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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #141  
Alt 29.12.2011, 20:53
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Mohmoh Mohmoh ist offline
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Filmkostümrepro vs. historische Reproduktion? Gleichbedeutender Aufwand!

- sorry für off-topic -

Zitat:
Zitat von Bonnie Phantasm Beitrag anzeigen
Ich denke auch, daß es einen Unterschied macht, ob man ein "viktorianisch angelehntes Filmkostüm" macht, oder ob man mit modernen Mitteln und begrenztem Budget das historische Kleid der Krönung einer Königin versucht nachzufertigen.
Das klingt so als ob Du der Meinung bist, dass das Nachschneidern von historischen Kostümen per sé schwieriger als das eines Filmkostüms ist?
Falls dies der Fall ist, hast Du Dich noch nie mit den Roben der Amidala aus "Star Wars" oder einigen speziellen, historisierenden Filmkostümen auseinander gesetzt, und ich muss Dir in dem Fall leider widersprechen: Rein technisch gesehen ist das Nacharbeiten eines Filmkostüms oder eines historischen Gewandes das Gleiche.

Objektiv betrachtet, geht man in beiden Fällen von den gleichen Vorraussetzungen aus:
- Man hat in beiden Fällen das Original nicht vorliegen, kann es daher nicht anfassen, von innen anschauen oder auseinander nehmen. Man kann daher keine 100 %ige Replik herstellen.
- Ziel ist in beiden Fällen eine adäquate, den eigenen Fähigkeiten und Mitteln entsprechende Reproduktion.
- In beiden Fällen hat man nur Bilder (Skizzen, Fotos und Gemälde) oder Beschreibungen Dritter als Vorlage.
- In beiden Fällen sind die Quellen manchmal mehr als mager und selbst nach gründlicher Recherche bleiben immer noch viele Fragen offen.
- In beiden Fällen ist die Recherche die erste Hüde. Das Beschaffen passender Materialien ist die zweite und die dritte ist die eigentliche Umsetzung mit all den kleinen und großen Fragen und Problemen, auf die man zwischendurch stößt.
- und auch preislich nehmen sich die beiden Typen nicht viel. Ich habe Kostüme, die unter 200 Euro gekostet haben. Aber ich hab auch schon Filmkostüme gemacht, bei denen ich mit den Materialkosten im 4-stelligen Bereich gelandet bin.
- Denn auch Filmkostümdesigner benutzen gerne edle, ausgefallene, seltene und damit teure Stoffe in teilweise nicht unerheblichen Mengen, lassen besticken, smoken, ausbrennen, plissieren oder lassen Stoffe eigens anfertigen... find so was mal und dann auch noch in 'bezahlbar'! Das ist genauso eine Herausforderung wie einen Stoff zu finden, der so seit Jahrzehnten/Jahrhunderten nicht mehr hergestellt wird.

Objektiv kann ich also keinen Unterschied zwischen dem Nachschneidern eines Filmkostüms oder eines historischen Gewandes erkennen. Der einzige Unterschied ist das Prestige, das damit einhergeht. Oft wird man für das Nachschneidern eines Filmkostüms belächelt und als Freak abgestempelt, wohingegen man für ein historisches Gewand Lob und Anerkennung erntet.
__________________
~ mein Hobby: Kostüme! ~

Geändert von Mohmoh (29.12.2011 um 22:24 Uhr)
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  #142  
Alt 29.12.2011, 21:52
Bonnie Phantasm Bonnie Phantasm ist offline
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AW: Filmkostümrepro vs. historische Reproduktion? Gleichbedeutender Aufwand!

Zitat:
Zitat von Mohmoh Beitrag anzeigen
Das klingt so als ob Du der Meinung bist, dass das Nachschneidern von historischen Kostümen per sé schwieriger als das eines Filmkostüms ist?
Nein. Und das habe ich auch an keiner Stelle meiner Beiträge angedeutet, oder auch nur im Hinterkopf gehabt, als ich sie schrieb.
Mein Satz bezog sich eher auf die Materialwahl. Möchte man ein historisches Kleid möglichst originalgetreu nachfertigen und dennoch ein Budget einhalten, wird man möglicherweise andere Wege (lies: Materialien) wählen, als wenn man ein historisierendes Filmkostüm nachfertigen möchte.

