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Mode-, Farb- und Stilberatung
Der Forumstitel sagt, um was es hier geht.


Was ist denn dann dick?

Mode-, Farb- und Stilberatung


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  #71  
Alt 13.09.2011, 17:08
Benutzerbild von GrisiB
GrisiB GrisiB ist offline
Näht zur Abwechslung "deko"
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AW: Was ist denn dann dick?

Hallöchen!
Ganz ehrlich: Du bist in dem Kleid wunderwunderschön! Der Schnitt und die Farbe stehen dir ganz sehr!! Einfach klasse.

Und ich empfinde dich als nicht dick, sondern drall. Ein Bekannter von mir nannte das mal liebevoll "Happy-Hippo-Knubbel". Davon mal abgesehen, dass ich, seit ich einen entsprechenden Artikel gelesen habe, den BMI als so gut wie gar nicht mehr aussagekräftig finde bzw. er als überholt gilt. Da wurde dann eine andere Formel für die Berechnung vorgestellt, denn es wurde gesagt, dass der BMI darüber hinwegtäuscht, dass jemand vielleicht klein und kräftig ist, aber deshalb trotzdem wenig Körperfett, sondern Muskelmasse hat. Leider hab ich vergessen, welche Zeitung das war. Mein Bruder beispielsweise ist ca. 1.62m, aber er ist querschnittsgelähmt und geht an Stecken und durch die Lauferei an Stützen hat er derartig viele Muskeln bekommen, dass er dem BMI dadurch zu schwer ist. Auch er gilt als adipös laut BMI, doch er ist es eben nicht.
Außerdem finde ich dralle Menschen mit Charakter tausendmal besser als so einen schnippischen (schnippisch deshalb, weil sie seit ungefähr zwei Monaten nichts Ordentliches mehr gegessen hat, sondern irgendwelchen armen Karnickeln das Futter wegfrisst, nur weil sie genauso aussehen will wie die dürren Weiber in der Vogue) Hungerhaken, den es aus den Socken schnippst, wenn man aus Versehen die Tür laut zuschlägt (prominentes Beispiel: Victoria Beckham, furchtbar schon beinahe brutal dünn).

LG
Grisi
__________________
Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund (Hildegard von Bingen)

"Dass mir der Hund das Liebste sei,
sagst Du, oh Mensch, sei Sünde. Ein Hund bleibt dir im Sturme treu, ein Mensch nicht mal im Winde." (Franz von Assisi)

Geändert von GrisiB (13.09.2011 um 17:14 Uhr)
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  #72  
Alt 13.09.2011, 17:47
Benutzerbild von stoffmadame
stoffmadame stoffmadame ist offline
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AW: Was ist denn dann dick?

Tja, das ist eine Frage!
Ich kann sie wohl nicht außerhalb von mir beantworten.
Habe seit 3 Jahren viel mehr Übergewicht als die ca 15 Jahre davor. Und finde, dass ich seitdem dick bin (das Bewusstsein dessen ist noch nicht so lang). Das ist ungefähr Größe 48, manche kriegten meine Figur in 46 oder zT in 44 rein, ich könnte mich aber dann nicht mehr bewegen. Habe eine sehr bauchlastige Figur.

Die 15 Jahre davor fand ich mich an der Grenze zum Dicksein, hatte Gr.46. Ich fühlte mich im positiven Sinn gewichtig. Und hatte bemerkt, dass ich mich nicht fetter fühlte, als als Teenie, wo ich leider nicht wahr genommen hatte, dass ich eine "normale" Figur hatte. Ich hatte mich mit dieser Figur ausgesöhnt und fühlte mich gut.

Als ich dann zunahm (Hormone, andere gesundheitl. Sachen), war ich erstmal gesundheitlich bedingt sehr unbeweglich, gestresst, und zT unglücklich. Nachdem ich diese Dinge mit Hilfe von Akupunktur, Osteopathie ua. ziemlich im Griff habe, regelmäßig Yoga mache auf Vorschlag der Osteopathin, bin ich stärker und beweglicher als vorher und fühle mich meist prima in meinem Körper. Allerdings die Optik mit dem Bauch gefällt mir nicht so. Meine Mutter findets furchtbar, bedenklich, was weiß ich. Sie versucht es nicht zu sagen, aber manchmal quillt es ihr aus den Knopflöchern. Ich versuche, mich mit meinem Körper auszusöhnen und sage mir dann: Ich darf noch viel runder sein.
Für mich ist es sehr wichtig, dass ich weiß, ich habe meine Gründe für mein So-Sein. Das musste ich erst anzuerkennen lernen.
Jetzt kann ich es gar nicht leiden, wenn das mal nicht respektiert wird. Und genauso möchte ich andere akzeptieren in ihrem So-Sein, auch wenn das beinhaltet, dass sie deutlich übergewichtiger sind als ich, in der Öffentlichkeit viel essen (da hab ich auch so einen furchtbaren "Nichterlaubenwollenreflex") oder in meinen Augen unvorteilhafte Kleidung tragen (ich weiß gar nicht, ob ich das Wort noch benutzen möchte, aber es bezieht sich auf etwas, das wir alle kennen ), oder auch wenn sie schlank sind und sich Mühe geben, es zu bleiben. Das ist ihre Sache.
__________________
Liebe Grüße,
stoffmadame
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  #73  
Alt 13.09.2011, 18:07
Jantje Jantje ist offline
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AW: Was ist denn dann dick?

