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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


WIP + UWYH: Shirts Shirts Shirts

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #1  
Alt 26.08.2011, 14:21
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WIP + UWYH: Shirts Shirts Shirts

Aloha miteinander

Da ich mir ja nun in meinem aktuellen UWYH (bei Interesse: klick) meine neue Ovi ernäht habe und sich in meinem immer noch sehr vollen Stoffschrank reichlich Jerseys befinden, will ich nun mal einen kombinierten UWYH und WIP starten, weil ich:

1.meinen Vorrat an Jerseys abbauen will (ich will ja bald mal wieder neue kaufen und kaufen ist erst wieder, wenn der Schrankinhalt reduziert ist )
2.mich ein wenig am Schnittändern üben will (ich sehe in der Galerie immer sooo schöne Sachen, muß aber jetzt nicht auch noch anfangen, Schnitte zu sammeln )

Ich habe länger überlegt, ob ich das jetzt unter WIP oder unter UWYH einstellen soll, denn es soll ja beides werden. Weil ich aber hoffe, übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu basteln habe ich mich aufgrund der besseren Auffindbarkeit entschlossen, es unter WIP laufen zu lassen (auch, wenn es hier schon mehrere Threads dieser Art gab).

Aber bevor es mit dem Schnittbasteln los geht, will ich einmal zeigen, wie ich ein Basis-Shirt nach vorhandenem (!) Schnitt nähe. Dabei will ich nun auf keinen Fall darauf bestehen, dass meine Methode die einzig wahre ist und ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe. Das ein oder andere ist mit Sicherheit noch verbesserungswürdig. Und außerdem müssen meine Ovi und ich uns ja auch erst noch richtig kennen lernen.

Aber natürlich darf und soll meine NähMa weiterhin mitspielen dürfen. Deshalb will ich jetzt noch kurz meine beiden Schätze vorstellen:



Links im Bild meine neue Ovi: eine babylock enlighten, genannt Baby, rechts im Bild meine NähMa: eine Janome MC 6600 P, liebevoll auch Dicke genannt. Ich werde mich bemühen, viel mit meiner neuen Ovi zu nähen, denn die habe ich ja schließlich neu und die will bespielt und beübt werden.

Eine Ovi ist aber überhaupt gar nicht nötig, wenn man Shirts nähen will und keine Superzicke als NähMa hat. Die richtige Wahl von Stoff und Nadeln machen da sehr viel aus! Ich nähe schon seit bald 30 Jahren (oh Gott, bin ich alt ) und habe auf der Maschine meiner Oma gelernt. Die Maschine konnte nur geradeaus und ZickZack und wir haben die schönsten Shirts miteinander genäht. Da ist es dann nur wichtig, daß man einen elastischen Geradstich (wie viele neuere NähMa's den haben) oder einen schmalen ZickZack-Stich (Stichlänge ca. 2.5 – 3mm, Stichbreite ca. 1mm) verwendet.

Und jetzt noch ein abschließendes Wort, bevor es dann wirklich in echt endlich losgeht:

Wer Fragen hat, der möge fragen.
Wer Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge oder Verarbeitungstipps hat, bitte melden.
Wer auch aus einem Grundschnitt einen neuen Shirt-Schnitt bastelt und mitmachen möchte: tut euch keinen Zwang an. Ihr seid herzlich eingeladen zu zeigen, wie ihr einen Schnitt ändert und dann näht.
Die Spielregeln dabei sind: die zugehörigen Bilder sollten hier bei der Hobbyschneiderin hochgeladen werden, damit sie lange erhalten bleiben

ABER:
bitte keinen Kaffee oder Kuchen, das krümelt nur und gibt Flecken (auch keine anderen Getränke oder Knabbereien fingerwackel )
Und ich hoffe, ich kann auch damit leben, KEINE „oh, wie toll“-Kommentare zu bekommen und auch bitte kein „wann geht es endlich weiter“. Ich werde neue Anleitungen immer erst dann einstellen, wenn ich sie komplett fertig habe. Es gibt keine Teaser. Und es kann immer (wahrscheinlich leider recht häufig) etwas länger dauern, bis es etwas Neues gibt: ich habe eine volle Stelle, außerdem Familie und Haushalt. Da geht es halt etwas langsamer.

