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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #51  
Alt 01.02.2012, 16:55
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Nähbaerchen Nähbaerchen ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

[QUOTE=Nähbaerchen;1865267Es gibt Leute, die selbst kaum einen Dosenöffner bedienen können, anderen aber die hohe Kunst des Kochens erklären wollen....
[/QUOTE]

Zitat:
Zitat von thimble Beitrag anzeigen
Wer wirklich kochen kann und dies mit frischen Zutaten tut, braucht den wohl eher selten.
OT:
Das siehst du natürlich völlig richtig. Meine Bemerkung unterstellte dabei, dass jemand, der kaum einen Dosenöffner bedienen kann, schon dreimal nicht weiß, wie man aus frischen Zutaten schmackhafte Gerichte zubereitet!

lg Nähbaerchen
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  #52  
Alt 01.02.2012, 17:08
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smila smila ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Ja, Vanillia, theoretisch hast du recht, aber in der Praxis ist es dann doch oft anders. Ich bin zu meinem Job gekommen wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kind.
Ich habe vor der Elternzeit in einem klassischen freien Beruf gearbeitet und war mir trotzdem sicher: ich mache mich NIE selbstständig.

Dann kam mein Kind und mein Arbeitgeber war der Meinung Familie und Beruf ließen sich nicht vereinbaren. Ich wurde Arbeitslos, weil ich Mutter wurde....aber das ist ein anderes Thema. Nach einem Jahr vergeblicher Arbeitssuche, habe ich mehrere Kurse besucht um mich fit für die Selbständigkeit in meinem studierten Beruf zu machen.

Währenddessen habe ich durch Zufall angefangen für andere Firmen Stickmuster zu entwerfen und zu zeichnen, irgendwann habe ich denn das erste Webband entworfen usw. Eine Weile lief das parallel und dann begann ich meine Entwürfe selbst zu realisieren, dann kam vor mittlerweile drei Jahren der E-Shop dazu und ich arbeite inzwischen Vollzeit für meine eigene Firma. Angefangen habe ich ganz klein 2007. Geplant hatte ich einen E-Shop NIE. Ich fand meinen erlernten Beruf super und habe immer gedacht, dass ich das auch mit Kind machen könnte! Leider habe potentielle Arbeitgeber das anders gesehen.

Zwar verkaufe ich nichts Genähtes, denn ich habe keine Lust mehrmals das Gleiche zu produzieren und auch keine Lust es mit der geballten Konkurrenz aus Fernost aufzunehmen, was die Preise angeht , aber irgendwie habe ich trotzdem mein Hobby zum Beruf gemacht. Mehr oder weniger tatsächlich aus der Not heraus und es hat sich alles wirklich einfach so ergeben. Heute bin ich wahnsinnig froh über die Entwicklung und möchte es gar nicht mehr anders haben.

Die Dinge, die man dazu wissen muss, habe ich zum einen in meinen Existenzgründer-Kursen gelernt, aber vieles habe ich aus meinem Job mit gebracht (Kalkulation, Verhandeln, Projektorganisation) und einiges an Grundlagen im Studium gelernt, aber auch vieles so nach und nach zu gelernt. Und vieles weiß ich immer noch nicht, aber dafür hole ich mir dann Fachleute, z.B. für die verhasste Buchhaltung.

... es gibt sicher ziemlich viele verschiedene Geschichten, das war meine. Trotzdem sehe ich mich NICHT in einem Topf mit "vor zwei Wochen eine Nähmaschine gekauft und jetzt Tatütas im Dawanda Shop verkaufen".

Liebe Grüße, Smila
__________________
Liebe Grüße, Smila

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Geändert von smila (01.02.2012 um 17:14 Uhr)
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  #53  
Alt 01.02.2012, 17:40
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Ranma-chan Ranma-chan ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Ich spiele schon länger mit dem Gedanken an Selbstständigkeit im Nähbereich.

