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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Vogue Vintage bis August 2011 (immer noch Schwester des Bräutigams)

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #46  
Alt 24.07.2011, 16:09
Bineffm Bineffm ist offline
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AW: Vogue Vintage bis August 2011 (immer noch Schwester des Bräutigams)

Ich bin zwar nicht Marion - aber hier How To Choose Your Correct Size | Vogue Patterns findest Du die verschiedenen Maßtabellen von Vogue. Bei mir haben die Maßtabellen immer gut hingehauen - man muss halt den Text bei den Schnittmuster (fitted, loosely fitted usw.) richtig interpretieren.

Sabine
__________________
Voll im Trend? Och nööö.....
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  #47  
Alt 24.07.2011, 18:05
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AW: Vogue Vintage bis August 2011 (immer noch Schwester des Bräutigams)

Zitat:
Zitat von Erkelenzerin Beitrag anzeigen
Liebe Marion
Welche Größe sind die Vouge Schnitte auch Gr.46-48?
Schneiden sie klein oder etwas größer
Dir paßt ja alles mit so einer schlanken Figur kannst du alle Schnitte benutzen
Lieben Gruß
Nicola
Hallo Nicola,

die Vogue Schnitte gehen nach amerikanischen Maßen und sich nicht ganz den deutschen vergleichbar. Man muß nach der Maßtabelle gucken, die Sabine verlinkt hat.

Und es gibt sie oft bis Gr. 20 oder 22, das entspricht ganz grob der deutschen 48 bzw. 50. (Das mit der schlanken Figur bei mir... da mußt du noch mal genau hingucken. )
Aber solche Kleider sind immer eher auf Figur geschnitten, das ist nicht so gut für Anfänger. Da darf man keine Fehler machen.

Und die Anleitung ist nicht einfacher als bei Burda.

Auch wenn du ungeduldig bist, warte besser auf deinen Nähkurs. Jeder Mensch ist anders und ich glaube, du bist nicht so der Typ, der gut aus Büchern lernt. Das funktioniert mit zeigen bestimmt besser.
__________________
Gruß, marion



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  #48  
Alt 24.07.2011, 21:13
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AW: Vogue Vintage bis August 2011 (immer noch Schwester des Bräutigams)

Weiter ging es dann heute, wieder mit Markieren, markieren, markieren.... hinteres Rockteil (nicht so dramatisch, weil wenige Markierungen), Vorderteile (viele Markierungen), Bezug für Schulterpolster (dafür, daß so klein, zu viele Markierungen...)

Und auch wieder mit Abnähern, die gesteckt und geheftet werden. Deswegen jetzt mal einige Bilder zu Abnähern und so. (Grundsätzliche Frage: mögt ihr lieber viele Bilder in einem Posting oder soll ich ggf. aufteilen? Ich selber finde wenn es mehr als fünf Bilder pro Post werden, erschlägt es mich immer etwas, aber das kann man ja auch anders sehen.)

klho1109.jpg

Was ich bei den Vogue Schnitten gerne mag ist, daß die Abnäher nicht nur durch Linien angegeben sind, sondern auch "Paßpunkte" auf der Linie haben.
Zum einen finde ich es einfacher, Punkte exakt zu markieren als Linien, zum anderen ist die Gefahr, den Stoff beim Stecken des Abnähers zu verziehen geringer. (Bei kurzen Abnähern weniger, aber bei langen Abnähern in rutschigen Stoffen empfinde ich das als Hilfe.) Die Nahtlinie zeichne ich dann mit dem feinen Kreidstift von Prym. Der zeichnet nämlich auch ohne viel Druck eine sichtbare Linie. Bei graden Abnähern mache ich das mit Linieal, bei gekurvten frei Hand nach den Hilfspunkten. (Und danach lege ich zur Kontrolle dann noch mal den Folienschnitt auf.)

klho1110.jpg

Beim Heften (bei so flutschigen Stoffen hefte ich Abnäher von Hand vor) Fange ich an der Abnäherspitze an und hefte da einige Milimeter von der Bruchkante entfernt. Ab da wo der Abnäher dann so breit ist, daß er meine Heftlinie schneidet, hefte ich ganz knapp neben der Nahtlinie. (Das ist der feine Kreidestrich, den man vielleicht noch sieht.) Das hält genauso gut, ist aber leichter wieder zu entfernen. Außerdem lasse ich an der Abnäherspitze eine Nadel quer zum Bruch stecken und eine oben am Abnäheranfangen. Über die nähe ich dann drüber. Vorsichtig, versteht sich.