Hoffentlich habe ich jetzt niemanden verschreckt (weder durch harsche Worte noch mit diesem riesen langen Text, das ist nämlich einfach meine Eigentart, kann mich nicht kurz fassen )

So, und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Zugucken

Liebe Grüsse
Julia
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  #2  
Alt 26.08.2011, 14:39
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Basisshirt nähen

So, und nun geht es endlich los mit dem Basis-Shirt:

Zuerst benötigt man natürlich einen Basis-Schnitt, also ein recht einfaches Shirt, was aber in den verschiedensten Varianten fast überall zu finden ist. Mein Basis-Schnitt ist aus der Knip 11/2008, Modell 22, in Gr. 44. An diesem Schnitt habe ich aber schon ein wenig rumgebastelt: der Ausschnitt war ein wenig groß, den habe ich moderater gemacht, und ich habe hier die Kurzarm-Variante gewählt. Außerdem habe ich an den Seitennähten etwas zugegeben, weil ich ein wenig zugelegt habe, seit ich den Schnitt auskopiert habe Aber um's Anpassen geht es ja hier gar nicht, sondern um das „Wie nähe ich mein Basis-Shirt?“

Also wollen wir nun einfach mal davon ausgehen, dass wir unseren Schnitt auskopiert haben und dabei darauf geachtet haben, alle Passzeichen und Fadenläufe mit auf den Schnitt zu zeichnen. Zum Auskopieren benutze ich übrigens Folie, hier sogar mal dicke Malerfolie (wenn ich aber weiß, dass ich ein Teil nur einmal nähe, kann es auch schon mal vorkommen, dass ich eine Mülltüte missbrauche )

Dann wird ordentlich zugeschnitten (Bild vom Schnitt auf dem Stoff reichlich unscharf, fällt deshalb aus): ich nehme 1.5cm Nahtzugabe außer am Halsausschnitt (da schneide ich gar keine NZ an, wenn ich so wie hier mit einem Streifen versäubere) und an den Säumen (da gebe ich 3cm NZ). Die Passzeichen übertrage ich vom Schnitt auf den Stoff durch kleine Knipser in der Nahtzugabe.



Dann werden die Schulternähte genäht. Mein Stoff ist bedruckter Jersey, d.h. er ist vorne bunt (bzw. schwarzgrundig) und die Rückseite ist weiß. Nähen tue ich mit der 4-Faden-Overlock-Naht. Der linke Nadelfaden ist schwarz (falls man von rechts mal was sieht), der rechte Nadelfaden und die Greiferfäden sind weiß.

Bei meinen Einstellungen ist der Abstand von der linken Nadel bis zum Strich unter dem L (siehe Pfeil) genau 1.5cm groß. So kann ich diese Markierung gut zur Orientierung benutzen.



Aber nun wollen wir ja nicht, dass sich die Schulternaht dehnt und irgendwann auf den Knien hängt. Aus diesem Grund wird ein unelastisches Band mit aufgenäht. Und zwar nähe ich das Band mit auf das Vorderteil, weil man dann die NZ besser ins Rückenteil bügeln kann.

An meinem Ovi-Fuß ist sogar eine extra Bandführung, aber ich hatte kein Band dafür. Deshalb habe ich ein Stück undehnbaren, dünnen Stoff genommen, und daraus ein 3cm breites Band geschnitten und auf die Hälfte gebügelt. Dieses wird jetzt nun in den Schulternähten mitgefasst, wobei die Schnittkante des Bandes auf der Schnittkante des Jerseys liegt. So wird alles schön gleichmäßig geschnitten und ich kann meine Markierung als Maß benutzen.