Ich beschäftige mich zur Zeit ebenfalls mit der Idee, ein historisierendes Filmkostüm nachmachen zu wollen. Das Original ist in Seidentaft gearbeitet und mit Handstickereien versehen. Meine Nachfertigung wird aus Budgetgründen eher auf Polyestertaft und Maschinenstickerei hinauslaufen; der Effekt wird in etwa derselbe sein - zumindest dann, wenn mir niemand auf mehr als 1 1/2 Meter auf den Leib rückt oder die ganze Sache unter der Lupe betrachtet.

Übrigens, als 'Freak' wurde ich bisher eher in historischen Nachfertigungen angesehen; in Filmkostümrepros eher nicht. Allerdings sollte ich vielleicht auch sagen, daß ich bis vor relativ kurzer Zeit fast drei- na gut, zweieinhalb - Jahre Nähpause machen mußte, weil ich einen Schlaganfall hatte, und danach kam mir noch ein Lippentumor "in die Quere". Und möglicherweise sieht man nach so was viele Dinge anders.

Ich frage mich aber, wieso Du mit derartig langen Beiträgen, mit denen Du irgendetwas, was Du aus meinen Beiträgen herauslesen möchtest (und was dort aber gar nicht steht), anspringst. Was, denkst Du, erreichst Du damit?

Geändert von Bonnie Phantasm (29.12.2011 um 21:55 Uhr)
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  #143  
Alt 29.12.2011, 22:20
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AW: Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

@Bonnie Phantasm:
dann hab ich Dein Geschriebenes falsch interpretiert, entschuldige.

Erreichen wollte ich mit meinem Post gar nichts. Ich wollte nur ausführlich und fundiert darstellen, dass es in meinen Augen eben KEINEN Unterschied macht, ob man ein historisches Kleid oder ein Filmkostüm möglichst originalgetreu nacharbeitet. In beiden Fällen wird das Original (zumindest für Otto Normalbürger mit einem begrenzten Budget) unerreichbar sein. Und man wird mit Kompromissen leben und alternative Wege suchen müssen - eine Frage des Anspruchs und des Budgets.

In diesem Punkt sind wir wohl verschiedener Meinung, eine weitere Diskussion ist müßig...
__________________
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Geändert von Mohmoh (29.12.2011 um 22:27 Uhr)
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  #144  
Alt 29.12.2011, 22:35
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Brigantia Brigantia ist offline
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AW: Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

Hallole

Zitat:
Und man wird mit Kompromissen leben und alternative Wege suchen müssen
oder aus Stroh Gold spinnen.
und DAS ist für mich das Spannende dabei.

Ich mache übriges gerade ein Kleid aus "Müllseide" hat mich 0,99cent der Meter gekostet, im Ausverkauf. Wird aber, wenn ich damit fertig bin unbezahlbar sein.

Eigentlich ist es fast egal welcher Stoff verarbeitet wird, denn der Wert liegt nicht im Material, sondern im Handwerk. Einkaufen kann jeder, sowas draus machen ist "Kunst" . Und dafür verneige ich mich vor Talwen und jedem Schneider.
__________________
liebe Grüße
Birgit
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  #145  
Alt 29.12.2011, 22:59
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SchwarzerFaden SchwarzerFaden ist offline
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AW: Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

... und wenn man sich mit dem guten Stück unter nichtnähenden Normalbürgern bewegt, erkennen 95 % sowieso nicht, ob das nun absolut authentisch oder völliger Ramsch ist Daher sollte es in erster Linie den eigenen Ansprüchen genügen.
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Stichworte
krinolinenkleid , krönungskleid , sisi

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