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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #186  
Alt 07.02.2012, 22:01
Chaosmamaxxl Chaosmamaxxl ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Zitat:
Zitat von Buroni Beitrag anzeigen
Sorry, aber da hast du etwas missverstanden.

Nebengewerbe heisst nicht, dass man schwarz arbeitet, sondern, dass man es NEBEN seinem "richtigen" Job macht, Selbstständigkeit bedeutet zumindest für mich, dass man eben die Tätigkeit in Vollzeit ausführt und keine andere Festanstellung hat - bei beiden Varianten meldet man ein Gewerbe an (keine Angst, die zahlen auch steuern...) aber bei der Selbstständigkeit muss man sich eben auch so versichern und da kostet die Krankenkasse dann mal eben so pauschal 300,-€ aufwärts, man bekommt für den Zeitrahmen keine Rente etc.
Und das ist eben schon ein kleiner Unterschied... und hat nix mit legal oder illegal zu tun.
pssssst... *tuschel*
Genau deswegen unterscheidet man das heutzutage auch in Kleingewerbe und Vollgewerbe...

Manchmal ist nämlich der Vollzeitjob "nur rumsitzen" und das Gewerbe die richtige Arbeit
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  #187  
Alt 07.02.2012, 22:12
Chaosmamaxxl Chaosmamaxxl ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Zitat:
Zitat von dan Beitrag anzeigen
Wenn ich alle Jubeljahre tatsächlich mal etwas verkaufe, was unter Einsatz einer Nähmaschine entstanden ist, dann handelt es sich um Spezialkrempel, der mit einem meiner beiden Gewerbe zu tun hat. Da steht dann nicht das Nähen im Vordergrund, sondern die Nähmaschine wird halt auch mal benutzt, so wie bei anderen Dingen auch mal andere Werkzeuge zum Einsatz kommen. (Und ja, ich schreibe Rechnungen, weise Mehrwertsteuer aus, und überhaupt...)
Ich nutze meine Nähmaschine auch für mein Gewerbe... aber verkaufen würde ich das Genähte nicht... *grusel* Aber meine Sachen müssen auch nur einen Tag bzw eine Fotosession halten...
Wenn ich was für mich selber nähe, bin ich sehr pingelig... von daher würde ich den Schiefnahtverkäuferinnen sicher die Ware um die Ohren schleudern... Manchmal bin ich halt gerne Zicke *seufz* Aber wir schweifen ab...

Zitat:
Zitat von dan Beitrag anzeigen
Was das "Mindestlohn"-Thema angeht, so halte ich einen solchen zwar grundsätzlich für sinnvoll. Er würde im speziellen für Selbständige aber nichts bringen. Und gerade in der Textilbranche findet ja ein guter Teil der Arbeit bei selbständigen Heimunternehmern statt. Insofern würde die Textilbranche von Mindestlöhnen nicht profitieren.
Naja.. indirekt würde es schon nutzen, die Preisspirale würde nicht weiter nach unten ziehen... und wenn die Konkurrenz nicht mehr billiger Anbieten darf, kommt auch der Einzelunternehmer schneller auf sein Geld...


Zitat:
Zitat von dan Beitrag anzeigen
Wesentlich sinnvoller fände ich es, wenn diese ganze Gründungszuschuss-und-Aufstockerei-Klamotte mal wirkungsvoll abgestellt würde. Es nervt nämlich, wenn man als Selbständiger, der den Anspruch an sich selbst hat, ohne staatliche Subventionen auszukommen, ständig mit Leuten konkurrieren muss, die ein sonniges Leben führen können, weil sie a) 3/4 des Lebensunterhaltes vom Steuerzahler in den Ar*** geblasen bekommen, b) das letzte Viertel ihres Finanzbedarfes dann auch noch lässig mit Dumpingpreisen reinfahren können, c) damit preislich seriöse Anbieter regelmäßig auskonkurrieren und d) man diese Schweinepriester dann auch noch mit seinen monatlichen Überweisungen ans Finanzamt subventionieren darf.
Auch hier ein kräftiges Jein...
Diese Zuschüsse finde ich an und für sich schon sinnvoll, und sie geben vielen Menschen eine Starthilfe, wenn sie es denn brauchen. AAAAAAber... Ich finde, dass nicht jeder Web- oder Nageldesigner solche Hilfen bekommen sollte... Es sollte einzig dazu verwendet werden Arbeitsplätze zu schaffen. Also müssten nur die Konditionen zu denen man das Geld bekommen kann geändert werden, die Hürde sollte sehr viel höher hängen.

btw... in meinem nächsten Leben mache ich ein Finanzamt auf... Dann habe ICH den großteil meines Geldes....
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  #188  
Alt 07.02.2012, 22:22
dan dan ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

@Chaosmamaxxl:

Ein Mindestlohn würde zwar einerseits Angestellten aller Art eine Sicherheit geben, mit einer Vollzeit-Tätigkeit auch tatsächlich genügend Geld aufs Konto zu bekommen, um davon leben zu können. Gleichzeitig würde er allerdings leider auch dazu führen, dass diejenigen Branchen, in denen es nur irgendwie möglich ist, per Outsourcing solche Mindestlöhne zu umgehen, dies auch tun würden. Das ist gerade im Bereich der Textilindustrie definitiv gegeben. Eine klassische Lohnnäherin beispielsweise, die heute teilweise sogar noch angestellt von zu Hause arbeitet (ja, das gibt es noch), wäre dann garantiert nicht mehr angestellt. Sondern würde als (Schein-)Selbständige mit nur einem Hauptauftraggeber arbeiten. Und schon wäre der Mindestlohn umgangen. Mit dem zweiten Nebeneffekt, dass auch die soziale Absicherung komplett flöten ginge.