Und so sieht das Ganze dann fertig genäht aus



Hier kann man übrigens noch schön die Stecknadeln sehen, mit denen ich gesteckt habe. Anders als bei der Dicken stecke ich hier parallel zur Naht und 3cm vom Rand entfernt, damit ich beim Nähen auch bloß keine erwische und mir eventuell das Messer ruiniere!

Hier dann noch mal ein Bild beider geschlossener Schulternähte und nun könnt ihr auch schon was vom Stoff erahnen Auch sieht man hier die typischen Ketten der Ovi-Naht.



Jetzt, wie schon oben erwähnt, die NZ der Schulternähte ins Rückenteil bügeln und dann von rechts mit der Dicken absteppen (abgesteppt finde ich schöner, muß man aber nicht machen).



Als nächstes mache ich den Halsausschnitt. Dazu wird zunächst einmal die Länge des Halsausschnittes an Vorder- und Rückenteil ausgemessen (natürlich nicht so gerade, wie das Maßband auf dem Bild liegt, sondern schön der Kurve folgend. Aber habt ihr schon mal versucht, dass Maßband rund zu halten und gleichzeitig zu fotographieren? Eben! Geht nicht!). Dabei entweder am Schnitt messen, oder – falls ihr den Ausschnitt beim Zuschneiden geändert habt, am Schnitt. Den dann aber bitte schön platt auf den Tisch legen, Vorder- und Rückenteil jeweils in der Mitte aufeinander gefaltet, und nicht frei in der Luft schwebend. Sonst dehnt sich nämlich der Stoff beim Messen und es stimmt hinterher doch wieder nichts.



Bei mir ergaben sich genau 70cm Länge einmal rund herum. Der Einfassstreifen für den Halsausschnitt wird kürzer zugeschnitten, damit es sich schön legt. Wie kurz hängt von der Dehnbarkeit des Jerseys ab. Ich bin da noch in der Übungsphase, finde aber auch bei nicht ganz so doll dehnbarem Jersey 10% Abzug zu wenig. Deshalb habe ich es dieses Mal mit gut 15% probiert. Zusammen mit NZ habe ich also ein 62cm langes Band zugeschnitten, 5cm breit. Das habe ich zum Ring geschlossen (1.5cm NZ => der Ring hat 59cm Umfang), NZ auseinander bügeln, dann den Ring zur Hälfte bügeln, rechte Seiten außen.



An diesem Band habe ich außer der Naht, die auf die hintere Mitte des Shirts trifft, noch auf der Hälfte eine weitere Markierung angebracht, diese trifft dann die vordere Mitte. Dann habe ich noch die seitlichen Viertel markiert und am Halsausschnitt festgesteckt. Nun wird mit der Ovi angenäht:
Schräg anfangen, dann mit Gefühl gedehnt annähen (die Viertelmarkierungen helfen da schon eine Menge), bis man einmal rum ist. Dann ein wenig über die alte Naht drüber nähen (so ca. 2cm) und schräg aufhören. Wieder eine Kette nähen und diese wird dann mit einer Stopfnadel unter die Fäden gezogen.



Und jetzt wieder schön bügeln, die NZ zum Shirt hin! Sieht doch schon ganz gut aus, oder? Wer mag, kann jetzt noch mal von rechts absteppen – aber bitte mit einem dehnbaren Stich, damit der Kopf (je nachdem wie groß der Halsausschnitt ist) auch noch durch passt, ohne dass die Naht knackt. Ich habe dafür den genähten ZickZack gewählt (ist aber auf dem Bild noch nicht gemacht), man kann aber auch mit der Zwillingsnadel absteppen oder sonst irgendeinen dehnbaren Zierstich nehmen.