,
um mal die Diskussion wieder etwas wegzubringen von der "ernährungswissenschaftlichen" Ebene
ich glaub', 1. ist die Frage, warum Menschen übergewichtig sind/ werden ziemlich komplex und 2. war das nicht das, was Nowak vornehmlich interessiert hat
- möchte ich gerne einwerfen, dass es für mich ganz viel mit Ausstrahlung zu tun hat, ob ich jemanden als "dick" (und da meine ich den Begriff mit deutlich mitschwingender negativer Bedeutung) wahrnehme, oder nicht.
Ich kenne Frauen, die haben deutliches Übergewicht. Und sind auch nicht wirklich gut proportioniert. Und kleiden sich nicht "vorteilhaft" wobei ich finde, dass beim Gebrauch dieses Wortes in modischen Zusammenhängen immer so deutlich die nicht laut besprochenen körperlichen "Nachteile" mitschwingen, die es zu kaschieren, überspielen etc. ... gilt, dass diese Nebenbedeutung mehr Gewicht kriegt, als das, was laut gesagt wird.

Aber deren Übergewicht spielt in meiner Wahrnehmung quasi keine Rolle, weil sie so viel Persönlichkeit haben und so viel ausstrahlen, dass das einfach alles überlagert.

Ich vermute (so genau kenne ich sie nicht), dass von mir o.g.Frauen mit ihrem Körper weitgehend im Reinen sind und dass sie nicht versuchen, irgendwas zu kaschieren oder krampfhaft irgendwelche Vorteile in den Vordergrund zu rücken, um damit von modisch inakzeptablen Pfunden und Rundungen abzulenken. Sie tragen Farben und Muster, die sie leuchten lassen und mir als Gegenüber und "Betrachterin" stellt sich die Frage nach mehr oder weniger "vorteilhaft" nicht.

So geht es mir z.B. auch mit dieser Bloggerin Patty the snug bug: what I wore - und mir geht es so mit dir, nowak.

Auch diese Bloggerin Big Beauty, die wirklich übergewichtig ist- und sehr schön, strahlt soviel Sicherheit in und mit ihrem Körper aus.

Die Frage "was ist denn dann dick?" lässt sich ja auf verschiedenen Ebenen beantworten. Die medizinische wurde hier schon genug thematisiert. Modisch gesehen verläuft die Trennlinie doch spätestens zwischen Größe 44 und 46- mit 44 hat man noch eine Chance im Durchschnittsegment fündig zu werden, ab Gr. 46 sind es i.d.R. Pluskollektionen oder eben Lände/ Ketten, die ihr Größensortiment erweitert haben.

Forumstechnisch würde es also einen gewissen Sinn machen, alles ab Gr. 46 als "Rubens" zu kategorisieren, wenn man damit einen Bereich schaffen möchte, in dem man gezielt nach Anregungen suchen kann, wie größer-als-Durchschnitts-Größen aussehen (können).

Für mich persönlich bräuchte es die Kategorie gar nicht, ich finde es faszinierend, mich durch die gesamte Vielfalt klicken zu können. Oder auch- von der anderen Seite: Wenn man mal von den Laufstegen aus guckt, dann ist eigentlich alles über Gr. 36 "Übergröße", weil man für alle Größen darüberhinaus so unglaublich viel seltener Vorbilder geboten bekommt. Und da ist (dank Plusstrecken und Plusgrößen-Models) die Größe 44 vielleicht sogar noch besser dran als eine schnöde 38/40 -?

VG,
Jantje

Geändert von Jantje (13.09.2011 um 18:12 Uhr)
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  #74  
Alt 13.09.2011, 18:58
Benutzerbild von sisue
sisue sisue ist offline
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AW: Was ist denn dann dick?

Diese Erica B. soll in den Klamotten genäht nach den Schnittmustern der einschlägigen US-Schnittmusterfirmen Größe 14 haben? Fällt mir anhand der Bilder in ihrem Blog schwer zu glauben wenn ich die mal mit dem vergleiche, was ich im Spiegel sehe.

Zum Rest sage ich mal lieber nichts mehr, mir ist die Richtung, die die Diskussion eingeschlagen hat, zu blöd.
__________________
Good judgement comes from experience, and experience comes from bad judgement.
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  #75  
Alt 13.09.2011, 19:23
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: Was ist denn dann dick?

Zitat:
Zitat von sisue Beitrag anzeigen
Diese Erica B. soll in den Klamotten genäht nach den Schnittmustern der einschlägigen US-Schnittmusterfirmen Größe 14 haben? Fällt mir anhand der Bilder in ihrem Blog schwer zu glauben wenn ich die mal mit dem vergleiche, was ich im Spiegel sehe.
*gg*
Ja, als ich noch Größe 14 hatte, zeigte mein Spiegel auch einiges weniger an etlichen Körperstellen... vielleicht auch das Wunder der Strechstoffe?

(Ich habe noch ein paar alte Shirts, daher weiß ich, daß ich mich auch noch in Shirts in Größe 44 oder manche in 42 zwängen kann. Aber das ist mehr für Gelegenheiten, wo das Teil auch kaputt gehen kann... Ganz sicher nicht für Photoshots.)
__________________
Gruß, marion



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figur , plusgröße , rubens , wahrnehmung

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