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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #131  
Alt 28.12.2011, 12:57
Selena Selena ist offline
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AW: Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

Welch grandioses projekt, da bleib ich doch gleich mal hier und beobachte.
__________________
Liebe Grüße
Selena


Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.
Friedrich Nietzsche
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  #132  
Alt 28.12.2011, 14:30
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AW: Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

Zitat:
Die cremefarbene Ikeaseide ist meiner Erinnerung nach Doupionseide, das wäre zur Zeit des Originalkleides als 'Müllseide' angesehen worden
Ja, ist sie, aber ich hatte hier ein Stück, was nur sehr sehr vereinzelt und wenn ganz kleine von den Duiponseiden-typischen Verdickungen hatte und ansonsten sehr glatt war. Aber wenn die eh aus dem Programm ist, hat sich das ja erledigt, ich war lang nicht mehr bei Ikea.
Seidesatin kommt für mich gar nicht in Frage, meistens ist der mir zu labberig und ich mags einfach nicht, hat für mich irgendwie immer etwas von Fasching oder Pyjama, egal ob jetzt aus Seide oder Poly.

Von daher werd ich mal sehen, das ich an einen anständigen Seidentaft komme. Ich hab ja mit dem Kleid keine Eile, solangs nächstes Jahr im Sommer irgendwann fertig ist.

Zitat:
Das gleichst Du am Besten durch Verwendung eines stabilen Reifrockes aus, der eine Schleppe schon dranhat. Dann liegt Deine Schleppe nur auf der des Reifrockes auf und wird von dieser getragen.
Einen Reifrock der schon über einen Meter Schleppe dran hat??
Kann ich mir ehlich gesagt nicht so recht vorstellen.
Es gibt Unterbauten für die Frühe Tournüre, die einen Schleppenansatz dran haben, aber die tragen nicht die Schleppe, sondern sorgen nur dafür, dass der Rock hinten eine schönere Form bekomt. -*- Klick -*- (Das Modell ganz unten links)
Oder hast du irgendwo ein Bild von einer Krinoline mit Schleppenstütze? Fänd ich mal interressant zu sehen. (Man lernt ja nie aus)

Zitat:
Das Gewicht des Rockes macht bei so einem großen Reifrock, sofern er wirklich groß und stabil (Stahl!) genug ist, um das, was darüber ist, auch zu tragen, nicht mehr viel aus. Und "bemerken" wirst Du das getragene Gewicht auch nicht, da es an Deiner Hüfte und nicht an Deinem Arm hängt ;-)
Weis ich, das ist ja nicht meine erste Krinoline.
Aber das Gewicht einer Schlepppe, das merk ich schon. Ich habe ein Tournürenkleid mit fast einem Meter Schleppe und das trägt sich definitiv anders als eines ohne. (Vergleichbar mit der Krinoline, es ist ein großer Unterbau mit Reifen im Saum drunter)

Ich habe bisher zwei verschiedene Krinolinenmodelle (also der Reifrock mit dem Stahl drin) genäht und die Menge vom Stahl sagt erstmal wenig über die Stabilität aus, sondern eher die strategisch günstige Verteilung des Stahls.

Versuch Nummer 1 war die Krinoline von Simplicity; ein einziges Desaster.
Das Teil ist permanent zusammengebrochen, soband man den Rock etwas angestubst hat, obwohl der Rock darüber nicht grade schwer war. Abgesehen davon hat mir die Form auch gar nicht gefallen und ich hab mich gefühlt wie ein Fass auf Ausgang.

Mein zweiter Versuch war die Krinoline von Truly Victorian.
Obwohl die Reifen weiter auseinander stehen und nur mit Bändern verbunden sind (oder wohl gerade deswegen) steht das Teil wie eine Eins. Die kann ich richtig zusammendrücken und sie faltet sich mehr oder weniger von selbst wieder in ihre ursprüngliche Form. Die ist auch unter dem blauen Kleid drunter.

Am Stahl kanns nicht gelegen haben, es war in beiden Modellen der selbe.
Von daher kommt unters Krönungskleid in jedem Fall die TV Krinoline, zumal die auch die richtige Form hat.