Als nächstes werden die Seitennähte geschlossen. Ich achte dabei immer darauf, dass ich beide Nähte in die selbe Richtung nähe. Also entweder beide von oben nach unten oder umgekehrt, aber niemals eine so, die andere so. Falls sich mal etwas verzieht, dann wenigstens auf beiden Seiten gleich



Dann kümmere ich mich um die Ärmel. Auch hier wieder schön auf die Passzeichen achten (Knipser in der Nahtzugabe!), damit wir hinterher wissen, welcher Ärmel in welches Armloch gehört. Aber zunächst einmal werden die Seitennähte geschlossen, wieder beide male die selbe Richtung wählen.

Da der Ärmel ja von oben nach unten schmaler wird, mache ich die Naht am Saum dann wieder nach außen, damit sich der Saum hinterher schöner legt. Dabei ist es von Vorteil, wenn man schon weiß, wie lang die Ärmel werden sollen. Bei langen Ärmeln kann man das untere Stück auch parallel machen, dann passt das schon



Da ich ja nun schon wusste, wie lang meine Ärmel werden sollen, habe ich es mir einfach gemacht und zuerst die Ärmel gesäumt. Eigentlich macht man das erst, wenn die Ärmel eingesetzt sind und man das Shirt anprobiert. Gerade bei langen Ärmeln sollte man das so machen!
Aber die Seitennaht nach hinten bügeln sollte man auf jeden Fall Dann umstecken, bügeln, nähen. Meine Nähkursleiterin hat immer gesagt: auf links drehen, von rechts nähen. Leider ist das Bild dazu total unscharf geworden. Deshalb habe ich mal ein wenig gezeichnet, vielleicht wird das dann verständlich



Nun kommt der Teil mit dem Ärmel einsetzen. Also, ich mache das so:
zuerst drehe ich Rumpf und Ärmel beide auf rechts und gucke anhand der Passzeichen, welcher Ärmel in welches Armloch gehört. Dazu Rumpf und Ärmel nebeneinander legen. Mein Schnitt hat im Vorderteil ein Passzeichen, im Rückenteil zwei. Wie man auf dem Bild (hoffentlich) erkennen kann, stimmt hier die Anzahl der Passzeichen vorn und hinten überein, also habe ich den richtigen Ärmel für das richtige Loch gefunden



Ach ja, der Ärmel hat an der Schulter auch noch ein Passzeichen! Dieses sollte im Idealfall genau auf die Schulternaht treffen. Deshalb greife ich mit der linken Hand durch das Shirt hindurch, nehme mir den Ärmel und lege das Schulternaht-Passzeichen des Ärmels auf die Schulternaht, so dass beide Teile rechts auf rechts aufeinander zu liegen kommen. Mit rechts halte ich beide Teile genau am Passzeichen fest und wende jetzt das Oberteil auf links, so dass der Ärmel (immer noch auf rechts, deshalb passt das rechts auf rechts an der Schulternaht immer noch sehr gut) im Rumpfteil drin steckt – uff! Versteht das irgendwer? Ich hoffe, die Bilder machen es deutlich



Jetzt ringsum feststecken und zwar immer schön vom Ärmel aus. Dabei die Passzeichen beachten, die müssen aufeinander treffen, ebenso, wie die Seitennähte! Wenn man mit der Obi näht: Nadeln genug weit vom Rand weg, damit man nicht aus Versehen das Messer schrottet. Näht man mit der NähMa, kann man auch dicht am Rand quer zur Naht stecken und dann gaaaaaaaaanz langsam drüber nähen (oder die Nadeln kurz vor dem Fuß rausziehen). Jersey ist da aber eigentlich ganz gnädig Es folgt der Blick in den Ärmel:



Jetzt wieder, wie schon bei Halsausschnitt, nähen: schräg anfangen, dann schön gerade (immer ein Auge auf den Strich beim L, wegen meiner 1.5cm Nahtzugabe), ein wenig übernähen und schräg weg. Dann wieder die Restkette in die Naht ziehen.