Was die Gründungszuschüsse und das von Dir angesprochene Schaffen von Arbeitsplätzen angeht: Wer heute als Unternehmer neue Arbeitsplätze in seinem Betrieb schafft, hat völlig unabhängig von den Gründungszuschüssen eh schon die Möglichkeit, sich das für die ersten Monate vom Arbeitsamt subventionieren zu lassen. Da werden dann z. B. für 3 oder 6 Monate beispielsweise die Sozialleistungen vom Amt getragen. Insofern würde die Förderung der Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze nicht verschlechtert, wenn die Gründungszuschüsse schlicht gestrichen würden.

Ich sehe halt hier in Berlin eine ganze "Pseudo-Gründungs-Maschinerie". Viele Leute, die von vornherein gar nicht planen, nachhaltig selbständig im Wortsinne tätig zu sein. Sondern das Instrumentarium nutzen, um z. B. mal für 2 Jahre die Situation zu überbrücken. Die Rechnung sieht dann so aus, dass man mit einer Scheinselbständigkeit über 2 Jahre ein gewisses Maß an Geld einfahren kann, dann noch 6-12 Monate die Zuschüsse mitnimmt, und beides in Summe reicht dann so irgendwie. Und nach 2 Jahren geht das Spiel halt in einer anderen Branche wieder von vorn los. Meine dumpfe Vermutung ist, dass auf 10 gewährte Gründungszuschüsse nur ein "echter" Unternehmer kommt. Die restlichen neun sind lediglich Leute, die vom Staat eine Prämie kassieren, damit sie aus der Statistik fallen...
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  #189  
Alt 07.02.2012, 22:38
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Also bevor man sich auf den Gründungszuschuss "einschießt": die Bedingungen hierfür wurden deutlich erschwert, es ist längst nicht mehr so, dass man den Gründungszuschuss "so einfach" bekommt. Der Rechtsanspruch besteht nicht mehr, es ist nur noch eine Kann-Leistung, die Bezugsdauer wurde gekürzt.
Im Gegenteil, es ist eher davon auszugehen, dass dieser Zuschuss aufgrund dieser Erschwerung kaum mehr gewährt werden wird.
Z.B. weil nur noch schwer vermittelbare Arbeitslose ihn erhalten können - dies bedeutet keinerlei Unterstützung für alle, die nicht quasi unvermittelbar sind.
Ich kenne keine Nageldesigner o.ä. fragwürdige Dienstleister, die einen Existenzgründungszuschuss erhalten haben. Klar, solche Läden sieht man schon an allen möglichen Ecken - aber meistens nicht sehr lange.
Die wenigen Selbständigen, die ich kenne und die einen Gründungszuschuss nutzten oder als ICH-AG starteten, sind alles Leute mit interessanten Ideen oder aussichtsreichen Dienstleistungen; die meisten davon brauchen auch wirklich längere Zeit um sich zu etablieren und sie waren alle froh um diese Starthilfe.
Daher kann ich dieses Instrumentarium nicht per se verteufeln, im Gegenteil.
LG
Ulrike
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  #190  
Alt 08.02.2012, 10:05
tape tape ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Zitat:
Zitat von Ulrike1969 Beitrag anzeigen
Also bevor man sich auf den Gründungszuschuss "einschießt": die Bedingungen hierfür wurden deutlich erschwert, es ist längst nicht mehr so, dass man den Gründungszuschuss "so einfach" bekommt ...
Den hat man noch nie "einfach so" bekommen. Es war immer ein Businessplan abzugeben, der von einer sogenannten fachkundigen Stelle zu begutachten und zu befürworten war. Diese fachkundige Stelle war zumindest im gewerblichen Bereich i.d.R. die IHK.

Wer also meint, mit dem Gründungszuschuss hätte man da "mal eben so" noch etwas "mitnehmen" können, ist da ein wenig auf dem falschen Dampfer. Ein ordentlicher Businessplan muss erstmal geschrieben werden, und die Klientel, die nur aufs "mitnehmen" aus ist, macht sich diese Mühe nicht.

Auch ich zahle als "mit-Businessplan-amtlich-geförderte-Freiberuflerin" Steuern. Und lieber gebe ich meine Steuergelder für andere wie mich her, als dass ich fettes Nichtstun finanziere, oder aber noch schlimmer, die fetten Hintern der fetten Oberklasse mitfinanziere, die den Rachen nicht voll kriegen können und mitnehmen was geht - und ihre unanständige Gier auch noch als "Freundschaftsgaben" verbrämt und als "Kontaktpflege" verklausuliert.

lg, t.
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