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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
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Beleg/Schrägstreifen für Armöffnung La Rue Bag

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #1  
Alt 10.08.2011, 23:17
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haniah haniah ist offline
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Beleg/Schrägstreifen für Armöffnung La Rue Bag

Hallo zusammen,

ich hätte da mal eine grundsätzliche Frage zu Schrägstreifen, die ich gern anhand meines aktuellen Problems näher erläutern würde.

Ich habe mich an die La Rue Bag gewagt, deren Schnitt ich schon ewig hier liegen habe.

Sie ist auch (fast) fertig, aber zufrieden bin ich mit der Einfassung des Armloches nicht. Ich habe einen Schrägstreifen nach dieser Anleitung hier gefertigt aus dem Futterstoff (Satin) http://www.farbenmix.de/de/schraegband-herstellen.html und so verarbeitet, wie es in einem weitergehenden Link dort erklärt wird. Dazu habe ich vorher das Armloch auf passende Größe für meine Arme vergrößert, weil die angegebene NZ mit dieser Verarbeitungstechnik keine Rolle spielt. Aber das ist ziemlich "hubbelig" geworden, nicht so glatt anliegend, wie ich mir das vorgestellt hatte. Nun weiß ich nicht, liegt das an der Verarbeitung? Ist das Übungssache? Liegt es am relativ undehnbaren Satin? Oder geht das bei diesen engen Kurven sowieso nicht gut?

Ich habe wahrscheinlich alles an La Rue-Threads hier gelesen und nicht einmal wirklich verstanden, wie andere das Problem gelöst haben. Auch die Fotos fand ich nicht wirklich hilfreich bis auf eines, das aber auch wiederum Fragen aufwirft: http://www.hobbyschneiderin24.net/po...&highlight=rue, das zweite Bild in Beitrag #2. Hier sieht es so aus, als hätte Anne einen geraden Streifen (ich beschreibe nur, was ich sehe) doppelt gelegt, an der offenen Kante ringsum an das Armloch genäht und dann umgeklappt und außen festgenäht (so wie es aussieht, erst festgenäht, dann das Loch aus dem Futterstoff herausgeschnitten und dann den Streifen umgelegt und festgesteppt). Ist das so? Dann wäre es doch so, dass die NZ ebenfalls mit umgeklappt wird und damit das Loch größer wird - oder? Wäre dies vergleichbar mit dem Verstürzen von Futter- und Außentasche an der oberen Kante, die ja nach dem Wenden auch knappkantig abgesteppt wird, um in Form zu bleiben?

Ist das jetzt noch ein Schrägstreifen oder ist das ein Beleg? Und welche Verarbeitung wäre vorteilhafter für diese Armlöcher mit den relativ engen Kurven? Und gibt es vielleicht noch eine weitere Möglichkeit?

Ich würde die Tasche gern aus einem weichen Kunstleder in Antik-Optik "in richtig" arbeiten, habe aber keine Lust, das ganze Teil mit meiner Frickelei wieder zu versaubeuteln... Für die aktuelle Tasche habe ich einen Satin für das Futter verwendet und Außenstoff ist ein Wildlederimitat, das aber ganz weich und dünn war. Verstärkt mit Bodenwischtüchern (weil ich mal wieder kein passendes Vlies hatte ) ist sie mir fast schon zu steif - ein Praxistest wird da mehr Erkenntnisse bringen, denke ich.

Aber ich schweife ab, zurück zum Thema: Schrägstreifen/Beleg/whatever - wie macht Ihr das, welche Verarbeitung empfehlt Ihr für enge Kurven?

Liebe Grüße, haniah
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  #2  
Alt 10.08.2011, 23:55
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AW: Beleg/Schrägstreifen für Armöffnung La Rue Bag

Ist Dein Streifen ein echter Schrägstreifen - also im Winkel von 45° zum Fadenlauf?
Dann sollte er sich schon in Form bügeln lassen. Das muss man natürlich vor dem Annähen machen.
Der Streifen im Bildernähkurs ist definitiv schräg und dann verarbeitet wie die Ränder um einen Quilt - Schrägstreifen nur zur Hälfte gebügelt, angenäht, Bruch über die Kante klappen, fest steppen - hilft Dir das?

Kennst du das:
Schrägband annähenfarbenmix-de
Da ist unten auch was zu Schrägband an gebogene Kanten - ich zitiere:
"Für Innenrundungen sollte das Schrägband gedehnt aufgesteckt werden. Damit das leichter fällt, kann man das Schrägband vorher ein wenig dehnen. " und ergänze : und dabei bügeln.

Nach dieser Methode sieht man das Schrägband eben auf beiden Seiten - macht es wie beim Quilt, gibt es auch noch die Variante es so weit herumzulegen, dann man es von außen kaum bis gar nicht sieht.