Nachdem ich also hintere Rockteile, Vorderteile und den Bezug der Schulterpolster vorbereitet habe, geht es endlich an die Nähmaschine.

Arbeitszeit bis dahin: Weitere 2h 28 Minuten.

Dann geht es an die Nähmaschine. Wenig aufregend, Unterfaden aufspulen, 60er Nadel von Organ rein, AlterfilS 150, Fadenspannung wegen des dünnen Fadens etwas anziehen.... und losgenäht. (Man könnte vorher auch testen, aber ich habe mit einer Hilfesnaht auf den Schulterpolstern angefangen, falls die Nadel Löcher gegeben hätte, wäre es nicht so schlimm gewesen und ich konnte diese Naht auch nutzen, die Fadenspannung noch zu justieren. Denn die wird hinterher eh wieder entfernt.

Das Nähen dauerte im Ganzen 46 Minuten (inklusive entfernen von Heftfäden und inzwischen überflüssigen Markierungen) und war wenig aufregend. Die Abnäher habe ich "Standard" verarbeitet.

klho1111.jpg

Von breit zu schmal hin nähen, über die Spitze hinausnähen, so daß sie die Endfäden verdrillen und dann drei Knoten eng an die Spitze setzen und den Faden abschneiden. Ging jetzt in über 20 Jahren nie auf und meiner Oma vorher auch nie. (Die Methode mit dem "ganz kleine Stiche am Schluß nähen" mag ich bei feinen Geweben nicht, die belasten den Stoff doch ziemlich.)

Erwähnenswert finde ich hingegen den Längsabnäher im Rückenteil.

klho1112.jpg

Der endet nämlich genau vor der Nahtzugabe. Bei den meisten Schnitten die ich bisher verarbeitet habe, ging in so einem Fall der Abnäher einfach gerade bis in die Stoffkante, was natürlich einfacher zu verarbeiten ist, weil man sich nicht mit zwei Abnäherspitzen rumschlagen mußt.
So wie es bei diesem Schnitt gemacht ist gibt es allerdings weniger Stoff in der Nahtzugabe, es gibt keine überflüssigen Stofflagen an einer Stelle, wo man sie nicht braucht. Aufwendig, aber gut durchdacht.

Das Bild zeigt auch, daß ich inzwischen einen Schritt weiter bin, nämlich am Bügeltisch.

Während selber aufheizte nutzte ich die Zeit, um drei Stücke G785 für die Belege zu suchen. Und hatte glücklicherweise auch noch welche.

Also Vlieseline aufbügeln und danach Abnäher ausbügeln.

klho1113.jpg

Auch hier wieder Standardvorgehen: zuerst von links die Naht von beiden Seiten flach bügeln, dabei die Abnäherspitze nicht berüheren. Dann den Abnäher zu einer Seite legen (in meinem Fall Richtung Mitte) und zuerst von links flach bügeln, danach von rechts. Bügelkissen hilft dabei enorm.

An den Vorderteilen habe ich noch keinen Abnäher genäht, hier werden erst einmal zwei kleine Stütznähte auf die spätere Nahtlinie gesetzt. An diesen Stellen wird der Stoff später eingeschnitten und er soll nicht ausfransen.

Das mit den Stütznähten ist auch so etwas typisches für die amerikanischen Schnitte. Wohingegen deutsche Schnitte schnell mit Vlieseline bei der Hand sind.

Ich finde, beides hat Vor- und Nachteile: Die Stütznaht kann ich immer machen, auch wenn ich keine Einlage zur Hand habe. Und sie trägt gar nicht auf, was selbst die dünnste Einlage tut. Dafür stabilisiert sie die Naht aber auch weniger gut als Vlieseline und wenn ich an einer Stütznaht einschneiden soll, dann kommt bei mir fast immer noch ein Tropfen Fray Check drauf. Denn wenn der Stoff leicht ausfranst, dann ist sie so sicher doch nicht.

Die Vorderteile bekommen zwei Stütznähte. An einer belasse ich es dabei, denn an diesem Übergang wird später der Saum rolliert und ich denke, daß auch eine ganz feine Einlage da unangenehm auffallen würde.