Warum?
Nun, ich möchte bald mal Mutter werden. Und ich möchte erstmal aufhören mit Arbeiten und Hausfrau sein, ich finde nämlich die 14 Wochen Mutterurlaub in der Schweiz einen Witz, ich will kein 3 Monate altes Baby schon fernbetreuen lassen.
Meinen momentanen Beruf (Farbmetrikerin) kann ich nur 100 % ausüben, in meiner Abteilung sind nur 2 Leute. Es sind keine weiteren Einstellungen geplant, und so kann man nur Leute brauchen die Vollzeit arbeiten.
Als Laborantin, was ich ursprünglich gelernt habe, könnte ich evtl. irgendwo teilzeit unterkommen... aber wenn ich mir das so überlege hab ich einfach null Lust darauf.
Ich will von den ganzen Lösemitteln und Giften weg, ich mach das jetzt seit bald 12 Jahren, es reicht!

Mit anderen Worten: Es steht bei mir eine ziemliche Umorientierung an, und ich möchte auch eine Möglichkeit um meiner Familie irgendwann einen kleinen Zustupf beizusteuern. Ich kann mich da jetzt ein paar Stunden in Büro oder Labor durchgähnen oder meiner Passion folgen. Ich wähle Zweiteres, falls es funktioniert

Und da taucht der Gedanke an Semi-Professionelles Nähen auf. Wieso Semi-Professionell? Ich habe mir bisher alles selbst beigebracht und meine Kleider sind der üblichen Kaufkleidung in Passform und Verarbeitung weit überlegen. Aber ich habe es nie von der Pike auf gelernt und kann den Standard einer gelernten Schneiderin so nicht erreichen, dazu muss ich erst Ausbildungen nachholen, von der Erfahrung ganz zu schweigen.
Ich bin auch langsamer als eine eingefleischte Schneiderin, weil ich mir über Lösungen immer noch erst das Hirn zermartern muss, deshalb wäre ein Stundenansatz dem Kunden gegenüber unfair. Mir gefällt allerdings das System, wo man mit dem Kunden einen Pauschalpreis für die Arbeit vereinbart, plus Materialkosten, und ich denke so ist es ganz fair. Kunden kommen günstiger weg als bei der Schneiderin, nehmen dafür halt meinen niedrigeren Standard in Kauf.

Gedacht hatte ich übrigens nicht an Tüddelkram (mag ich nicht nähen...) sondern vor allem an Kleidung die man nicht kaufen kann, wie z.B. ein LARPer der genau weiss wie er seinen Chara einkleiden möchte, aber es so nirgends zu kaufen findet.
Das ist eine Zielgruppe die gern etwas Geld für ihr Hobby liegenlässt, aber auch froh ist wenn sie nicht gleich ausgebildete Profis zahlen müssen. In dem Markt hab ich auch einige Kontakte und ich glaub so könnte auch ab und an etwas Zusatzgeld in die Familienkasse kommen, wenn wahrscheinlich auch nicht allzu viel. Aber ich denke es könnte reichen um meine persönliche Näherei etwas zu subventionieren

in der Schweiz sind glücklicherweise die Bestimmungen für solche Selbstständigkeit sehr locker. Ich muss nur Einnahmen und Ausgaben protokollieren und Versteuern, Gewerbeschein und all den Kram brauchts nicht, deshalb verliere ich auch nichts wenn ich meine Dienste erstmal etwas anbiete und es nur spärlich klappt.
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  #54  
Alt 01.02.2012, 18:01
JoLe JoLe ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Smila, ich glaube, Dich schmeißt hier auch niemand in diesen Topf...
DU gehörst in meinen Augen zu den Menschen, die es ganz richtig gemacht haben und es auch noch können
Ich empfinde es eher so, dass es hier Menschen gibt, die in etwa meine (eher im unteren Mittel) Nähfähigkeit besitzen und dann der Meinung sind, sie könnten es verkaufen. Oft wird noch vorher gefragt "wie nähe ich mit meiner Maschine ein Knopfloch?", um 5 Tage später zu fragen "Ich möchte mich selbstständig machen, welche Artikel biete ich am Besten an?"

