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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


Angeschnittene Godets oder eingesetzte?

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #6  
Alt 26.08.2011, 23:09
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AW: Angeschnittene Godets oder eingesetzte?

Danke, ZuPu,
das mit den Münzen im Saum (ihre Mutter machte das) weiß ich schon , da gibt es irgendwo einen Artikel dazu, daß die Säume deshalb so "dramatic" schnell wieder runterkamen.
Aber da ich nicht Steptanzen, sondern bloß "ballroom dancing" vorhabe, bin ich optimistisch
__________________
LG, Lysistrata

"Never fit a dress to the body but train the body to fit the dress"
- Elsa Schiaparelli -
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  #7  
Alt 27.08.2011, 08:21
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AW: Angeschnittene Godets oder eingesetzte?

Wenn Du noch 14 Wochen Zeit hast, dann geht es sich ja mit der verborgten Nähmaschine noch aus.

Drei Dinge, die noch nicht erwähnt wurden:
1) Du musst den Rock vor dem Abgleichen unbedingt aushängen lassen. Ich mach das immer, indem ich an der Saumzugabe alle im Haus verfügbaren Wäscheklammern anklipse, eine neben der anderen. Das Fatale an diesem schnitt ist nämlich, dass der Fadenlauf an den Godetnähten schräg ist und sich daher anders aushängt als im fadengeraden Teil. Und schräg ist nicht gleich schräg. Es gibt nämlich kaum einen Stoff, der sich von links oben nach rechts unten gleich aushängt wie von rechts oben nach links unten!! Und für das Abgleichen brauchst Du eine Freundin oder zumindest diese Kreideblasdings.
2) Ich warne Dich vor zwei Lagen Seide übereinander. Das kann elektrostatisch ordentlich ins Auge gehen, vor allem bei fließenden Qualitäten. Wenn zwei Lagen Stoff, dann bitte unbedingt ein antistatisches Futter darunter.
3) Du wirst beim Tanztraining ins Schwitzen kommen, was den wenigsten Seiden gut tut (Ja, auch bei einem Rock könne Schweißflecken entstehen: in der Taille, bei Schweißtropfen und überall, wo Du/Dein Mann ihn mit schwitzigen Händen angreif(s)t.) Ginger hat in ihren Seidenkleidern traumhaft ausgesehen, aber ihre Tanzsszenen waren ja immer recht kurz (ca. 3 Minuten) und es ist bekannt, dass Fred alle Nummern immer bis zur absoluten Perfektion probte, bevor sie in den Kasten kamen. Soll heißen: ich bin sehr skeptisch bezüglich der Materialwahl. Sorry für die Spaßverderberei.
Übrigens ist Chiffon als Unterrock unter einem blickdichten Stoff total verlorene Liebesmüh, denn der Stoff ist, wie Martin schon geschrieben hat, sehr aufwändig zu verarbeiten. Und wenn man ihn dann eh nicht sieht.......


Abgesehen davon würde mich interessieren, mit welchen Farben man Seide einfärben kann, ohne dass sie beim Waschen ausblutet. Bei Seidenschuhen ist das ja einfach. Die kann man mit irgendwas (optimal Seidenmalfarben) anstreichen, weil man sie ohnehin nicht wäscht.
__________________
LG
Barbara Boll
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  #8  
Alt 27.08.2011, 08:45
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AW: Angeschnittene Godets oder eingesetzte?

Zitat:
Zitat von eboli11 Beitrag anzeigen
... Abgesehen davon würde mich interessieren, mit welchen Farben man Seide einfärben kann, ohne dass sie beim Waschen ausblutet. ...
Batikfarben. Bisher optimal Deka, lichtecht, farbecht, Färbetemperatur 60°C.
Sind kleine Tütchen, das Farbpulver löst man auf, gibt wie üblich Essig dazu und kann zusätzlich nochmal fixieren (extra Tütchen). Keine Ahnung, ob's die noch gibt und wer Deka verkauft. Alle Dekafarben sind klasse, aber von anderen billigeren oder Firmen mit größeren Margen ziemlich verdrängt worden.
Ich hab nur noch Restbestände.
Meine vor bald 40 Jahren mit Deka Batikfarben gefärbten Seide leuchten wie am ersten Tag.

Grüße
Kerstin
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  #9  
Alt 27.08.2011, 09:26
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AW: Angeschnittene Godets oder eingesetzte?

Hallo, eboli,
das Kleid ist nicht für den Kurs, sondern für den Weihnachts/Abschlußball, das ist hier die einzige Gelegenheit, sowas zu tragen.

Seide ist wie Wolle eine Eiweißfaser, und läßt sich mit den gängigen Wollfarben problemlos färben, die Farben werden sogar noch satter und strahlender als auf Wolle, es braucht allerdings auch deutlich mehr Farbe dafür, Seide "frißt" die förmlich.
Außerdem muß man aufpassen, daß es beim Fixieren nicht zu heiß wird - die Wollstränge/Locken kann man fast kochen, wenn man sie dabei nicht bewegt, Seide verliert ab ca.80° ihren Glanz.

Und man muß es ein bißchen üben, damit die Färbung wirklich gleichmäßig wird.
Bei zarten Tönen kann es sonst passieren, daß sich die vergleichsweise wenigen Farbmoleküle in dem großen Topf sofort an den Fasern andocken, die als erste in den Topf kommen, und für den Rest nichts mehr übrig ist - und das blitzschnell. Da kann man aber mit Salz für eine langsamere Bindung sorgen.

Ich färbe mittlerweile nur noch "solids", "semi-solids" und "gradients", weil bunte handbemalte Kammzüge und Wollstränge zwar auf den ersten Blick sehr gut aussehen, aber versponnen/verstrickt/verwebt leider meistens gar nicht mehr.

"gradients" - alles in den Topf werfen und in abgemessenen Zeitabständen in abgemessener Menge wieder herausnehmen - das geht am besten mit einer Wäscheleine oberhalb des Topfs und vielen Wäscheklammern, und ergibt wunderbare Farbverläufe, von ganz hell bis ganz dunkel, muß man aber auch etwas üben.

Die Wollfarben sind normalerweise schnell fixiert, meist blutet nicht mal mehr was beim ersten Auswaschen. Bei den Ashfordfarben gilt, wenn die Färbeflotte klar ist, ist es fertig.

Wichtig ist auch immer, genug vom Material in einem Zug zu färben, weil man ziemlich lange braucht, bis man eine Färbung exakt reproduzieren kann.... (immer alles aufschreiben hilft da sehr, weil "knapp daneben ist auch vorbei" ).

Wer sich ernsthaft mit dem Thema Färben beschäftigen will, dem rate ich dringend zu dem Buch von Michael Wilcox, "Blue and Yellow Don't Make Green", das ist zwar eher für Maler geschrieben, aber die Prinzipien sind beim Färben die gleichen, und man kann mit 6 Grundfarben wirklich ALLE Farbtöne mischen.

Bei Wollstoffen sollte man wegen des Einsprungs vorsichtig sein, locker gewebte können gewaltig einlaufen, aber das weiß hier ja jeder.
Nylon wie in Sockenwolle färbt sich übrigens exakt mit, Baumwollnähgarn dagegen gar nicht.

Mit Pflanzenfarben hab ich noch wenig Erfahrung, aber bei Wolle ist mir das meist nicht lichtecht genug für den Riesenaufwand, mit Seide hab ich es da noch nicht versucht.

Frage damit zufriedenstellend beantwortet?
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LG, Lysistrata

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