Zitat:
Das liegt daran, daß das, was im Sisi-Museum ausgestellt ist, eine Kopie ist; und zwar keine 100%ige Kopie
Ist mir ebenfalls bewusst, ich war ja da. Das Original existiert laut einem Mitarbeiter noch, kann aber aus konservatorischen Gründen nicht ausgestellt werden. Nachdem ich mich jetzt eingehend mit dem Original (Bilder, Fotos ect.) und diversen Kopien auseinander gesetzt habe, finde ich die Kopie in Wien an der ein oder anderen Stelle nicht ganz so gelungen, zum Beispiel was die Spitze angeht.
Aber wie immer alles Geschmackssache, eine Frage der Interpretatation und was einem an Material zur Verfügung steht.
Und das Kleid muss ja in der Vitrine "was her machen" und deshalb hat man den Rock wohl auch in etwas üppigerere Falten gelegt. Nur darauf wollte ich mit dem Vergleich hinaus.

100%ig kopieren können wir das Kleid eh nicht, es sei denn wir machen die Betriebe ausfindig, die die Stoffe und Spitzen damals hergestellt haben, lassen nach Originalmustern nachfertigen, zerlegen das Originalkleid, nehmen den Schnitt ab und nähen es neu. Aber das wäre wohl für so ein Privatvergnügen etwas übertrieben.
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  #133  
Alt 28.12.2011, 15:59
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AW: Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

...100%ig kopieren können wir das Kleid eh nicht, es sei denn wir machen die Betriebe ausfindig, die die Stoffe und Spitzen damals hergestellt haben, lassen nach Originalmustern nachfertigen, zerlegen das Originalkleid, nehmen den Schnitt ab und nähen es neu. Aber das wäre wohl für so ein Privatvergnügen etwas übertrieben. [/QUOTE]


Och, da kenne ich schon jemanden... sie hat das Kleid der "Eleonora von Toledo" nachgenäht und sich dazu den Stoff in Italien geholt. Der wurde auf alten Webstühlen nach dem Originalstoff nachgewebt. Kosten am Ende 5-stellig und das Kleid hat jetzt eine eigene Versicherung.
Also auch diese Extreme gibt es.

Dazu sagt mein Geldbeutel eindeutig ein bestimmendes und hartes "NEIN"
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  #134  
Alt 28.12.2011, 16:17
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AW: Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

Zitat:
Zitat von Tarlwen Beitrag anzeigen
Einen Reifrock der schon über einen Meter Schleppe dran hat??
Kann ich mir ehlich gesagt nicht so recht vorstellen.
Ein genaues Bild einer solchen historischen Krinoline habe ich auch nicht parat. So etwas wäre auch nur bei Hof nötig gewesen.

Wenn Du Dir mal das erste Bild ansiehst, was Du in diesem Thread gezeigt hast, dieses hier:



dann siehst Du, wie der Rock hinten quasi im 45-Grad-Winkel 'wegläuft' und sich nur am hinteren Ende ein großes, anscheinend weniger "unterlegtes" Stoffhäufchen befindet.

Im Gegensatz zu, beispielsweise, diesem Kleid, bei dem der Rock unter der Schleppe eben nicht derartig "wegsteht".
Deine TV-Krinoline ist irgendwo zwischen diesen beiden.

Es gibt Bilder von Tornüren mit vage angesetzten Schleppen, wie dies hier.
Ich könnte mir vorstellen, daß eine Krinoline ähnlich aussehen würde (äh, also, nicht von der Form her, aber von der Konstruktion her!).
Gesehen habe ich so etwas schon; allerdings nur in der modernen Brautversion. Da Shoplinks hier nicht gern gesehen sind, packe ich einfach mal einen Link zur Google-Bildersuche rein; hier ist gleich das zweite Suchergebnis in etwa das, was ich meine. Natürlich müßte man das historisch gesehen "umwandeln", und zwar in einen Reifrock mit einem gerüschten Unterrock darüber (und dann erst den Kleiderrock darüber), aber ich denke, Du siehst, was ich meine :-)

Zitat:
Ich habe bisher zwei verschiedene Krinolinenmodelle (also der Reifrock mit dem Stahl drin) genäht und die Menge vom Stahl sagt erstmal wenig über die Stabilität aus, sondern eher die strategisch günstige Verteilung des Stahls.
Das auch; aber was ich meinte, war eigentlich die Qualität des Stahls. 11mm breit, dick.

