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Mode-, Farb- und Stilberatung
Der Forumstitel sagt, um was es hier geht.


Warum ist es so schwer, über Mode zu sprechen ?

Mode-, Farb- und Stilberatung


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  #16  
Alt 18.10.2011, 11:37
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AW: Warum ist es so schwer, über Mode zu sprechen ?

Ist wie mit der Kunst: Wer legts fest was Mode/Kunst ist?
Was qualifiziert jemanden das fest zu legen?

Ich gehöre zur Kleidung-Gruppe und nicht zu den Fashionistas....
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  #17  
Alt 18.10.2011, 12:02
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AW: Warum ist es so schwer, über Mode zu sprechen ?

Bei den Teenies ergibt sich der Einheitslook automatisch: Man bekommt bestimmte Sachen nicht, wenn sie nicht gerade angesagt sind. Meine Jungs tragen gern Camou-Hosen oder Cargo-Hosen. Beides ist momentan nicht modern und folglich nicht zu bekommen. Dem einen habe ich dann eine Camou-Hose genäht (und den Stoff zu kreigen war auch nicht leicht). Burda sei Dank hatte ich einen Schnitt, der für junge Herren brauchbar war!
Die Einkaufsstraßen und-zentren sind doch genauso aufgebaut: Überall die gleichen Läden. In den Städten Hager und Mager, Pimkie, Orsay, ClamottenAugust und wie sie alle heißen, auf dem Land die Horror-Discounter: Tedi, Takko, Reno, Mister *Lady....
Und wie eine hier schon schrieb: Die Jugendlichen müssen erstmal ihre Rolle finden. Puberkulose ist zunächsteinmal gegen etwas gerichtet, gegen Eltern, Lehrer, Autoritäten, einfach deng anzen Rest der Welt. Wie soll man das alleine schaffen. Das geht nur in der Gruppe, also paßt man sich an, damit man nicht ausgeschlossen und kein Einzelkämpfer wird.
Adenauer sagte mal: Wer mit achtzehn nicht links ist, der hat kein Herz, wer mit dreißig noch links ist, der hat keinen Verstand.
Nach Ausbildung oder Studium differenziert sich das etwas aus. Da wird Kleidung eher zum Statussymbol. Weswegen es Berufe gibt, die auffallend antimodisch sind. Da werden die inneren Werte überbewertet.
Ich war mal mit einer Frau befreundet, die hatte nicht viel Geld und noch weniger Geschmack. Jeans und Sweatshirt war für sie völlig o.k. Mich kritisierte sie dafür, daß ich Bettwäsche bei Ikea kaufe (zu teuer, und das bei mehreren Kindern...). Die Gute war durch und durch kleinstädtisch-kirchlich sozialisiert. Als frisch diplomierte Theologin habe ich nichts gegen die Kirche, aber man kann es auch übertreiben. Jeans sind o.k. aber Sweatshirts nur beim Sport, wenn überhaupt.
Mein schärfster Kritiker (und der mit dem besten Geschmack) ist Zisterzienser geworden. Trägt jetzt maßgeschneiderten Habit. Meckert ständig über meine Jeans (und ja, er hat recht, aber sie sind halt so bequem...), macht aber auch Komplimente, wenn's besser aussieht.
Eigentlich habe ich sonst keinen, mit dem ich über Mode diskutieren kann. Dafür hat man doch dieses Forum .
Ich fürchte, mit der Emanzipation ist es "aus der Mode" gekommen, sich über selbige Gedanken zu machen.

Gruß
Andrea
__________________
Gruß cc
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  #18  
Alt 18.10.2011, 12:24
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AW: Warum ist es so schwer, über Mode zu sprechen ?

Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
Ich fürchte, mit der Emanzipation ist es "aus der Mode" gekommen, sich über selbige Gedanken zu machen.

Gruß
Andrea
Das kann ich jetzt gar nicht unterschreiben. Die beiden emanzipiertesten Frauen in meinem Freundeskreis (Lehrerin und Pastorin) sind zugleich die am modischsten Gekleideten, mit denen ich stundenlang über Mode fachsimpeln kann oder nachmittagelang shoppen gehe. Ebenso kann ich das mit meiner Tochter, die gerade frisch nach München (zurück-)gezogen ist und sich riesig freut, weil an der Uni die Studentinnen wesentlich "schöner" angezogen sind als vorher in Regensburg. Dort wurden Röcke und Schuhe mit ein bisschen Absatz gleich mit hochgezogenen Augenbrauen kommentiert...
Sich mit Mode zu beschäftigen, ist für mich aber immer auch eine Geldfrage. Wer sich nichts Neues leisten kann, legt nicht auch noch den Fokus auf die nicht vorhandenen Möglichkeiten, das wäre masochistisch.
__________________
Herzliche Grüße,

Chrissie
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  #19  
Alt 18.10.2011, 13:06
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corvuscorax corvuscorax ist offline
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AW: Warum ist es so schwer, über Mode zu sprechen ?

Das mit dem Geld ist aber auch oft nur vorgeschoben. In einem Thread erzählte hier eine Nutzerin, daß sie mit sehr, sehr wenig Geld im Monat auskommen muß, aber trotzdem immer sehr gut gekleidet ist und Komplimente bekommt. Sie hat es offenbar raus, sich die "richtigen " Teile zu kaufen oder zu nähen.
Wenn ich keinen Geschmack habe, nützen mir auch ein paar tausend Euro zum verjucken nichts.
Meine Aussage über Emanzipation und Modebewußtsein erhebt nicht den Anspruch, auf jeden Einzelfall anwendbar zu sein. Aber grundsätzlich sehe ich die Tendenz, daß es jetzt nur noch wichtig ist, etwas im Kopf zu haben, wogegen es als unnötig oder antiquiert gilt, Weiblichkeit durch Kleidung zur Schau zu stellen.
Das eine muß das andere nicht ausschließen, aber anscheinend haben viele Frauen Angst, auf "hübsch aber doof" reduziert zu werden, wenn sie sich adrett kleiden.
Geschäftswelt? Hosenanzug, was sonst, man möchte ja von den Kollegen ernst genommen werden. Kostüm? Ach nein, man(n) könnte ja denken, Frau möchte Defizite über Rocklänge kompensieren. Ja ich weiß, trifft auch nicht auf alle zu. Auf Angel Merkel ja, auf Christine Lagarde eher nicht (wenn ich völlig ergraut so aussehe, bin ich zufrieden).
Frauen vermännlichen zusehends und Männer werden den "Damen" angepaßt.

Gruß
Andrea
__________________
Gruß cc
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  #20  
Alt 18.10.2011, 13:16
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Devil's Dance Devil's Dance ist offline
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AW: Warum ist es so schwer, über Mode zu sprechen ?

Zitat:
Zitat von corvuscorax Beitrag anzeigen
Das mit dem Geld ist aber auch oft nur vorgeschoben. In einem Thread erzählte hier eine Nutzerin, daß sie mit sehr, sehr wenig Geld im Monat auskommen muß, aber trotzdem immer sehr gut gekleidet ist und Komplimente bekommt. ...
...aber da haben wir doch schon wieder das Definitions-Dilemma!
"Sehr gut gekleidet" heißt doch nicht a priori "modisch" gekleidet!
Modisch heißt: jede Saison 'n neuer Fummel, und DAS kann und will sich nicht jede(r) leisten.
Deshalb kann man doch trotzdem GUT und meinetwegen MODERN gekleidet sein....
__________________
Grüße aus Meck-Pomm

DD

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