An der anderen Stelle wird hingegen tatsächlich nur eingeschnitten, da kommt zusätzlich zur Stütznaht noch ein kleiner Fleck G785 drauf.

klho1114.jpg

Allerdings habe ich ja ein Markierkreuz an diese Stelle genäht und wenn ich da jetzt Vlieseline drüber bügle ist es zum einen sehr schwierig, die Fäden wieder zu entfernen, zum anderen kann sich durch das Entfernen der Fäden auch die Vlieseline wieder lösen.
Also schneide ich auf der Rückseite die Fäden der Markierung durch, so daß nur kleine Fadenreste stehen bleiben. (Links im Bild die normale Markierung, rechts die durchgeschnittene.

klho1115.jpg

Und dann ein Fleckchen G785 aufgebügelt. Mit der Zackenschere geschnitten, damit man keine Ränder sieht.

Dauer der Bügelaktion: Weitere 31 Minuten.

Jetzt gehe ich mich erst mal ums Abendessen kümmern, danach geht es noch kurz weiter...
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Gruß, marion



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  #49  
Alt 24.07.2011, 21:34
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AW: Vogue Vintage bis August 2011 (immer noch Schwester des Bräutigams)

Ich finde es ganz spannend auch zu lesen, wie lange du für die Arbeitsschritte brauchst. Die Bilderzahl pro Beitrag finde ich bislang ganz angenehm.
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  #50  
Alt 24.07.2011, 22:33
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AW: Vogue Vintage bis August 2011 (immer noch Schwester des Bräutigams)

Das mit den Arbeitsschritten finde ich selber auch spannend, weil ich das ja nie irgendwie nachgehalten habe...

Will irgendjemand eigentlich den Rest so ausführlich wissen? Sonst spare ich mir die Arbeit auch gerne.....

Gut, aber ganz fertig war ich damit heute nicht, ich habe mir natürlich meine Teile geschnappt und sie für die nächste Nähtour vorbereitet. (Ich fange eigentlich am liebsten mit dem Nähen selber an. Dann bin ich drin und es läuft besser weiter.)

Also habe ich die hintere Mittelnaht am Oberteil und am hinteren Rockteil gesteckt.

Und an jedem Schulterpolsterbezug zwei der Abnäher. (Alle drei gleichzeitig geht nicht, sonst kommen sich die Stecknadeln ins Gehege.) Bei den Schulterpolstern habe ich keine Abnäherlinien angezeichnet, nur die vier "Eckpunkte" markiert, der Abnäher wird freihändig reingenäht. Den sieht man nicht und es ist relativ egal, ob er einen Millimeter mehr oder weniger formt.

Außerdem habe ich die ersten beiden Vlieslagen für das Schulterpolster zugeschnitten, die müssen dann von Hand genäht werden.

Alle Teile, die heute Vlieseline bekommen haben, haben hingegen noch Pause. Nach einigen Gesprächen mit Frau Mitsch von Freudenberg auf Messen habe ich eingesehen, daß man sich beim Aufbügeln genau an die Anleitung halten sollte und auch das wirklich glatt hinlegen und auskühlen lassen ein wichtiger Schritt ist. Seither löst sich auch nichts mehr. (Mein Bügeltuch zeugt davon, das hat einen G785 Patch, der mal über eine Paspeltasche sollte... aber verkehrt herum lag.)

Das ging gefühlt recht fix. Dann mußte ich mich aber auch weiter um meinen Schrägstreifenkümmern, nämlich die Linien anzeichnen.
Die Erfahrung hat mich darin bestärkt, daß typische Techniken vom Patchen und Quilten mit Baumwolle, Baumwolle und Baumwolle funktionieren und/oder mit süßen kleinen Projekten. für wirklich lange Schrägstreifen aus dünner Seide ist die Technik nur mäßig geeignet. Ich besitze ein 60cm Omnigrid Patchworklineal, aber selbst das muß ich zwei Mal neu ansetzen und auf Laminat bleibt die Seide auch nicht wirklich gut liegen. (Aber eine 150cm breite Matte habe ich nicht. Und wenn ich sie hätte, wüßte ich nicht, wo lagern.) Immerhin habe ich im Wohnzimmer einen Platz gefunden, wo ich das Stoffstück ausgebreitet hinlegen konnte... aber das Anzeichnen ist nicht sehr gleichmäßig.
Ich habe mal relativ großzügig breite Streifen geplant und für diesen Zweck ist es nicht so schlimm, wenn sie nicht ganz gleichmäßig sind.

Dauer für neu stecken und Streifen malen: 1h 13.

Gesamtdauer für das Projekt bisher: 7h 22min
__________________
Gruß, marion



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