Tja, jetzt sind wir schon fast fertig! Jetzt fehlt nur noch der Saum (anprobieren, abstecken, bügeln, mit dehnbarem Stich der NähMa nähen): wieder auf rechts drehen, von links nähen, damit man nicht aus Versehen irgend etwas mit antackert, was nicht dran gehört. Dann noch das Label



Und schon ist das Shirt fertig!


TADAAAAAAAAA!



Ist doch gar nicht so schwer, oder?

Ich hoffe, mein Thread hilft euch weiter und es war halbwegs verständlich, was ich da von mir gegeben habe.

Mal sehen, wie lange es bis zum nächsten Shirt dauert.

Bis dahin liebe Grüsse
Julia

PS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
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  #3  
Alt 26.08.2011, 15:07
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Hallo Julia,

danke für den WIP. Für mich war er sehr interessant.
Leider habe ich (noch) keine OVI. So versuche ich halt Jersey mit der normalen Nähmaschine zu nähen.
Zeigst du noch andere Arten von Shirts oder Verarbeitungen?
Wie machst du das mit dem Label? Jersey ist doch dehnbar, das Label sicherlich nicht. Gibt das keine Probleme?

LG
Elisa22
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  #4  
Alt 26.08.2011, 15:23
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Hallo Elisa,

zum Shirt nähen braucht man nicht zwingend eine Ovi. Wie schon erwähnt reicht ein elastischer Geradstich oder ein schmaler ZickZack-Stich. Ich bin ja auch 30 Jahre ohne Ovi ausgekommen

Das Label ist unelastisch, richtig. Allerdings ist es auch nur 7.5 cm lang (bei einer Breite von 1cm und mein Saumumfang am Shirt ist größer als 110cm ). Ich schlage die Enden ein wenig ein, man kann mal kurz drüber bügeln (nein, tue ich eigentlich nicht), dann stecke ich es auf der Saumzugabe unten fest und nähe es auf beiden Seiten mit Geradstich an. Ich kann an meiner Dicken die Nadelposition verstellen, deshalb befindet sich bei mir das Füßchen mitten auf dem Label beim Nähen. Nadelposition einmal ganz links, einmal ganz rechts. Auch hier wieder beide Male in die selbe Richtung nähen, damit das Verkrumpeln auf beiden Seiten gleich passiert (ja, ich habe da schon Erfahrung mit unterschiedlichen Richtungen, weil ich zu faul war, die Nadelposition zu ändern )

Schön, daß dir mein WIP gefallen hat. Und ja, da soll noch mehr kommen. Nämlich Variationen des Grundschnitts (andere Ausschnittformen, vielleicht Teilungsnähte, mal sehen, was mich da so überkommt), aber das kann ein wenig dauern (ich hoffe aber, nicht zu lange. Will ja bald wieder Stoff kaufen dürfen )

Liebe Grüsse
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  #5  
Alt 26.08.2011, 15:29
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AW: WIP + UWYH: Shirts Shirts Shirts

Hallo,

sehr schön, bin schon auf die anderen Shirts gespannt. Eine Anregung hätte ich eventuell. Da die Nahtzugabe sowieso weggeschnitten wird, ist die bei mir immer nur 1cm und ich schneide entlang der Stichplatte der Ovi entlang. Das ist dann bei mir genau der 1 cm. Diese Lösung ist für mich 1.beim kurvigen Nähen z.B. bei den Ärmeln einfacher und 2. sparsamer im Stoffverbrauch (macht dann bei Kurzarmsshirts manchmal die Ärmellänge aus, die ich so oft noch neben Vorder-und Rückenteil bekomme). Seit ich eine Ovi habe nähe ich auch immer zuerst die Ärmel ein und dann Seitennaht und Ärmelnaht in einem Rutsch. Weiterhin viel Spass wünscht

Sissi
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