Viel Erfolg
Rita
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  #3  
Alt 11.08.2011, 00:26
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AW: Beleg/Schrägstreifen für Armöffnung La Rue Bag

Hallo Rita,

ich habe den Streifen zwar schräg zugeschnitten, aber von einem Reststück - und ich konnte den Fadenlauf nicht zweifelsfrei erkennen. Also ein ratloses Schulterzucken auf Deine Frage

Zitat:
...Bruch über die Kante klappen, fest steppen - hilft Dir das?
Ja, das hilft mir sehr. Ich glaube, das sieht nachher sauberer auf der Außentasche aus als das mit dem Schrägstreifen à la Farbenmix. Zwar habe ich mich bemüht, den Streifen wirklich sauber und gerade zu bügeln, aber weder innen noch außen ist er gleichmäßig festgenäht (ungleiche Abstände zur Naht, wellig, an einer Stelle nicht richtig mitgefasst - glücklicherweise innen, so dass ich problemlos mit der Hand nachbessern konnte).

Und ja, die Anleitung zum Befestigen kenne ich (hatte sie aber nicht ganz gelesen, bevor ich anfing ). Was ich aber nach wie vor nicht ganz verstehe: sichtbar ist dabei ja nach Fertigstellen nur eine Naht - wie machen die das, dass die auf beiden Seiten den gleichen Abstand zum Bruch hat???

Diese Möglichkeit vom Quilten kenne ich gar nicht, wahrscheinlich, weil ich noch nie gepatcht habe (heißt so, oder?). Das optische Ergebnis wäre ähnlich Annes Variation, nur so, als ob man den Streifen eben nicht ganz umgeklappt und gesteppt hätte, richtig?

Jetzt hab' ich noch was . Minga beschreibt hier einen Besatz (?) für die Version aus Leder http://www.hobbyschneiderin24.net/po...ad.php?t=73046. Würde das bei Kunstleder funktionieren oder wäre das zu dick nach dem Umklappen und feststeppen?

Liebe Grüße, haniah (die dringend ins Bett müsste, aber sowieso nicht schlafen kann, weil sie Taschenprobleme wälzt)
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  #4  
Alt 11.08.2011, 14:01
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AW: Beleg/Schrägstreifen für Armöffnung La Rue Bag

Hallo,

Ich habe schon zwei LaRue-Bags genäht, eine aus Stoff, die andere aus Kork-Optik-Leder. Bei der Stofftasche hab ich aus demselben Material einen Schrägstreifen verarbeitet - ging ohne Probleme, wie gesagt, wichtig ist ein "echter" Schrägstreifen, in den Kurven gedehnt angenäht. Den Fadenlauf kannst du so prüfen: Nimm deinen Stoffstreifen und versuche, ihn in die Länge zu ziehen. Geht das leicht und gut, ist der Fadenlauf beim Schneiden zumindest annähernd schräg gewesen. Ein gerade geschnittener Stoffstreifen (im bzw. quer zum Fadenlauf eines Gewebes) wird sich nicht dehnen.

Bei der Ledertasche habe ich die Armausschnitte mit einem Falzummi versäubert, den ich mit Textilkleber fixiert habe, sieht auch gut aus.

Übrigens, noch zu den Schrägstreifen: Ich habe in Burdaheften schon mehrfach die Anleitung gefunden, daß man den Schrägstreifen zuerst innen und dann außen annähen soll. Ich mache das immer umgekehrt, ich nähe den Schrägstreifen immer zuerst außen, damit das eine schöne Naht gibt und keinen hochstehenden Rand, klappe dann den Schrägstreifen rein, stecke und hefte ihn schön fest und nähe dann nochmal von außen drüber.

HTH.
__________________
LG,
Nora

"Mit einem Bügeleisen und einer guten Schere kann man vieles richten." (SchwieMa, gelernte Schneiderin)
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  #5  
Alt 11.08.2011, 17:57
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AW: Beleg/Schrägstreifen für Armöffnung La Rue Bag

Hallo Campanella,

nach dem Falzgummi musste ich mal kurz googeln, den kannte ich nicht. Scheint aber wirklich schön praktisch zu sein.

Du hast nicht zufällig ein Foto von der Kork-Optik-Leder-Tasche? Das Stoffmodell habe ich in Deiner Galerie gefunden, schöne Sachen machst Du übrigens

Das mit der Burda-Anleitung ist mir auch aufgefallen: da wird immer so wie von Dir beschrieben gearbeitet, aber umgekehrt sieht's sauberer aus (beim 2. Armloch habe ich das nämlich ausprobiert - blöderweise war das erste Loch auch die Außenseite ) Trotzdem werde ich bei der nächsten Tasche mal das mit dem zusammengenähten Streifen versuchen.

Und außerdem hätte ich die Tasche gern etwas größer. Die hört am unteren Rippenbogen auf, das sieht bei meiner Größe irgendwie "petit" aus. Vielleicht freut sich meine Tochter über das Probemodell

Liebe Grüße, haniah
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