Im Übrigen findet man dieses "Ich habe so ein Gerät, ich möchte mich selbstständig machen" auch in anderen Bereichen. Ich denke da nur an Hobbyfotografen, die sich als Hochzeitsfotograf Geld dazu verdienen.
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  #55  
Alt 01.02.2012, 18:31
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Scherzkeks Scherzkeks ist offline
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AW: Warum macht man sich mit seinem Hobby selbständig?

Zitat:
Zitat von smila Beitrag anzeigen
...
... es gibt sicher ziemlich viele verschiedene Geschichten, das war meine. Trotzdem sehe ich mich NICHT in einem Topf mit "vor zwei Wochen eine Nähmaschine gekauft und jetzt Tatütas im Dawanda Shop verkaufen".

Liebe Grüße, Smila
Hallo Smila,

ein schöne Geschichte
Letztendlich hast Du Dein Hobby auch zum Beruf gemacht.
Und ja, man lernt immer was dazu, egal wo. Gerade wenn man Selbstständig ist, denn auch der Markt verändert sich ständig.
Aber - und ich glaube darauf kommt es hier den meisten an, und mir kommt sowas auch immer komisch vor, aber auch in "realem Leben" schon mehrfach erlebt - als Beispiel:
ein Nähbuch kaufen, eine Nähmaschine, ein paar nette Blogs lesen und nach 2 Monaten sich damit selbstständig machen?
Ja, vielleicht geht das gut, oder hat "Erfolg", aber meiner Erfahrung nach eher nicht...
Und nur weil es viele anbieten, auf Dawanda oder wo auch immer, heisst es noch lange nicht, dass es auch viel gekauft wird.
Die 100te Dönerbude in der Stadt geht auch kaputt, weil keiner die 100te braucht...

Ich glaube nicht, dass man immer Meisterschneider sein muss um simple Sachen zu nähen, auch für Kunden,
aber gut und erfahren darf man trotzdem sein.
Und manche Sachen kann man nirgends lernen.
Aufs Nähen will ich das nicht beziehen,
aber als ich angefangen habe meine ersten Stoffe zu verkaufen,
weil sie am Ende der Saison noch von meinen Aufträgen über waren, ich aber modisch bleiben wollte,
hatte ich von Stoffen auch nicht viel Ahnung, aber vielleicht schon ein "gutes Gefühl" dafür.
(Gut, ich habe als Teenie jahrelang in einem Haushalt Babygesittet, wo der Herr für eine grössere Handelskette deren Stoffe für Europa eingekauft hat.
Ich fand die Musterlaschen der netten Stoffe die da teils so im Hause lagen sehr fazinierend und anziehend
Aber wirklich "Ahnung" ist ja auch was anderes.)

Damals wollte ich über Stoffe dazu lernen, weil ich für meine Klein-Aufträge hochwertige, aber passende Stoffe haben wollte.
Da war überhaupt nichts ordentliches an Infos zu finden...
Die Händler & Grosshändler hatten meist auch keine Ahnung, meist wurde von der Musterlasche ablesen...
Ja, auch schon vor dem Abitur hätte ich das auch alleine geschafft...
Es waren einige Fehlkäufe und Lehrgeld nötig, auch wie manche Firmen einen sitzen lassen und nicht liefern usw. nötig,
bis ich einigermassen ein Gespür dafür hatte.
Das hat Jahre gekostet. Und "Nervengeld".
Aber - und davon bin ich fest überzeugt - manche Sachen lernt man nur durch die Erfahrung selbst, weil es sonst nirgends so zu lernen ist.
Das ich irgendwann mal ein grosses Stoffgeschäft haben würde, sogar mit Mitarbeitern, und auch Nähkurse gebe,
dass hätte ich niemanden bei Existenzgründung geglaubt und war auch nicht bei Gründung so geplant.
Viele Sachen haben sich so ergeben, aber nach und nach, waren aber auch viel Arbeit und nicht "nebenbei" zu machen.
Trotzdem hat es nicht zum "Erfolg" geführt, aber das hatte ganz andere Gründe.
Missen möchte ich diese Jahre aber auch nicht, ich habe viel gelernt, und nicht nur über Stoffe

Liebe Grüsse
Silvia
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