Zitat:
Das Original existiert laut einem Mitarbeiter noch, kann aber aus konservatorischen Gründen nicht ausgestellt werden.
War das Original nicht für Meßgewänder zerschnitten worden? Ich könnte mich jetzt mit dem Hochzeitskleid vertun; aber irgendwie war mir so....
Das bringt mich übrigens auf eine Materialidee für Dich. Das Hochzeitskleid war Moirétaft, vielleicht wäre das ja was für dieses Kleid. Der ergibt auch eine schöne Textur am Kleid, und Stand hat er auch. Gibt es auch in anderen Fasern als Seide, wie Baumwolle und Polytierchen.

Zitat:
100%ig kopieren können wir das Kleid eh nicht, es sei denn wir machen die Betriebe ausfindig, die die Stoffe und Spitzen damals hergestellt haben, lassen nach Originalmustern nachfertigen, zerlegen das Originalkleid, nehmen den Schnitt ab und nähen es neu. Aber das wäre wohl für so ein Privatvergnügen etwas übertrieben.
Vor allem müßten "wir" dann, um diese 100%ige Kopie tragen zu können, auch der Magersucht der Wittelsbacherin fröhnen. Danke, aber nein danke ;-)
(und dann wäre da noch die Diskussionsfrage dessen, ob man das Original, sofern wenigstens noch in Teilen existent, nicht lieber materialschonender unzerlegt - also noch im montierten Zustand - auf seinen Schnitt untersucht. Janet Arnold hat's vorgemacht; es funktioniert problemlos. Aber das ist ne ganz andere Sache ;-) )
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  #135  
Alt 29.12.2011, 00:07
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AW: Zeitreise-Wip: Elisabeths ungarisches Krönungskleid

Naja, wie genau das von der Form her jetzt mit meiner Krinoline und Schleppe aussehen wird, werde ich ja sehen. Ich möchte halt gerne einen möglichst weichen Übergang zwischen Reifrock und Schleppe schaffen und nicht, wie das bei dem verlinkten orange-blauen Kleid ist (was im übrigen sehr hübsch ist ) mit diesem harten "Knick" drin.

Aber das wird mir der von mir skizzierte gerüsche Unterrock wohl richten.

Zitat:
Och, da kenne ich schon jemanden... sie hat das Kleid der "Eleonora von Toledo" nachgenäht und sich dazu den Stoff in Italien geholt. Der wurde auf alten Webstühlen nach dem Originalstoff nachgewebt. Kosten am Ende 5-stellig und das Kleid hat jetzt eine eigene Versicherung.
Also auch diese Extreme gibt es.
Irgendwie klingelt da was bei mir. Ich glaub, davon hab ich mal im Web gelesen, wenn ich da jetzt nix durcheinander bringe.
Für mich definitiv ein paar Nummern zu groß. Die Dame trägt das Kleid aber nicht oder? Das ist wohl eher was für die Vitrine.

Zitat:
War das Original nicht für Meßgewänder zerschnitten worden? Ich könnte mich jetzt mit dem Hochzeitskleid vertun; aber irgendwie war mir so....
Das war das Hochzeitskleid. Die Messgewänder sind soweit ich weis auch erst vor ein paar Jahren aufgetaucht, bzw. konnten dem Brautkleid zugeordnet werden.

Zitat:
Das bringt mich übrigens auf eine Materialidee für Dich. Das Hochzeitskleid war Moirétaft, vielleicht wäre das ja was für dieses Kleid.
Vielen Dank. Ich liebe Moirétaft. Mal sehen, ob ich was anständiges finde, dann werd ich mir mal Proben schicken lassen und schauen ob das eventuell was wäre. Schön vorstellen kann ich es mir auf jeden Fall.

Geändert von Tarlwen (29.12.2011 um 00:09 Uhr)
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krinolinenkleid , krönungskleid , sisi

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