitat von Doro-macht-mit Beitrag anzeigen
geht auch nur, wenn andere zum vollen Preis Kranken- und Rentenversicherung zahlen. Als ob ich das dicke Geld verdienen würde, aber andere können so gut von meinen vollen Abgaben leben. Kein Wunder dass die Rente immer kleiner und ich immer mehr beim Arzt dazu zahlen muss. Irgendwas mache ich wohl falsch.
Da sich das auf den Hinweis zur Künstlersozialkasse bezieht. Nein. Die Versicherten in der Künstlersozialkasse zahlen – in Abhängigkeit vom erzielten Gewinn – so viel oder so wenig Krankenversicherungsbeiträge wie du als Angestellte auch (und sind auch genauso in den gesetzlichen Krankenkassen oder Ersatzkassen versichert). Der andere Anteil – bei Angestellten Arbeitgeberanteil – setzt sich bei Versicherten in der Künstlersozialversicherung aus Künstlersozialabgabe und Steuermitteln zusammen.

Künstlersozialabgabe muss von den Auftraggebern abgeführt werden, die Dienstleistungen von Selbständigen „kaufen“, die in der Künstlersozialkasse versichert sein könnten. Wer versucht, sich um diese Abgabe drumrum zu mogeln, begeht Sozialbetrug.

Und der Steueranteil. Ich persönlich finde, dass in unserem Land Steuern auch für unnötigere Dinge ausgegeben werden, als selbständigen Künstlern und Publizisten die Möglichkeit zu geben, ihre Pflichtversicherung zu finanzieren.

Das ganze System der Künstlersozialversicherung ist heftig umkämpft, insbesondere die Frage, wer zum Personenkreis der in der Künstlersozialkasse Versicherten gehören darf. Das liegt in der Natur der Sache. Und es verändert sich, genauso wie sich das Gefüge verändert, wie Menschen von ihrer Arbeit (mit Kopf oder Händen oder sonstwie) leben können.

Zitat:
Zitat von dan Beitrag anzeigen
[…] Ich sehe halt hier in Berlin eine ganze "Pseudo-Gründungs-Maschinerie". Viele Leute, die von vornherein gar nicht planen, nachhaltig selbständig im Wortsinne tätig zu sein. Sondern das Instrumentarium nutzen, um z. B. mal für 2 Jahre die Situation zu überbrücken. Die Rechnung sieht dann so aus, dass man mit einer Scheinselbständigkeit über 2 Jahre ein gewisses Maß an Geld einfahren kann, dann noch 6-12 Monate die Zuschüsse mitnimmt, und beides in Summe reicht dann so irgendwie. Und nach 2 Jahren geht das Spiel halt in einer anderen Branche wieder von vorn los. Meine dumpfe Vermutung ist, dass auf 10 gewährte Gründungszuschüsse nur ein "echter" Unternehmer kommt. Die restlichen neun sind lediglich Leute, die vom Staat eine Prämie kassieren, damit sie aus der Statistik fallen...
Tja ähm – und wenn das oberste Ziel der Arbeitsagenturen und Jobcenter genau das ist, die Leute „aus der Statistik“ zu haben?

So sehr ich verstehen kann, dass dich das wurmt, nervt, ärgert …
… und so sehr ich auch finde, dass das alles sehr kritisch zu sehen ist – tun sich die Leute damit wirklich was Gutes?

… vielleicht ist es ja trotzdem ganz schlicht volkswirtschaftlich sehr viel günstiger, diese Zusschüsse zu bezahlen als die Leute ans marode Gesundheitssystem zu übergeben.

Traurigerweise macht diese Art der „Selbständigkeit“ die Leute auch nicht gesünder als durchschnittliche Manager mit Burn-Out-Syndrom ab 35 in einem durchschnittlichen Großbetrieb.

Also @rundum: Denkt bitte mal nach, wer wirklich auf wessen Kosten lebt, bevor ihr euch irgendwelchem merkwürdigen Sozialneid hingebt.

… und dann dürft ihr mich steinigen …

Nachdenkliche Grüße
Cochlea
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